Heute gab es frischen Spinat in unserer gelieferten Biokiste. Während ich als Kind ein Fan vom „Spinat mit dem Blubb“ war, bin ich mittlerweile von der Tiefkühlversion abgekommen.

Wer frischen Spinat zubereitet, sollte sich ausreichend Zeit nehmen. Die Stengel zu entfernen und die Blätter gut durchzuwaschen braucht seine Zeit.

Spinatknödel standen schon lange auf unserem Wunschplan und da jetzt die Spinat-Saison begonnen hat, bin ich gespannt.

Spinatknödel

Spinatknödel

Spinatknödel – glutenfrei
  • 150 g frischer Spinat
  • 100 g Butter oder Margarine
  • 2 Eier
  • 2 Eigelb
  • 100 g Quark
  • 4 El Semmelbrösel, glutenfrei
  • 100 g Weißbrotwürfel, glutenfrei
  • 75 g glutenfreies Mehl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer

Der frische Spinat wird entstielt und dann gut gewaschen. In einem großen Topf den Spinat mit wenig Wasser kurz andünsten. Gut abtropfen lassen.

Den Quark in ein Tuch geben und gut auspressen.

In einer Küchenmaschine den Spinat mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verarbeiten lassen.

Gut durchkneten.

Den großen Topf mit kochendem Wasser füllen. Aus der Teigmasse kleine Bällchen formen (Tischtennisballgröße). Hier empfehle ich Handschuhe, der Spinat färbt die Hände dunkelgrün.

Die Bällchen in das kochende Wasser hineingeben.

Das Wasser nunmehr nur noch simmern lassen und die Bällchen darin ca. 15 Minuten gut durchziehen lassen. Wenn die Bällchen an die Oberfläche kommen, mit einer Kelle abschöpfen und in einem Sieb nochmals kurz abtropfen lassen.

Mit einer Senf-Sahne-Sauce servieren.

Die Bällchen lassen sich auch hervorragend einfrieren und somit auf Vorrat zubereiten.

Die Menge reicht für 4 Portionen und beim Abtausch der Butter durch die Margarine sind die leckeren glutenfreien Spinatknödel auch laktosefrei.