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Schlagwort: Geld (Seite 1 von 22)

Rita Mae Brown & Sneaky Pie Brown –
Die Katze lässt das Mausen nicht

Rita Mae Brown - Die Katze lässt das Mausen nicht

Rita Mae Brown – Die Katze lässt das Mausen nicht

In zehnten Teil der Südstaatenkrimireihe rund um Crozet ermittelt natürlich wieder Sneaky Pie mit Ihren Katzen- und Hundefreunden.

Der Frühling ist endlich da und alle atmen auf. Der Winter war lang und eisig kalt. Die Natur beginnt aufzublühen und reißt Mensch und Tier beim ersten Sonnenstrahl mit.

Doch diese wohlige Atmosphäre währt nicht lange. Die erste Leiche lässt natürlich nicht lange auf sich warten und ausgerechnet die alte Miranda Hoggendobber gerät mit ihrem alten Ford in Verdacht, etwas mit dem toten Mechaniker zu tun zu haben.

Miranda, Harrys Ersatzmutter wehrt sich gegen die Verdächtigungen und wird dabei natürlich tatkräftig unterstützt. Der Fund einer halbem Million Dollar wirft daraufhin ein ganz anders Licht auf den Fall und auf den nächsten Toten.

Was Sneaky Pie schon längst vermutet und ein toter Specht heraufbeschwört, gerät ausgerechnet Harry in das Visier des Killers.

Die Fälle um Sneaky Pie und ihre Freunde sind für Serienfans einfach ein Muss! Man genießt diese Geschichten rund um Crozet, die vollbepackt mit alten Südstaatentraditionen, Menschlichkeit und dem Leben mit der Natur sind. Rita Mae Brown schafft es stets erneut, dem Leser vor Augen zu führen, dass tatsächlich nicht alles Gold ist, was glänzt und das Geld immer noch die Welt regiert.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die im Artikel hinterlegten Verlinkungen sich auf Produkte beziehen, die ich selbst erstanden habe und nicht von den Herstellern zu Werbezwecken kostenlos erhalten habe!

Cilla & Rolf Börjlind –
Springflut

Cilla & Rolf Börjlind - Die Springflut

Cilla & Rolf Börjlind – Die Springflut

Die junge Polizeischülerin Olivia erhält den als Seminararbeit  einer der ungelösten Fälle ihres verstorbenen Vaters als Seminararbeit.

Verbissen macht sie sich auf in den Norden um die Mordszenerie vor Ort in sich aufzunehmen und kommt zu dem Schluss, dass sie für diesen ungeklärten Fall einen anderen Blickwinkel benötigt.

Sie macht sich auf die Suche nach dem damaligen Kollegen ihres Vaters und muss feststellen, dass dieser schon lange aus dem Polizeidienst ausgestiegen ist.

Gleichzeitig macht ein Trupp Jugendliche Jagd auf Obdachlose und postet ihre brutalen Schlägervideos im Netz. Doch bei Vera, der Freundin von Tom Stilton gehen sie einen Schritt zu weit. Sie stirbt an ihren Verletzungen in ihrem Wohnwagen.

Während Olivia immer tiefer in den Fall einsteigt und selbst die Konsequenzen erlebt, ist sie dankbar, als sie Tom Stilton als einer der Obdachlosen erkennt und nunmehr zum Unmut dessen, nicht mehr von seiner Seite weicht.

Als Tom erfährt, wie weitreichend Olivias eigene Ermittlungen gehen, muss er über seinen eigenen Schatten springen und alte Kontakte aktivieren.

Cilla & Rolf Börjlind bringen in „Die Springflut“ Olivia dazu, sich ihrer selbst bewusst zu werden. Ihre Ermittlungen führen die junge Polizeischülerin zu einem exklusiven Callgirl-Ring. Wie der Zufall es so will, treffen sich am anderen Ende der Welt zwei Menschen. Der alte Fall von Olivia wird über Meilen hinweg gefährlich ins Rollen gebracht. Dabei wird eine gewaltige Lawine an Intrigen, dunklen Machenschaften, Mordgeständnissen und Verwicklungen bis in die höchsten Polizeikreise zutage getragen, die es Olivia und ihren neuen Freunden nicht einfach machen.

Starke Charaktere prägen diesen Krimi. Gegensätze scheinen unerlässlich und am bitteren Ende darf dennoch jeder genau der Mensch sein, der er zu sein vermag.

Mit Springflut gelingt dem Krimi-Duo ein gelungener Auftakt einer spannenden neuen Reihe! Den zweiten Teil „Die dritte Stimme“ habe ich bereits vor einiger Zeit gelesen. Es war mir ein spannendes Vergnügen, etwas mehr über diese außergewöhnlichen Charaktere zu erfahren.


Wolfgang Wirth –
…und ich will nicht gnädig sein!

Wolfgang Wirth - und ich will nicht gnädig sein

Wolfgang Wirth – und ich will nicht gnädig sein

Das Abitur ist geschafft und die lange geplante Reise per Rucksack durch die Türkei steht an. Nick trifft im tiefsten Hinterland auf die hübsche Ceren. Morgens wird er blutüberströmt von seinen Klassenkameraden mit der ermordeten Ceren aufgefunden. Der Prozess ist kurz und schmerzlos und die anschließende Haft in der Türkei der reinste Horror.

Kurz vor dem Aufgeben besinnt sich Nick und beschließt mit dem Amerikaner Joe und dem Rumänen Matteo auszubrechen. Die abenteuerliche und gefährliche Reise bis zu Nicks Ziel beginnt.

In seiner Heimat Mainz endlich angekommen, ist ihm allerdings schon Ceres älterer Bruder auf den Fersen, der Sühne und den Tod für seine Schwester fordert. Doch Nick ist zu sehr damit beschäftigt, die Mitglieder seiner alten Clique aufzutreiben und ihnen deren eigene Vergehen zur Last zu legen.

Jenny, selbst Mitglied dieser alten Clique und jetzt Polizistin kommt selbst ihren alten Schulkollegen auf die Schliche. Sie tritt somit in Konkurrenz zu Nick. Doch nach dem ersten Mord ist beiden klar, dass hier noch jemand anderes die Strippen zieht und schon alle Leichen im Keller zu kennen scheint. Dieser ist dabei weder auf Nicks Rache noch auf Jennys Gerechtigkeit aus ist und somit schweben beide ebenfalls in höchster Gefahr.

Wolfgang Wirth hat mit seinem Buch einen klassischen „Whodunit“ Thriller geschaffen. Nicks Unschuld wird vom Leser während der ganzen Geschichte in Frage gestellt. Wer ist der Feind und wer ist eigentlich der Freund, wer der eigentliche Killer? Alle Mitglieder dieser ehemaligen Clique haben durch den Mord an der jungen Ceren in ihrem weiteren Leben einen scheinbar ehrlichen Weg eingeschlagen. Dennoch prägt der jetzt vorhandene Reichtum, die Macht über andere Menschen und die eigene Gier heute deren Alltag. Man stellt sich als Leser die Frage, ob man nach so einer Erfahrung im Leben nur noch von Egoismus bestrebt ist und sich selbst immer mehr dem Wesen des wahren Killers anpasst. Hier muss ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet werden und die Liste ist lang.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Desweiteren bedanke ich mich für ein kleines Kurzinterview bei Wolfgang Wirth über „…und ich will nicht gnädig sein!“.

 

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