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Kategorie: Romane (Seite 1 von 12)

Andreas Englisch –
Die Petrusakte

In Ariccia ist die Hölle los. Man vermutet in der Krypta der Kirche San Nicola einen außergewöhnlichen Fund. Doch wie immer, wenn es um alte Dokumente, die katholische Kirch und den Papst geht, wird es mytisch, geheimnisvoll und gefährlich.

Marion Meierin stürzt wie durch Zufall mit ihrem Gleitdrachen vom Himmel. Die Übersetzerin kommt dem jungen Vikar der Kirchengemeinde Ariccia wie gerufen, hat er doch in der dunklen Krypta ein seltsames Dokument entdeckt. Als Marion beginnt, sich mit dem Dokument auseinanderzusetzten findet sie sich in dieser Geschichte selbst wieder und sie bekommt es mit der Angst zu tun.

Ein spannender Kirchenkrimi bepackt mit Mythik, Abenteuer und einem Hauch von Gefahr!

Richard Paul Evans –
Die wundersame Schatulle

Die wundersame Schatulle ist für mich ein Weihnachtsbuch. Klassisch melancholisch und bezaubernd zugleich erzählt uns Evans über eine scheinbar ganz normale Familie. Der Vater, der rund um die Uhr arbeitet und seine so perfekte Familie vernachlässigt, findet auf dem Dachboden eine wundersame Schatulle….

Es hört sich an wie ein Märchen und der Leser wird feststellen, es ist ein Märchen.

Der Orignaltitel lautet ja „the christmas box“ und anhand dieses Titels ist die Einordnung der Story für den Leser ja glasklar. Ein modernes Märchen mit allem Drum und Dran!

 

Susanne Falk –
Das Wunder von Treviso

Ein Wunder muss her, und zwar ganz schnell. Don Antonio geht eine kleine Anzeige in der Zeitung nicht aus dem Kopf. Seine Gemeinde stirbt ihm unter den Fingern weg, die Jüngeren ziehen weg und es ist einfach nichts los in Treviso. Doch der Teufel steckt bekanntlich im Detail und so wird aus den urigen ältlichen Bewohnern Trevisos eine ausgekochte Bande Schlitzohren. Das Wunder der wein-weinenden Madonna scheint dann doch nahezu perfekt, wäre da nicht der Prüfer vom Vatikan….

Mit viel Charme und Witz erzählt uns Falk hier die Geschichte um einen schon fast ausgestorbenen Ort und deren Rückkehr in das moderne Zeitalter des Lebens….

Renate Hoffmann –
Es flüstern und sprechen
die Blumen –
Spaziergänge durch die Gärten der Welt

Renate Hoffmann hat mit ihrem Büchlein ein kleines Gartenabenteuer geschaffen. Man begleitet als Leser die Wanderung durch die Gärten dieser Welt und deren Jahreszeiten und wird liebevoll unterstützt durch die Zeichnungen von Peter Hoffmann.

Bezaubernde kleine Gedichte, Haikus und berühmte Zitate finden sich in den hübschen Gartenbeschreibungen wieder und man genießt die kleinen Geschichten.

Der Zauber des Gartens legt sich über den Leser und man besinnt sich auf die eigenen Rosen, das duftende Geißblatt und natürlich eine genussvolle Tasse frisch aufgebrühten Pu-Erh.

Was will man mehr?

Graham Moore –
Die letzten Tage der Nacht

Paul Cravath ist jung und frisch gebackener Anwalt. Als angestellter Anwalt in einer kleinen Kanzlei in  New York bringt keine eigenen Fälle, sondern vorerst nur Langeweile und Zuarbeit für seine Chefs. Doch dann kommt plötzlich das entscheidende Angebot. Ausgerechnet Paul soll in dem riesigen Patent-Rechtsstreit Westinghouse gegen Edison vertreten. Er kann nicht ablehnen und begibt sich auf eine Reise unter „Strom“ mit unbekanntem Ziel.

Es gilt die 312 angestrebten Klagen gegen Westinghouse abzuwehren und Paul geht mehr oder weniger bisher unbeschrittene Pfade. Die ganze Situation scheint nur rettbar, wenn Tesla den entscheidenden Hinweis zum Ursprung der Glühbirne erbringt, doch sein Abwerben zwingt die Westinghouse-Company finanziell fast in die Knie.

Paul verguckt sich in die faszinierende Sängerin Agnes Huntigton, welche ihm den Zugang zu der Welt der Schönen und Reichen eröffnet und damit die Weichen für diese irrwitzige Szenerie stellt.

Ein Abenteuer über ein entscheidendes Patent, Teslas Erfindungsgeist und Alexander Graham Bells kleines Geheimnis.

Ein wunderbarer Roman über die Wissenschaft, die Welt der Erfindungen und insbesondere die intrigante Welt der Mächtigen und Reichen.

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Anne Fine –
Familienkrieg

Das Cover sagt eigentlich schon alles über dieses Buch aus! Was wäre eine perfekte Familie? Genau, sie wäre langweilig. In dem wirklich hübschen Heim herrscht Chaos und Krieg und das jeden Tag. Eine Tochter mitten in der Pubertät ist kein Geschenk, das ist eine Herausforderung.

Anne Fine, die wunderbare Beobachterin, die es schafft, das man sein eigenes Leben als wirklich langweilig und Gott sei Dank als normal betrachten kann.

Hilflos begegnen wir der Familie und haben so viele gute Ratschläge und können dennoch nicht aktiv in das Geschehen eingreifen, erkennen und wieder und hoffen, dass uns dieses Zeitalter dieser Familie hoffentlich überspringen wird.

Fantastisch ehrlich und erschreckend zugleich!

 

Jamie Ford –
Die chinesische Sängerin

William, gestrandet in einem katholischen Waisenhaus um 1930 hat seine Erinnerungen an seine Mutter niemals aufgegeben. Als er an einem schönen Tag einen Theaterflyer findet, erkennt er die darauf abgebildete Frau als seine Mutter.

Aller Bestrebungen und dank einer besonderen Freundschaft zur blinden Charlotte, einem Waisenmädchen, gelingt es ihm tatsächlich den Kontakt zu seiner Mutter herzustellen.

Doch die damaligen Zeiten sind hart und eine alleinerziehende Chinesin im Film-Business scheint nicht die Mutter zu sein, die William sich erhofft hat….

Ein wunderbares Buch über die Zeit während der Prohibition, unerschütterlichem Glauben an die Lieb und der Suche nach Familie und Heimat.

Dick Francis –
Risiko

Für alle Pferdeliebhaber!

Roland Britten hat es allen gezeigt! Als Außenseiter gewinnt er den gebehrten Gold Cup und findet sich gefesselt und mit Äther benebelt auf einem Boot wieder. Was hat er verbrochen? Hat es mit seinem Job als Wirtschaftsprüfer zu tun? Fragen über Fragen!

Dick Francis hat wieder einen unmoralischen Helden geschaffen, der so gar nicht dem Bild eines schönen und reichen Mannes entspricht, der mit perfekter Familie, perfektem Haus und perfektem Reitstall glänzen kann.

Roland Britten ist das genaue Gegenteil und die Überlegungen, die der Gefangene in seinem Leid anstellt, sind einfach einmalig!

Marta Franceschini –
Vier Pfoten und ein großes Herz

Lucia, die scheue Hundedame fällt quasi über eine Leiche im Park.

Betitelt als philosophischer Krimi ermittelt nun die ängstliche Lucia in dem Mord und muss all ihren Mut zusammennehmen um dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Ein eher kurzweiliger Roman, mit einem Faible für Beagle und wirklich nur für Hundeliebhaber.

Rina Frank –
Ich folge dir mit geschlossenen Augen

Rina Frank hat mit ihrem Roman „Ich folge dir mit geschlossenen Augen“ einem aufgezeigt, wie schwer doch die Liebe ist. Rina steckt in der Klemme, sie hat einen Tumor am Herzen und muss operiert werden, was jedoch in Israel nicht so einfach ist. Auf der Suche nach einem guten Chirurgen, wird sie dann auf Dr. Eres Green aufmerksam. Schon ist es um Sie geschehen und seine Liebe lässt nicht lange auf sich warten. Jedoch hat das ganze zwei Haken, den Rina ist selbst noch liiert mit Jakob, dem sie dann noch ein paar Wochen die schon bereits zu Eres bestehende Liebschaft verheimlicht. Und schließlich Eres selbst, verheiratet, mit einer Tochter, verspricht er Rina, sich von seiner Familie zu trennen.

Rina führt ihren Leidensweg durch diese beiden Beziehungen auf und muss sich schließlich entscheiden. Doch war es die richtige Wahl?

Schöner Roman über eine Dreierbeziehung, die ganz und gar nicht kitschig daher kommt, sondern einem aufzeigt, wie schwierig doch eigentlich die Liebe ist.

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