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Kategorie: Humor (Seite 1 von 4)

Susanne Fröhlich –
Langenscheidt
Diät – Deutsch
Deutsch – Diät

Ja, wir sind alle etwas zu dick. Danke für die Übersetzung der Model-Sprüche, das hat mal gut getan.

Die graphischen Darstellungen sind super und irgendwie spricht das ganze ja aus der eigenen Seele! Dennoch ist das kleine Büchlein aufgrund der Größe schon etwas kurzweilig.

Mir fehlen persönlich ein paar wirklich gute Tipps, aber ich denke, dass es darum ja eigentlich auch nicht gehen sollte.

Wir sollen das ganze Abnehmthema einfach nicht so eng sehen, oder? Selbst mein Mann hat über einige kleine Anekdoten gelacht, und Lachen soll doch angeblich auch zum Abnehmen führen, oder?

Dennis DiClaudio –
Der kleine Hypochonder

Eine Sammlung mit über fünfundvierzig Krankheiten, die man unbedingt mal gehabt haben muss, um in der Welt noch mitreden zu können.

Ein Muss für alle angehenden und schon fortgeschrittenen Hypochondern. Mit viel Witz bepackt und einem guten Schuss Ironie findet jeder die für sich passende und perfekte Krankheit mit Krankheitsbild und natürlich auch der passenden Lösung und Heilung.

Mit einem großen Schmunzeln liest man Seite um Seite und ist erstaunt, was es so alles gibt und was man tatsächlich alles „haben“ kann.

Nicht wie raus mit der neuen „Krankheit“!

 

Marcello D´Orta –
In Afrika ist immer August

Es gibt nichts schöneres als witzige Kindergeschichten. Marcello D´Orta hat sich ans Sammeln gemacht und 60 Schulaufsätze veröffentlicht, die einen als Leser mehr als einmal zum Weinen bringt, Lachtränen wohlgemerkt!

Kindermund tut Wahrheit kund scheint auch in Italien besonders beliebt zu sein. Die Sammlung an Geschichten berichtet vom Leben in Italien und vom Leben des normalen Volkes. Grundehrlich und auch mal abgrundtief hässlich schildern die Kinder ihre Heimat und packen noch eine gute Schippe Witz hinzu!

Das italienische Leben, bepackt mit der Camorra, gutem Essen und einem guten Schuss vom Wein der Wahrheit!

 

 

Wiglaf Droste –
Der Mullah von Bullerbü

Ich bin ein großer Fan von Wiglaf Droste und habe ihn schon persönlich ein Rad in einem Lesesaal schlagen sehen! Wer auf perfiden Humor und einen Sack voller Ironie steht, ist hier genau richtig. Der vermeintliche Krimi entpuppt sich als Fass ohne Boden für schwarzen Humor, da bleibt kein Leserauge trocken.

Gisela Günzel hat einen neuen Fall! Hans Küng, seineszeichen Theologe wurde gekidnappt. Behindert durch Fahrradpiraten, Fallschirmspringer und anderen verdammten Persönlichkeiten geht es rund um die Welt. Es gilt, den Ketzer des Monats zu retten!

Ein rundum erstklassiges Buch für Freunde der Spitzfindigkeit und des sehr sehr schwarzen Humors!

 

Umberto Eco –
Wie man mit einem Lachs verreist

Tja, wie verreist man mit einem Lachs? Eine interessante Frage, aber eine die Umberto Eco nicht schwer gefallen ist, zu beantworten.

Das Buch umfasst einige Kurzgeschichten, die Eco für Zeitschriften wie „Espresso“ und die „Zeit“ geschrieben hat.

Fragen über Fragen und Eco hat auf fast alles eine Antwort und die ist ganz und gar besonders. Gekonnt harmoniert hier die Ironie und die Wahrheit miteinander und bringt einem als Leser ein wenig dem ganz normalen Wahnsinn des Alltags wieder.

Wo verstaut man am besten einen Lachs, wie spielt man korrekt und mit Anstand Indianerspiele und wie man es schafft, sich und seine gesamte Nachbarschaft in einem italienischen Cafe mit Zucker zu bestreuen.

Man liest mit einem lauten Lachen und muss feststellen, das man selbst in das ein odere andere Missgeschick bereits selbst verwickelt war.

 

Rita Falk –
Winterkartoffelknödel

Der erste Provinzkrimi von Rita Falk!

Ich liebe Ludwig und die Mütze. Einfach klasse! Man fühlt sich wie früher, als man noch auf dem Dorf gewohnt hat und jeder wirklich jeden kannte. Erstklassik wird hier die Dorfromantik Bayerns erzählt, wo man die Leute nur mit Nachnamen kennt und mit den Vornamen nichts anzufangen weiß. Als eine neue junge Halbfranzösin den heruntergekommenen verwunschenen alten Hof erbt, ist im Dorf der Teufel los und plötzlich soll Franz, der Dorfpolizist in einem vierfachen Mord ermitteln?

Super lustig, man kann es nicht aus der Hand legen!

Stephen Dobyns –
Ist Fat Bob schon tot?

Ein Kuriositätenkabinett erster Klasse!

Ein in Stücke gerissener Harley Davidson Fahrer beschäftigt die beiden Polizisten Manny und Vikström. Die beiden Ermittler verbindet eine deratige Hassliebe, das man auf jeder nächsten Seite darauf wartet, dass die beiden sich gegenseitig erschießen.

Verdächtige gibt es am laufenden Band auf vorbeibretternden Harleys, die alle mal dem scheinbaren Opfer gehörten. Ausgerechnet eine Gruppe von Charitybetrügern stößt mit ihrem Teilhaber Connor auf die wahre Identität des toten Motorradfahrers und löst dabei eine Lawine von irrwitzigen Zufällen, konfusen Racheakten und naja, auch den ein oder anderen Toten aus.

Während der Tote noch fleißig mit seiner Fat Bob durch die Gegend knattert, ist der Rest dieser zusammengewürfelten kuriosen Truppe damit beschäftigt, Morde zu beauftragen, Morde zu verhindern, am Telefon Spenden für die anonymen Ballköniginnen zu sammeln und denn Sinn des eigenen Lebens zu ergründen.

Ein durchaus komischer Krimi, bepackt mit kuriosen Dialogen, aussergewöhnlichen Charakteren und einem durchaus liebenswürdigen Kleinganoven.

 

 

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Markus Niebios –
Wer zuletzt stirbt,
lebt am längsten

Teil zwei des gewaltigen Ermittlungsduos!

Okay, wir hätten eine mystische Detektei, einen Leichenwagen als Dienstwagen, zwei seltsam wirkende Schnüffler, einen Hausdrachen mit Lieblingespudel und einen neuen Fall.

Die Spur führt die beiden Privatermittler ins Roma-Millieu. Unterstützt durch einen Voodoo-Meister, einen finnischen Zapfkünstler und Alfs mit seinen Mini-Leben welten gelingt es den Beiden dennoch nicht, dem mysteriösen Problem auf die Spur zu kommen.

Erst als Romanov entführt, eine tote Roma-Hexe in dessen Badewanne gekocht wird und Borg allein vor einem riesigen Scherbenhaufen samt eifriger Domina steht, scheint der Fall glasklar, wäre da nicht noch die kleine private Ermittlung in eine tieftraurige Kindheit.

Niebios gelingt es mal wieder, mit gewohnt außergewöhnlicher Sprachkomposition, fiesen Sprüchen und wirklich einmaligen Charakteren, das man niemals an Borg und Romanov zweifelt und selbst an die Rückkehr der entflogenen Fledermaus glaubt.

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Adam Fletcher –
Make me German

Wunderbar witzig sind wir Deutschen, oder? Unsere Sprache und unsere Kultur ist scheinbar wirklich schwer für Ausländer verständlich und man tut sich bekanntlich nicht gerade einfach, diese zu lernen.

Eine lustige Story über unsere Marotten und Adam hat schonungslos in alle Hineingegriffen. Ob Mallorca oder ob der saftige Schlager, es ist nicht einfach, uns zu verstehen.

Eins führt zum anderen und Adam muss lernen, dass wir kein einfaches Volk sind, aber scheinbar auch unsere schönen Seiten haben, denn wir lieben Regel und besonders unsere Hausschuhe!

Mutig und ein seltsamer Blick in den Spiegel!

 

 

Frau Freitag –
Chill mal, Frau Freitag

Aus dem Alltag einer unerschrockenne Lehrerin!

Erstklassige Lehrerstory aus einer Großstadt mitten in Deutschland. Mein Mann ist selbst Lehrer und berichtet nichts unähnliches. Frau Freitag erzählt uns hier mit einem großen Lehrerherzen Storys aus dem Schulalltag und ist trotzdem immer noch guter Hoffnung und sich darüber im klaren, was da als nächste Generation auf uns zurollt. Mit Spontanität und Ruhe gelingt es ihr, den Alltag zu bewältigen und lernt nebenbei auch noch mehrere Sprachen….

Irrsinnig witzig geschriebene Lehreralltagsstorys, die weder kurzweilig noch erfunden wirken und einen mehr als nur schmunzeln lässt. Ich sag nur „kleiner Vogel“

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