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Kategorie: Sachbücher (Seite 1 von 13)

Martin Amanshauser –
Die Amerikafalle

Wir lieben sie, wir hassen sie. Nichts spaltet einen Menschen so sehr wie die USA. Ich kann mich Martin Amanshauser nur anschließen und stelle mir bei meinen Besuchen dort vor, das Barak Obama immer noch der Präsident dieser ach so großen Nation ist.

Mit „Die Amerikafalle“ hat Martin Amanshauser eine wunderbare Lektüre geschaffen, die sich nicht als Reiseführer, sondern als „Amerika-Versteher“ versteht.

Wie ticken die Amerikaner und wie gelingt es ihnen in den wirklich schwierigsten und abwegigsten Situationen immer freundlich zu bleiben? Warum herrschen dort In- und Outdoor so derart unterschiedliche Temperaturen und was um Gottes Namen will uns Trump eigentlich vormachen?

Mit einer Engelsgeduld und feiner gezielter Aufmüpfigkeit macht sich Amanshauser auf in die dunkle und unverkennbare Welt des großen Amerikas, durch Touristenmagnete, fernab von Highways und auf einen Unicampus, für den es sicherlich mehr Verhaltensregeln gibt, als unsere Gesetzbücher Paragraphen hat.

Mit viel Freude habe ich mich in diesem Buch wiedergefunden. Dank eines Trips quer durch Florida, den Rentner- und Touristenstaat Amerika haben wir uns nach Kalifornien gewagt. Auch hier quer durch den Staat lernt man die scheinbare Leichtigkeit des Lebens, wie nett und höflich andere Menschen sein können und wo man stets den besten Burger bekommt.

Zurück in Good old Germany packt einen kurz nach der Landung die Sehnsucht nach den unendlichen Weiten und dem Übermaß an Freiheit bis einen die ersten Tweets des amtierenden Präsidenten wieder in die Realität zurückholen.

Johann G. Zaller –
Unser täglich Gift – Pestizide – Die unterschätzte Gefahr

Als Allergiker schaut man wahrscheinlich ein wenig mehr auf Lebensmittel und auf die Umwelt. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, stellt in letzter Zeit doch vermehrt fest, dass es immer weniger Randstreifen auf unseren Feldern gibt, kaum noch Fasane den Weg queren und das gehäuft große landwirtschaftliche Traktoren ihre Felder und Weinberge bespritzen. Wo sind die vielen Vögel und Tiere hin und brauchen unsere Lebensmittel wirklich alle diese Spritzmittel?

Johann G. Zaller hat mit seinem Sachbuch „Unser täglich Gift“ einen für die Menschheit bedauernswerten Zustandsbericht über unser Verhalten gegenüber der Biodiversität und gegenüber unserer Gesundheit abgeliefert.

Betrachtet werden die Pestizide im Alltag, die weltweiten Folgen die daraus entstehen und natürlich die erstklassige Lobbyarbeit der mittlerweile nur noch aus sechs großen Chemiekonzernen bestehenden Herstellern.

Wir erleben tagtäglich die Szenen über Dürre, verhungernde Menschen und über die traurigen Berichte der WHO über den Hunger der Welt und sind trotz moderner Technik scheinbar nicht in der Lage, diesem entgegenzuwirken. Oder wollen wir vielleicht gar nicht?

Zaller beleuchtet kurz und knapp alle Arten an Spritzmitteln, deren scheinbare Wirksamkeit und deren angebliche Verträglichkeit. Berichtet von Studien neutraler Institute und von noch viel besseren hauseigenen Studien der mächtigen Chemiekonzerne. Erschrocken war ich über die Art und Weise, wie heute in der dieser Industrie Lobbyarbeit geleistet wird. Sind wir schon so weit gekommen?

Dieses Buch soll die Menschen aufrütteln und natürlich gleichzeitig dafür sorgen, dass man sich über seine täglich verzehrten Lebensmittel mehr Gedanken macht, unser Wegwerfverhalten durch ein neues Einkaufsverhalten verbessert und über den Sinn von Biodiversität und dem dadurch verringerten Einsatz von Pestiziden macht.

Mein Garten hat schon immer Bioqualität. Gegen Blattläuse hilft ein fester Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch und gegen nervige Insekten meine treuen Gartenvögel. Umso mehr hoffe ich, dass in Zukunft unsere Nachkommen für einen Fasan, eine Feldmaus oder gar ein Rebhuhn nicht in den Zoo müssen.

In der Arte Mediathek findet man passend zum Buch noch einen wirklich schockierenden Beitrag über Pestizide und die geschickte Lobbyarbeit der produzierenden Industrien.

 

 

 

 

 

 

So kocht AMERIKA

Unser Amerika-Kochbuch aus dem Lingen Verlag ist immer eine „Reise“ wert.

Der Inhalt gliedert sich nach den klassischen Regionen, dann in Frühstück, Suppen, Sandwiches & Hamburger & Snacks, Fleisch & Geflügel, Fisch & Meeresfrüchte, Nudeln & Reis & Gemüse, Desserts & Gebäck.

Man startet mit einer geografischen Reise zur Orientierung durch die USA und liest informatives über Warenkunde.

Wir haben schon einige Rezepte aus diesem Koch- und Backbuch ausprobiert. Problemloses Nachkochen, bzw. Backen und einfaches Gelingen ist garantiert.

Das Buch ist übersichtlich gestaltet, ausreichend bebildert und macht Lust aufs Essen und natürlich aufs Reisen.

Meine Lieblinge sind aus Alaska „Heilbutt mit Currycreme“ und Kalifornien „Spaghetti mit getrockneten Tomaten“ sowie der leckeren „Maissuppe“ aus Vermont.

Die Gerichte sind klassisch ausgewählt und überall in den Regionen mit leichten Abwandlungen in jedem Diner bestellbar.

 

Martin Klapheck –
Lebe deinen Beat

Wenn das Leben so einfach wäre, dann wären wir alle miteinander glücklich!

Mit Musik sein Leben leben? Das hört sich anfangs etwas seltsam an und vermutet auf den ersten Anschein hin, dass man ein Leben als Musiker führen sollte! Doch weit gefehlt.

In seinem Ratgeber „Leben deinen Beat“ bietet Martin Klapheck einem dazu das nötige Handwerk mit passender musikalischer Unterstützung, die man sich einfach per QR-Code abruft.

Das Selbsterkenntnis der erste Weg zur eigenen Verbesserung führt, ist uns allen klar, aber Klapheck verpackt dies in seinem „Musikstück“ nicht als Mahnung, sondern als dezenter Wegweiser, Situationen, die einen schon mal an sich selbst zweifeln lassen, ruhig und mit Gelassenheit zu meistern.

Mit Musik geht alles leichter!

Roberta Schira –
Magic Kitchen

Wie die richtige Ordnung in der Küche glücklich macht!

Unordnung in der Küche? Wirklich? Ja! Die italienische Bestsellerautorin Roberta Schira hat sich die Küche als neues Ziel vorgenommen.

Anfangs war ich, ich gestehe, wirklich skeptisch, ob mir dieser kleine Ratgeber wirklich weiterhilft, aber Roberta packt einen da, wo es weh tut!

Wir fangen also mit der Motivation an, lesen über Verhaltensprägungen, einfacher Reinigung und über das, was eine Küche doch ausmacht: Feiern, Freude und Harmonie!

Der erste Schritt ist ja bekanntlich der schwerste und so war meine Motivation natürlich nicht gerade riesig. Was ich als normalgroße und scheinbar gut aufgeräumte Küche vorfinde, stellt sich nach dem Lesen des Ratgebers zwar nicht als besonders schwerer Fall heraus, aber dank ein paar Tipps gelang es mir doch, insbesondere die Innenschränke auf ihre Sinnigkeit zu ordnen.

Die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde spielen für Roberta Schira eine entscheidende Rolle und finden sich somit auch in jeder Küche wieder. Mir gefielen die vielen Anekdoten und ich fand mich doch des Öfteren selbst mit meiner Küche wieder.

Mein Fazit: Obwohl meine Küche nun wirklich oberflächlich gesehen nicht überfüllt war, gab es dennoch endlich einen Grund, die Schränke auszumisten, die Anordnung verschiedener Küchenutensilien zu überdenken um dann mit leckerer Pasta nach getaner Arbeit sich über den neuen „Freiraum“ in unserer Küche zu erfreuen!

 

 

 

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