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Kategorie: @Sachbücher (Seite 1 von 5)

Dörthe Huth –
Gute Laune an jedem Arbeitstag

Dörthe Huth - Gute Laune an jedem Arbeitstag

Dörthe Huth – Gute Laune an jedem Arbeitstag

Die meiste Zeit verbringen wir Menschen an unserem Arbeitsplatz. Fühlen wir uns dort wohl? Verstehen wir uns mit allen und ganz besonders mit dem Chef?

Wir starten mit den Fragen und erkennen uns meist schon in der ersten der neun Fragen wieder.
Schon in den ersten Erzählungen der Autorin finden wir uns selbst und sind froh über HuthsHaltestellen“ die uns eine Reaktion und eine Aktion ermöglichen, die leicht verständlich umsetzbar und wir uns als einzelner Mensch dennoch treu bleiben können.

Mit den Übungen an den Kapitelenden kann man sich selbst ein wenig „in die Knie“ zwingen und sich etwas intensiver mit dem jeweiligen Thema befassen.

Begleitet werden wir von äußeren Faktoren und unserer inneren Wahrnehmung. Mit Huths „Leitfaden“ begibt man sich auf eine Reise. Man betrachtet sich von außen, stellt Ähnlichkeiten fest. Schnell begibt man sich auf die Suche nach Lösungen. Um hier aber zielgerichtet seine eigenen „Fehler“ ermitteln zu können, begleiten zielgerichtete Fragen den Leser durch das Buch.

Das auch schlechte Laune ansteckend sein kann, war mir als Leser gar nicht so bewusst. Jedoch geht man hier auf gezielte Suche nach dem Grund des Übeltäters um ihr entgegenzuwirken und somit nicht nur sich selbst, sondern auch die Kollegen und Mitarbeiter wieder anders wahrzunehmen.

Ich bin froh, dass ich als Selbständige etwas außen vor bin und mir meine Kunden und dessen Personal aussuchen kann während meine Kollegen bei meinem Kunden tagtäglich sind teilweise durch die Arbeit quälen oder sich mit Kollegin „Diva“ beschäftigen.

Da für den normalen Arbeitnehmer diese radikale Methode sicherlich nicht immer in Frage kommt, findet man in diesem Ratgeber ausreichend Möglichkeiten, sich aus diesem ewigen Hamsterrad zu befreien und gestärkt und mit guter Laune durch den Arbeitsalltag zu schreiten.

Besonders gut hat mir das Abschlusskapitel „Gute Laune to go“ gefallen. Hier wird nochmal alles kurz zusammengefasst. Hier findet man schnell und einfach ein paar Tipps, wenn der Arbeitshaussegen mal wieder schief hängt.

Ich bedanke mich herzlich bei Literaturtest und bei Dörte Huth für das Rezensionsexemplar.

Stefan Bonner –
Planet Planlos

Stefan Bonner - Planet Planlos

Stefan Bonner – Planet Planlos

Wir wissen es alle, das Ende ist nah! Doch wie gehen wir damit um?

Wir ignorieren es einfach und alles ist bestens.

Während die Polkappen schmelzen, Schlammlawinen und ungeahntes Hochwasser und die Hitze uns Menschen auf dem Planeten Erde das Leben immer schwerer macht, beschäftigt sich unsere Politik jedoch lieber mit anderen, scheinbar wichtigeren Dingen.

Das Autorenduo fasst in diesem Buch die kurze und schmerzlose Wahrheit zusammen. Die Klimakatastrophe kommt auf uns zu, ob wir das wollen oder nicht. Knackige Kapitel mit ausreichend Grafiken mit passenden Kapitelüberschriften belegt, lassen dem Leser klar werden, dass es bereits fünf nach zwölf ist.

Die Klimaerwärmung wird ausreichend erklärt, mit ausreichend Daten belegt und selbst für einen „Klimalaien“ wird spätestens nach diesem Buch klar, dass man sich über seine eigene Zukunft sehr wohl ein paar Gedanken machen sollte. Wollen wir denn alle einfach so weiterleben?

Rund um die Welt beobachten die Forscher die Ausmaße der bereits jetzigen Erwärmung und alle sind sich einig, es wird nicht mehr aufhaltbar sein und dann?

Insbesondere hat mich das Kapitel über den Globalen Fußabdruck fasziniert. Hier begleiten wir das Autorenduo durch einen ganz gewöhnlichen Arbeitsalltag. Erschrocken stellen dann fest, dass wir es auch nicht auf weniger CO2-Ausstoss schaffen, obwohl wir bereits aktiv verzichten.

Dieses Buch ist ein Weckruf, der unabhängig von der jeweiligen politischen Führung in den Ländern dieser Erde endlich bei der Menschheit ankommen sollte. Wir wollen doch alle unser Zuhause erleben, behalten und uns sicher fühlen. Wir wollen ehrliche und fundierte Auswertungen und keine von Klimakritikern herabgewürdigte Berichte und Irreführungen. Es wird Zeit, das wir das verstehen und aktiv handeln. Wir alle wollen doch unseren wunderschönen blauen Planeten schützen. Ihn für unsere Menschheit, ganz besonders für unsere nachkommenden Generationen so erhalten, wie wir ihn lieben.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Exklusiv-Interview mit Stefan Kämpfen –
Autor von „Machos, Macheten & Mojitos“

Lieber Stefan,

ich freue mich, dass Du mir für ein kleines Interview zu Deinem Buch

Machos, Macheten & Mojitos“ zur Verfügung stehst.

 

 

Du nimmst uns als Leser in Deinem aktuellen Buch mit durch einen Rucksackurlaub quer durch Südamerika. Was darf bei einem solchen Trip auf gar keinen Fall in Deinem Rucksack fehlen?

Stefan: Etwas vom Wichtigsten sind Fotokameras. Ich nehme immer zwei mit (eine Spiegelreflex und eine Pocket-Kamera), denn ich bin nicht nur ein leidenschaftlicher Texter, sondern auch ein sehr fleißiger Fotograf. Fluch und Segen gleichzeitig sind die ganzen Auflade-Kabel für technische Geräte, für die es beinahe einen eigenen Rucksack benötigt und ohne die man heutzutage kaum mehr auskommt (leider). Auch wichtig ist ein Inhalator, den ich im Notfall gegen mein Asthma einsetzen kann, sollte ich zu stark mit Katzen in Berührung kommen. Das kommt allerdings zum Glück selten vor. Vor jeder Reise nehme ich mir vor, möglichst wenig zu packen, was ich aber noch nie wirklich geschafft habe. Dafür ist der Inhalt akribisch organisiert: Ich packe alle thematisch zueinander passenden Dinge in Plastiksäcke und schreibe diese nachher mit einem Marker an.

Bist Du eher ein Reisechaot und fährst einfach darauf los, oder sitzt Du zuhause schon Wochen vorher über Landkarten, diversen Reiseführern und bist im Internet auf der Suche nach dem perfekten Ziel und der besten Route? 

Stefan: Ich bin eher der organisierte Typ und je älter ich werde, desto mehr nimmt das zu. In Reiseführern zu lesen ist ein großes Hobby von mir, egal, ob ich vorhabe, nächstens in das gelesene Reiseland zu fahren oder nicht. Bei mir zu Hause stapeln sich ganze Regale mit Reiseführern und Karten, weshalb ich immer schon im Vorfeld ganz gut informiert bin. Das ist vermutlich mitunter ein Grund, weshalb mir noch nie etwas Gravierendes beim Reisen passiert ist, selbst in berüchtigten Gebieten.

In Deinem Trip durch Südamerika reist Du mit Deiner Freundin Puppe. Aus eigener Erfahrung ist es nicht immer leicht, mit dem Partner zu reisen, wenn man sich im ganz normalen Alltag nicht rund um die Uhr sieht und dann plötzlich 24 Stunden gemeinsam verbringt. Wie gehst Du damit um?

Stefan: Vorweg muss ich erwähnen, dass die Romanfigur »Puppe« im realen Leben nicht existiert und ich meine Freundin auch nicht so nenne. Trotzdem konnte ich natürlich vieles von der Erfahrung meiner eigenen Beziehung in die Geschichte miteinfließen lassen, obwohl das nicht Themenschwerpunkt von der Geschichte in »Machos, Macheten & Mojitos« ist. Grundsätzlich haben wir, – so langweilig das jetzt klingt –, nur sehr wenig Probleme damit, über einen längeren Zeitraum auf engem Raum zusammen zu sein. Vermutlich hängt es damit zusammen, dass wir uns nach über 18 Jahren Beziehung einfach sehr gut kennen und wir es uns gewohnt sind, viele Reisen zusammen zu unternehmen. Klar gibt es auch bei uns Reibereien und Gefühlsausbrüche, aber meist handelt es sich um Bagatellen, die sehr schnell wieder vergessen sind. Wir besinnen uns immer schnell wieder auf das Wesentliche und darauf, dass man beim Reisen aufeinander angewiesen ist und auch eine Verantwortung gegenüber seinem Reisepartner hat.

Ich frage mich immer, wie man im Flugzeug schlafen kann, ich beneide jeden Fluggast, der sich im Sitz zurücklehnt und nach dem Landen völlig frisch und ausgeschlafen in den Urlaub startet. Hast Du da einen ultimativen Tipp?

Stefan: Selbst nach über 15 Jahren Reisen bin ich selber noch auf der Suche nach dem Geheim-Rezept, denn ich schlafe auch nicht wirklich gut in den Fliegern. Trotzdem denke ich, dass das Fliegen insgesamt einfacher geworden ist in den letzten Jahren, vor allem wegen dem schnelleren Handling an den Flughäfen. Bis zu 10 Stunden Flugzeit finde ich zu ertragen, aber danach wird’s dann schon ein wenig zum Geduldsspiel. Ich selber verfolge zwei Strategien, mit denen ich bisher immer ganz gut gefahren bin: Zum einen versuche ich beim Fliegen meinen Wach/Schlaf-Rhythmus aufrechtzuerhalten. Das heißt, wenn ich einen Nachtflug habe, dann versuche ich, die meiste Zeit zu schlafen. Bei einem Flug am Tag versuche ich wach zu bleiben, was ja bei dem ganzen Elektronik-Angebot nicht besonders schwierig ist. Der zweit Punkt ist eine alte Kriegsregel, die da lautet: Wenn du essen kannst, dann iss! Wenn Du schlafen kannst, dann schlafe! Wenn du trinken kannst, dann trinke! Usw.

Gibt es für Dich ein Land, in das Du niemals reisen würdest und was sind Deine Gründe dafür?

Stefan: Grundsätzlich bin ich offen für alle Staaten, aber natürlich habe ich bezüglich Länder oder Gegenden auch gewisse Präferenzen. Ich hüte mich davor, in wirklich sehr gefährliche Gegenden zu fliegen, aber man muss da ganz genau differenzieren. Der Besuch von Kiew oder Tokio finde ich wegen der relativen Nähe zu Tschernobyl oder Fukushima unangenehmer als der Aufenthalt beispielsweise in San Pedro Sula (Honduras), das zeitweise die höchste Mordrate der Welt inne hatte. Im letztgenannten Ort war ich schon einmal auf der Durchreise und ich habe mich da sicher gefühlt. Es ist nämlich letztlich immer eine Frage der Perspektive und hat ganz wesentlich mit guter Vorbereitung, mit Wissen, Erfahrung und dem Vermeiden von Risiken zu tun. Klar reise ich nicht in Länder, in denen Krieg herrscht oder die gerade bombardiert werden.

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