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Kategorie: @Krimi (Seite 1 von 8)

Pierre Martin –
Madame le Commissaire und der verschwundene Engländer

Pierre Martin – Madame le Commissaire und der tote Engländer

Isabelle Bonnet kehr in ihr Heimatstädtchen zurück um sich von einem Bombenattentat in Paris zu erholen. Zum Schutz des Präsidenten abgestellt versucht sie jetzt mit den äußeren und inneren Narben, die sie erlitten hat, abzuschließen.

Fragolin, das kleine Dörfchen an der Côte d´Azur, zeigt sich von seiner besten Seite und begrüßt Isabelle mit offenen Armen. Sie trifft auf alte Freunde und erinnert sich nach und nach an die Menschen aus ihrer Kindheit, aber auch an den Tot ihrer Eltern. Nach dem schrecklichen Autounfall wurde Isabelle zu einer Tante gebracht um dann später erfolgreich Karriere bei der Pariser Polizei zu machen.

Kaum angekommen erfährt sie von dem Verschwinden eines mysteriösen Engländers und der Toten in dessen Villa. Aus Langeweile forscht sie ein wenig nach und stolpert über den Vermissten. Ihr Vorgesetzter aus Paris ist begeistert und macht Isabelle zur Madame le Commissaire. Als leitende Ermittlerin macht Sie es der örtlichen Polizei nicht gerade leicht.

Mit Eustache, einem Polizeiarchivar, als Unterstützung abgestellt erlebt sie noch ihr buntes Wunder. Der scheinbar verwirrte und völlig nutzlose Hüne entpuppt sich als wahres Hackergenie und als menschliches Lexikon.

Als der Bürgermeister ein Auge auf Isabelle wirft muss sie rasch feststellen, dass sich in Fragolin die Arbeit sehr wohl mit dem Vergnügen verträgt. Sie findet so Tag für Tag in ihr altes neues Leben zurück.

Mit Pierre Martin begeben wir uns an die französische Küste, schlemmen frischen Fisch und polieren unser Französischvokabular ein wenig auf. Wir genießen mit Isabelle den Traum von Freiheit und Arbeit, aber auch ihren Spürsinn. Während Isabelle von Eustache noch eine Menge lernen kann, wird Eustache hingegen klar, dass er mit seiner neuen Vorgesetzten seine Meisterin gefunden hat. 

Mit Leichtigkeit und einer guten Portion Ermittlungsarbeit meistern die beiden den Fall des vermissten Engländers. Als Krimifan steigt man hinab in die Tiefen der Geldwäsche, der Flucht in Steueroasen und in das Leben eines scheinbar reichen Mannes, dessen Betrugsmasche mehr als einen vermeintlichen Mordverdächtigen auf den Plan ruft.

Ich hoffe doch sehr, das Eustache auch in weiteren Folgen Isabelle Bonnet von seinem Können überzeugen kann und Isabelle noch über das ein oder andere Verbrechen an der sonnenverwöhnten französischen Küste stolpern wird.

5 Fragen an Nica Casement

Frederike ist auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit und hofft auf ihrer Reise endlich davon loszukommen. Wie gelingt es Dir als Autorin dem uns allen so bekannten „Hamsterrad“ zu entkommen. Was ist deine Art der Flucht?

Schreiben! Da ich das nicht hauptberuflich verfolge, stellt das Schreiben an sich (das Drumherum weniger) eine hervorragende Auszeit vom Alltag dar. Deshalb würde ich auch nie autobiografisch schreiben oder mich nur auf ein Genre festlegen.

Lars entpuppt sich in seinem tiefsten Inneren doch noch als Mensch, der sich trotz seiner Verfehlungen nach Liebe und nach Geborgenheit sehnt. Als Leser schwankt man zwischen Mitleid und mit dem Drang diesen Jäger zu stoppen. Fehlt uns in der heutigen Zeit nicht allen ein wenig Menschlichkeit?

Ob sie uns fehlt, das weiß ich nicht genau. Ich denke aber, dass viele Menschen sie Konsum, Bequemlichkeit, Wohlstand oder Egoismus unterordnen – oder schlichtweg überfordert sind. Das gilt insbesondere, wenn Entscheidungsträger es an Konsequenz und Lösungswillen für die wichtigen Probleme der Welt fehlen lassen. Sicherlich entsteht dann bei vielen Menschen der Eindruck: „Was soll ich kleines Licht denn ausrichten, wenn die Mächtigen der Welt nichts tun?“ Meiner Meinung nach darf das jedoch nicht als Ausrede herhalten.

Der Roman folgt einer bestimmten „Spur“ durch Schweden. Ist es eine Deiner ehemaligen Reiserouten? .

Tatsächlich habe ich jeden der genannten Orte besucht (mit Ausnahme von Oslo, aber das liegt ja auch nicht Schweden). Daher habe ich auch eine zu den einzelnen Buchkapiteln passende Fotoserie auf meiner Homepage veröffentlicht. Genau dieselbe Reihenfolge oder Route hatte ich allerdings nicht.

Mit dem Norden verbinden wir Hygge, Besinnlichkeit und Ruhe. Aber auch sehr blutige Thriller und brutale Mordgeschichten. Wie passt das Deiner Meinung nach zusammen?

Einmal ohne Begleitung in einem dieser tiefen, dichten und endlosen Wälder stehen, vielleicht sogar kurz vor Sonnenuntergang – da kommen die finsteren Vorstellungen ganz von alleine!

Für einen anstehenden Tripp in den Norden darf in Deinem Gepäck niemals fehlen?

Warme Kleidung, eine (Wander-)Karte – aus Papier! -, ein Kompass und ein Messer.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Nina Casement für das Interview zu ihrem aktuellen Buch „Jagdsaison„.

Carine Bernard –
Der Lavendel-Coup

Carine Bernard - Der Lavendel-Coup

Carine Bernard – Der Lavendel-Coup

Molly Preston ist im Auftrag der EU unterwegs. Als Studentin der Kunstgeschichte getarnt, versucht sie die dunklen Machenschaften des Claude du Fondette aufzuklären.

Dieser spendiert als noble Geste eines großen Gönners seiner alten Heimatstadt die Restaurierung der alten Kapelle. Bei den Restaurationsarbeiten stößt Molly unter den alten Fresken auf eine seltsame Zeichnung und erinnert sich an die alten Bankraubgeschichten, die ebenfalls mit dieser Kapelle verbunden sind.

Dank ihrer Kollegen kann sie die geheimnisvolle Zeichnung entschlüsseln. Tags darauf findet das Restaurierungsteam die Leiche ihres Kollegen Pierre in der Kapelle. Molly beginnt nun erst recht, den Hinweisen des geheimen Zeichens zu folgen und muss feststellen, dass sie nunmehr einen gefährlichen Gegenspieler hat.

Carine Bernard erweckt mit Molly Preston in „Der Lavendel-Coup“ eine sympathische junge Ermittlerin, die es gekonnt versteht, in verschiedenste Rollen zu schlüpfen. Mit tollen Landschaftsbeschreibungen und ein paar Bildern untermalt begleitet man Molly auf der Suche nach dem lang verschollenen Schatz und lernt ganz nebenbei ein wenig mehr über diese französische Region kennen.

Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Molly Preston.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

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