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Schlagwort: Politik (Seite 1 von 6)

Andrea C. Busch –
Mord stinkt zum Himmel

Was mit einem dubiosen Klärwerk anfängt, endet mit einem fiesen Mord.

Ina Dehler hat jetzt einen Mord aufzuklären und hat es auf dem Land mit ihren Ermittlungen nicht leicht, da alles hier über Beziehungen läuft. Da kommt ihr Katharina, die Übersetzerin gerade recht. Man stolpert über die Grube Messel und die ein oder andere Mülldeponie.

Je mehr Ina Dehler und Katharina an dubiosen Machenschaften rund um die gebaute Kläranlage aufdecken, desto gefährlicher wird es, denn der Killer hat schon ein neues Ziel.

Ein klassisch gut gestrickter Landkrimi mit einer guten Prise Humor.

 

 

 

Andrea Camilleri –
Eine Sache der Ehre

Gleich vorweg, es ist kein Roman über Commissario Montalbano, sondern ein Band über zwei wahre Geschichten, die bereits das erste mal 1993 und 1984 erneut über Sizilien veröffentlicht wurden.

Camilleri bringt mit diesen beiden Geschichten dem Leser sein ganz eigenes Sizilien nahe.

Was wäre Italien und insbesondere Sizilien ohne die Mafia? Ehrenmord, Ehrenwort? Das hinterfragt Camilleri ganz gezielt und lässt Edelfische stehlen. Hintergründig und mit gewohnter Normalität erzählt er über die Hintermänner und deren Freunde, die natürlich den Beruf des Richters, des Politikers und des Priesters ausüben und man ist auch im Freundeskreis nicht vor deren Machenschaften gefeit.

In diesen beiden Geschichten geht es um eine Frage der Ehre und der Abmachung. Hier gilt der Tausch noch als eine Frage der Ehre und wird irgendwann ungefragt eingefordert, während die zweite Geschichte den Massenmord im Jahr 1848 unvergessen macht.

Ein Augenmerk auf das wahre Sizilien.

 

Andrea Camilleri –
Die Form des Wassers

Commissario Montalbano löst seinen ersten Teil!

Luparello wird ermordet an einem sehr bedenklichen Ort aufgefunden. Der so geliebte und glanzvolle Politiker stirbt mit herabgelassener Hose unter freiem Himmel auf einem für seine Zweisamkeit bekannten abgelegenen Ort.

Montalbano ist sich sicher, das Luparello hier keine Sterne beobachten wollte und die Szene die sich ihm vor dem Leichnam auftut, ist ihm irgendwie zu inszeniert.

Für den Einstieg in eine mehrbändige Krimireihe fehlt hier ein wenig die Spannung, was aber der Geschichte an sich nicht schadet. Man erkennt die feinen Züge und die Ermittlungsart des Genussmenschen Commissario Montalbano und ist als Leser neugierig auf den nächsten Teil. Ein gelungener Einstieg!

 

Andrea Camilleri –
Der Dieb der süßen Dinge

Commissario Montalbanos dritter Fall!

Zwei Morde sind im Heimatstädtchen von Commissario Montalbano schon etwas ganz besonderes und hinzu kommt noch ein Dieb, der auch noch sein Unwesen treibt.

Während das Team ratlos bezüglich der zwei Morde zu sein scheint, kommt Montalbano dem Dieb immer näher und stößt somit in ein kleines Wespennest und auf die schöne Tunesierin Karima, die ihm gehörig den Kopf verdreht.

Camilleri beschäftigt sich in seinen Romanen um Commissario Montalbano mit seinem wahren Italien und sieht davon an, es als romantisches von Strand gesäumtem historisch wertvollem Touristenziel zu umschreiben. Italien stellt sich für ihn als korrupter, mafiaüberfluteter Staat da, bei dem Menschen wie Commissario Montalbano nur mit eher untypischen Ermittlungsmethoden zum Erfolg kommen, um der Gerechtigkeit einen Sinn zu geben.

 

 

Wolf Thorberg –
Fluch des Bokors

Ein Voodo-Fluch liegt über Deutschland. Während eine Unternehmergruppe schwer erkrankt ums Überleben kämpft wird Grete Pfennig als Anwältin mit der Betreuung dieses ungewöhnlichen Falls  beauftragt.

Doch Grete fühlt sich ein wenig mit den toten Hühnern und Kindersärgen überfordert und holt F. mit ins Boot, der solchen Dingen etwas anders gegenübersteht.

Verdächtigt wird ein afrikanischer Voodoopriester, der ein wahrer Meister seiner Zunft in Schein und Sein ist. Die Suche nach ihm gerät außer Kontrolle und für Deutschland im Ausnahmezustand gilt es nunmehr, einen Schuldigen dingfest zu machen. Da kommt Mary, eine junge Flüchtlingsfrau samt gestohlenem Goldbarren im Koffer gerade recht.

Für Grete und F. entwickelt sich dieser Fall mit einigen Nebensträngen letztendlich als Familienangelegenheit und beweist wieder einmal, das Geld, Gier und Neid die Welt regiert.

Ein gelungener zweiter Teil über das ungleiche Ermittler-Duo Grete und F..

 

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