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Schlagwort: Hoffnung (Seite 1 von 52)

Carina Burman –
Die zehnte Göttin des Gesangs

Elisabet Gran beschließt eine Wette mit Ihrem Professor für Literaturwissenschaften im Jahr 1909 in Uppsala. Sie macht sich auf die Suche nach Material über die schwedische Poetin Sophia Elisabeth Brenner. Sophia lebte damals wie Sappho im alten Griechenland.

Dem Reiz der Sappho Sophia ist Elisabet von der ersten Erzählung an und hofft natürlich auf ausreichend Anerkennung im Kreis der Literaturwissenschaften, wenn sie mit positiven Nachrichten und einem Beweis für die Existenz an die Hochschule in Uppsala zurückkehrt

Für Elisabet beginnt nunmehr eine Reise auf den Pfaden von Sophia Brenner, die an Geheimbünden, dunklen Mächten und natürlich auch an der Liebe keinen Halt macht und mit dem dunklen Gedanken des Scheiterns und dem damit begründeten Ende ihrer Universitätskarriere im Hinterkopf.

Carina Burman erzählt eine spannende Geschichte über die Macht und die Wirkung einer Frau, die es anfang des 20. Jahrhunderts wagt, in einen scheinbar erfolglosten Wettstreit zu treten und dabei alles in eine Waagschale legt. Gut recherchiert und mit feinem Gespür geschrieben.

 

 

Andrea Camilleri –
Der Hund aus Terracotta

Commissario Montalbano löst seinen zweiten Fall!

Ein langesuchter Serienkiller steht unerwartet vor Montalbano und will sich freiwillig verhaften lassen? Montalbano traut seinen Augen nicht und ist sich sicher, dass die freiwillige Stellung noch ein Nachspiel haben wird.

Das lässt nicht lange auf sich warten, denn die Mafia vergisst nichts und niemanden und Tano u Grecu wird schneller ermordet als die Polizei ihn in Schutzhaft bringen kann.

Montalbano, der es gewohnt ist, einen tiefen Blick hinter die Kulisse zu werfen, stößt dabei auf ein altes Verbrechen und dabei auf zwei Leichnahme und einen Hund aus Terracotta.

Ein spannender zweiter Teil des Ermittlers Montalbano, der mit seiner ganz eigenen Art die Ermittlungen voranzutreiben, uns als Leser hoffentlich noch lange erhalten bleibt.

Emma Garnier –
Grandhotel Angst

Im März 1899 reist die frisch verheiratete Engländerin Nell Dickinson mit ihrem Ehemann Oliver an die italienische Riviera. Ihre Flitterwochen wollen die beiden im Grandhotel Angst, welches auch als Kontaktbörse für Olivers Handel mit italienischer Malerei dient, verbringen.

Nell schreckt das dortige Personal mit ihrer Ähnlichkeit zu Lucrezia, einer alten Legende auf, deren scheinbare Selbstverbrennung auf den Bau des Hotels zurückgehen soll und ihre Neugierde ist geweckt. Ihr Ehemann Oliver, der die Flitterwochen natürlich auch als ein Investment ansieht, verscheucht vorerst die geheimnisvollen Geschehnisse aus Nells Gedanken, bis ein Geschäftspartner Olivers ermordet aufgefunden wird und ein weiterer Nell mit Informationen über die „wahren“ Machenschaften ihres Mannes versorgt.

Von den weiteren Geschehnissen völlig überfordert flieht Nell Hals über Kopf und versucht, Licht in das Dunkel ihrer Ehe, ihrer Vergangenheit und besonders in ihre Zukunft zu bringen.

Grandhotel Angst ist ein meisterhaft erzählter Roman über ein verlassenes Hotel und eine junge Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts versucht, sich ihrer eigenen Zukunft klar zu werden und dabei in ein grandioses Spiel aus Lug und Trug gerät, bei dem der Hauch der Vergangenheit sich wie ein dunkler Schatten über sie legt.

 

Andrea Camilleri –
Das Paradies der kleinen Sünder

Commissario Montalabano kommt ins Stolpern.

Ein weiterer Kurzgeschichtenband über das Leben, die Liebe und über das Leiden des Commissario Montalbano. Der lebens- und liebeslustige Montalbano hat es diesmal mit der Mafia vor Ort zu tun, die ihrem Polizeirevier ganz schön einheizt, als ein kleiner unbedachter Bandenkrieg ausbricht.

Alles mutet wie in Shakespears Romeo und Julia an und endet wie meist bei Camilleri mit einem gewitzen und unberechenbaren Commissario und einem lauten Knall. Weitere kleine Kurzgeschichten bringen einem den Ermittler als Leser ein klein wenig näher und er gewinnt, trotz seiner Eigenarten an Sympathie.

Camilleri macht klar, dass Italien zwar ein wunderschönes Land mit viel Kultur und besonders gutem Essen ist, aber wie auch andere Länder mit Korruption, politischer Willkür und gnadenloser Geldgier zu konkurrieren hat.

 

 

 

Andrea Camilleri –
Das Spiel des Patriarchen

Commissario Montalbanos fünfter Fall!

Ein durch Kopfschuss ermordeter junger Mann gibt dem Commissariat und Montalbanos Team Rätsel auf. Während die Polizei mit neuer Technik ausgestattet wird, scheint Montalbano so sehr davon abgeneigt, dass ihm fast sogar sein so ausgeprägter Hunger nach guter hausgemachter sizilianischen Küche vergeht.

Auf der Suche nach dem Mörder müssen die Ermittler feststellen, dass in die Mietshaus nun auch ein älteres Ehepaar verschwunden ist und Zufälle gibt es bekanntlich ja gar nicht!

Während sich Mimi und Fazio und sogar Catarella durch den Einsatz des Computers die Lösung des Falles erhoffen, gelingt es natürlich Montalbano, durch alte Ermittlerschule dem Mörder auf die Spur zu kommen. Also doch kein hoffnungsloser Fall?

Montalbano ermittelt mit Leib und Seele!

 

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