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Schlagwort: Eier (Seite 1 von 3)

Pfannkuchen mit Möhren-Lauch-Gemüse

Herbstzeit ist Lauchzeit. Mit dem hübschen lateinischen Namen „Allium porrum“ war dieses Amaryllisgewächs erstaunlicherweise bereits 2100 v. Christus bekannt. Lauch ist auch eines der Nationalsymbole von Wales.

Leider wächst in meinem Garten auch nach mehrfachen Versuchen einfach kein Lauch und so muss ich auf die Lieferung in meiner Biokiste zurückgreifen.

Ich finde es sehr schade, das der Lauch meist nur als Suppengrün endet und finde dieses einfache und schnelle Rezept wunderbar. Der Lauch harmoniert mit der Möhre und den Champignons und man schmeckt den doch meist strengen Zwiebelgeschmack heraus.

Pfannkuchen mit Möhren-Lauch Gemüse

Pfannkuchen mit Möhren-Lauch-Gemüse

  • 200 g Champigons
  • 2 große Möhren
  • 1 große Stange Lauch
  • 3 El Olivenöl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 150 ml Gemüsebrühe glutenfrei
  • 150 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 200 g glutenfreies Mehl
  • 1 – 2 Eier
  • frische Petersilie

Für die Füllung die Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Möhren schälen und in feine Streifen schneiden. Den Wurzelballen vom Lauch entfernen und den Lauch sehr fein in Ringe schneiden und gut durchwaschen und abtropfen lassen.

Das Öl in einer feuerfesten Pfanne erhitzen. Das Gemüse zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Pfannkuchen die Milch, das Mehl und das Ei von der Küchenmaschine oder mit dem Mixer zu einem flüssigen Teig verrühren lassen. Etwas Petersilie unterheben und kurz gehen lassen. Wenn der Teig zu fest ist, kann man entweder mit einem Schluck Mineralwasser oder mit Milch den Teig nochmals verflüssigen.

Den Backofen auf 100 ° Grad erhitzen.

Ein wenig Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die 4 Pfannkuchen ausbacken lassen und im Backofen warm stellen.

Das Gemüse mit der Gemüsebrühe ablöschen und mit der Sahne aufgießen und leicht einköcheln lassen.

Den Pfannkuchen gefüllt auf dem Teller anrichten und nach Wunsch noch mit frischer Petersilie dekorieren.

Das Rezept ergibt 4 Portionen und ist glutenfrei, kann aber leicht auch laktosefrei abgewandelt werden.

Natürlich sind bei der Füllung keine Grenzen gesetzt. Anstatt der Champignons kann man auch fein geschnittene Apfelscheiben und etwas Bergkäse hinzugeben.

 

 

Spinatknödel

Heute gab es frischen Spinat in unserer gelieferten Biokiste. Während ich als Kind ein Fan vom „Spinat mit dem Blubb“ war, bin ich mittlerweile von der Tiefkühlversion abgekommen.

Wer frischen Spinat zubereitet, sollte sich ausreichend Zeit nehmen. Die Stengel zu entfernen und die Blätter gut durchzuwaschen braucht seine Zeit.

Spinatknödel standen schon lange auf unserem Wunschplan und da jetzt die Spinat-Saison begonnen hat, bin ich gespannt.

Spinatknödel

Spinatknödel

Spinatknödel – glutenfrei
  • 150 g frischer Spinat
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 100 g Quark
  • 4 El Semmelbrösel, glutenfrei
  • 100 g Weißbrotwürfel, glutenfrei
  • 75 g glutenfreies Mehl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Der frische Spinat wird entstielt und dann gut gewaschen. In einem großen Topf den Spinat mit wenig Wasser kurz andünsten. Gut abtropfen lassen.

Den Quark in ein Tuch geben und gut auspressen.

In einer Küchenmaschine den Spinat mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten lassen.

Gut durchkneten.

Den großen Topf mit kochendem Wasser füllen. Aus der Teigmasse kleine Bällchen formen (Tischtennisballgröße). Hier empfehle ich Handschuhe, der Spinat färbt die Hände dunkelgrün.

Die Bällchen in das kochende Wasser hineingeben.

Das Wasser nunmehr nur noch simmern lassen und die Bällchen darin ca. 15 Minuten gut durchziehen lassen. Wenn die Bällchen an die Oberfläche kommen, mit einer Kelle abschöpfen und in einem Sieb nochmals kurz abtropfen lassen.

Mit einer Senf-Sahne-Sauce servieren.

Die Bällchen lassen sich auch hervorragend einfrieren und somit auf Vorrat zubereiten.

Die Menge reicht für 4 Portionen und beim Abtausch der Butter durch die Margarine sind die leckeren glutenfreien Spinatknödel auch laktosefrei.

 

Pfirsich-Birnen-Blechkuchen mit Mandelblättchen

Diese Woche wurden die gelbfleischigen Pfirsiche und die ersten Birnen geerntet. Da ich Birnen, die sehr festes Fruchtfleisch haben, roh zum Essen nicht wirklich mag, wird sie einfach verbacken. Da die Woche schon durchgeplant ist, kommt nur ein schneller Blechkuchen in Frage, den man auch gut für eine kurze Pause mitnehmen kann. Mit Ella habe ich heute Morgen die ersten Herbstvorboten gesammelt und meinen Haustürkranz etwas herbstlich gestaltet.

Herbsttürkranz

Herbsttürkranz

Für den Esstisch gab es eine kleine Deko aus Quitten und orangefarbenen und roten Hagebutten.

Wer noch Birnen übrig hat, die festfleischigen eignen sich halbiert und entkernt mit einem Stückchen Gorgonzola im Backofen kurz überbacken, hervorragend zu einem frischen herbstlichen Salat.

Aber jetzt wieder zurück zum Blechkuchen.

Blechkuchen

Blechkuchen

Das Rezept ist einfach, glutenfrei und leicht abgewandelt auch laktosefrei. Die Früchte sind je nach Lust und Laune, und natürlich saisonal abtauschbar und lassen der Kreativität in der Küche freien Lauf.

ein kleines Stückchen Herbst

ein kleines Stückchen Herbst

Pfirsich-Birnen-Blechkuchen mit Mandelblättchen

  • 200 g Zucker
  • 250 g Margarine
  • 6 Eier
  • 250 g Glutenfreies Mehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen glutenfreies Backpulver
  • 5 Pfirsiche
  • 3 Birnen
  • 4 El Mandellikör oder Cointreau
  • 4 El Pfirsichgelee oder ein anderes Fruchgelee (ich habe hier den Rest meines Quittengelees genommen)
  • 3 El Mandelblättchen

Den Zucker mit der Butter in der Küchenmaschine schaumig schlagen lassen. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl in einer separaten Schüssel mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver mischen und dann nach und nach in die Küchenmaschine geben. Den Teig gut durchkneten lassen, er sollte locker und luftig sein.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 ° Umluft 10 Minuten vorbacken.

Während der Teig durchgeknetet wird, die Pfirsiche halbieren, den Kern entnehmen und die Hälften vierteln. Die Birnen vierteln und das Kerngehäuse großzügig herausschneiden und ggf. nochmal halbieren oder gar vierteln.

Die Obstscheiben auf dem kurz vorgebackenen Teig verteilen und ein wenig eindrücken.

Weitere 35 – 40 Minuten weiterbacken, bis der Teig leicht goldbraun ist.

Das Gelee mit einem kleinen TL Wasser kurz erhitzen und mit einem Löffel glattrühren und mit einem Pinsel auf dem Kuchen verstreichen. Mit den Mandelblättchen bestreuen.

Pfirsich-Birnen-Blechkuchen mit Mandelblättchen

Pfirsich-Birnen-Blechkuchen mit Mandelblättchen

Wer den Kuchen gerne heiß mag, sollte dazu ein Bällchen Vanilleeis genießen.

 

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