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Schlagwort: Killer (Seite 1 von 18)

Frank Goldammer –
Tausend Teufel

Max Heller ermittelt wieder. Zwei Jahre ist Dresden nun unter russischer Herrschaft und das Leid und Elend nimmt kein Ende.  Es fehlt an Lebensmitteln, Hunger und Krankheit plagt die Deutschen während die Russen scheinbar in Saus und Braus leben.

Als ein russischer Soldat ermordet aufgefunden wird, soll Heller in dem Fall ermitteln. Er stolpert sogleich über einen weiteren toten Russen. Er und sein Kollege Werner sind gewarnt. Die Beziehung zu den beiden russischen Oberkommandanten ist gefährlich angespannt, als Heller hinter den Morden einen Komplott vermutet und den Mörder den eigenen Reihen zuschreibt.

Als Heller auf eine äußerst verwahrloste Gruppe von Kindern und Jugendliche im Wald stößt und auf die Prostituierte Fanny trifft, ergeben seine Ermittlungen plötzlich alle einen Sinn.

Frank Goldammer schildert auch in seinem zweiten Kriminalroman „Tausenteufel“ um Max Heller erstklassig und mit einer gewaltigen Vorstellungskraft das Leben der Dresdener in der russischen Besatzungszone. Die Verwahrlosung der Menschen und insbesondere der Kinder und die immer noch anhaltende Meinung, dass die Kriegsschuld natürlich nur bei den Besatzungsmächten lag, lässt einen als Leser erschauern.

Ich freue mich auf einen weiteren Teil über Max Heller, der stets einzig sich selbst treu bleibt.

Witte & Wittkamp –
Taxi nach Rügen

Rügen, die wunderschöne Insel wird von einer Oldtimer-Ralley belagert. Alles was Rang und Namen in der Szene hat und über entsprechendes Kleingeld verfügt, fährt mit. Über Nacht werden die teuersten Wägen aus der Hoteltiefgarage gestohlen während Radegast und sein Ermittlerteam eigentlich mit einem Leichenfund beschäftigt sind.

Dessen Tod stellt sich als natürliche Todesursache heraus, aber wie kam die Leiche mitten in der Nacht auf die abgelegene Landstraße? Gramzow, der selbstgefällige Taxifahrer gerät ins Visier von Radegast und der lässt nicht locker.

Die Ermittlungen gehen drunter und drüber. Jeder der Rallye-Teilnehmer scheint verdächtig. Man stolpert über einen erschossenen Schweden und über einen erschossenen Blitzer, was erneut den Taxifahrer verdächtig macht.

Mit viel Erfahrung und einer gehörigen Portion Mut ermittelt Radegast in seinem ersten Fall und ich hoffe, das noch viele weitere folgen werden.

Das Autorenteam Witte & Wittkamp habe mit „Taxi nach Rügen“ eine neue Lokalkrimireihe geschaffen, die einen neugierig auf Rügen machen und mit Radegast einen liebenswerten Ermittler entstehen lassen, dem man spannend als Leser bei dessen Ermittlungen begleitet.

Mit Seetauglichkeit kann ich zwar nicht dienen, aber die Yogamatte liegt bereit für den nächsten Fall!

 

Frank Goldammer –
Der Angstmann

Dresden 1944. Das Kriegsende steht kurz bevor. Max Heller hat einen neuen Fall. Ein Frauenmörder geht um. Er mordet nicht nur, er richtet die Leichen übel zu, häutet sie und entnimmt ihnen diverse Körperteile.

Während Max ermittelt und sein bestmöglichstes in der immer wieder bombardierten Stadt gibt, kommt er nur mühsam unter diesen besonderen Umständen voran. Als sein Vorgesetzter Klepp, ein Paradebeispiel eines Nazis ihn anderen Aufgaben zuteilt, kann er es nicht lassen und bringt sich und seine Frau Karin damit in zusätzliche Gefahr.

Doch Max lässt sich so leicht nicht einschüchtern, er weiß, dass er auf der richtigen Spur ist. Als dann aber die Russen Dresden erobern wendet sich das Blatt und die Angst wie auch der Mörder gehen um.

Unterstützung erhält er ausgerechnet von einem Russen, der seinen ganz persönlichen Plan zu verfolgen scheint.

Das ungleiche Paar muss feststellen, dass Werte für jeden Menschen eine ganz andere Bedeutung haben und dass man nur mit gemeinsamer Stärke vorankommt.

Frank Goldammer hat mit seinem Angstmann einen beeindruckenden Thriller geschaffen, bei dem es einem als Leser im wahrsten Sinne des Wortes „Haut und Haare“ sträubt.

Gekonnt ermittelt Max Heller und bleibt sich und seinen Werten als Mensch trotz dieser widrigen Umstände treu. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil!

 

 

 

 

Bernd Roßbach –
Das Jesus-Experiment

Der bekannte Hirnforscher Jennings wagt ein mutiges Experiment.

Er begibt sich mit seinen Forschungen auf Neuland und vermarktet diese unter finanziellem Druck für das Live-TV. Dort sehen die Zuschauer dank einer besonderen Methode, vererbte Erinnerungen auf Film zu bannen, den wahren Jack the Ripper.

Die Gier nach dieser Sensation kennt keine Grenzen und Jennings erhält großzügige Angebote von der Konkurrenz wie auch von der CIA.

Doch Jennings hat einen ganz anderen Plan. Dank eines Ahnenforschers gelangt er an den Stammbaum von Pilatus und erhofft sich und seinen Finanziers damit das Unmögliche möglich zu machen!

Er verspricht den Menschen das einzig wahre Gesicht von Jesus, nichtsahnend, dass er sich damit in Gefahr begibt und seine Feinde ihm bereits auf der Spur sind.

Mit diesem „Gedankenexperiment“ würden wir sicherlich viele Dinge in unserem heutigen Weltbild in ihren Grundfesten erschüttern.

Wir stellen uns, auch ohne wirklich große Verschwörungstheoretiker zu sein, doch ständig die Frage, ob das was wir wissen wirklich die reine Wahrheit ist.

Wer weiß, wo die Zukunft uns hinführen wird und ob Bernd Roßbach uns damit die „reine“ Wahrheit erzählt hat.

Vielen Dank an Bernd Roßbach und an den Feuerwerke-Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

Sie sind da! Die Antworten auf mein Exclusiv-Interview mit J. D. Barker!

Vielen Dank an Blanvalet und an J. D. Barker für die wundervolle Gelegenheit mit diesem außergewöhnlich spannenden Thriller „the fourth monkey“ abzuschließen! Meine Rezension zu dem Auftakt einer neuen Thriller-Serie findet Ihr hier.

Vielen Dank an Blanvalet und an J. D. Barker für die wundervolle Gelegenheit mit diesem außergewöhnlich spannenden Thriller „the fourth monkey“ abzuschließen! Meine Rezension zu dem Auftakt einer neuen Thriller-Serie findet Ihr hier.

Meine Fragen:

Tina: What is your source of inspiration?

J. D. Barker: Inspiration can be found everywhere, you just need to learn how to look for it. That secret can be unlocked with two simple words – What If. Let’s say there is a glass of water on the table. Boring, right? What if that was the last glass of water in the world? Not so boring anymore.  Your lead character is sitting in a diner. Again, boring. But, if you add a few “what ifs,” things change – What if your character notices a woman across the diner watching him? What if he realizes everyone in the diner is watching him? What if he looks out the window and people across the street are watching him? What if he looks up at the television hanging in the corner of the diner and sees a live image of himself sitting in the diner on the screen? What if there is a timer running next to his image counting down?

What if. Two of the most magical words in every writer’s toolbox.

Tina: Was währe wenn? Eine interessante Frage!

Tina: “The Fourth Monkey” will be filmed for series. Who would be your favorite actors for Porter and Nash?

J. D. Barker: I tend to envision specific actors when I write characters, particularly in a story like THE FOURTH MONKEY. This allows me to adaption mannerisms, facial expressions, verbal patterns… From the beginning (in my mind, anyway), Sam Porter has always been Michael Keaton. Not only is he a fantastic actor, he has the range to play a character like Sam Porter. Nash is a bit trickier, he’s a combination of several people in my life. When I think of actors, Joel Kinnaman of THE KILLING comes to mind. He has the perfect combination of fun and serious.

As they get deeper into the project and I hear some of the names of possible actors, I am absolutely amazed. The project is in great hands and I can’t wait to see what they do with it.

Tina: Ich bin ebenfalls schon sehr gespannt auf die Verfilmung und auch auf die ausgewählen Hauptcharaktere! Michael Keaten wäre definitiv eine gute Wahl!

Tina: Do you think that some humans are born evil?

J. D. Barker: Over the three books in the series, this is the question that will ultimately be answered. Can you take someone who is inherently good and make them evil? Can someone be born “bad”? I’ve seen some extraordinary people rise up out of horrible neighborhoods and home lives and vice versa – I’ve known several people who grew up with everything life could possible have to offer, yet they turned out bad. Many people believe we are born as clean slates, the product of our environment. I’m not so sure that’s the case. With 4MK we’ll have to wait and see if he is his parents’ child.

Tina: Es gibt ja diverse Forschungsprojekte, die mit Straftätern, Serienkillern und auch schon gewaltätigen Kindern Studien beschreiben. Bisher ist allerdings nur wenig darüber veröffentlicht. Da bekommt Ahnenforschung eine ganz neuen Antrieb.

Tina: Sam drives a Dodge Charger, I drive a Dodge Avenger. What car do you drive or rather what is your favorite car?

J. D. Barker: Sam nearly drove a Dodge Challenger until an early reader pointed out cops really can’t get by a with a two-door vehicle.  Here in the U.S., most of our police vehicles are Dodge Chargers so I went with that. As for me, I have the car Sam wanted – a Dodge Challenger SRT8. It’s black with a red racing stripe down the middle. It has 470 horsepower, it’s ridiculously fast. And I love it. I constantly turn down plane tickets for book signings and conferences so I can drive instead. There is nothing more fun than a road trip in a fast car.

Tina: Ich beneide Sam und natürlich auch J. D. Barker um seinen hübschen Charger! Klassisch amerikanisch!

Tina: Will we meet a new cruel agent like Watson in the next story with Nash and Porter?

J. D. Barker: THE FIFTH TO DIE, due out later this year, delves much deeper into 4MK’s backstory. Not only do we learn who his mother truly is, but we get a better handle on the childhood events that shapped him into the killer he is today. For Sam, what was once black and white becomes varying shades of gray as he tries to piece together the past. There are far worse people out there than 4MK and in THE FIFTH TO DIE, you get to meet them.

Tina: Ich bin wirklich gespannt, was für eine Geschichte hinter der bösen Mutter steckt und kann es also kaum erwarten, bis der nächste Teil veröffentlicht wird.

Tina: The rats in this book had more than one banquet. Which animal are you afraid of?

J. D. Barker: Oh, clearly rats. Rats and sharks might be the only animals that seriously frighten me.

When I was a little boy of about eight years old, our nextdoor neighbor had horses and we would play in their barn. One summer day, we decided to take the large bales of hay in the barn and stack them into a makeshift fort. I was in the middle of it when it collapsed and I got trapped in there for about three hours. I was pinned, unable to move. My friends were too worried about getting punished to run and find an adult. Instead, they decided to get me out on their own. While I was stuck under all that hay, I could hear the rats climbing around inside the pile of hay with me. A couple brushed close enough for me to feel them. And I kept waiting for a bite that never came. The waiting, though, that terrified me. While life can be scary, the thoughts your mind can conjure can be far worse. My friends eventually got me out, and our parents never learned what happened. I grew up with a horrible fear of rats and to a lesser extent, small, tight spaces.

Tina: Mit Ratten habe ich nicht so ein Problem, ich bin kein Freund von Tieren, die mehr als 4 Beine haben!

Ich bedanke mich nochmals herzlich bei Blanvalet und bei J. D. Barker für das Interview! Gespannt erwarte ich den nächsten Teil!

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