tinaliestvor

books and more

Schlagwort: Gier (Seite 1 von 72)

Rita Mae Brown & Sneaky Pie Brown –
Mit Speck fängt man Mäuse

Rita Mae Brown - Mit Speck fängt man Mäuse

Rita Mae Brown – Mit Speck fängt man Mäuse

Nr. 16 der Südstaaten-Krimireihe rund um Sneaky Pie Brown!

Was wäre die kleine Südstaatenstadt Crozet ohne eine frische Leiche? Ausgerechnet Tazio Chappars, frisch zugezogen und keine wirkliche Südstaatenlady, wird des Mordes an der reichen Carla Paulson verdächtigt.

In Virginia steht der Herbst vor der Tür und der große Ball vor den Türen des Sommerhauses von Thomas Jefferson steht unmittelbar bevor.

Rita Mae Brown lässt den Leser ja bekanntlich auf den ersten Mord nicht lange warten, jedoch geht es hier gleich weiter zum nächsten Mord. Den soll angeblich Tazio, mit dem Tatwerkzeug in der Hand direkt über der nächsten Leiche gebeugt, begangen haben. Das Motiv steht schnell fest, ein Streit zwischen der Toten und der Architektin fand tagezuvor auf offener Straße statt.

Doch so schnell lässt sich Harry und ihre Ermittlertruppe von diesem Mordmotiv nicht überzeugen und gerät mitten hinein in einen Sumpf an Schmiergeldern und einer unfassbaren Liebschaft.

Rita Mae Brown lässt auch in diesem Teil der Krimi-Reihe kein Südstaatenklischee aus. Geld regiert die Welt und ganz besonders in Virginia, wo Tradition und Reichtum das Leben um einiges einfacher machen.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die im Artikel hinterlegten Verlinkungen sich auf Produkte beziehen, die ich selbst erstanden habe und nicht von den Herstellern zu Werbezwecken kostenlos erhalten habe!  #Werbung ohne Gegenleistung!

Deb Spera –
Alligatoren

Mit dunklen Geheimnissen, Rassenhass und Sumpffieber fordert Deb Spera mit ihrer Südstaatengeschichte  „Alligatoren“ dem Leser so einiges ab. Mit der verarmten und von Ihrem Mann übel zugerichteten Getrude, Mutter von vier Kindern, beginnen wir mitten im alligatorenverseuchten Sumpf.

Ein gezielter Schuss und aus Vergangenheit wird die Zukunft.

Aber die Jahre um 1920 sind besonders hart, die Baumwollernten verloren.

Getrude bekommt dank Retta, der schwarzen Haushältern der Coles, eine zweite Chance. Ihr Talent als Näherin ist in Annie Coles Näherei, die einzige Einnahmequelle der Plantage, gefragt.

Retta, geplagt vom Alter, schwerer körperlicher Arbeit und der unglaublichen Liebe zu ihrem Mann hat stets auch ein Auge auf die Toten, die ihren Alltag säumen, ahnt die unheilvollen Zeichen der Zeit.

Erst fegt ein Hurrikan über die Gemeinde, dann bricht das Sumpffieber aus. Tod und Krankheit sind allgegenwärtig, bis Annie beschließt, die Vorbereitungen für das alljährliche Fest selbst in die Hand zu nehmen und ein dunkles Familiengeheimnis aufdeckt.

Mit „Die Wahrheit ist ans Licht gekommen, das Geheimnis ist tot“, beschwört Spera eine Lawine an Rache, Hass und Gier herauf, die nur von Retta, Getrude und Annie aufgehalten werden kann.

Gewalt und Diskriminierung beherrschen diesen Roman. Dennoch finden die drei großartigen Frauen Annie, Retta und Getrude noch genügend Liebe für ihre Kinder und ihre Mitmenschen auf und lernen schnell, dass ein Miteinander, auch so unterschiedlich sie alle sein mögen, die Welt für immer verändern kann.

Vielen Dank an Jellybooks und an Harper Collins für das kostenlose Rezensionsexemplar. #Werbung (da Markenverlinkung).

Monika Pfundmeier –
Löwenblut

Was wäre ein historischer Roman ohne Machtgerangel, dem Glaubenskonflikt und einer aufflammenden Liebe?

Während Konradin im zweiten Teil „Löwenblut“ damit beschäftigt ist, sein Reich zu vergrößern, bzw. überhaupt zusammenzuhalten und mit allerei Feinden zu kämpfen hat, ist sein Wille dennoch ungebrochen groß und als letzter Staufer weiß er um seine Bedeutung.

Doch Ränkespiele, Rache und tiefer Hass sind seine Gegner, die schon längst die Fäden für sein Spinnennetz gewoben haben.

Fernab des Kriegsschauplatzes kämpfen die Anhänger Konradins mit dem christlichen Glauben, versprochenen und aufgelösten Ehen sowie unbändiger Liebe, die einige Seiten neben dem Kriegsschauplatz füllen.

Natürlich muss man die richtige Mischung zwischen der rein historischen und gut recherchierten Geschichte sowie dem Erzählfaktor und dem Lesegeschmack, bzw. Lesegenuss treffen.

Mir war es teilweise zu romantisch und die Nebenstränge gingen mir zu sehr ins Detail.

Dennoch bewundere ich den Mut von Monika Pfundmeier, sich ins historische Metier zu wagen, ausgezeichnet gut zu recherchieren und einen Mehrteiler zu Buche zu bringen.

Ältere Beiträge

© 2018 tinaliestvor

Theme von Anders NorénHoch ↑