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Schlagwort: Abenteuer (Seite 1 von 14)

Carina Burman –
Die zehnte Göttin des Gesangs

Elisabet Gran beschließt eine Wette mit Ihrem Professor für Literaturwissenschaften im Jahr 1909 in Uppsala. Sie macht sich auf die Suche nach Material über die schwedische Poetin Sophia Elisabeth Brenner. Sophia lebte damals wie Sappho im alten Griechenland.

Dem Reiz der Sappho Sophia ist Elisabet von der ersten Erzählung an und hofft natürlich auf ausreichend Anerkennung im Kreis der Literaturwissenschaften, wenn sie mit positiven Nachrichten und einem Beweis für die Existenz an die Hochschule in Uppsala zurückkehrt

Für Elisabet beginnt nunmehr eine Reise auf den Pfaden von Sophia Brenner, die an Geheimbünden, dunklen Mächten und natürlich auch an der Liebe keinen Halt macht und mit dem dunklen Gedanken des Scheiterns und dem damit begründeten Ende ihrer Universitätskarriere im Hinterkopf.

Carina Burman erzählt eine spannende Geschichte über die Macht und die Wirkung einer Frau, die es anfang des 20. Jahrhunderts wagt, in einen scheinbar erfolglosten Wettstreit zu treten und dabei alles in eine Waagschale legt. Gut recherchiert und mit feinem Gespür geschrieben.

 

 

Jutta Hammer –
Schildkröten haben keinen
Aussenspiegel

Mehrfach kreuz und quer durch Madagaskar und das alles wegen einer Schildkröte? Aber klar doch! Jutta Hammer bringt von ihren mehrfachen Reisen einige interessante Geschichten über das Land, die Menschen und die Lebenseinstellung der Madegassen mit.

Erschreckend einfach und mit einer gehörigen Portion „Über“-Lebensmut erzählt die Autorin von ihrer Studien- und Urlaubszeit auf dieser kleinen Insel, die mit gepflegter Entspannung einen Deutschen erst mal auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Wer Luxus, Komfort und einen Rundumservice sucht, der ist hier völlig fehl am Platz.

Als Leser erhält man großzügig Einblick in das Familienleben, den Umgang mit der Kultur und dem Umgang gegenüber Fremden. Gute Tipps sind zahlreich und auch die Schildkröten als Forschungsprojekt kommen nicht zu kurz.

Ein rundum gelungenes Sachbuch über eine doch erstaunlich kleine, aber doch sehr weltoffene afrikanische Insel.

 

Lorenzo Licalzi –
Signor Rinaldi kratzt die Kurve

Diego, bekannter Autor will endlich mit seinem Leben abschließen. Er hat alles erreicht, ist mehr oder weniger zufrieden mit sich selbst und findet, dass es nun ein guter Zeitpunkt wäre, zum Abschluss zu kommen.

Als Notlösung soll er auf seinen Enkel aufpassen, da seine Tochter mit ihrem Mann zur frisch verstorbenen Schwiegermutter nach Paris verreisen müssen. Für Diego ist es nicht einfach, seinen pubertierenden Enkel Pietro  und dessen riesiges Fellmonster Sid zu hüten.

Er beschließt vorerst das Beste daraus zu machen und sieht die Aufgabe nur als kurze Planverschiebung, die sich allerdings als langfristig herausstellt, da mit der Reise nach Paris Pietros Eltern einen tödlichen Unfall erleiden.

Von der Trauer gepackt und völlig überfordert beschließt Diego, das er sicherlich nicht für Pietro verantwortlich sei und packt ihn samt Sid in seine Göttin auf einen kuriosen kleinen Roadtrip quer durch Italien auf dem Weg nach Rom.

Auf der Fahrt werden sie von der Vergangenheit eingeholt, treffen liebgewonnene alte Freunde, begehen neue Freundschaften und finden letztendlich zu sich selbst und vor allem zum Leben zurück.

Ein für mich melancholisches, humorvolles kurzweiliges Hörbuch, das es einem leicht macht, Diego zu mögen und in der Hoffnung zu schwelgen, dass er seine ursprünglichen Pläne nie ausführen mag.

Trudi Canavan –
Die Novizin

Der zweite Teil der Gilde der Schwarzen Magier!

Sonea, das ehemalige Straßenkind scheint angekommen. Neid und Hass prägen ihren Schulalltag und machen ihr das Lernen madig. Kurz bevor sie endlich aufgibt, nimmt Lord Akkarin sie unter seine Fittiche. Was sich für Sonea scheinbar als Glücksfall erweist, stellt sich mit der Zeit allerdings als eine Gefahr dar.

Sonea sträubt sich und ahnt, dass hinter Lord Akkarins scheinbarer Freunschaft und Hilfsbereitschaft mehr steckt und das Gefahr von allen Seiten droht.

Der zweite Band der Sonea-Trilogie erzählt viel über Sonea und ihr Leid, mir fehlte ein wenig die Spannung aus dem ersten Teil.

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P. W. Catanese –
Die Bücher von Umber
Das Ende der Zeit

Hap hat auch im dritten und letzten Teil dieser Jugendfantasyrreihe von P. W. Catanese nichts zu lachen.

Lord Umber ist erneut in seinem Turm und der Melancholie verfallen. Die Welt versinkt im Elend und ausgerechnet er will nichts dagegen unternehmen.

Hap und seine Freunde versuchen alles Mögliche, um Lord Umber wieder glücklich zu sehen und ihn in die Realtität zurückzuholen.

Als dann die Prinzessin und deren Nichte in Korahaven auftauchen, scheint sich vielleicht ein Ende der düsteren Zeit anzubahnen. Doch es stellt sich heraus, das Hap einen geheimnisvollen Gegenspieler hat.

Seine wahre Bestimmung, sein Dasein als Fädenzieher muss er allerdings erst noch erlernen. Es droht Gefahr um Aerie und Hap hat Angst um seine liebgewonnenen Freunde.

Die Lösung und das Ende der Bedrohung sieht er in seinem eigenen Schicksal und er beschließt, sich diesem endlich zu stellen.

Gewohnt spannend und unglaublich witzig geschrieben. Ich konnte die Zeit bis zum dritten Teil kaum abwarten!

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