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Kategorie: Thriller (Seite 1 von 20)

Lee Child –
Make Me

Jack Reacher is back! Der 20. Teil lässt mich zum Fan werden!

Jack steigt in Mothers Rest aus dem Zug. Er erkundet das kleine Nest und trifft am Bahnhof Michelle Chang, eine Privatermittlerin, die ihren Kollegen vermisst. Da Jack Gefallen an Michelle findet und er natürlich Übel magisch anzieht, beschließt er Michelle bei ihrer Suche zu helfen.

Das Jack bereits mit seinem Rundgang durch Mothers Rest in ein Wespennest gestochen hat, spürt er im Nacken. Beide stoßen auf tiefe Abgründe in diesem kleinen und so beschaulichen Kaff, bei dem jeder nach einer gewissen Pfeiffe zu tanzen scheint und ganz genau in der Spur läuft.

Michelle wird klar, dass Jack ihr Mann der Stunde ist und verlässt sich bedingungslos auf das kleine gewaltige Abenteuer bei dem es zu gewohnt ausreichenden Schusswechseln, zynischen und sarkastischen Dialogen und Jacks unverblüffter Art, Menschen, seien es auch Mörder gegenüberzutreten.

Was sich anfangs als eine Mischung aus Vermisstenliste, Drogendealer und ukrainische Killerkommandos vorstellt, endet verblüffend in einem gut strukturierten Unternehmen, abseits von jeglicher Realität, welches mit dem Leben des Menschen gleich doppelt abkassiert.

Eine gelungene Fortsetzung!

Einziges Manko an diesem wirklich guten Thrillern ist die Verfilmung durch Tom Cruise als Jack Reacher.

 

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Rainer Christiansen –
Die gehäutete Seele

Wenn Pflanzen sprechen könnten!

Ein kopfloses Opfer im Moor beschäftigt die Ermittler. Während diese interne Grabenkriege führen, verfällt eine Ärztin einem Rächer mit Haut und Haar.

Doch ist der Rächer auch wirklich der Mörder?

Ein psychologisch gut gesponnener Thriller basierend auf einem interessanten Katz- und Mausspiel bei dem auch die Natur nicht zu kurz kommt.

Bei knappen 161 Seiten will ich nich zu viel verraten, deshalb hier wirklich eine sehr kurze Rezension!

V. S. Gerling –
Die Farm

Der vierte Fall stellt Eichborn und Wagner vor eine schwierige Entscheidung. Per Zufall stößt Nicolas Team auf einen Geldtransporterüberfall, der sich bei näherer Betrachtung nicht mehr als Einzelfall darstellt, sondern als quer durch Deutschland geplanter Raubüberfall mit Entführung. Die Pärchen, deren Ehemänner unter Druck gezwungen, Geldtransporter zu überfallen und verschwinden nach dem Überfall, genau wie die Ehefrauen, spurlos.

Als Nicolas genug Druck vom BKA zu spüren bekommt und dann auch noch alte Kontakte pflegt, ist das Team über die neuen Erkenntnisse mehr als schockiert.

Ein illegaler Organhandelsring mitten in Deutschland, genannt „die Farm“, bringt es dank guter Lobbyarbeit in Berlin und ausreichend mächtigen Kontakten zu einem Millionenumsatz.

Als die Ermittlungen feststecken, trifft Nicolas eine schwierige Entscheidung und tritt damit eine Lawine unbekannten Ausmaßes los, bei dem mehr als ein Politiker auf der Strecke bleibt und die Liste von Nicolas Feinden zum Glühen bringt.

Dank eines Tipps von Patrick, einem alten Bekannten und der Hilfe des russischen Mafiosis Fjordor geht es so atemlos spannend voran, das man als Leser mit der Aufklärung des Falls erst völlig überfordert ist und dann realisiert, das einzig Geld die Welt regiert und Menschen irgendwie auch nur Tiere sind.

Ein gelungener neuer Fall mit einem brisanten Thema!

Die Rezensionen zu dem ersten Fall findet ihr hier und zum zweiten und dritten Fall hier.

Jeffery Deaver –
Die Tränen des Teufels

Parker Kincaid, ein Handschriftenexperte hat es gerade nicht einfach. Er muss die letzte Spur eines Opfers finden.

Der Killer kam bei einem Autounfall ums Leben und die Uhr tickt. Er hat eine Spur von Leichen in Washington DC hinterlassen und es bleibt nur die einzige Spur.

20 Millionen wollte der Killer vom Bürgermeister ergattern um sein Vorhaben zu stoppen. Der Erpresserbrief soll nunmehr die Lösung für das brenzlige Problem hergeben, doch Kincaid ist am Rande eines Nervenzusammenbruchs. Er hatte gehofft, sich wieder etwas mehr um seinen Sohn kümmern zu können und Beruf und Familie strikt zu trennen, doch jetzt herrscht nur noch Chaos…

Ein für den Leser etwas gewöhnungsbedürftiger Thriller, wenn man Licolm Rhyme und Amelia Sachs als Ermittlerteam gewöhnt ist. Dennoch sehr spannend und mal eine ganz andere Ermittler-Strategie!

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Jeffery Deaver –
Der Knochenjäger

Der Knochenjäger ist der Auftakt einer Thriller-Reihe um Lincolm Rhyme, einem an seinen Rollstuhl gefesselten Ex-Polizisten und Forensikspezialisten.

Wenn die Ermittlungen still stehen oder nicht schnell genug vorangehen, wird er mit dem Fall beauftragt.

In seinem aktuellen Fall hinterlässt der Killer am Opfer einen Hinweis auf den nächsten Mord. Lincolm hat Lunte gerochen und ahnt, dass der Killer sein Spielchen mit ihm spielt. Doch Lincolm sind bei manchen Spurensuchen die Hände gebunden und so tritt eine junge Polizistin in sein Leben, die für ihn die Tatorte von nun an untersucht. Amelia Sachs, wie Lincolm Rhyme auch sehr mit sich selbst beschäftigt, lässt sich von dessen herrischem Gehabe und seinen nicht gerade freundlichen Ton nicht in die Parrade fahren.

Beide erkennen den „Vorteil“ des jeweils anderen und kommen dem Killer Schritt für Schritt näher.

Ein guter Einstieg in eine Thriller-Reihe, in der Spannung wirklich „großgeschrieben“ wird und mit wieder Erwarten sogar die Verfilmung gut gefallen hat.

 

 

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