tinaliestvor

books and more

Kategorie: Ebooks (Seite 1 von 33)

Carolin Elizabeth Talbot –
Cloudfänger

Carolin Elizabeth Talbot - Cloudfänger

Carolin Elizabeth Talbot – Cloudfänger

Amelias Geschäfte mit ihrem Start up „green pink living“ könnten nicht besser laufen. Dank stetigem Wachstum ist die junge deutsche Geschäftsfrau in London auf der Suche nach neuem Personal. Sie lernt dabei Cara kennen, die mit ihrem kleinen Sohn Charlie gleich schon beim Bewerbungsgespräch mit der Tür ins Haus fällt. Amelia ist überzeugt, dass sie in Cara, die sogleich auch ein wunderbares Marketingkonzept aus dem Stehgreif präsentiert, auch eine Freundin werden könnte.

Als Amelia wieder mal alles über den Kopf zu wachsen scheint, trifft sie auf dem Dach auf Blake. Dieser befindet sich gerade in einer Schreibblockade. Auf Abwegen macht er sich aus politischer Überzeugung lautstark, auch in den Medien, für den Brexit stark.

Es funkt gewaltig. Das Blake ausgerechnet Caras Mitbewohner ist und dessen politischen Ansichten auch deren Freundschaft ernsthaft bedroht, davon ahnt Amelia nichts.

Doch ist diese Liebe stark genug, um die politischen Ansichten Blakes und die Existenzängste Amelias zu überstehen?

Carolin Elizabeth Talbot schildert schonungslos offen, wie sich die Menschen in der heutigen Zeit auf der Suche nach Bodenständigkeit und Zuverlässigkeit sehnen. Politische Umbrüche, gerade innerhalb Europas, stellen Firmen vor entscheidende Fragen. Allerdings sollte dabei ein genauer Blick auf die Menschen, die dahinterstehen, und deren Existenzängste sowie deren Kampf um Weltoffenheit geworfen werden.

Mit „Cloudfänger“ startet der Leser in den ersten Teil einer Trilogie über Liebe, Hoffnung und in eine Welt des Umbruchs, die aktueller nicht sein könnte.

Ich bedanke mich herzlich bei Carolin Elizabeth Talbot für die zur Verfügungstellung des ersten Teils der Cloudfänger Trilogie.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe, sondern von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos erhalten habe! #Werbung, Rezension

 

Deb Spera –
Alligatoren

Mit dunklen Geheimnissen, Rassenhass und Sumpffieber fordert Deb Spera mit ihrer Südstaatengeschichte  „Alligatoren“ dem Leser so einiges ab. Mit der verarmten und von Ihrem Mann übel zugerichteten Getrude, Mutter von vier Kindern, beginnen wir mitten im alligatorenverseuchten Sumpf.

Ein gezielter Schuss und aus Vergangenheit wird die Zukunft.

Aber die Jahre um 1920 sind besonders hart, die Baumwollernten verloren.

Getrude bekommt dank Retta, der schwarzen Haushältern der Coles, eine zweite Chance. Ihr Talent als Näherin ist in Annie Coles Näherei, die einzige Einnahmequelle der Plantage, gefragt.

Retta, geplagt vom Alter, schwerer körperlicher Arbeit und der unglaublichen Liebe zu ihrem Mann hat stets auch ein Auge auf die Toten, die ihren Alltag säumen, ahnt die unheilvollen Zeichen der Zeit.

Erst fegt ein Hurrikan über die Gemeinde, dann bricht das Sumpffieber aus. Tod und Krankheit sind allgegenwärtig, bis Annie beschließt, die Vorbereitungen für das alljährliche Fest selbst in die Hand zu nehmen und ein dunkles Familiengeheimnis aufdeckt.

Mit „Die Wahrheit ist ans Licht gekommen, das Geheimnis ist tot“, beschwört Spera eine Lawine an Rache, Hass und Gier herauf, die nur von Retta, Getrude und Annie aufgehalten werden kann.

Gewalt und Diskriminierung beherrschen diesen Roman. Dennoch finden die drei großartigen Frauen Annie, Retta und Getrude noch genügend Liebe für ihre Kinder und ihre Mitmenschen auf und lernen schnell, dass ein Miteinander, auch so unterschiedlich sie alle sein mögen, die Welt für immer verändern kann.

Vielen Dank an Jellybooks und an Harper Collins für das kostenlose Rezensionsexemplar. #Werbung (da Markenverlinkung).

Stephanie Marland –
Wir sehen dich

Clementine Starke forscht für ihre Doktorarbeit über Onlineforen und deren Strukturen. Von ihrer eigenen gebrandmarkten Vergangenheit nicht loslassend begibt sie sich in True-Crime-Szene in London. Ein Killer geht in London um, die Polizei tappt im Dunkeln und das heizt natürlich das Forum mächtig an. Dort schließt sie sich einer kleinen unscheinbaren Gruppe mit dem Ziel an, den Killer vor der Polizei zu schnappen.

DI Bell ermittelt mit seinem Team ohne dem Killer auch nur in die Nähe zu kommen. Der Druck der Presse und seiner Vorgesetzten ist enorm, sein letzter Fall ist jetzt ein Fall für die Dienstaufsicht und in seinem Team gibt es ausgerechnet jetzt auch noch einen Maulwurf.

Als Clementine und Bell aufeinandertreffen, hat der Killer schon sein nächstes Opfer in seinen Händen.

Stephanie Marland hat mit „Wir sehen dich“ und Clementine einen Charakter erschaffen, deren Glaube an das Gute im Menschen so zerrüttet ist, dass Lügen und Korruption allgegenwärtig sind. Bestätigung findet sie in ihrer True-Crime-Onlinewelt und ihrer fast zwanghaften Überwachung von DI Bell. Ihr Drang, der Welt die Schlechtheit ihrer Umwelt zu zeigen bringt sie erneut in eine Situation, von der sie nunmehr hofft, dass ihre dunkle Vergangenheit endlich ans Licht kommt.

Marland gelingt es spielerisch, den Leser selbst an das Gute im Menschen zweifeln zu lassen. Niemand scheint der zu sein, der er vorgibt und das Internet ist ein Moloch, bei dem es einem schwerfällt, zwischen dem klar Ersichtlichen und der wirklichen Wahrheit zu unterscheiden.

Ich hoffe auf eine Fortsetzung mit DI Bell und bin überzeugt, dass in jedem Menschen etwas Gutes steckt.

Vielen Dank an Jellybooks und an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die Rezension sowie das Bild sind mein Eigentum!

Ältere Beiträge

© 2018 tinaliestvor

Theme von Anders NorénHoch ↑