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Schlagwort: Rom (Seite 1 von 11)

Donna Leon –
Das Mädchen seiner Träume

Donna Leon – Das Mädchen seiner Träume

Commissario Brunettis siebzehnter Fall.

Brunetti trägt seine Mutter zu Grabe und trifft dabei auf einen alten Schulfreund seines Bruders. Der ehemalige Missionar aus dem Kongo bittet daraufhin Tage später Brunetti um einen Rat und um dessen Hilfe.

Eine neue Kirche scheint ihr Unwesen zu treiben und den neuen Gläubigen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Genau das Richtige also für Paola Brunetti, der solche Menschen gehörig gegen den Strich gehen.

Gemeinsam beschließen die Brunettis mit Hilfe von Inspettore Vianello und dessen Frau, sich diese neue Art von Glaubensgemeinschaft mal genauer anzusehen.

Tags darauf fischen Vianello und Brunetti eine Mädchenleiche aus dem Kanal. Die Kleine ist ziemlich übel zugerichtet und hat scheinbar gestohlenen Schmuck bei sich versteckt.

Da das Mädchen nicht als vermisst gemeldet wird, führt ihr Bild durch Zufall zu den Roma, die etwas außerhalb und auf dem Festland zum Leidwesen der dortigen Bewohner siedeln.

Dieses Mädchen lässt Brunetti keine Ruhe mehr und er versucht alles in seiner Macht stehende, den Fall zu lösen.

Wie immer bei Donna Leon verstrickt man sich genau wie Vianello und Brunetti in einen Zwiespalt. Man wird sich klar über die herrschende Situation des Opfers und deren Leben. Lange verfolgt und nirgendwo ansässig zu sein, führt zu Unwissenheit und Unkenntnis gegenüber diesen Menschen.

Die politische Situation seines Chefs Patta führt Brunetti erneut dazu, etwas ungewöhnlichere Wege zu gehen und kann dank seiner guten und jahrelang gepflegten Beziehungen dennoch etwas bewegen.

Bei Leon wird schnell klar, wie ein Land wie Italien regiert und geführt wird. Im Süden herrscht die Mafia, in Rom der Papst und ansonsten die Korruption. Während die Kurie sich mehr um das Geld seiner Schäfchen als um deren Seelenheil kümmert, führt Verfolgung und Ausgrenzung wie bei dem Volk der Roma unter den Menschen zu Neid und Hass.

Brunetti sieht jedoch stets das Gute im Menschen.

Johanna Alba und Jan Chorin –
Jubilate

Johanna Alba & Jan Chorin – Jubilate

Papst Petrus verschlägt es dank der Geburtstagsfeier seines alten Freundes Frederico nach Castel Gandolfo. Nichtsahnend erhofft er sich ein paar Tage Erholung von seiner Immaculata und von den Grabenkriegen im Vatikan.

Auf dem alten Landsitz von Frederico angekommen, erfährt er von dessen Plan. Für Frederico steht die Himmelspforte bereits weit offen und ein potentieller Erbe, der mit Weitsicht und einem guten Herzen das Vermögen übernimmt, muss her.

Dass das Erbe ausgerechnet an Guilia, Petrus Pressesprecherin gehen soll, bringt unerwartet ein paar Feinde innerhalb der riesigen Familie Santini zu Tage. Ausschlaggebend von der Bedingung, dass Guilia nur verheiratet das Vermögen samt des riesigen Landsitzes entgegen nehmen kann, schmiedet die junge Römerin ebenfalls einen Plan.

Mordanschläge und dubiose Szenerien durchkreuzen Guilias Pläne und Petrus muss mit Hilfe von Francesco, der Großtante Eugenia und Immaculata eingreifen.

Pläne und Pläne werden geschmiedet. Mehr als ein dunkles Familiengeheimnis wird ausgegraben.

Petrus ist mehr denn je bereit, zu seinen Lieben zu stehen und zieht fleißig Strippen. Heimlich kocht er, verflogt dubiose Ordensschwestern und entpuppt sich als hoffnungsloser Romantiker.

Mit Johanna Alba und Jan Chorin fliehen wir in „Jubilate“ aus dem heißen staubigen Rom ins schöne Tal vor dem Castel Gandolfo. Mit viel Witz und gewohnter Spannung begleiten wir Papst Petrus auf seinen geheimen Abenteuern. Während Schwester Immaculata versucht, ihr eigener Herr und das Oberhaupt ihres Ordens zu werden, hat Petrus bereits alle Fäden gezogen und lässt seine Schäfchen gewohnt nach seiner Pfeife tanzen.

Petrus und seine Helfer sind mir mittlerweile ganz schön ans Herz gewachsen. Neben fiesen Grabenkriegen im Vatikan muss sich der Papst gegen die Zucht und Ordnung seiner Haushälterin wehren. Nichts desto trotz hat er nie sein Herz für die Menschen verloren.

Ich bedanke mich herzlich bei Johanna Alba und Jan Chorin für den 5. Teil der Papst-Krimi-Reihe und hoffe natürlich auf weitere Abenteuer aus dem kleinen römischen Reich.

Bianca Palma –
Römische Vergeltung

Bianca Palma - Römische Vergeltung

Bianca Palma – Römische Vergeltung

Endlich geht es weiter mit dem 5. Teil mit Commissario Caselli.  Auf Wolke Sieben schwebt er dank seinem letzten Fall mit seiner neuen Freundin Chantal und hat somit Zutritt zur High Society von Rom. Über den edlen Dächern residiert Scheich Kabir, zu dessen Gefolge Chantal gehört und feiert eine Party nach der anderen.

Caselli, schwer verliebt und mit noblen Zukunftsabsichten gelingt es somit, sich von düsteren Gedanken und vom Verfolgungswahn zu befreien.

Als sein Zuhause verwüstet wird, ändert er schnell seine Meinung und nach einem Mord an einer Prosituierten wird ihm klar, dass sein Erzfeind seine Spur aufgenommen hat.

Während Casellis Team völlig im Dunklen tappt und der Vice-Questore Casellis die derzeitige Lebensweise und das mangelnde Arbeitsinteresse Casellis deckt, hat der Killer einen großzügigen Unterstützer, der ganz eigene Pläne verfolgt.

Mit Caselli begibt man sich auf eine Krimireise durch das chice und noble, aber auch verkommene altehrwürdige Rom. Die Mafia regiert die Politikermarionetten und die Polizei ist machtlos. Caselli, Sizilianer durch und durch, gibt jedoch den Kampf gegen die Mafia und das Böse im Menschen nicht auf.

Bianca Palma hat mit dem 5. Teil einen durchaus kühnen Roman über den reichen Jetset, gekaufte Freundschaft, der Gier nach Macht und einigen wenigen Menschen, die grundsätzlich in jedem Menschen das Gute und Edle zu sehen vermögen, geschaffen.

Meine Rezensionen zu Teil 1 und Teil 4, findet Ihr unter der jeweiligen Verlinkung.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

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