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Kategorie: Hörbuch Krimi (Seite 1 von 3)

Frank Goldammer –
Tausendteufel

Frank Goldammer – Tausendteufel

1947, Max Heller ermittelt wieder. Zwei Jahre ist Dresden nun unter russischer Herrschaft und das Leid und Elend nimmt kein Ende. Es fehlt an Lebensmitteln, Hunger und Krankheit plagt die Deutschen während die Russen scheinbar in Saus und Braus leben.

Als ein russischer Soldat ermordet aufgefunden wird, soll Heller in dem Fall ermitteln. Er stolpert sogleich über einen weiteren toten Russen. Er und sein Kollege Werner sind gewarnt. Die Beziehung zu den beiden russischen Oberkommandanten ist gefährlich angespannt, als Heller hinter den Morden einen Komplott vermutet und den Mörder den eigenen Reihen zuschreibt.

Als Heller auf eine äußerst verwahrloste Gruppe von Kindern und Jugendliche im Wald stößt und auf die Prostituierte Fanny trifft, ergeben seine Ermittlungen plötzlich alle einen Sinn.

Frank Goldammer schildert auch in seinem zweiten Kriminalroman „Tausenteufel“ um Max Heller erstklassig und mit einer gewaltigen Vorstellungskraft das Leben der Dresdener in der russischen Besatzungszone. Die Verwahrlosung der Menschen und insbesondere der Kinder und die immer noch anhaltende Meinung, dass die Kriegsschuld natürlich nur bei den Besatzungsmächten lag, lässt einen als Hörer erschauern.

Erzählt von Heikko Deutschmann steigt man tief hinein in die dunklen Zeiten unserer Vergangenheit und hofft, dass es niemals wieder zu so einem Krieg kommen mag. Deutschmann verleiht Max Heller die Stimme der Wahrheit und auch der Hoffnung, die in den tiefkalten Wintern im zerstörten Dresden für manch einen schon verloren scheint. DAV eröffnet dem Hörer den Zutritt zu einer dunklen Vergangenheit und schafft mit der Vertonung dieser Geschichte auch einen Blick in die Zukunft.

Frank Goldammer –
Der Angstmann

Frank Goldammer – Der Angstmann

Dresden 1944. Das Kriegsende steht kurz bevor. Max Heller hat einen neuen Fall. Ein Frauenmörder geht um. Er mordet nicht nur, er richtet die Leichen übel zu, häutet sie und entnimmt ihnen diverse Körperteile.

Während Max ermittelt und sein bestmöglichstes in der immer wieder bombardierten Stadt gibt, kommt er nur mühsam unter diesen besonderen Umständen voran. Als sein Vorgesetzter Klepp, ein Paradebeispiel eines Nazis ihn anderen Aufgaben zuteilt, kann er es nicht lassen und bringt sich und seine Frau Karin damit in zusätzliche Gefahr.

Doch Max lässt sich so leicht nicht einschüchtern, er weiß, dass er auf der richtigen Spur ist. Als dann aber die Russen Dresden erobern wendet sich das Blatt und die Angst wie auch der Mörder gehen um.

Unterstützung erhält er ausgerechnet von einem Russen, der seinen ganz persönlichen Plan zu verfolgen scheint.

Das ungleiche Paar muss feststellen, dass Werte für jeden Menschen eine ganz andere Bedeutung haben und dass man nur mit gemeinsamer Stärke vorankommt.

Frank Goldammer hat mit seinem Angstmann einen beeindruckenden Thriller geschaffen, bei dem es einem als Leser im wahrsten Sinne des Wortes „Haut und Haare“ sträubt.

Gekonnt ermittelt Max Heller und bleibt sich und seinen Werten als Mensch trotz dieser widrigen Umstände treu.

Gelesen von Heikko Deutschmann kann man das Elend, das Leid und den Kriegsfrust der damaligen Zeit nochmal ganz anders wahrnehmen.  Deutschmanns Stimme verleiht Max Heller diesen Drang zu Mut und Wahrheit. DAV auch diese Buchvorlage von Frank Goldammer fantastisch umgesetzt.

Alexander Oetker –
Château Mort

Alles könnte so beschaulich sein. Erstklassiger Wein, ausgezeichnete Lagen und alte ehrwürdige Gemäuer in Familienbesitz. Doch der Kampf um gut erzeugten und besonders hochklassigen Wein ist hart.

Lucs Freund Richard bekommt das am eigenen Leib zu spüren. Er muss erweitern um an bessere Lagen zu kommen, aber geht man dafür über Leichen?

In Aquitaine, geplagt von einer fast schon unmenschlichen Hitzewelle, steht er alljährliche Marathon durch die Gärten der schönsten Châteaus bevor und Luc, Pariser Kommissar auf Heimaturlaub hat es gleich mit zwei vergifteten Läufern zu tun. Während der Präfekt gerettet werden kann, stirbt sein tags zuvor neu gewonnener Freund und Verkäufer eines altehrwürdigen Châteaus.

Die Ermittlungen sind mühsam. Den Einblick hinter die Fassade der scheinbar Schönen und Reichen, der wahren Verhältnisse in den Châteaus und die vermeintliche Beziehung zu Anouk, der hübschen Kollegin macht es Luc nicht leicht.

Mit Château Mort hat Alexander Oetker einen klassischen Lokalkrimi erschaffen, der äußerst gut recherchiert dem Hörer einen guten Einblick in die heutige Welt des Weines vermittelt und dabei natürlich nicht die Landschaft, Umgebung und die feinen Eigenheiten der Menschen im Médoc auslässt.

Frank Arnold vermittelt dem Lokalkrimi mit seiner Stimme die notwendige Spannung und überzeugt gekonnt als Meister seines Fachs.

Ich bin gespannt auf den nächsten Fall!

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