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Kategorie: Fantasy (Seite 1 von 25)

J. K. Rowling –
Die Märchen von Beedle dem Barden

J. K. Rowling – Die Märchen von Beedle dem Barden
J. K. Rowling – Die Märchen von Beedle dem Barden

Während wir uns in den ruhigeren und stilleren Tagen vor dem Advent meist mit Klassikern wie den Gebrüdern Grimm beschäftigen, macht es J. K. Rowling nicht anders.

Mit den Märchen von Beedle dem Barden legt sie den Grundstein zu vielerlei Sagen und magischen Mythen.

Mit Fabeln bepackt steigen wir ein in das kleine Buch und treffen auf Zauberer, die ihre Liebe verloren haben. Hexen sind sich ihrer selbst überdrüssig und Menschen werden plötzlich rachsüchtig und gierig.

Zu jedem Märchen finden wir im Anschluss noch einen Kommentar von Albus Dumbledore, der dem Leser schnell klar macht, dass dies keineswegs harmlose Geschichten sind.

Die klassische Fabel bringt es mit sich, dass wir uns selbst darin finden und uns wieder zur Normalität besinnen sollten.

Kurzweilig und hübsch mit kleinen Zeichnungen verziert besinnt man sich wieder zurück in die Kindheit und in die Welt klassischer Märchen und Sagen.

Wert legt J. K. Rowling auf ihre Stiftungen Lumos. Alle Einnahmen bezüglich der drei  Bände

fließen in diese Stiftungen.

Besonders als kleines Lesegeschenk eignet sich dieser hübsch aufgemachte Sammelband mit schönen Schuber.

Sammelband
J. K. Rowling – Hogwarts Schulbücher

Für alle Harry Potter Fans natürlich ein Muss! Und mal ganz ehrlich, was wären wir ohne die magischen sieben Bände? Um viel Fantasie ärmer!

Julie Kagawa –
Im Schatten des Fuchses

Julie Kagawa – Im Schatten des Fuchses
Julie Kagawa – Im Schatten des Fuchses

Der erste Teil der Kitsune-Trilogie

Yumeko wächst völlig bescheiden in einem alten Mönchstempel auf. Gut behütet und streng erzogen findet sie jedoch immer wieder kleine Auszeiten aus ihrem Dienerleben und kann ihr wahres Ich zeigen. Als Kitsune, als Fuchsmädchen, liebt sie es, ihre Mitbewohner und ihre Erzieher mit ein wenig Magie und Trickserei zu necken.

Eines Abends zieht eine Horde Dämonen und ein riesiger Oni herauf zum Tempel und zerstört und tötet alles, was ihnen in den Weg kommt. Ausgerechnet Yumeko wird kurz vor dem Tod der Mönche mit einem kleinen Kästchen betraut. Darin befindet sich ein Teil einer alten magischen Schriftrolle.

Diese soll Yumeko zum Tempel der Winde und somit in Sicherheit bringen, jedoch kommt es für Yumeko etwas anders als geplant.

Tatsumi, ein Samurai, gabelt Yumeko auf. Der Samurai muss sein Versprechen halten, Yumeko heil in den Tempel zu begleiten. Doch ist sein Versprechen auch sein wahres Ziel?

Unterwegs treffen die beiden auf diverse magische und mythische Geschöpfe und beide müssen schnell feststellen, dass sie nur gemeinsam diesen langen Weg werden meistern können.

Nach und nach schließen sich noch ein entehrter Samurai, ein Ronin und ein Adliger der Kaiserfamilie an, um Yumeko in ihr sicheres Ziel zu bringen.

Yumeko ist sehr bemüht, ihr wahres Ich nicht zu zeigen und stellt für jeden ihrer Begleiter etwas anderes dar. Tatsumi trägt als Kage-Samurai ein mystisches blutrünstiges Schwert mit sich, das ihm übernatürliche Kräfte verleiht aber stets droht, ihn seines Verstandes zu berauben. Er kämpft hart mit seinen Sinnen und Yumeko trägt einiges dazu bei, dass Tatsumi sich seines eigenen Lebens bewusst wird.

Mein Fazit:

Mit Julie Kagawa steigen wir ein in eine klassische japanische Fantasywelt, die es einem anfangs nicht leicht macht, den Durchblick zu bewahren. Dämonen und allerlei todesbringende Gestalten tauchen auf und lassen uns tief in die uns doch sehr unbekannten Sagen eindringen.

Dank eines kleinen Stichwortverzeichnisses am Ende des ersten Teiles macht es einem leichter, die Geschichte Yumekos und auch deren immer größer werdende Schar an Begleitern zu verstehen.

Für den ersten Teil und somit dem Einstieg in ein japanisches Fantasieepos wirklich gut, wenn jedoch auch sehr blutrünstig gelungen.

Ich bin gespannt auf ein Wiedersehen mit der kleinen Füchsin und ihren illustren Trupp.

Vielen Dank an Random House für das Rezensionsexemplar!

Lisa Maxwell –
Der letzte Magier von Manhattan

Lisa Maxwell – Der letzte Magier von Manhattan

Esta ist eine Diebin, sogar eine der Besten – vielleicht sogar die Beste! Dabei hilft ihr eine ungewöhnliche Gabe. Sie kann die Zeit anhalten oder vielmehr so dehnen, dass sie ihre Aufträge innerhalb eines Wimpernschlags erfüllen kann. Das macht sie zu einem wichtigen Teil ihrer Bande, deren Anführer Professor Lachlan, sie beauftragt wichtige Artefakte zusammenzutragen.

Eins dieser Artefakte ist speziell für sie bestimmt: Ein Armreif mit einem einzigartigen Stein, Ischtars Schlüssel, der sie befähigt durch die Zeit zu reisen.

Das wichtigste Artefakt jedoch ist ein Buch, das geheimnisumwitterte Ars Arcana, von dem niemand so recht weiß, ob es denn wirklich existiert. Um dieses Buch zu holen, muss Esta in eine andere Zeit reisen, in das Jahr 1902.

Die Schwierigkeit liegt allerdings darin, dass viele Gruppierungen an diesem Buch interessiert sind. Und alle muss Esta täuschen, damit sie das Buch stehlen kann.

Ich muss zugeben, zu Beginn ist das Buch sehr verwirrend, da es in mehreren Zeitebenen spielt und einige Personen in mehreren dieser Ebenen vorkommen. Wenn man sich dann aber in die Geschichte eingelesen hat, wird man von den Ereignissen geradezu mitgerissen. Hinter den Charakteren verbergen sich ihre ganz persönlichen Geschichten, die im Laufe der Handlung nach und nach aufgedeckt werden.

Dadurch werden die persönlichen Motive der Personen deutlich, warum sie für die eine oder andere Seite kämpfen – oder auch auf beiden gleichzeitig oder vielleicht auch nur aus rein egoistischen Gründen. Dies sorgt dafür, dass die Geschichte mehrmals eine ganz neue, unvorhersehbare Wendung nimmt. Dazu trägt auch bei, dass der Leser immer wieder in die Rolle einer anderen Person schlüpft und dabei die Ereignisse aus dessen Augen wahrnimmt.

Leider – oder vielleicht auch zum Glück – ist das Ende sehr offen gehalten, so dass man am liebsten nach dem Zuschlagen des Buches gleich ein neues Kapitel der Geschichte um Esta aufschlagen möchte. Eine Fortsetzung wäre aus meiner Sicht sehr wünschenswert!

Vielen Dank an Lisa Maxwell und an Knaur für das Rezensionsexemplar!

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