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Kategorie: Historik (Seite 1 von 37)

Matthias Wittekindt &
Rainer Wittkamp –
Mord im Balkanexpress

Matthias Wittekindt & Rainer Wittkamp- Mord im Balkanexpress

Matthias Wittekindt & Rainer Wittkamp- Mord im Balkanexpress

Eine Bombe, ein deutscher Spion und eine kapriziöse Wiener Schauspielerin! Achtung: Explosionsgefahr!

Die Schauspieldiva Christine und ihr Geliebter Prinz Abrecht, Spion des deutschen Geheimdienstes,  weilen gemeinsam im Jahr 1895 in Wien. In der berühmten Burg wird Kaiser Franz Josef erwartet und da darf Christine natürlich nicht fehlen. Während sich der Kaiser unerwartet verspätet und Christine darauf ein neues reizendes Angebot in Belgrad erhält, explodiert im Empfangssaal eine Bombe.

Anarchisten gehen um. Die Stimmung des Volkes droht zu kippen und die Geheimdienste sind ratlos.

Christine und Albrecht jedoch haben eine Vermutung, wer hinter diesem Attentat steckt. Doch die Zeit drängt, denn in Belgrad steht der nächste Anschlag bevor.

Die Verfolgung der Attentäter stellt das ungleiche Paar gehörig auf die Probe und mehr als einmal entkommen beide knapp dem Tod.

Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem man sich ständig fragen muss, wer hier der eigentliche Feind ist.

Die Mischung macht´s! Verschiedene Geheimdienste, Spione, ein offensichtlich machtloses Militär, rachsüchtige Anarchisten und eine gute Handvoll exzentrischer Künstler macht aus Historie einen spannenden Krimi, bei dem erstklassige Dialoge, bepackt mit feiner Ironie und einem Hauch Sarkasmus den Leser durch die Geschichte treibt.

Vielen Dank an Matthias Wittekindt und an Rainer Wittkamp sowie an den Haymon Verlag für das Rezensionsexemplar. Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe, sondern von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos erhalten habe! #Werbung, Rezension

Markus Orths –
Max

Mit Markus Orths gehen wir als Leser auf eine wunderbare Reise. Max Ernst, ein Künstler, der die Freiheit über alles in der Welt liebte und schon in der Kindheit gegen sein Elternhaus rebellierte, wächst und gedeiht 1920 in Paris. Als verarmter, zwischen Wahnsinn und Kunstsinn schwankender junger Künstler trifft er auf Gleichgesinnte.

Als der Krieg ausbricht und Hitler in Paris einmarschiert, ist Max schon auf der Flucht. Doch auch er wird von den Franzosen interniert, flieht mit mehr Glück als Verstand nach Portugal in sein finales Exil nach Amerika.

Während all dieser kunstschaffenden Jahre wird er begleitet von mutigen und großartigen Frauen, die Max erst zu dem großartigen Künstler machten, die er immer zu hoffen wagte.

Begleitet von seiner ersten Frau Lou, über eine dramatische Galapaul hinweg zu Marie-Berthe, die ihn so einiges lehrte. Mit Leonora findet er eine Gleichgesinnte und in Peggy findet er seine Rettung aus dem Exil, aber nur Dorothea hält ihn so lange am Leben.

Orths Einblick in Max Ernst so kompliziertes und künstlerisches Leben ist nicht einfach, begleitet von Flucht, Verfolgung und dem inneren Drang, Kunst zu erschaffen, gelingt es ihm aber exzellent, ein eigenes und offenes Bild von dem Menschen Max Ernst zu zeichnen.

Monika Pfundmeier –
Löwenblut

Was wäre ein historischer Roman ohne Machtgerangel, dem Glaubenskonflikt und einer aufflammenden Liebe?

Während Konradin im zweiten Teil „Löwenblut“ damit beschäftigt ist, sein Reich zu vergrößern, bzw. überhaupt zusammenzuhalten und mit allerei Feinden zu kämpfen hat, ist sein Wille dennoch ungebrochen groß und als letzter Staufer weiß er um seine Bedeutung.

Doch Ränkespiele, Rache und tiefer Hass sind seine Gegner, die schon längst die Fäden für sein Spinnennetz gewoben haben.

Fernab des Kriegsschauplatzes kämpfen die Anhänger Konradins mit dem christlichen Glauben, versprochenen und aufgelösten Ehen sowie unbändiger Liebe, die einige Seiten neben dem Kriegsschauplatz füllen.

Natürlich muss man die richtige Mischung zwischen der rein historischen und gut recherchierten Geschichte sowie dem Erzählfaktor und dem Lesegeschmack, bzw. Lesegenuss treffen.

Mir war es teilweise zu romantisch und die Nebenstränge gingen mir zu sehr ins Detail.

Dennoch bewundere ich den Mut von Monika Pfundmeier, sich ins historische Metier zu wagen, ausgezeichnet gut zu recherchieren und einen Mehrteiler zu Buche zu bringen.

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