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Schlagwort: Familie (Seite 1 von 49)

Carine Bernard –
Der Lavendel-Coup

Carine Bernard - Der Lavendel-Coup

Carine Bernard – Der Lavendel-Coup

Molly Preston ist im Auftrag der EU unterwegs. Als Studentin der Kunstgeschichte getarnt, versucht sie die dunklen Machenschaften des Claude du Fondette aufzuklären.

Dieser spendiert als noble Geste eines großen Gönners seiner alten Heimatstadt die Restaurierung der alten Kapelle. Bei den Restaurationsarbeiten stößt Molly unter den alten Fresken auf eine seltsame Zeichnung und erinnert sich an die alten Bankraubgeschichten, die ebenfalls mit dieser Kapelle verbunden sind.

Dank ihrer Kollegen kann sie die geheimnisvolle Zeichnung entschlüsseln. Tags darauf findet das Restaurierungsteam die Leiche ihres Kollegen Pierre in der Kapelle. Molly beginnt nun erst recht, den Hinweisen des geheimen Zeichens zu folgen und muss feststellen, dass sie nunmehr einen gefährlichen Gegenspieler hat.

Carine Bernard erweckt mit Molly Preston in „Der Lavendel-Coup“ eine sympathische junge Ermittlerin, die es gekonnt versteht, in verschiedenste Rollen zu schlüpfen. Mit tollen Landschaftsbeschreibungen und ein paar Bildern untermalt begleitet man Molly auf der Suche nach dem lang verschollenen Schatz und lernt ganz nebenbei ein wenig mehr über diese französische Region kennen.

Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Molly Preston.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Petra Ivanov –
Alte Feinde –
Flint & Cavalli

Petra Ivanov - Alte Feinde

Petra Ivanov – Alte Feinde

Der achte Teil der Krimireihe um Regina Flint und Bruno Cavallo bringt den Leser in die Südstaaten der USA. Während Bruno Cavallo versucht, einen Killer, der sein Heimatreservat heimsucht und mit einem Blasrohr alte Bekannte von ihm tötet zu schnappen, versucht Regina in der Normalität klar zu kommen. Bruno scheint seit über drei Monaten vermisst.

Doch dann steht ein neuer Mord auf der Ermittlungsliste Reginas. Ausgerechnet mit einem Revolver aus dem amerikanischen Bürgerkrieg wurde das Mordopfer erschossen. Ein Zufall?

Der Tote hatte gute Kontakte in die USA und machte sich in diversen Foren unbeliebt, was Regina dazu bewegt, vor Ort in North Carolina zu ermitteln. Das alte Ermittlerteam wirkt ohne ihren Häuptling als Führer völlig verloren. Seitens der Polizei und dem FBI werden ihr Steine in den Weg gelegt. Sie beschließt,  alleine und auf eigene Faust zu Reisen. Ihr wird klar, dass sie scheinbar niemandem mehr trauen kann. Der von Cavalli vermutete Maulwurf zieht seine Strippen.

Dieser spannende achte Teil der Flint & Cavalli Reihe von Petra Ivanov zeigt deutlich die Problematik, die in den Südstaaten der USA immer noch vorherrscht. Das Bürgerkriegsdrama scheint immer noch unumwunden und Rassenhass, auch gegenüber den indigenen Völkern steht auf der Tagesordnung.

Die Reservate hingegen haben sich mit der Neuzeit abgefunden, nutzen ihre Kontakte untereinander und verstehen die Macht von Freundschaft und Vertrauen, auch über Ländergrenzen hinaus.

Interessant fand ich die Reise Reginas, die wir teilweise im Juli selbst erlebt haben. Die Smokey Mountains stellen mit ihrem dichten Wald, beeindruckenden Wäldern und der dort gelebten Tradition ein wunderbares Urlaubsziel dar. Ob das Essen im Plant, oder im klassischen Taco Bell, Petra Ivanov hat wirklich ein Händchen für die Szenerie. Die Einfahrt Cavallis in Cherokee kam mir vor wie ein Déjà-vu.

Die Spannung in diesem Krimi führt bis zum Showdown auf der letzten Seite und macht es einem nicht leicht, danach nur noch den Epilog zu lesen. Rache verblendet die Menschen und Geld regiert immer noch die Welt.

Ich habe nunmehr den ersten und den achten Teil gelesen. Die Reihen zwei bis sieben stehen schon auf meinem Wunschzettel.

Ivanovs Krimis sind ein Muss für jeden Krimifan!

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Thomas Klupp –
Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Thomas Klupp - Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Thomas Klupp – Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Benni, Vince und Prechtl sind die allerbesten Freunde.

Gerade mitten in der Pubertät steckend machen sie ihre kleine Münchener Vorstadt unsicher. Für die drei Tenniscracks zählen derzeit nur Sex, Alkohol und Drogen.

In der Schule wird gefälscht, betrogen und abgeschrieben was das Zeug hält. Doch Benni treibt es ein klein wenig auf die Spitze.

Seit dem letzten Halbjahr fälscht er alles was ihm unter die Finger kommt. Seine Eltern, der Vater Chirurg, die Mutter schwankt zwischen Lügen und Depressionen, sind scheinbar in ihrer Welt angekommen.

Zwischen Poolpartys, Spendenaktionen und elitären Lesekreisen gelingt es Benni spielend, bei allen Betrügereien reichlich abzukassieren.

Der Titel ist Programm! Die Eltern leben die Geltungssucht, die Hoffnung auf Anerkennung und echter Freundschaft und erziehen Benni zu einem scheinbar netten, höflichen und wohlerzogenen Tenniscrack, der den Damen des Lesekreises schlaflose Nächte bescheren.

Teilweise erkennt man sich mit einem Augenzwinkern wieder. Man blickt zurück auf die eigene Schulzeit und ist dankbar, dass man diese Zeit unbeschadet überstanden hat. Ebenfalls ist man erstaunt, dass man diese Zeit so ganz ohne Handy, Internet und Social Media überlebt hat.

Thomas Klupp spiegelt die heutige Welt in dieser so fiesen, witzigen und hochmütigen Geschichte um Benni und seine Freunde wieder. Man fragt sich, ob dieser irrwitzige Leistungsdruck in der Schule und im Sport die Kindheit anders prägt. Egoismus und die Mitgliedschaft im elitären Kreis gehört heute zum „must have“ der Kindererziehung. Um das alles zu „Überleben“, gehört fälschen, lügen und Gutes tun quasi schon zum Stundenplan.

Wer auf Sarkasmus und feine Ironie steht, ist hier genau richtig. Genau wie angekündigt: ganz großes Tennis!

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