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Kategorie: vegetarische Hauptspeisen (Seite 1 von 14)

Wirsing-Risotto-Torte mit
karamellisierten Möhren

Mein Vorrat an Wirsing hat leider immer noch nicht abgenommen. Heute bin ich bei Where is my spoon auf der Suche nach einem weiteren Rezept fündig geworden.

Diese kleine Wirsingtorte verspricht ein klein wenig aufwendig zu werden, was mich aber hoffentlich nicht aus der Ruhe bringen wird.

Das Rezept ist natürlich glutenfrei. Es ist auch ohne den klassischen Arborio-Risotto-Reis mit normalem Parboiled-Reis kochbar. Aber als Fan von klassischem Risotto Reis kann ich dem leckeren Arborio nicht widerstehen.

Los gehts!

Wirsingtorte mit karamellisierten Möhren

Wirsing-Risotto-Torte

für die Risotto-Torte

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Möhre
  • 1 El Olivenöl
  • 250 g Arborio Risotto Reis
  • 125 ml Weißwein trocken
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 El Butter
  • 50 g Parmesan
  • 8 große Wirsingkohl-Blätter
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

für die karamellisierten Möhren

  • 1 Tl Sesam
  • 4 Möhren
  • 1 El Butter
  • 1 El Zucker oder Honig
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 1 Tl weißer Balsamico Essig
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Möhre schälen und in kleine Stücke schneiden. Das Gemüse in einem feuerfesten Topf mit dem Öl anschwitzen. Den Risotto Reis hinzugeben und kurz mit anrösten.

Mit dem Weißwein ablöschen und gut salzen.

Die Gemüsebrühe zugeben und ausreichend heißes Wasser zum Auffüllen kochen und beiseite stellen.

Den Risottoreis unter ständigem Rühren durchgaren lassen. Er darf gerne noch leicht bissfest sein.  Sollte die Flüssigkeit zu schnell verkochen, die Hitze etwas reduzieren und mit dem heißen Wasser wieder etwas auffüllen.

8 große Wirsingblätter abtrennen und die festen Stielteile mit dem Messer abtrennen. Die Blätter in einen großen Topf geben und mit heißem Wasser übergießen und ca. 5 Minuten darin blanchieren lassen.

Die Blätter gut abgießen lassen und mit kaltem Wasser über einem Sieb kurz abschrecken und dann gut abtropfen lassen.

Eine Auflaufform oder Kuchenform nach Wunsch mit den blanchierten erkalteten Wirsingblättern auslegen, für den Deckel noch 2 – 3 Blätter übriglassen.

Das Risotto nun mit Parmesan, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Das gewürzte Risotto in die mit Wirsingblättern ausgelegte Form geben und mit den restlichen Wirsingblättern abdecken.

Die Form bei 200 ° Umluft ca. 15 Minuten im Backofen fertigbacken.

Die Möhren schälen und in feine Stifte schneiden.

In einer Pfanne den Butter und das Öl erhitzen. Die Möhren zugeben.

Unter Rühren den Zucker und den Sesam hinzugeben und mit dem Balsamico-Essig und der Gemüsebrühe kurz ablöschen und leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit fast vollständig verkocht ist.

Die fertigen Wirsingtorte auf ein Schneidbrett stürzen und mit einem scharfen Messer in die gewünschten Stücke schneiden und mit den glasierten und karamellisierten Möhren anrichten.

Die Torte reicht für 4-5 Stücke.

 

 

Pfannkuchen mit Möhren-Lauch-Gemüse

Herbstzeit ist Lauchzeit. Mit dem hübschen lateinischen Namen „Allium porrum“ war dieses Amaryllisgewächs erstaunlicherweise bereits 2100 v. Christus bekannt. Lauch ist auch eines der Nationalsymbole von Wales.

Leider wächst in meinem Garten auch nach mehrfachen Versuchen einfach kein Lauch und so muss ich auf die Lieferung in meiner Biokiste zurückgreifen.

Ich finde es sehr schade, das der Lauch meist nur als Suppengrün endet und finde dieses einfache und schnelle Rezept wunderbar. Der Lauch harmoniert mit der Möhre und den Champignons und man schmeckt den doch meist strengen Zwiebelgeschmack heraus.

Pfannkuchen mit Möhren-Lauch Gemüse

Pfannkuchen mit Möhren-Lauch-Gemüse

  • 200 g Champigons
  • 2 große Möhren
  • 1 große Stange Lauch
  • 3 El Olivenöl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 150 ml Gemüsebrühe glutenfrei
  • 150 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 200 g glutenfreies Mehl
  • 1 – 2 Eier
  • frische Petersilie

Für die Füllung die Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Möhren schälen und in feine Streifen schneiden. Den Wurzelballen vom Lauch entfernen und den Lauch sehr fein in Ringe schneiden und gut durchwaschen und abtropfen lassen.

Das Öl in einer feuerfesten Pfanne erhitzen. Das Gemüse zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Pfannkuchen die Milch, das Mehl und das Ei von der Küchenmaschine oder mit dem Mixer zu einem flüssigen Teig verrühren lassen. Etwas Petersilie unterheben und kurz gehen lassen. Wenn der Teig zu fest ist, kann man entweder mit einem Schluck Mineralwasser oder mit Milch den Teig nochmals verflüssigen.

Den Backofen auf 100 ° Grad erhitzen.

Ein wenig Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die 4 Pfannkuchen ausbacken lassen und im Backofen warm stellen.

Das Gemüse mit der Gemüsebrühe ablöschen und mit der Sahne aufgießen und leicht einköcheln lassen.

Den Pfannkuchen gefüllt auf dem Teller anrichten und nach Wunsch noch mit frischer Petersilie dekorieren.

Das Rezept ergibt 4 Portionen und ist glutenfrei, kann aber leicht auch laktosefrei abgewandelt werden.

Natürlich sind bei der Füllung keine Grenzen gesetzt. Anstatt der Champignons kann man auch fein geschnittene Apfelscheiben und etwas Bergkäse hinzugeben.

 

 

Spinatknödel

Heute gab es frischen Spinat in unserer gelieferten Biokiste. Während ich als Kind ein Fan vom „Spinat mit dem Blubb“ war, bin ich mittlerweile von der Tiefkühlversion abgekommen.

Wer frischen Spinat zubereitet, sollte sich ausreichend Zeit nehmen. Die Stengel zu entfernen und die Blätter gut durchzuwaschen braucht seine Zeit.

Spinatknödel standen schon lange auf unserem Wunschplan und da jetzt die Spinat-Saison begonnen hat, bin ich gespannt.

Spinatknödel

Spinatknödel

Spinatknödel – glutenfrei
  • 150 g frischer Spinat
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 100 g Quark
  • 4 El Semmelbrösel, glutenfrei
  • 100 g Weißbrotwürfel, glutenfrei
  • 75 g glutenfreies Mehl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Der frische Spinat wird entstielt und dann gut gewaschen. In einem großen Topf den Spinat mit wenig Wasser kurz andünsten. Gut abtropfen lassen.

Den Quark in ein Tuch geben und gut auspressen.

In einer Küchenmaschine den Spinat mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten lassen.

Gut durchkneten.

Den großen Topf mit kochendem Wasser füllen. Aus der Teigmasse kleine Bällchen formen (Tischtennisballgröße). Hier empfehle ich Handschuhe, der Spinat färbt die Hände dunkelgrün.

Die Bällchen in das kochende Wasser hineingeben.

Das Wasser nunmehr nur noch simmern lassen und die Bällchen darin ca. 15 Minuten gut durchziehen lassen. Wenn die Bällchen an die Oberfläche kommen, mit einer Kelle abschöpfen und in einem Sieb nochmals kurz abtropfen lassen.

Mit einer Senf-Sahne-Sauce servieren.

Die Bällchen lassen sich auch hervorragend einfrieren und somit auf Vorrat zubereiten.

Die Menge reicht für 4 Portionen und beim Abtausch der Butter durch die Margarine sind die leckeren glutenfreien Spinatknödel auch laktosefrei.

 

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