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Schlagwort: Rom (Seite 1 von 10)

Bianca Palma –
Römisches Vermächtnis

Römisches Vermächtnis ist bereits mein zweiter Teil mit Commissario Casselli. Den ersten Teil, Römisches Requiem, habe ich schon vor sehr langer Zeit gelesen. Jetzt habe ich es mit Band 4 zu tun. Das die Vorgängerbände dem Leser fehlen, stellt kein Problem dar.

Commissario Casselli, bekennender Beau und Frauenliebhaber ermittelt dieses Mal im Mord an einer älteren Dame. Die vier Verdächtigen haben alle Geldsorgen und scheinbar alle kleine Geheimnisse. Da die Tote vermögend war und zu Lebzeiten der Geiz aus ihr sprach, ist das Geldmotiv natürlich vorrangig.

Mit seinem Sergente begibt sich Casselli in das Milieu von Antiquitätenhändlern, mysteriösen Kartenlegerinnen und privat auf Glatteis.

Ein Krimi über Neid, Hass und eine Menge unerwiderte und verlorene Liebe.

Mir hat ein klein wenig die Spannung gefehlt, was aber das Flair Roms, was von Bianca Parma hervorragend geschildert wird, wieder wett macht.

Peter Tremayne –
Verneig dich vor dem Tod

Nr. 12 der Schwester Fidelma Reihe

Bruder Eadulf und Schwester Fidelma sind von Canterbury aufgebrochen, um Botulf, einem alten Freund Eadulfs beizustehen. Angekommen in dessen Abtei, können sie allerdings nur noch dessen Tod feststellen.

Nach der beschwehrlichen Reise dorthin erkrankt Fidelma und wird nur mit viel Überzeugungskunst seitens Eadulf in der Abtei überhaupt als Gast aufgenommen und fiebert seit dem krank im Bett.

Eadulf muss währendessen feststellen, das mit dieser Abtei so einiges nicht stimmt. Sie wird nach von Abt Cild streng und nunnachgiebig nach den neuen Regeln Roms geführt und die Gemeinschaft der Brüder lebt in Angst und Schrecken.

Als erst Eadulf und dann auch vor Fidelma eine scheinbar tote Frau erscheint, bricht die Hölle los und veranlasst die beiden, zu fliehen.

Nur dank des unnachgiebigen Spürsinnes Fildemas und der Hartnäckigkeit Eadulfs gelingt es nach und nach die Fäden dieses kleinen bösartigen Theaterstückes zu entwirren.

Um 666 nach Christus ist Südengland von Kriegen, Hass und Machtgier zerüttet. Die alten Traditionen kämpfen gegen den christlich römischen Glauben an und führen zu einem harten und kriegszerrütteten Leben.

Neben Geächteten, kriegerischen Bauern und einer irischen Einsiedlerkonklave sind einfallende Horden verschiedener Königreiche zur Tagesordnung der Menschen geworden und trägt dazu bei, das Bruder Eadulf sich ein ganz anders Bild von seiner alten Heimat machen muss und von der Zukunft überrascht wird.

 

Maria W. Peter
Der Schatz Salomos

Invita ist fern ihrer Trierer Heimat in Metz angekommen und stolpert danach gleich über eine Leiche und über alte Bekannte. Die Geschwister aus dem Hause Cornelius Felix haben mit Invita noch ein Hühnchen zu rupfen und erkennen ihre ehemalige Sklavin gleich wieder und sehen in ihr ein Dorn im Auge. Der anstehende Kontakt und die Hoffnung auf Freundschaft mit Marcella, der Tochter des Stadthalters und Invitas Herrin, scheint nunmehr getrübt.

Als Invita per Zufall über eine ermordete Haussklavin fällt und dann auch noch ihre alten jüdischen Freunde, Isaak und dessen Sohn Salomo für diesen Mord verhaftet wurden, muss Invita handeln.

Marcella, geprägt von christlicher Nächstenliebe treibt den jungen Anwalt Crispinian auf, der die beiden Häftlinge verteidigen soll. Die Zeit wird knapp, aber Invita gibt nicht auf!

Ein gelungener weiterer historischer Kriminalroman bei dem Invita ihrer Neigung als Detektivin der Antike wieder einmal voll ausleben darf und der Leser nebenbei einen wunderbaren Einblick in das damalige Leben der Sklaven, der Schönen und auch anderer Kulturen erhält.

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