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Schlagwort: Betrug (Seite 1 von 4)

Miranda Beverly-Whittemore –
Bittersweet

Mabel, das klassische Mädchen vom Land wird von ihrer Zimmerkollegin Ev über die Sommerferien in deren Familienresidenz eingeladen.

Sie verbringt dort anfangs Tage in Wohlstand und Reichtum und genießt die Leichtigkeit des Seins und die Unbeschwertheit, die dies begleitet.

In Winloch lernt sie nach und nach die einzelnen Familienmitglieder kennen und muss schnell feststellen, dass auch dieses angebliche Feriendomizil und dessen Bewohner mehr Leichen im Keller haben, als Mabel anfangs begreifen mag.

Mabel wird von Ivo, dem schwarzen Schaf der Familie, auf das Familienarchiv angesetzt um dort den entscheidenden Hinweis auf ihr ganz persönliches Familienschicksal aufzudecken.

Dieses Archiv entpuppt sich für Mabel als persönlichen Wandlungspunkt, sie fängt ein Verhältnis mit Evs Bruder an und vergisst mehr und mehr ihre eigene Herkunft.

Als Ave sich auf eine ernsthafte Beziehung mit dem Hausmeister John einlässt und Mabel im Archiv mehr als ein dunkles Geheimnis lüftet, tritt sie damit eine Lawine los, die mit Hass, Rache und Mord endet.

Eine moderne Cinderella-Story, die mit düsteren Familiengeheimnissen, erster Liebe und der Suche nach wahrer Freundschaft und Anerkennung überzeugt.

Emma Garnier –
Grandhotel Angst

Im März 1899 reist die frisch verheiratete Engländerin Nell Dickinson mit ihrem Ehemann Oliver an die italienische Riviera. Ihre Flitterwochen wollen die beiden im Grandhotel Angst, welches auch als Kontaktbörse für Olivers Handel mit italienischer Malerei dient, verbringen.

Nell schreckt das dortige Personal mit ihrer Ähnlichkeit zu Lucrezia, einer alten Legende auf, deren scheinbare Selbstverbrennung auf den Bau des Hotels zurückgehen soll und ihre Neugierde ist geweckt. Ihr Ehemann Oliver, der die Flitterwochen natürlich auch als ein Investment ansieht, verscheucht vorerst die geheimnisvollen Geschehnisse aus Nells Gedanken, bis ein Geschäftspartner Olivers ermordet aufgefunden wird und ein weiterer Nell mit Informationen über die „wahren“ Machenschaften ihres Mannes versorgt.

Von den weiteren Geschehnissen völlig überfordert flieht Nell Hals über Kopf und versucht, Licht in das Dunkel ihrer Ehe, ihrer Vergangenheit und besonders in ihre Zukunft zu bringen.

Grandhotel Angst ist ein meisterhaft erzählter Roman über ein verlassenes Hotel und eine junge Frau, die Ende des 19. Jahrhunderts versucht, sich ihrer eigenen Zukunft klar zu werden und dabei in ein grandioses Spiel aus Lug und Trug gerät, bei dem der Hauch der Vergangenheit sich wie ein dunkler Schatten über sie legt.

 

J. D. Barker –
The fourth Monkey

Das Ermittlerteam Nash und Porter werden zu einem Einsatz gerufen. Doch anders als erwartet gibt es kein Opfer im eigentlichen Sinn, denn ein Päckchen weckt die Aufmerksamkeit der beiden Ermittler und ihr Verdacht bewahrheitet sich. Der 4MK (the fourth monkey killer) hat wieder zugeschlagen, aber dieses Mal hat er es nicht mehr bis zum Briefkasten geschafft.

Nash und Porter feiern ihren Triumph über den überfahrenen Killer zu früh. Das Päckchen beinhaltet das Ohr einer Schülerin, heimliche Tochter eines Baumagnaten, und die gilt es jetzt zu finden.

Dank weiterer Kollegen und der Hilfe des CSI Ermittlers Watson kommen die Ermittlungen zügig voran. Als Porter das Tagebuch des Killers in den Händen hält und zu lesen beginnt, zweifelt er erstmals an ihrem Ermittlungserfolg, denn Emory, das Entführungsopfer scheint immer noch spurlos verschwunden.

Eine gravierende Wendung bringt das Ermittlerteam in Lebensgefahr und Porter muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

Ein sehr gelungener Thriller, blutig, düster und mit so einigen Wendungen und Überraschungseffekten, der dem Leser einen Einblick in die wirklich kranke Seele des Killers gibt und atemlos mit Porter und Nash mitfiebert.

Die geführten Dialoge zwischen den beiden Hauptermittlern Porter und Nash sowie der Dodge Charger setzen dem ganzen Thriller dann noch das Krönchen auf.

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Luciano de Crescenzo –
Das Urteil des Paris

Luciano de Crescenzos „Das Urteil des Paris“ ist ein weiterer Teil aus dessen Reihe „Antike Mythen neu erzählt“.

Wer kennt nicht die Liebesgeschichte rund um den Trojanischen Krieg und Paris Leid, seine schöne Geliebte an einen anderen Mann zu verlieren?

Das sich bekanntlicherweise Frauen mal streiten, ist ja allseits bekannt, aber wenn es Göttinnen auf dem Olymp tun, sollte man aufpassen. Die allseits entscheidende Frage, wer denn die Schönste sei, traf dann einen Sterblichen. Paris traf das Schicksal und er hingegen traf die falsche Wahl und nahm das Angebot von Aphrodite an und löste damit den bedeutensten Krieg der Antike aus.

Alles was Rang und Namen hat, mischt in dieser Antiken-Soap mit und de Crescenzo hat ein Händchen dafür, mit viel Witz und mit einem Hauch Sarkasmus diese antike Mythenwelt in die unsere zu verwandeln.

Es macht einfach Spaß, in diese Antikenwelt einzutauchen und laut zu lachen!

Ulrike Dömkes –
Chablis

Die Mafia macht auch in dem kleinen beschaulichen französischen Ort nicht Halt vor Betrug. Ein Mord bringt den Urlaub von Commissario Claudio und der Weinhändlerin Marlene, die ein paar entspannte Tage bei Freunden im Hotel verbringen wollten ganz schon aus der Ruhe. Die Ermittlungen reichen von Betrug über Schmuggel mitten hinein in das Fälschen von Parmaschinken. Bestechungsgelder und Drohungen werden ausgesprochen und als es erneut einen Toten gibt, scheint die grenzüberschreitende Ermittlung ins Stocken geraten.

Dank der Hilfe guter Freunde und einer wirklich guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Ermittler gelingt es zwar, den Schmuggel zu verhindern, aber wer ist der Mörder?

Ein spannender Lokalkrimi mit gut gewählten Ermittlern, ausgezeichneten Persönlichkeiten und leicht eingewobenem Hintergrundwissen sowie erstklassigem Essen und hilfreichen Weintipps.

Die erwähnten Rezepte werden zum Nachkochen als Rezepte im Anhang gleich mitgeliefert!

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