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Schlagwort: Freundschaft (Seite 1 von 44)

Susanne Kliem – Lügenmeer

Susanne Kliem – Lügenmeer

Magnus kehrt nach langen Jahren in das kleine idyllische Strandbad zurück. Es lässt sich nicht vermeiden, dass er sogleich erkannt wird. Vor Jahren wurde er des Mordes an seiner damaligen Freundin Milla beschuldigt und eckt trotz Freispruch bei seinen alten Freunden an.

Während Annik, die nur in den Ferien zu seiner alten Clique gehörte sich über seine Rückkehr freut, begegnet ihm Svenja mit Skepsis und mit einer seltsamen Art von Neugierde.

Magnus will mit seiner Vergangenheit endlich aufräumen und neu anfangen. Er nimmt die angebotene Hilfe von Svenja dankend an und trifft sich auf deren Anraten mit Annik. Beide kommen sich schnell näher obwohl Milla auch noch Jahre nach deren tragischem Tod immer wieder einen Keil zwischen Freundschaft, Liebe und der Hoffnung auf einen Neubeginn treibt.

Annik, die sich mit der Widerspenstigkeit ihrer totkranken Tante Mechthild nur schwer abgeben kann, findet in Magnus scheinbar jemand, der ihre Gewissensbisse versteht.

Die alte Clique ist bemüht, die Freundschaft wieder aufleben zu lassen, ist sich aber auch darüber im Klaren, dass man die Vergangenheit nicht einfach so ruhen lassen kann.

Mit Susanne Kliem begeben wir uns auf Spurensuche. Magnus, der Schwiegermutterliebling kann Milla, der Pfarrerstochter einfach nicht widerstehen. Milla hingegen weiß genau, was sie will und wickelt damit nicht nur Magnus um den Finger.

Ein intrigantes Spiel beginnt und einzig Milla begreift nach und nach, wer hier eigentlich die Fäden in der Hand hat.

Aus der Sicht von Annik, Svenja und dem vermeintlichen Mörder Magnus erleben wir die damalige Mordnacht erneut, tauchen ein in ein Netz aus Lügen, Intrigen und längst totgeschwiegenen Sünden, die es dem Leser nicht leicht machen, einen wahrhaft Schuldigen zu finden.

Ständig treibt einen die Frage um, wer hat Schuld und wer ist hier das Opfer. Geschickt führt uns Susanne Kliem mit „Lügenmeer“ in eine hübsche Kleinstadt, deren Bewohner es überaus gekonnt verstehen, die Vergangenheit mit all ihrer Lügen auch dort zu lassen.

Vielen Dank an C. Bertelsmann für das Rezensionsexemplar!

Corinna Möhrke – Klara & Delfi

Corinna Möhrke – Klara & Delfi

Kopfkino, das Ende der Angst!

Die kleine Klara schließt mit dem verletzten jungen Delfin Delfi Freundschaft. Sie toben im Meer, spielen ausgelassen und freuen sich über ihr Beisammensein.

Klara merkt jedoch, obwohl Delfis Wunden äußerlich fast vollkommen verheilt sind und nur wenige Narben noch sichtbar, dass irgendetwas Delfi bedrückt.

Spielerisch arbeitet sie sich zu Delfis Problem vor und greift dabei auf die Kopfkino-Methode zurück. Aus eigener Erfahrung heraus lernte sie, dank der Methode ihrer Mutter, mit der eigenen Angst umzugehen. Jetzt bringt sie auch Delfi damit auf den Weg zu innerer Freiheit.

Delfi hat Probleme mit der Tiefe des Ozeans und fürchtet sich mit Klara hinab zu tauchen. Doch die wunderbare Freundschaft zu Klara und der erlernten Kopfkino-Methode steht nunmehr der völligen Freiheit und dem Weg aus der eigenen Angst nichts mehr im Weg.

Ein Buch das Mut macht, auf sich selbst zu hören und sich auch auf die eine umgebende Angst einzulassen.

Mit viel Feingefühl und bunten hell leuchtenden Farben erzählt uns Corinna Möhrke mit „Klara & Delfi“, wie man seine eigene Angst dank einfacher Methode besiegen kann.

Ich bedanke mich herzlich bei Corinna Möhrke für das Rezenionsexemplar „Klara & Delfi“.

Im Anschluss an das Buch durfte ich der Autorin noch 5 Interviewfragen stellen. Die Antworten dazu findet Ihr hier.

James Hazel –
The Mayfly

James Hazel - The Mayfly
James Hazel – The Mayfly

Erst schnell aufsteigender Cop und dann wechselt er am Höhepunkt seiner Karriere ausgerechnet zur Konkurrenz.

Priest, jetzt renommierter Anwalt, bekommt ungeplanten Besuch. Dieser endet mit einer verbrannten Hand, zwei Beulen am Kopf und jeder Menge offener Fragen nach einem USB-Stick.

Wir schwenken ab in das Jahr 1945 nach Buchenwald und lernen dort Colonel Ruck kennen, der die leidvolle Aufgabe hat, alles an Akten und Unterlagen für die britische Regierung zu sichern und den Wettlauf gegen die Amerikaner zu gewinnen.

Als ein ehemaliger Kollege in der Anwaltskanzlei von Priest auftaucht und ihm einen Mord in die Schuhe schieben will, ist Priest klar, dass es sich bei dem ungeplanten Besuch um kein Versehen handelte. Von der Familie des Toten selbst beauftrag begibt sich Priest nunmehr mit Jessica, der jüngsten Tochter, auf Spurensuche.

Nach Erhalt eines Abschiedsbriefes von seinem Patenonkel kommen Priests Ermittlungen erst richtig ins Rollen, wären da nicht sein kleines privates Problem, seine Exfrau und sein mordender Bruder.

James Hazel hat mit „The Mayfly“ einen ausgezeichneten und besonders grausamen Thriller geschaffen, der die Vergangenheit nicht ruhen lässt. Gekonnte Zeiten- und Szenenwechsel führen den Leser durch die Ermittlungen von Charlie Priest, dem sympathischen Anwalt, der auf gefährlichen Pfaden seiner Vergangenheit wandelt und einem sterbenden alten Colonel des MI5, dessen Fehltritt aus dem Jahr 1945 einen grausamen und mörderischen Komplott nach sich zieht, der einem als Leser die Haare zu Berge stehen lässt.

Ich hoffe, das die Geschichte um Charlie Priest noch lange nicht zu Ende erzählt ist!

Vielen Dank an Jellybooks und an Blanvalet für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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