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Schlagwort: Spannung (Seite 1 von 10)

5 Fragen an Wolfgang Wirth

Wolfgang Wirth -...und ich will nicht gnädig sein!

Wolfgang Wirth -…und ich will nicht gnädig sein!

Lieber Wolfgang,

vielen Dank für „…und ich will nicht gnädig sein!„.

Ich bin immer über die Hintergründe und über die Entstehung einer Geschichte neugierig und freue mich natürlich sehr über das kleine Interview mit Dir.

Tina:
Der Thriller spielt zu Beginn in Kappadokien, in der tiefsten Türkei. Ist das ein Land und ein Reiseziel, welches Sie selbst fasziniert und auch schon selbst bereist haben?

Wolfgang:

Ich habe in der Tat die im Buch beschriebene, abenteuerliche Reise selbst gemacht, wenn auch nicht als Abiturabschluss und auch ohne blutigen Mord. Man lernt auf solchen Trips Land und Leute besser kennen. In meinen Büchern lasse ich gerne eigene Erlebnisse, u.A. von meinen Reisen rund um die Welt, mit einfließen, das macht die Geschichten anschaulicher.

Tina:
Rache als prägendes Thema zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Während Nick sich dank seiner innigen Rachegedanken das Überleben im Gefängnis sichert, sind seine alten Klassenkameraden scheinbar von Gier zerfressen. Was treibt Sie persönlich an?

Wolfgang:

Glücklicherweise weder Rache noch Gier! Ruhe und Frieden ist, was ich erleben möchte, und somit Spaß am Leben. Wenn ich das dann noch mit Freunden teilen kann, ist Alles perfekt. Mit meinen Büchern ist es ähnlich. Ich habe Spaß daran, spannende Geschichten zu erfinden und zu teilen. Wie jeder „Künstler“ freue ich mich natürlich auch über den „Applaus“!

Tina:
Dieser Krimi zeigt die tiefsten Abgründe, in die Menschen hineingeraten können. Die Sünden überschlagen sich fast und selbst der Pfarrer hat „Leichen“ im Keller. Fehlt den Menschen heutzutage Ihrer Meinung nach die Ehrlichkeit als Grundeigenschaft?

Wolfgang:

Ja, ich glaube, dass unsere Gesellschaft von Egoismus und Ellbogenmentalität geprägt ist, jeder ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. In diesem Zuge leidet auch die Ehrlichkeit. Gerade in der Politik ist dies immer wieder erkennbar, weltweit. Mit Verlogenheit wird die Welt regiert. Schade, es könnte so schön auf unserer Erde sein, wenn die Völker ehrlich und friedlich miteinander umgingen.

Tina:
Nick betrachtet Joe als seinen Freund. Diese Freundschaft umfasst allerdings auch Mord, Gewalt und scheinbar ausgezeichnete Spionagekenntnisse. Was macht für Sie wahre Freundschaft aus?

Wolfgang:

Wie heißt es so schön: „Mit guten Freunden kann man Pferde stehlen“ – ich füge hinzu: „…und auch zurückbringen!“ Leider merken Menschen häufig erst in schwierigen Situationen, wer ihre wahren Freunde sind. Dies vorher zu erkennen heißt wahre Freundschaft.

Tina:
Mainz und Wiesbaden sind neben der Türkei der zentrale Spielort des Thrillers. Findet man in diesen „beschaulichen“ Städtchen auch wahre Abgründe für Ihren nächsten Thriller?

Wolfgang:

Ich wollte dieses Mal meine Geschichte in meine Heimat verlegen, ohne daraus einen „Lokalkrimi“ zu machen. Die Story könnte auch in jeder anderen Stadt spielen. Meine bisherigen Plots fanden immer in großen Metropolen statt wie Paris, Dubai, Berlin (siehe auch Antwort 1). Aber es hat natürlich immer einen besonderen Reiz, wenn der Leser bestimmte Ecken wiedererkennt oder Bezug zu lokaler Politik oder Problemen wiederfindet. Ob mein nächstes Buch wieder Heimatbezug hat, weiß ich noch nicht, wird aber wahrscheinlich auf einem Kreuzfahrtschiff stattfinden, vielleicht auch auf dem Rhein… 

 

B. Bruder –
Cross Worlds – Die Gefahr des gelben Auges

Jonas besitzt viel Fantasie und das wird ihm in der Schule meist zum Verhängnis. Er träumt von Abenteuern in einer fremden und fernen Welt. Mittags ist ihm oft langweilig, da seine Schulfreunde nur Interesse an Fußball und Computerspielen haben und er begibt sich alleine in die naheliegenden Wälder.

Bis es eines Tages aus Versehen in den kleinen rauschenden Bach fällt und tatsächlich in einer fernen Welt auftaucht. Dort trifft er auf Martis, dessen Vater verzweifelt versucht, die dortigen Inseln vor dem Bösen zu retten und gerät unvermittelt in ein Abenteuer.

Nicht gerade die ideale Mischung aus Fantasie und Realität, aber ein Buch über wahre Freundschaft.

Trudi Canavan –
Die Novizin

Der zweite Teil der Gilde der Schwarzen Magier!

Sonea, das ehemalige Straßenkind scheint angekommen. Neid und Hass prägen ihren Schulalltag und machen ihr das Lernen madig. Kurz bevor sie endlich aufgibt, nimmt Lord Akkarin sie unter seine Fittiche. Was sich für Sonea scheinbar als Glücksfall erweist, stellt sich mit der Zeit allerdings als eine Gefahr dar.

Sonea sträubt sich und ahnt, dass hinter Lord Akkarins scheinbarer Freunschaft und Hilfsbereitschaft mehr steckt und das Gefahr von allen Seiten droht.

Der zweite Band der Sonea-Trilogie erzählt viel über Sonea und ihr Leid, mir fehlte ein wenig die Spannung aus dem ersten Teil.

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