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Kategorie: Reisen

Ein sonniger Herbsttag in den Nord-Vogesen

In knapp einer Stunde sind wir in den Nordvogesen. Heute wollen wir ein klein wenig an der Zinsel entlangwandern und uns das kleine mittelalterliche Städtchen Dossenheim-sur-Zinsel ansehen.

Am Parkplatz etwas ausserhalb geht es über eine kleine Brücke an einem alten Mühlengebäude vorbei zur alten Kirche.

Meine neuen Timberland müssen eingelaufen werden und zur Not habe ich noch meine alten Laufschuhe als Ersatz dabei. Das Leder ist noch ziemlich hart.

Auf dem leicht steinigen Weg kommen wir an einem Kunstwerk von Fredj Cohen vorbei. Indianische Totempfähle und ein sich drehender Mond weisen uns den Weg in die Dorfmitte.

Dort angekommen ist die kleine Gemeinde bemüht, die alten Gebäude fachgerecht zu restaurieren und wieder bewohnbar zu machen.

Ein kleiner Rundweg um die Kirche herum ist schnell abgelaufen.

Unser Hinweg führt uns auch wieder zurück zum Parkplatz und von da aus wollen wir noch einen Abstecher nach Staint Jean Saverne machen. Dort ist eine sehr alte romanische Kirche für alle Besucher offen.

Mit einigen Schwierigkeiten, die Hinweisschilder sind nicht gerade komfortabel angebracht, werden wir fündig.

In der Kirche ist eine kleine Kunstausstellung untergebracht und wir werden mit leichter Musik umsäuselt.

Da wir weder ein offenes Restaurant noch ein offenes Cafe gefunden haben, machen wir uns auf den Heimweg und genießen dort noch einen kleinen Snack. Das Rezept findet Ihr hier.

 

 

 

 

 

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Welcome back good old London!

Es war wieder soweit. Bepackt mit neuer Kamera, Büchern und ein paar Shopping-Zielen in London geht es auf die Fähre.

Die „white cliffs of dover“ mit ihrer wirklich sehenswerten „Dover Castle“ in der Morgendämmerung bringt uns der Insel endlich wieder näher. Letztes Jahr war Dover Castle unser letztes Ziel. Trotz schwerer Regenbrüche erhielten wir einen spannenden Einblick in die Verteidigungsanlagen aus dem zweiten Weltkrieg und der alten Kapelle St. Marys.

Unser Tag startet in Hastings. Ein kleines bezauberndes ehemaliges Piraten- und Schmugglerstädchen welches mit einer Stadtführung auf uns wartet. Die hügelige Gemeinde in East Sussex begrüßt uns mit Sonnenschein und das Pier zeigt sich frisch renoviert von seiner Breitseite.

Wir besuchen alte romanische Kirchen, wandeln durch schmale Gässchen vorbei an uralten Pubs stets beobachtet von steinernen Gargolys.

Das Ende unserer Stadtführung bringt uns zu den Ruinen von Hastings Castle. Es zieht Regen auf und der Wind pfeift uns um die Ohren. Wir machen uns auf den Rückweg und auf die Suche nach einem warmen Pub.

London begrüßt uns mit bewölktem Himmel und Punkt zwölf schlagt Big Ben uns den Takt.

Unsere Stadttour führt uns quer durch die Innenstadt zu Covent Garden wo wir ein wenig müde und sehr hungrig wie jedes Jahr bei Carluccio’s einkehren. Ich genieße mein Pilzrisotto klassisch mit San Pellegrino Lemon. Das schöne klassisch anmutende italienische Restaurant wurde komplett renoviert seit unserem Besuch letztes Jahr und die hauseigenen Produkte wie Olivenöl und Kochbücher kommen besser zur Geltung. Wer Lust auf ein Mitbringsel hat, kann hier im Shop frisches Olivenöl und andere leckere italienische Spezialitäten einkaufen. Auf der Website kann man sich auch das aktuelle glutenfreie Menü anschauen, aber ich lasse mich gerne von der Karte oder dem Tagesmenü überzeugen.

Der Bummel bringt mich direkt zu Whittard of Chelsea. Dieser kleine Laden entpuppt sich im Keller als Gewölbe-Tea-Room und wartet mit ausgezeichneten Tees, feinen Schokoladen und hübschem Porzellan auf. Ich bin fündig geworden und habe mir eine „Alice in wonderland“ Tasse gegönnt.

Die Wolken ziehen sich erneut zusammen, das Wetter ist klassisch britisch und der Regenschirm mein bester und steter Begleiter.

Den Abend verbringen wir abschließend in Hastings im „The Stag Inn“ Dienstags ab 19:30 Uhr gibt es Live-Musik. Wer Lust hat, packt sein Musikinstrument oder Liedtext aus und legt los. Es geht von klassischen Schmugglerliedern über Matrosenshantis zu Sagen über die schottischen Highlands bis hin zu modernen Popklassikern. Die Stimme wird mit Ale und gutem Rotwein geölt und wir singen so gut es geht mit.

Today is the weather lovely, isn´t it? Yes, it is. Über den Zinnen des Royal Pavilion in Brighton scheint die Sonne und wir genießen den Park und die hübsche Stadt.
Passend dazu empfielt sich der Roman von Kamila Shamsie – Die Straße der Geschichtenerzähler.

Das mondäne Seebad lockt mit Vergügungen aller Art auf dem Pier und die Gassen laden zum Bummeln und zum Genießen ein.

Bei Waterstone werde ich endlich fündig und laufe geradewegs auf den Abschlussteil (3. Teil) von Erika Johansen – The Fate of the Tearling zu.

Mit Fish & Chips retten wir uns über die Mittagszeit und genießen an der Strandpromenade die Sonne.

London hat uns erneut wieder und während die restliche Truppe Madame Toussaud unsicher macht, genießen wir eine kleines zweites Frühstück in der Marylebon-Highstreet. Das Marylebone Viertel hatte ich mir als Shopping-Ziel ausgesucht und genoß die kleine Shopping-Tour bei J.Crew, Anthropologie und bei Kusmi. Besonders beeindruckt hat mich allerdings die kleine zauberhafte Buchhandlung von Daunt Books. Ein Besuch alleine schon wegen der altehrwürdigen Eichenregale und der bezaubernden Fenster im Tiffany-Stil. Da kann man schon mal die Zeit vergessen….

Mittags verschlägt es uns wieder zum Camden Market. Aus den mir so lieb gewonnenen multi-kulti Street Foot Buden, welche so chaotisch anmuteten, ist ein geordnetes Hüttenensemble geworden, bei der es mir schwerfällt meinen Lieblings-Falafel-Stand wiederzufinden. Quer durch alle Länder zieht es mich dann doch zu einem kolumbiansichen Stand Maize Blaze. Es gibt es eine leckere glutenfreie Gemüsebox. Mich treibt es zu Urban Outfitters. Ich mag dieses gelebte Chaos in diesem Laden und werde ungeahnt am Bücherstand fündig.

Meine Pflanzen zuhause müssen eindeutig mehr in den Vordergrund gerückt werden und wie könnte man es besser tun als mit „At Home with Plants“ von Ian Drummond & Kara O´Reilly.

Unser letzter Tag gilt ganz Hastings und seiner Geschichte. William der Eroberer bringt uns nach zur Battle Abbey und dort auf die Spur der Schlacht um 1066.

Es regnet in Strömen und Schafe mit ihren kleinen Lämmern begleiten uns auf Schritt und Tritt.

Vom alten Kloster sind nur noch die Ruinen übrig.

Unsere Reise beenden wir mit einem leckeren glutenfree roasted Cauliflower Salad und einem guten Glas Merlot in Albion an der Strandpromenade von Hastings. Obligatorisch muss natürlich noch die neue Ausgabe von Homes & Gardens, Vegetarian Cooking und neu Country Living & Interior ins Gepäck.

Good Bye! See you next year!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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England 2016
Cantebury – London – Walmer Castle – London – Dover

Einmal quer durch Kent!

Unsere diesjährige Tour führt uns durch Kent. Beginnend in Cantebury versteht es sich ja von selbst, die Canterbury Cathedral zu besichtigen.

 

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das Hauptportal

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der Haupteingang

Beeindruckende Bauleistung, Flair und natürlich Thomas Becket, was will man mehr?

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Eingang zum Seitenschiff

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das Mittelschiff

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Bögen über Bögen

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Rückblick ins Seitenschiff

Mittags genießt man einen leckeren glutenfreien Lunch bei Oscar & Bentleys.

Natürlich im Anschluss noch die Histroric River Tour auf dem River Stour. Abschließend kehren wir gegenüber der Cathedral in einem klassischen Pub ein und natürlich läuft Fussball. Irland gegen Schweden, kaum Publikum…IMAG1356

Dienstags gehts nach London, wir starten am London Eye und bewältigen unsere kleine Sightseeing Tour in strömendem Regen. Big-Ben schlägt 12 o´clock, jedoch ist vor lauter Regenschirmen kaum etwas zu sehen. Der Regen lässt nach als wir mit der Underground in Covent Garden ankommen und retten uns dort vor der nächsten Schauer zum Italiener Carluccio´s. Glutenfree? No Problem! Der Hoflieferant ist zwar ausgebucht, aber wir ergattern noch einen kleinen Tisch und genießen das Essen. Das Spargelrisotto kann ich nur empfehlen!

Carluccios

Mittwochs besuchten wir Walmer Castle und Walmer Gardens. Definitiv ein Besuch wert und man sollte entweder ein Picknick im Garten machen oder den Tea-Room besuchen. Wer mit den Auto da ist, kann auch ein paar Stecklinge mitnehem.

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Picknick-Area

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Außenansicht Hauptgebäude

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Kanonen in Richtung Küste

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Eintritt in die Gardens

 

Wir hatten außergewönlich schönes Wetter und genossen den Vormittag im Garten.

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Gewächshäuser

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in den Gewächshäusern

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Sonnenuhr

 

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Bohnenranke

Auf geht es dann am Strand entlang nach Deal.

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Wir lassen den Abend auf der Terrasse vom The Port Arms ausklingen…

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Donnerstag schlägt uns auf dem Weg nach London bereits das schlechte Wetter entgegen. Madame Tussauds ist angesagt.  Es rettet uns vor dem Regen, aber mir persönlich ist es viel zu eng und es reicht, wenn man es alle paar Jahre mal besucht.

Mittags machen wir uns mit der Underground auf nach Campden Lock Market. Das Multi-Kulti-Flair ist wirklich beeindruckend und man kann sich bei Hunger einmal quer um die Welt essen. Mich verschlägt es wie immer zum Falafel-Time Stand. Die Falafel-Salat-Box ist unglaublich lecker.

Ein Abstecker bei Urban Outfitters bringt meine Kochbuch-Sammlung voran.

Deliciously Ella stand schon länger auf meiner Wunschliste.

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Dann ist mir noch The Part-Time Vegetarian in die Hände gefallen. Für jeweils 10 Pfund habe ich ein wirkliches Schnäppchen gegenüber Waterstones gemacht.

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Nach der kleinen Shoppingtour genieße ich noch einen Chai-Tea Latte bei meinem neuen Lieblingscafe in Camden Town. Danke an Homes and Gardens für den tollen Tip.

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Den Abend schlossen wir in einem cubanischen Restaurant ab, da unser Stammpub gerade renoviert wird. Wir fieberten natürlich mit den Engländern mit, 2:1! Was für ein Tag!

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Zum Abschluss am Tower nutzen wir den Moment ohne Regen.

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Unser letzter Tag in Kent und es geht nach Dover. Leider hat mir die Stadt nicht wirklich gefallen wobei die Marina ganz nett anzusehen ist. Es regnet in Strömen und wir pendeln von einem Cafe zum nächsten und verschieben unseren Aufstieg zum Dover-Castle um zwei Regenstunden.P1050724

Zu Fuß geht es in der Regenpause hinauf. Wir lassen uns auf unsere eigene kurze Kriegsverangenheit ein und fahren dann mit einer 2000 Jahre alten romanischen Kirche fort bis wir auf der Burg angekommen sind.

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auf dem Weg zum Eingang des Hauptteils

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Taufbecken in der romanischen Kirche – SPQR

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schöne Wandverzierungen

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wunderschöne Fensterarbeiten

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ein Blick an die Decke

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über die Zugbrücke hinaus

Der Abstieg erfolgt natürlich im Regen und dennoch können wir trotz der regnerischen Woche den Abschied auf der Fähre genießen und der regenfreie Sonnenuntergang macht es uns leicht, nächstes Jahr wiederzukommen.

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ein Rückblick auf die Küste von Dover

 

 

 

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Ein Besuch im
Naturkundemuseum Karlsruhe

Am Sonntag haben  wir es endlich ins Naturkundemuseum Karlsruhe geschafft.

Mitten in der Stadt und leicht mit dem Pkw oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln findet man das Naturkundemuseum Karlsruhe.

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Ich war erstaunt, das so viele Terrarien und so viele Aquarien zum Staunen vorhanden waren. Ich hatte Karlsruhe eher als ein klassisches Naturkundemuseum mit rein ausgestopften Tieren und Fossilien in Erinnerung. Doch die Drachenechsen unter der Wärmelampe machen neugierig, das Vivarium zu erforschen.

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Die Auquarien sind fast alle rundum zu bestaunen und kommen farbenprächtig daher.

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Hochoben im Treppenhaus schwebt ein Flugsaurier und begutachtet….

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….seine Beute.IMG_20160313_152401

Besonders die Welt der Insekten hat mir besonders gut gefallen. Wunderschön facettenreiche Farben gerägt durch leuchtende Käfer und große Schmetterlinge. Für Kinder das reinste Erlebnis. Zusätzlich zu den Ausstellungskästen kann man diverse Schubladen und Türchen öffnen und findet dort interessante Hinweise, allerlei Arten und Unterarten und lernt die wunderbare Vielfalt dieser Insekten kennen.

Ein lebendes Nest mit Blattschneideameisen transportiert über mehrere Glaskästen mit Röhren verbunden kleine zurecht gefräste Rosenblätter in das Nest.

Trotz Begeisterung an der „heimischen Natur“ findet man doch noch das ein oder andere weniger bekannte Tier. Anfassen bei diversen Eichhörnchen, Wildschweinen und Bisamratten ist ausdrücklich erlaubt.

Abenteuerlich ist auch die Abteilung für Mineralien, Geologie (mit einem Erdbebensimulator) und Fossilien.

Zum Abschluss betrachten wir noch die Sonderausstellung „Farben der Erde“ von Bernhard Edmaier.

Währen die Netzmuräne immer noch auf der Suche nach einem leckeren schwimmenden Happen ist, genießt man einen leckeren Cappuchino im Museumscafe.

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Ein gelungener Nachmittag für nur 3,00 € Eintritt pro Person mit sehr freunlichem Personal und einem wahren Käfererlebnis.

 

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