tinaliestvor

books and more

Kategorie: eingemacht & eingekocht

Eingelegter Rettich

Wie jedes Jahr weiß ich nicht wirklich, was ich mit dem vielen Rettich in meiner Biokiste anfangen soll. Dieses Jahr habe ich sie einfach mal zur Probe nach einem klassischen Rezept eingelegt. Leider hört sich „eingelegt“ nicht wirklich so schön wie „pickled“ an,

Eingelegter Rettich

  • 1 großer Rettich
  • 1 Tasse weißer Balsamico-Essig oder Apfelessig
  • 1 Tasse Zucker, Honig oder Rohrohrzucker
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 großzügiger Teelöffel Meersalz
  • 1 Teelöffel Senfsaat
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1/2 Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer

Den Rettich fein hobeln und in saubere verschießbare Gläser einfüllen, die Scheiben gut reindrücken, damit später beim Einfüllen der Flüssigkeit möglichst wenig Luftblasen entstehen können.

Die restlichen Zutaten kurz aufkochen lassen, gut durchrühren, damit sich der Zucker sowie das Meersalz aufgelöst haben und dann mit der heißen Flüssigkeit nach und nach in die Gläser gießen. Entstandene Luftblasen notfalls nochmal mit einem Stäbchen herauslassen und die Gläßer, randvoll mit dem aufgekochten Sud verschließen und ca. 1 Woche kühl und dunkel stehen lassen.

Den eingelegten Rettich innerhalb von ca. 4 Monaten aufbrauchen.

schwarzes Johannisbeergelee

schwarzes Johannisbeergelee

  • 750 ml kalter schwarzer Johannisbeersaft
  • 1 Packung 2:1 Gelierzucker

Den Saft in einen großen feuerfesten Topf geben. Den Gelierzucker gut unterrühren und gut aufkochen lassen. Durch Umrühren ein Überkochen verhindern und mit einem kleinen Teelöffel und einem Unterteller per Gelierprobe die Qualität des heißen Gelees testen. Bei Bedarf unter ständigem Rühren noch etwas weiter köcheln lassen.

Noch heiß in die sauber gespülten Einweckgläser hineingeben und zügig verschließen. Um die Dichte des Glases zu prüfen und um Luftblasen zu verhindern, das gut verschlossene Geleeglas auf den Deckel stellen und dort ca. 20 Minuten stehen lassen. Danach wieder umdrehen und mit einem schönen Etikett versehen.

Merken

Mein Erntejahr 2017

Unsere Störche gedeien prächtig und der Garten zeigt mit seinen Früchten eine deutliche Farbe.

Ende Mai!

Die Erdbeeren, ein kleines Wunder, füllen sogar eine ganze Schüssel, sodass es sich wirklich lohnt, Marmelade davon zu kochen.

Das Rezept für die Erdbeermarmelade findet Ihr hier.

Mitte Juni!

Die rote Johannisbeere biegt sich vor der Last ihrer Früchte. Insgesamt haben wir 13 kg geerntet und 9 Liter Saft daraus erhalten und aus ca. 7 Litern rotes Johannisbeergelee gekocht.

Das Rezept für das rote Johannisbeergelee findet Ihr hier.

Die Zitronenmelisse steht kurz vor der Blüte und muss bodennah abgeschnitten, zu kleinen Sträußen trocken und kühl zum Trocknen aufgehaben werden. Unser Aufzug ist uns dabei eine große HIlfe. Es ist der kühlste und dunkelste Raum, den wir haben.

Die Pfefferminze ist nach dem letzten Jahr wieder erholt und zahlreich zurückgekommen. Leider hatte die Zitronenmelisse im Garten ein wenig die Oberhand gewonnen, aber ein strammer Rückschnitt im letzten September trug wohl doch zur Erholung der Pfefferminze bei. Die Bienen und Hummeln werden ein Blütenfest erleben. Wir können deshalb auch dieses Jahr wieder frische Pfefferminze ernten und ebenfalls zum Trocknen aufhängen.

Ende Juni!

Aus einem 10 Liter Eimer Süßkirchen von einer Freundin gehen wir mit guten 3 kg entsteinten und madenfreien Früchten in die Marmeladenproduktion. Einfach nur lecker!

 

Wer noch nicht weiß, was er mit den ganzen Massen an Kirschen anfangen soll, das Rezept für diese so einfache Marmelade findet Ihr hier.

Die Zitronenmelisse und die Pfefferminze sind nun gut durchgetrocknet und können von den Stielen geschoben werden und fein durchgeknetet werden.

Man entfernt noch die etwas dickeren Stiele, sollten noch welche vorhanden sein und füllt sie luftdicht in Einmachgläser. Der Tee für die kalten Wintertage ist also gesichert.

Anfang Juli!

Die schwarzen Johannisbeeren sind ebenfalls reif und ergeben abgeerntet 2,3 Kilogramm. 150 g werden entstielt und für den schwarzen Johannisbeerenlikör beiseite gestellt. Der stattliche Rest wird entsaftet und zu schwarzem Johannisbeergelee verkocht.

Das Geleerezept findet Ihr hier.

Für den Cassis-Likör eignet sich meiner Meinung nach am besten der klare Korn. Der Eigengeschmack ist dort am geringsten und lässt dem Fruchtgeschmack mehr Raum. Abgefüllt muss er jetzt erst mal ca. 2 Monate stehen und durchziehen und von Zeit zu Zeit durchgerührt werden bis sich der Kandis vollständig gelöst hat und der Likör fein durchgesiebt, in die entgültige Karaffe gefüllt werden kann. Das passende Rezept findet Ihr hier.

Die schon leicht blühende Pfefferminze wird zu 150 g abgeerntet (nur die Blätter und die Knospenspitzen) und werden mit Zitronen, Wasser und Zucker zu einem Minz-Sirup angesetzt. Auch hier braucht man ein wenig Geduld, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist und die Minze ihren Geschmack abgegeben hat.

Wer den leckeren Sirup ausprobieren möchte, findet das Rezept hier.

Der Salbei blüht nun ein zweites Mal und da er direkt an der Terasse wächst, ernte ich nur eine kleine handvoll zum Trocknen, da wir das ganze Jahr fast frisch ernten können. Dieses Jahr wollte ich allerdings einen kleinen Vorrat für Husten- und Halsweh-Sirup anlegen.

Die ersten Stachelbeeren sind reif und geerntet. Da mein kleines Bäumchen nicht gerade riesige Mengen abwirft und etwas schattiger steht als ihm guttut, muss hier zweimal geerntet werden, damit die Früchte nicht ganz so sauer bleiben.

 

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Pfefferminz-Sirup

Mit Mineralwasser oder einem Schuss Secco ein Traum an einem schönen Sommerabend!

Pfefferminz-Sirup

  • 150 g frische Pfefferminzblätter und Knospen
  • 1 Biozitrone in Scheiben geschnitten
  • 1,5 Liter Wasser
  • 500 g Kandis
  • 500 g Zucker

Für den Sirup benötigt man zum Durchziehen ein passendes Gefäß. Zur Not tut es auch ein Kochtopf mit passendem Deckel, allerdings eignen sich etwas hellere und sonnendurchlässige Gefäße besser.

Man gibt die Zutaten alle in das Gefäß und lässt diese dort für ca. 4 Wochen gut durchziehen und rührt ab und an die Masse um. Wenn sich der Kandis vollständig aufgelöst hat, ist es Zeit, die Flüssigkeit erst durch ein grobes Sieb zu gießen um die Blätter aufzufangen und anschließen den Sirup nochmal durch ein sehr feines Sieb oder einen Kaffeefilter oder Teefilter zu geben.

Den fertigen Sirup in passende Flaschen abfüllen. Der Sirup sollte dunkel und kühl gelagert werden und angebrochene Flaschen im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Merken

schwarzer Johannisbeerlikör

Ich kenne keine Frucht, die so eine Hassliebe mit den Menschen verbindet. Ich mag sie als Gelee und klassisch als Likör.

schwarzer Johannisbeerlikör

  • 150 g frische schwarze Johannisbeeren, gewaschen, entstielt
  • 0,7 Liter klarer Korn (alternativ Wodka oder Rum)
  • 150 g weißer oder brauner Kandis
  • 1 Zimtstange (alternativ geht auch eine Vanillestange, aber ist mir zu intensiv im Geschmack)

Für den Likör benötigt man zum Durchziehen ein passendes Gefäß. Zur Not tut es auch ein Kochtopf mit passendem Deckel, allerdings eignen sich etwas hellere und sonnendurchlässige Gefäße besser.

Man gibt die Zutaten alle in das Gefäß und lässt diese dort für ca.2 Monate gut durchziehen und rührt ab und an die Masse um. Wenn sich der Kandis nach 2 Monaten vollständig aufgelöst hat, ist es Zeit, die Flüssigkeit erst durch ein grobes Sieb zu gießen um die Beeren und die Zimtstange aufzufangen und anschließen den Likör nochmal durch ein sehr feines Sieb oder einen Kaffeefilter oder Teefilter zu geben.

Den fertigen Likör in passende Gefäße oder eine schöne Karaffe abfüllen.

Erdbeermarmelade

Die ersten eigenen Früchte ergaben eine großzügige Ausbeute! Ab heute gibt es Erdbeermarmelade zum Frühstück!

Erdbeermarmelade

  • 1 kg Erdbeeren
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Die Früchte in einen großen feuerfesten Topf geben. Den Gelierzucker gut unterrühren und gut aufkochen lassen. Durch Umrühren ein Überkochen verhindern und mit einem kleinen Teelöffel und einem Unterteller per Gelierprobe die Qualität der heißen Marmelade testen. Bei Bedarf unter ständigem Rühren noch etwas weiter köcheln lassen.

Noch heiß in die sauber gespülten Einweckgläser hineingeben und zügig verschließen. Um die Dichte des Glases zu prüfen und um Luftblasen zu verhindern, das gut verschlossene Geleeglas auf den Deckel stellen und dort ca. 20 Minuten stehen lassen. Danach wieder umdrehen und mit einem schönen Etikett versehen.

Kirschmarmelade

Kirschmarmelade

  • 1 kg Kirschen, entsteint
  • 1 Packung 2:1 Gelierzucker

Die Kirschen in einen großen feuerfesten Topf geben. Den Gelierzucker gut unterrühren und ca. 4-5 Minuten aufkochen lassen. Durch Umrühren ein Überkochen verhindern und mit einem kleinen Teelöffel und einem Unterteller per Gelierprobe die Qualität des heißen Gelees testen. Bei Bedarf unter ständigem Rühren noch etwas weiter köcheln lassen.

Noch heiß in die sauber gespülten Einweckgläser hineingeben und zügig verschließen. Um die Dichte des Glases zu prüfen und um Luftblasen zu verhindern, das gut verschlossene Geleeglas auf den Deckel stellen und dort ca. 20 Minuten stehen lassen. Danach wieder umdrehen und mit einem schönen Etikett versehen.

Johannisbeergelee

Es ist wieder so weit. Meine rote Johannisbeere biegt sich unter der Last der Früchte. Wir haben dieses Jahr an diesem einen Strauch 13 Kilogramm abgeerntet. Jetzt hängen noch vereinzelt kleine Früchte für die Vögel und Spitzmäuse dran.

Aus 13 Kilogramm roter Johannisbeeren wurden dann dank des Entsafters 9 Liter roter Johannisbeersaft. Trotz straffem Zurückschneiden im Februar hatten wir mit einer solch riesigen Menge nicht gerechnet. Was Wasser und ein wenig Mulch aus unserem Kompost da ausmachen….

Das diesjährige Gewicht wie auch die Literanzahl bricht die Rekorde der letzten Jahre!

Jetzt heißt es nur noch Gelee, Gelee und Gelee kochen.

Also, Gläser raus, Gelierzucker 2:1 parat stellen und es kann losgehen. 

Es ist eine stattliche Anzahl an diversen Gläsern geworden. Mir sind die etwas kleineren Einweckgläser am Liebsten, so hat man immer kleine frische Geleeportionen fürs Frühstück und zum Verschenken parat. Ein hübsches Etikett ist es dieses Jahr auch geworden.

 

rotes Johannisbeergelee

  • 750 ml kalter roter Johannisbeersaft
  • 1 Packung 2:1 Gelierzucker

Den Saft in einen großen feuerfesten Topf geben. Den Gelierzucker gut unterrühren und gut aufkochen lassen. Durch Umrühren ein Überkochen verhindern und mit einem kleinen Teelöffel und einem Unterteller per Gelierprobe die Qualität des heißen Gelees testen. Bei Bedarf unter ständigem Rühren noch etwas weiter köcheln lassen.

Noch heiß in die sauber gespülten Einweckgläser hineingeben und zügig verschließen. Um die Dichte des Glases zu prüfen und um Luftblasen zu verhindern, das gut verschlossene Geleeglas auf den Deckel stellen und dort ca. 20 Minuten stehen lassen. Danach wieder umdrehen und mit einem schönen Etikett versehen.

Vorsicht! Heiß und sehr lecker!

 

die Erntezeit beginnt…

Die Regenpause muss genutzt werden. Die roten Johannisbeeren sind reif und bevor der nächte Regenschauer über uns zieht, müssen die Beeren geerntet werden.

IMG_20160626_124524

Der neue sich selbst ausgesähte kleine Strauch, jetzt 2 Jahre alt, hat es auf gute 300 Gramm gebracht. Mit den beiden großen Sträuchern haben wir dieses Jahr 7,1 Kilogramm rote Johannisbeeren geerntet. Natürlich haben wir die Woche über schon gut geerntet und fleißig verschenkt und genascht.

IMG_20160626_124320

Aber was fängt man mit dieser Erntemenge an? Ich habe mich für die Saftvariante entschieden und diesesmal keine Beeren eingefroren. Es nimmt einfach zu viel Platz in der Gefriertruhe weg. Also, Entsafter raus, Beeren rein und 2 Stunden später sind 4,9 Liter Saft daraus geworden. Ebenfalls aus Platzgründen wird der Saft jetzt in Gläser und Flaschen eingekocht und man hat immer noch die Möglichkeit, einen leckeren Nachtisch oder einfach klassisches Gelee damit herzustellen.

IMG_20160626_220946

Nachdem die Sonne sich doch noch dafür entschieden hat, uns über das Mittagessen zu begleiten gab es heute leckere Erbsenpuffer mit einer würzig-rauchigen Tomatensauce und Kräuter-Feta-Würfel.

IMG_20160626_150437

Das Rezept für die Erbsenpuffer habe ich aus der Vegetarian Living. Die Puffer sind wirklich sehr lecker und eine wirklich tolle Art, Erbsen mal ganz anders zu genießen anstatt klassisch als „Beilage“.

Die saftigen Pfirsiche aus der Biokiste sowie das für sich sprechende Rezept aus der Vegerarian Living haben uns einen sehr süßen Nachtisch beschert.

IMG_20160626_154228

Die Pfirsiche werden in einer Zuckerlösung mit Basilikum, Vanilleschote und Zitronenschale blanchiert. Begleitet von schlichtem Vanilleeis und Himbeersauce wird das Ganze noch mit Basilikum-Minze-Zucker getoppt.

Dieser Nachtisch hat es definitiv auf meine Highlight-Liste geschafft, diese Zuckermischung ist wirklich einmalig und der würzige Basilikum harmoniert so gut mit den sehr süßen Pfirsichen! Man will einfach nur noch mehr….

 

 

 

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

© 2017 tinaliestvor

Theme von Anders NorénHoch ↑