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Kategorie: Reisen (Seite 2 von 3)

Herbstimpressionen

Trotz dem wirklich dicken Nebel am Morgen wollen wir heute unsere kleine Wanderung, ca. 3 Stunden rund um Deidesheim angehen.

Unser Wanderführer gibt folgende Richtwerte: 3 Stunden, leichte Steigungen, tolle Aussicht

Okay, wir finden den ausgewiesenen Parkplatz nördlich von Deidesheim nicht! Punktabzug für den Wanderfüherer Pfalz! Aber da Deidesheim ja nicht fremd für uns ist und wir ja wissen, wo Norden ist, finden wir schnell einen anderen Parkplatz.

Direkt am Lehrpfad steigen wir auf zur Waldgrenze

und umgehen großzügig die Wandermassen und Spaziergängertrupps und klettern querfeldein durch die Rebenlandschaft

in Richtung Marienkirche. Belont werden wir unterwegs mit Sonnenblumen,

leuchtendem Herbstlaub

und dann einer wirklich ausgezeichneten Aussicht.

Wir folgend dem roten Punkt und steigen weiter hinauf in einen Art Büßerweg. Holzscheiben mit kleinen Denkanstößen mahnen den Wanderer!

Querfeldein stampfen wir durch die Heidenlöcher und suchen den roten Punkt!

 

Ganz oben angekommen

belohnt uns dann doch nochmal die Aussicht.

Durch golden schimmerndes Herbstlaub wagen wir den Abstieg zur Marienkapelle

Der Waldboden leuchtet uns mit Pilzen aller Art und Farben entgegen

Frühlingsgefühle???

Nein! Der Weg hinab ins Tal ist mit Esskastanien regelrecht gepflastert.

 

 

Ein sonniger Herbsttag in den Nord-Vogesen

In knapp einer Stunde sind wir in den Nordvogesen. Heute wollen wir ein klein wenig an der Zinsel entlangwandern und uns das kleine mittelalterliche Städtchen Dossenheim-sur-Zinsel ansehen.

Am Parkplatz etwas ausserhalb geht es über eine kleine Brücke an einem alten Mühlengebäude vorbei zur alten Kirche.

Meine neuen Timberland müssen eingelaufen werden und zur Not habe ich noch meine alten Laufschuhe als Ersatz dabei. Das Leder ist noch ziemlich hart.

Auf dem leicht steinigen Weg kommen wir an einem Kunstwerk von Fredj Cohen vorbei. Indianische Totempfähle und ein sich drehender Mond weisen uns den Weg in die Dorfmitte.

Dort angekommen ist die kleine Gemeinde bemüht, die alten Gebäude fachgerecht zu restaurieren und wieder bewohnbar zu machen.

Ein kleiner Rundweg um die Kirche herum ist schnell abgelaufen.

Unser Hinweg führt uns auch wieder zurück zum Parkplatz und von da aus wollen wir noch einen Abstecher nach Staint Jean Saverne machen. Dort ist eine sehr alte romanische Kirche für alle Besucher offen.

Mit einigen Schwierigkeiten, die Hinweisschilder sind nicht gerade komfortabel angebracht, werden wir fündig.

In der Kirche ist eine kleine Kunstausstellung untergebracht und wir werden mit leichter Musik umsäuselt.

Da wir weder ein offenes Restaurant noch ein offenes Cafe gefunden haben, machen wir uns auf den Heimweg und genießen dort noch einen kleinen Snack. Das Rezept findet Ihr hier.

 

 

 

 

 

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Welcome back good old London!

Es war wieder soweit. Bepackt mit neuer Kamera, Büchern und ein paar Shopping-Zielen in London geht es auf die Fähre.

Die „white cliffs of dover“ mit ihrer wirklich sehenswerten „Dover Castle“ in der Morgendämmerung bringt uns der Insel endlich wieder näher. Letztes Jahr war Dover Castle unser letztes Ziel. Trotz schwerer Regenbrüche erhielten wir einen spannenden Einblick in die Verteidigungsanlagen aus dem zweiten Weltkrieg und der alten Kapelle St. Marys.

Unser Tag startet in Hastings. Ein kleines bezauberndes ehemaliges Piraten- und Schmugglerstädchen welches mit einer Stadtführung auf uns wartet. Die hügelige Gemeinde in East Sussex begrüßt uns mit Sonnenschein und das Pier zeigt sich frisch renoviert von seiner Breitseite.

Wir besuchen alte romanische Kirchen, wandeln durch schmale Gässchen vorbei an uralten Pubs stets beobachtet von steinernen Gargolys.

Das Ende unserer Stadtführung bringt uns zu den Ruinen von Hastings Castle. Es zieht Regen auf und der Wind pfeift uns um die Ohren. Wir machen uns auf den Rückweg und auf die Suche nach einem warmen Pub.

London begrüßt uns mit bewölktem Himmel und Punkt zwölf schlagt Big Ben uns den Takt.

Unsere Stadttour führt uns quer durch die Innenstadt zu Covent Garden wo wir ein wenig müde und sehr hungrig wie jedes Jahr bei Carluccio’s einkehren. Ich genieße mein Pilzrisotto klassisch mit San Pellegrino Lemon. Das schöne klassisch anmutende italienische Restaurant wurde komplett renoviert seit unserem Besuch letztes Jahr und die hauseigenen Produkte wie Olivenöl und Kochbücher kommen besser zur Geltung. Wer Lust auf ein Mitbringsel hat, kann hier im Shop frisches Olivenöl und andere leckere italienische Spezialitäten einkaufen. Auf der Website kann man sich auch das aktuelle glutenfreie Menü anschauen, aber ich lasse mich gerne von der Karte oder dem Tagesmenü überzeugen.

Der Bummel bringt mich direkt zu Whittard of Chelsea. Dieser kleine Laden entpuppt sich im Keller als Gewölbe-Tea-Room und wartet mit ausgezeichneten Tees, feinen Schokoladen und hübschem Porzellan auf. Ich bin fündig geworden und habe mir eine „Alice in wonderland“ Tasse gegönnt.

Die Wolken ziehen sich erneut zusammen, das Wetter ist klassisch britisch und der Regenschirm mein bester und steter Begleiter.

Den Abend verbringen wir abschließend in Hastings im „The Stag Inn“ Dienstags ab 19:30 Uhr gibt es Live-Musik. Wer Lust hat, packt sein Musikinstrument oder Liedtext aus und legt los. Es geht von klassischen Schmugglerliedern über Matrosenshantis zu Sagen über die schottischen Highlands bis hin zu modernen Popklassikern. Die Stimme wird mit Ale und gutem Rotwein geölt und wir singen so gut es geht mit.

Today is the weather lovely, isn´t it? Yes, it is. Über den Zinnen des Royal Pavilion in Brighton scheint die Sonne und wir genießen den Park und die hübsche Stadt.
Passend dazu empfielt sich der Roman von Kamila Shamsie – Die Straße der Geschichtenerzähler.

Das mondäne Seebad lockt mit Vergügungen aller Art auf dem Pier und die Gassen laden zum Bummeln und zum Genießen ein.

Bei Waterstone werde ich endlich fündig und laufe geradewegs auf den Abschlussteil (3. Teil) von Erika Johansen – The Fate of the Tearling zu.

Mit Fish & Chips retten wir uns über die Mittagszeit und genießen an der Strandpromenade die Sonne.

London hat uns erneut wieder und während die restliche Truppe Madame Toussaud unsicher macht, genießen wir eine kleines zweites Frühstück in der Marylebon-Highstreet. Das Marylebone Viertel hatte ich mir als Shopping-Ziel ausgesucht und genoß die kleine Shopping-Tour bei J.Crew, Anthropologie und bei Kusmi. Besonders beeindruckt hat mich allerdings die kleine zauberhafte Buchhandlung von Daunt Books. Ein Besuch alleine schon wegen der altehrwürdigen Eichenregale und der bezaubernden Fenster im Tiffany-Stil. Da kann man schon mal die Zeit vergessen….

Mittags verschlägt es uns wieder zum Camden Market. Aus den mir so lieb gewonnenen multi-kulti Street Foot Buden, welche so chaotisch anmuteten, ist ein geordnetes Hüttenensemble geworden, bei der es mir schwerfällt meinen Lieblings-Falafel-Stand wiederzufinden. Quer durch alle Länder zieht es mich dann doch zu einem kolumbiansichen Stand Maize Blaze. Es gibt es eine leckere glutenfreie Gemüsebox. Mich treibt es zu Urban Outfitters. Ich mag dieses gelebte Chaos in diesem Laden und werde ungeahnt am Bücherstand fündig.

Meine Pflanzen zuhause müssen eindeutig mehr in den Vordergrund gerückt werden und wie könnte man es besser tun als mit „At Home with Plants“ von Ian Drummond & Kara O´Reilly.

Unser letzter Tag gilt ganz Hastings und seiner Geschichte. William der Eroberer bringt uns nach zur Battle Abbey und dort auf die Spur der Schlacht um 1066.

Es regnet in Strömen und Schafe mit ihren kleinen Lämmern begleiten uns auf Schritt und Tritt.

Vom alten Kloster sind nur noch die Ruinen übrig.

Unsere Reise beenden wir mit einem leckeren glutenfree roasted Cauliflower Salad und einem guten Glas Merlot in Albion an der Strandpromenade von Hastings. Obligatorisch muss natürlich noch die neue Ausgabe von Homes & Gardens, Vegetarian Cooking und neu Country Living & Interior ins Gepäck.

Good Bye! See you next year!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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