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Schlagwort: Rückkehr (Seite 1 von 5)

Philip Reeve –
Mortal Engines

Tom arbeitet hart in der dritten Abteilung der Historiker-Gilde.

Philip Reeve - Mortal Engines

Philip Reeve – Mortal Engines

Er erfreut sich wie der Rest der Londoner Gesellschaft, wenn die fahrende Stadt auf einen neuen Beutezug geht. Zur Feier des Tages trifft er im Bauch der Gilde auf sein großes Idol. Der oberste Historiker Valentine begutachtet gemeinsam mit dessen Tochter Kate die neusten Errungenschaften. Urplötzlich jedoch beobachtet Tom, wie aus der begeisterten Masse ein junges Mädchen mit einem Messer hervortritt und kann gerade noch den Angriff verhindern.

Valentine erkennt in der Angreiferin die junge totgeglaubte Hester Shaw. Tom nimmt die Verfolgung auf, nichtsahnend, dass er damit seinem bisherigen Leben ein Ende setzt.

Tom und Hester erhalten unverhofft Hilfe von einer Luftpiratin, geraten erneut in Gefangenschaft und landen schließlich in der Rebellenhochburg. Während London sich auf die finale Schlacht vorbereitet, begibt sich dort Kate, auf ihre ganz eigene Suche nach der Wahrheit. Sie gerät in einen Strudel aus bitterer Wahrheit, innerer Rebellion und einem letzten Funken an Hoffnung an das Gute im Menschen.

Philip Reeve hat mit Mortal Engines ein fantastisches Abenteuer geschaffen. Fahrende Städte, Antiquitätensammler und unterdrückte Völker bringen den Leser in die Zukunft wie auch in eine vergangene Welt, die unserer nur allzu ähnlich erscheint. Die Rohstoffe werden immer knapper, die Welt versinkt im Krieg um die letzten vorhandenen Ressourcen. Es entstehen Rebellenhochburgen, die in ihrem tiefsten Inneren noch an das Gute im Menschen glauben, auch wenn die Welt, wie sie sie kannten und lieben lernten, für immer verloren scheint.

Während vier völlig unterschiedlich jungen Menschen, jeder für sich auf seine ganz eigene Art dagegen rebelliert, gelingt es diesen jedoch nur gemeinsam, weiteres Auslöschen von Völkern zu verhindern.

Man schwört mit Hester Rache, hofft mit Tom auf einen Funken Liebe, trauert mit dem Stalker und findet mit Kate die Wahrheit heraus. Was will man mehr?

Wer Lust auf mehr hat, kann sich hier bereits den Trailer von Peter Jackson ansehen!

Vielen Dank an Fischer Verlage und an Jellybooks für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Jan Böttcher –
Das Kaff

Micha Schürtz kehrt als Bauleiter eines bescheidenen Bauträgerprojektes in sein altes kleines Heimatdorf zurück. Als Untermieter zieht er bei seinem alten Schulfreund Greg in dessen Kleinstadthaus und bereut es sofort. Aus Langeweile treibt es ihn abends auf den örtlichen Fußballplatz und dort in die Arme seines ehemaligen Mitspielers, der ihn gleich als Jugendtrainer verpflichtet.

Misstrauen legt sich über das Dorf, das Bauprojekt gestaltet sich als schwierig und Micha selbst macht es seinem Gegenüber auch nicht gerade leicht. Sein Bruder gibt sich ihm als Dorfchronist überlegen und seine Schwester wirft ihm die lange Abwesenheit und die Ferne Berlins vor.

In der Vergangenheit hängen geblieben, trifft er auf Carla, die eine seiner geplanten Wohnungen bezieht und erstmals sieht er in Tobi, Carlas Sohn, die Lösung seines Problems. Dieser bringt ihn erst auf die Palme, dann auf die entscheidende Probe.

Jan Böttcher hat mit „Das Kaff“ einen verblüffenden Roman geschaffen, in dem man sich öfters wiederfindet als einem lieb ist.

Was rückständig, langweilig und öde als Kaff daher kommt, entpuppt sich als die Heimat und scheinbare Geborgenheit, die man vielleicht auch nach jahrelanger Suche nicht gefunden hat.

Eine Rückkehr zum eigenen Ich scheint in uns Menschen doch so tief verwurzelt zu sein, dass man sich nur schwer dagegen wehren kann.

Vielen Dank an den Aufbau-Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

 

Max Landorff –
Die Siedlung der Toten

Vielen Dank an den Head Room für diesen düsteren Thriller!

Die letzte Bewohnerin der Siedlung ist tot. Erschossen in ihrem Rollstuhl, fein herausgeputzt.

Ein altes Bauprojekt an der Isar sollte vor Jahren die Idylle perfekt machen. Reihenhäuschen, den Wald im Rücken und Kinderlachen. Doch diese Siedlung entsprach dann so gar nicht dem perfekten und makellosen Werbeslogans des damaligen Bauherren.

Achtzehn Leichen, kreisrund angeordnet um eine Feuerstelle, das ist die Wahrheit. Doch was brachte einen Menschen dazu, all diese ersten Bewohner der Siedlung zu töten?

Eva Schnee ermittelt im Hier und Jetzt. Die Tote im Rollstuhl gibt allerdings nur wenig für die Ermittlungen preis und Eva ist auf den ehemaligen Ermittler Kommissar Maler angewiesen. Der jedoch, von Krankheit geplagt, ahnt seit langem, dass in dieser Siedlung anstatt Vorstadtidylle ein ganz anderer Wind herrschte.

Das Grauen überkommt Eva und immer wieder verfällt sie in ihre ganz private Hölle und kann kaum fassen, was an diesem Ort nach und nach ans Licht der Wahrheit kommt.

Ein düsterer und spannender Thriller, der einen das Gruseln lehrt, denn hier hat jeder Nachbar „Leichen“ im Keller!

Lust auf eine Hörprobe?

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