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Schlagwort: Killer (Seite 1 von 36)

Christi Daugherty –
Echo Killer

Oh, Harper! Mit Christi Daugherty begeben wir uns in das schwüle und mit Spanish Moose bewachsene Savannah, Georgia.

Christi Daugherty – Echo Killer

Harper, die junge Kriminaljournalistin der Lokalzeitung hat es in der Nachtschicht des Polizeiressorts gewöhnlich mit Straßenkriminalität, Autounfällen und gelegentlich einem Ehestreit zu tun. Doch als sie an den Tatort in einer etwas besseren Wohngegend gerufen wird und ihr es tatsächlich gelingt durch das Küchenfenster einen Blick auf den Tatort zu werfen, steht für Harper die Welt plötzlich still.

Die Szenerie ist bis aufs Letzte Detail mit dem schon langezurückliegenden Mord an ihrer Mutter identisch. Für Harper steht fest, dass sie dieses Mal den Killer schnappen wird. Doch ihre Ermittlungen führen nur dazu, dass sie verfolgt wird und in ihrem jetzigen Zustand bei ihren Freunden und Bekannten eine Grenze überschreitet.

Christi Daugherty hat es geschafft, sich in Savannah wiederheimisch zu fühlen. Man fährt mit Harper und ihrem Camaro durch die Straßen und hält nach einem Killer Ausschau, der sich in ihrem direkten Umfeld scheinbar bestens auskennt.

Besonders gelungen finde ich die Wahl des Opfers. Selten war einem eine brutal ermordete Leiche bis zur letzten Seite so unsympathisch, dass man als Leser sogar etwas Mitleid mit dem Killer entwickelt.

Harpers Art und Weise, ihre Gier nach dem Killer zu stillen beweist einmal mehr, dass sie den Mord an ihrer Mutter auch jetzt noch nicht überwunden hat. Diese Narben liegen so tief, dass es ihr nur schwer gelingt, diejenigen Menschen, die sie lieben, an sich heran zu lassen.

Mit einem Auf und Ab der Gefühle gehen wir auf eine Südstaatenkillerjagd mit einem überraschenden Ende. Festzustellen bleibt, dassmit Harpers eigener Vergangenheit noch ausreichend Stoff für weitere Ermittlungen vorhanden ist und ich mich freuen würde, erneut diese junge unnachgiebige Journalistin auf eine weitere Killerjagd begleiten zu dürfen.

Vielen Dank an rororo und an vorablesen für diesen Thriller, der mich wieder an die schönen Stunden meines letzten Südstaatenurlaubes erinnert.

Andreas Suchanek –
Ein MORDs-Team –
Die fünfte Dynastie –
Der Fall Corey Parker 1

Andreas Suchanek - Ein MORDs-Team - Die fünfte Dynastie - Der Fall Corey Parker

Andreas Suchanek – Ein MORDs-Team – Die fünfte Dynastie – Der Fall Corey Parker

Nachdem in den ersten Teilen „Die Akte Marietta King“ zumindest dem Mörder der jungen Marietta King von den vier jungen Ermittlern Olivia, Randy, Mason und Danielle das Handwerk gelegt werden konnte, ist jedoch immer noch unklar, wer diesen damals angeordnet hat.

Alles deutet darauf hin, dass die Spuren erneut ins Jahr 1985 zurückführen. Die damalige Brandkatastrophe auf der Zirkusinsel führt die Vier zurück in die Geisterbahn und ausgerechnet dort stoplern sie über eine Leiche.

Diese entpuppt sich nach ersten Ermittlungen als der lange verschollene Corey Parker. Während die örtlichen Behörden und die Dynastien verzweifelt versuchen, die Identität des Toten geheimzuhalten, wird den Vieren samt der Reporterin Sonja Walker schnell klar, dass das sichtbare Einschussloch so rein gar nichts mit dem damaligen Mordszenario gemeinsam hat.

Corey Parker sollte eigentlich gemeinsam mit dessen Schwester Wendy in den Tiefen des Ozeanes liegen. Das Geständnis der Mutter, die das Zwillingspärchen von den Klippen in den vermeintlichen Tod stieß, war also nur gelogen?

Nichtsahnend, das neben den Dynastien jetzt auch noch ein weiterer Gegner einen ganz eigenen Rachefeldzug vorantreibt, begeben sich die Vier in höchste Gefahr.

Schon auf den ersten Seiten war klar, dass ich diese Fortsetzung wieder nicht aus der Hand legen kann. Diese vier sympatischen Kids, in denen man sich als Leser leicht wiederfindet, treten mutig in einen Kampf gegen Ungerechtigkeit, und verlorengeglaubter Hoffnung.

Doch dieses Mal haben die Dynastien mehr Punkte auf dem Spielbrett und den entscheidenden Schachzug bereits getan. Danielles Welt gerät dank der Spielzüge ihres Vaters gehörig aus den Fugen.

Dieser Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, dem heutigen und dem damaligen Ermittlerteam macht es so unglaublich spannend! Wer lüftet welches Geheimnis und wer steckt hinter dem geheimnisvollen „Grafen“. Dies gilt es also nunmehr zu lösen. Ich kann es kaum erwarten!

Die vorhergehenden Fälle findet ihr hier:

Die vergessenen Akten

Spiel im Schatten

In den Trümmern

Das Echo des Schreis

Murray Blanchat –
Deep! Space! Dead!

Eingesperrt und treibend in einer Rettungskapsel treibt Reg durchs All.

Murray Blanchat – Deep! Space! Dead!

Die Luft wird knapp und das Ende naht. Sein aufregendes Leben zieht an Ref vorbei. Der junge und erfolgreiche Fußballer schafft es nur dank seines Talents aus den Slums der neuen Welt hinein in die höhere Ebene.

Dort lernt er Tanja, die Liebe seines Lebens kennen. Als seine Sportkarriere durch einen Unfall endet, stehen Ref und Tanja vor dem Nichts. Von Armut betroffen hat es Tanja, die Tochter aus reichem Haus nicht leicht, sich in Refs Welt einzufügen.

Die Geburt der Tochter Marie zwingt Ref nunmehr, andere Einkommensmöglichkeiten zu ergründen und er verfällt in alte Muster zurück. Drogenhandel, Schmuggeln und diverse andere Schwarzmarktaktivitäten bringen Geld und somit ein besseres Leben. Aber auch Refs Reichtum kennt seine Grenzen und das Geld reicht nicht, um seiner totkranken Tochter die nötige Operation zu ermöglichen. Geplagt von Selbstzweifeln und einem unbändigen Hass auf die restliche Welt begibt sich Ref auf einen gewaltsamen Weg der Rache.

Der Elternschutzvermerk auf dem Cover macht deutlich, dass sich hier pure Gewalt, inbrünstiger Hass und sexuelle Freiheit sammeln. Die Sprache ist hart, roh und man sucht in dem Hauptprotagonisten Ref bis zur letzten Seite vergeblich nach dem Guten. In dieser Story kämpft alles! Man kämpft um Reichtum, Überleben und Macht. Auf der Suche nach Absolution, muss ich gestehen, dass ich sie Ref nicht erteilen vermag.

Murray Blanchat hat mit Deep! Space! Dead! eine wirklich düstere Welt erschaffen. Die Erde als blauen und guten Planeten, dank einer gezielten Seuche von Überbevölkerung befreit, scheint nunmehr wieder das „gelobte Land“ zu sein, nach dessen alle Menschen im All streben.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

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