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Schlagwort: Liebe (Seite 1 von 49)

Michelle Marly –
Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Coco Chanels Modefeldzug scheint nicht aufzuhalten, doch dann stirbt ihr Geliebter Boy 1919 bei einem schrecklichen Autounfall.

Coco hat mit Boy nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch einen weisen Ratgeber für alle Lebenslagen. Sie steckt in einem schweren, sich nicht lichtenden Nebel fest. Erst ihre beste Freundin Misia bringt sie dank einer Reise nach Venedig auf andere Gedanken.

Dort trifft sie auf Dimitri, einen russischen Thronanwärter, der ihr ganz schön den Kopf verdreht und sie gleichzeitig aber auch an ihre eigene traurige Vergangenheit erinnert, welche sie als Unternehmerin in Paris stets totschweigt.

Als Mäzenin sponsert sie zurück in Paris nunmehr den Pianisten und Dirigenten Strawinsky und beschließt nach einer kurzen Affäre, den letzten Plan von ihr und Boy in die Tat umzusetzen. Ein eigenes Parfum muss her und auf der Suche nach dem perfekten Duft trifft sie unverhofft erneut auf Dimitri.

Michella Marly hat mit Mademoiselle Coco einen zauberhaften Roman über die Liebe, das Leid und den kleinen Funken Hoffnung geschaffen. Über die Romanze hinweg betrachten wir Coco Chanel als ganz eigenwillige und kreative Frau, die in Paris ihr exklusives Modelabel erschuf und dabei niemals ihren reinen und geradlinigen Stil verlor.

Passend zum Buch gab es vom Aufbau-Verlag eine tolle Bloggeraktion. Alles weitere dazu findet Ihr hier.

Rachel Joyce –
Der nie abgeschickte Liebesbrief an Harold Fry

Was wäre das Leben ohne die Erinnerung und einen kleinen Funken Hoffnung? Queenie Hennessy verbringt ihre letzten Tage in einem kleinen beschaulichen Hospiz im Norden Englands.

Sie betrachtet ihr Leben und beschließt, ihrer einzig wahren Liebe noch einen offenen und ehrlichen Brief zu schreiben, nichtsahnend, dass der sich gleich zu Fuß von der Südspitze Englands auf die Wanderschaft zu ihr macht.

Unterwegs verschickt er Postkarten und hält somit die kleine Bewohnergruppe sowie das Hospizpersonal, welches vorwiegend aus Nonnen besteht, ganz schön auf Trapp.

In Etappen erfahren wir vom Leben Queenies, ihren scheinbaren Fehlern und unbedachten Entscheidungen, die alle in Verbindung mit ihrer einzigen Liebe zu Harold Fry bestehen.

Aus einer Bürofreundschaft zwischen Harold und Queenie entsteht eine kleine knisternde Liebschaft, die sich die beiden bis zum letzten Tag ihrer Zusammenarbeit nicht eingestehen wollen.

Doch der Tod David, Harolds Sohn verändert schlagartig alles.

Das Hörbuch aus dem Hause Argon, gelesen von Andrea Sawatzki lässt den Hörer selbst bestimmen, ob man die Entscheidungen Queenies und natürlich auch die von Harolds bis zum Schluss teilen kann und will.

Rachel Joyce hat eine wunderbare Romanze und eine bezaubernde Geschichte über zwei Liebende geschaffen, deren Hoffnung bis zum letzten Atemzug keimt.

 

 

 

 

Findet Nemo

Nemo hat seinen ersten Schultag und sein Vater, der Clownfisch Marlin ist sich sicher, dass sein kleiner Junge damit sein Todesurteil unterschrieben hat. Doch Nemo freut sich auf das neue Abenteuer. Marlin traut der ganzen Sache nicht und muss bestürzt feststellen, dass seine Angst sich bewahrheitet. Nemo wird von einem Taucher eingefangen und fristet nunmehr sein Dasein in einer australischen Zahnarztpraxis als Aquariumsfisch.

Marlin kann jetzt nur noch an die Rettung seines Sohnes denken und macht sich auf in die selbst ihm unbekannte Welt des Meeres. Dort trifft er auf Dorie, die ihm durch die Irrwege des Meeres begleitet, sich allerdings so gar nichts merken kann. Beide fliehen vor scheinbar vegetarischen Haien, hüpfen durch ein Quallenheer und landen final in einem riesigen Blauwalmaul, während Nemo und seine Aquariumsfreunde schon an einem neuen Ausbruchplan schmieden.

Ein witziges Meeresabenteuer über den Clownfischvater Marlin, der scheinbar alles bis auf seine Hoffnung verloren hat und den mutigen Sohn Nemo, der für seine Freiheit kämpft.

Eine gelungene Lesung aus dem Hörverlag mit der Stimme von Udo Wachtveitl.

Mhairi McFarlane –
Irgendwie hatte ich mir das
anders vorgestellt

Edie hatte sich tatsächlich alles anders vorgestellt. Anstatt mit sechsunddreißig, als Texterin in einer großen Werbeagentur als ewiger Single in einer dunklen Londoner Wohnung zu leben.

Zur Hochzeit ihres Kollegen und ewigen Schwarmes Jack eingeladen, erlebt sie ihr blaues Wunder. Jack küsst sie unvermittelt und bringt Edies Leben damit völlig aus der Bahn. Auf der Flucht vor Hasstiraden und Onlinemobbing bezieht sie ihr altes Zimmer bei Ihrem Vater und der Schwester Meg ein. Ihr Chef rettet die Situation mit einem Spitzenauftrag. Edie soll die Biographie von Elliot Owens, dem derzeitig angesagtesten britischen Serienschauspieler, schreiben und begibt sich damit erneut in die Schusslinie.

Während die Presse zuerst eine neue Liebschaft hinter Edie vermutet, deckt diese allerdings schnell die vermasselte Hochzeit und noch weitere dunkle Details aus Edies Vergangenheit auf.

Edies Zukunft steht auf Messers Schneide und einzig Elliot scheint ihr die einzig wahre Hilfe zur Lösung ihrer Probleme zu sein.

Mhari McFarlane hat mit „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ einen modernen und witzigen Liebesroman geschaffen, der es einem leicht macht, sich Edie als beste Freundin vorzustellen. Man hofft inständig, dass Edie es wagt, sich an ihren sogenannten Freunden und ehemaligen Arbeitskollegen zu rächen und erlebt dann aber ein ums andere Mal als Leser eine Überraschung.

 

 

 

 

 

Benjamin Cors –
Strandgut

Nicolas Guerlain begeht einen fatalen Fehler. Während seines Jobs als Personenschützer schlägt er aus Versehen den seinen Schutzbefohlenen, den französischen Präsidenten nieder. Er erblickt im Publikum seine verschollene Freundin Julie und rastet aus.

Nicolas wird daraufhin nach Deauville zwangsversetzt und soll dort die Polizei vor Ort auf den anstehenden Kongress vorbereiten.

Mit seiner Vergangenheit konfrontiert und im Blickfeld seiner Mutter stolpert er über Leichenteile, tote Hotelangestellte, vermisste Fotographen und über eine ernsthafte Bedrohung.

Mit der Polizeipraktikantin Claire begibt er sich auf die Suche nach dem Strippenzieher und begreift zu spät den Komplott aus den eigenen Reihen.

Mit Strandgut hat Benjamin Cors einen spannenden Auftakt und ein ausgezeichnet gut gesponnenen Krimi um einen in der eigenen Vergangenheit gestrandeten Nicholas Guerlain. Wann gibt es den nächsten Teil?

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