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Schlagwort: Italien (Seite 1 von 10)

Joanna King –
Vier Schwestern

Ein Ferienhaus, vier Schwestern und ein großes Beziehungsdrama. Joanna King erzählt uns die Geschichte aus der Perspektive der Icherzählerin, der jüngsten Schwester, welche früh vom vermeintlichen Zuhause floh und ihr Leben und die Liebe auf der Tanzfläche suchte.

In Italien wollen die Vier ein wenig gemeinsam etwas Zeit verbringen, doch Rose, die zweitjüngste funkt gehörig dazwischen. Sie flieht aus diesem scheinbar trauten Heim. Während die drei übrig gebliebenen Schwestern sich den Kopf über Rose zerbrechen und sogar mit dem Schlimmsten rechnen, wird endlich alles auf den Tisch gepackt und Hass und Häme beschwören Ängste und ganz neue Einsichten herauf.

Als Rose sich zu ihrem Liebhaber bekennt und eine gewagte Entscheidung trifft, vermuten die beiden älteren Schwestern, die verbittert und um die eigene Liebe buhlend, sich umgehend auf die Seite des Exmannes schlagen, ist Roses Liebesgeplänkel nur ein kleiner Zeitvertreib.

Doch King spielt gekonnt mit den Vieren, lässt tief in die elterliche Beziehung blicken und weckt somit ein wenig Verständnis für das Handeln der jeweils Einzelnen.

Ein unruhiger Roman über die Erkenntnis, dass Liebe einfach kompliziert ist und ein Leben damit noch nie einfach war.

Elisa Sabatinelli –
Sommer auf meiner Haut

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Vielen Dank an Blanvalet und die „Hello Sunshine“ Kampagne! Es war mir eine Freude, bei der Aktion teilzunehmen.


Mit „Sommer auf meiner Haut“ begründet Elisa Sabatinelli eine spanische Liebessaga, bei der Lavinia nach dem Tod ihrer Mutter zu sich selbst zurückfinden muss. Mit dem Reisetagebuch der Verstorbenen in der Hand beschließt sie nun einhundert Tage in Italien in ihr Leben zurückzufinden.

Angekommen in Ravello trifft sie auf Claudio, einen alten Bekannten wieder. Als ehemalige Musikstudentin gab er ihr als Prüfer nach ihrem scheinbaren Versagen einen guten Rat.

Zu spät bemerkt Lavinia, dass Claudio, der Stargeiger ihr mit seinem gerade überlassenen Geschenk einen neuen Weg aufzeigt. Sie folgt zwar weiterhin den Seiten des Reisetagebuchs ihrer Mutter, macht dabei wunderbare Bekanntschaften und versinkt in purer Leidenschaft nur um festzustellen, das auch jede ihrer Bekanntschaften Trauer mit sich tragen. Der Gedanke an Claudio verlässt die tiefe und innige Sehnsucht in Lavinias Gedanken erst, als sie endlich ihr Ziel vor Augen hat.

Ein Liebesroman, dessen Leichtigkeit und das Temperament Italiens und Spaniens miteinander verbinden. Man flieht mit Lavinia in einen Zauber auf der Suche nach der einen unbekannten Liebe.

Eine Geschichte, die in einem die Lust auf Reisen und auf das südländiche Flair weckt!

 

 

 

 

Sandrone Dazieri –
In der Finsternis – Hörbuch

Die junge und erfolgreiche Polizistin Colomba kehrt nur mühselig in ihr altes Leben nach einem Bombenattentat in Paris zurück. Von ihrem alten Chef wird sie trotz Ausschluss zu einer laufenden Ermittlung in einer Kindesentführung gerufen und trifft dort auf Dante, der während seiner Kindheit seinen eigenen Entführern entkommen konnte.

Die Geschichte nimmt ihren Lauf und zieht dabei unglaubliche Linien durch den italientischen Geheimdienst, das Militär und selbst durch die eigenen Polizeireihen.

Aber niemand schenkt den die notwendige Unterstützung und den Glauben an die Mission der Beiden.

Colomba und Dante kommen dem „Vater“ immer näher und der geht dabei schonungslos über Leichen.

Zwei Ermittler, so gegensätzlich, die sich gesucht und gefunden haben! Ein wirklich ausgezeichneter Thriller über Kindesentführung, Misshandlung und ein unglaubliche Verstrickung!

Das Hörbuch macht mir Dante noch sympatischer und ein Hoch auf den Sarkasmus von Santiago!

Andrea Camilleri –
Die Spur des Fuchses

Commissario Montalbanos zwölfter Fall führt ihn nach einem schrecklichen Traum an den Strand und dort in die bittere Realität des Lebens zurück. Dort liegt, direkt vor seiner Veranda, ein übel zugrundegerichtetes Pferd.

Nach kurzem Stopp mit seinem herbeigerufenen Team in Montalbanos Haus kommt ihnen das tote Pferd abhanden. Über Ingrid lernt Montalbano die scheinbare Besitzerin des getöteten Pferdes, Rachele, kennen, die für ein Rennen das Pferd bei einem Freund untergestellt hat.

Nach einigen Ermittlungen zeigt sich, dass zwei fast identisch aussehende Pferde gestohlen wurden und das von dem scheinbar überlebenden noch immer jede Spur fehlt, bis Montalbano nach drei Einbruchsversuchen in seinem Strandhaus und einem tödlichen Schusswechsel endlich ein entscheidender Hinweis in die Hände fällt.

Bei diesem Fall wird sich Montalbano klar, dass das Alter nicht aufzuhalten ist und das Leben für eine Liebe wohl doch zu kurz ist. Der kurze Einblick in den Pomp und den Prunk der Pferdewelt bestätigt Montalbano darin, das Essen seiner Haushälterin noch mehr zu schätzen und alte Freundschaften zu pflegen.

Andrea Camilleri –
Eine Sache der Ehre

Gleich vorweg, es ist kein Roman über Commissario Montalbano, sondern ein Band über zwei wahre Geschichten, die bereits das erste mal 1993 und 1984 erneut über Sizilien veröffentlicht wurden.

Camilleri bringt mit diesen beiden Geschichten dem Leser sein ganz eigenes Sizilien nahe.

Was wäre Italien und insbesondere Sizilien ohne die Mafia? Ehrenmord, Ehrenwort? Das hinterfragt Camilleri ganz gezielt und lässt Edelfische stehlen. Hintergründig und mit gewohnter Normalität erzählt er über die Hintermänner und deren Freunde, die natürlich den Beruf des Richters, des Politikers und des Priesters ausüben und man ist auch im Freundeskreis nicht vor deren Machenschaften gefeit.

In diesen beiden Geschichten geht es um eine Frage der Ehre und der Abmachung. Hier gilt der Tausch noch als eine Frage der Ehre und wird irgendwann ungefragt eingefordert, während die zweite Geschichte den Massenmord im Jahr 1848 unvergessen macht.

Ein Augenmerk auf das wahre Sizilien.

 

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