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Kategorie: Fantasy (Seite 1 von 23)

Seth Fried –
Der Metropolist

Seth Fried – Metropolis

Ein Zukunftsroman mit Gesellschaftskritik

Henry Thompson arbeitet für das Bundesamt für kommunale Infrastruktur, kurz BKI.

Er ist pflichtbewusst, fleißig und obrigkeitshörig. Freunde hat er allerdings nicht. Henry lebt für seine Arbeit, der Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur.

Unterstützt werden die Beamten des BKI von einer künstlichen Intelligenz, genannt OWEN, die nicht so ganz arbeitet, wie man es erwarten würde, denn OWEN hat eine eigene Persönlichkeit. OWEN befindet sich auf den Smartphones der Beamten und entspricht somit vielleicht einer etwas zu gut gelaunten Siri.

Als das Bundesamt durch einen Computervirus angegriffen wird, werden gleichzeitig in Metropolis die Dienststelle der Behörde und deren Rechenzentrum zerstört.

Henry wird von seinem Chef als Ermittler eingesetzt und OWEN, nun in Form einer Krawattennadel, soll ihm dabei helfen…

Die Kurzbeschreibung „Pulp Fiction meets Science Fiction“ trifft es in meinen Augen nicht so ganz. Es ist ein wirklich unterhaltsamer Zukunftsroman, der allerdings in der sehr nahen Zukunft spielt und die Technik daher nicht ganz so abgehoben anmutet, wie in vielen anderen Science Fiction Romanen.

Mein Fazit:

Eine gewisse anziehende Skurrilität haben besonders die Dialoge zwischen den beiden Hauptfiguren. Ich finde allerdings, dass der Roman besonders in der zweiten Hälfte, sehr gesellschaftskritisch wird. Das ist in meinen Augen sehr positiv und hebt ihn aus der Masse heraus. Die Kritik, dass vor allem die Reichen bevorteilt werden und die arme Bevölkerung oft vergessen bzw. absichtlich in den vorherrschenden Verhältnissen bleiben muss, bleibt auch Henry am Ende nicht verborgen.

Die Charaktere, besonders die beiden Protagonisten Henry und OWEN, sind sehr stimmig und liebevoll angelegt. Die Handlung ist spannend und abwechslungsreich.

Es war ein Genuss von der ersten Seite bis zur letzten. Dass der Roman dabei zum Nachdenken anregt, tut der Kurzweil keinen Abbruch.

Das Cover ist wirklich eine Augenweide und sehr gut gelungen!

Vielen Dank an Seth Fried und an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar. Es war mir eine Freude!

Joshua Tree –
Das Fossil

Akte X neu aufgelegt

Joshua Tree – Das Fossil

Einer Theorie nach lebten schon lange vor unserer Zeit Menschen auf der Erde. Dan Jackson, ein Wissenschaftler, der dieser Theorie nachgeht, findet 2018 tatsächlich in der Antarktis Hinweise auf die Erbauer, dieser früheren Menschheit. Allerdings verschwindet er spurlos.

25 Jahre später kehren die ersten Menschen von einer Mars-Mission zurück.

Leider verläuft die Rückkehr nicht reibungslos und nur eine Astronautin überlebt das Unglück. Alle Proben sind mit dem Raumschiff im Meer versunken und Filio Amorosa kann sich an viele Details auf dem Mars nicht mehr erinnern.

Sie setzt alles daran, die Proben zu finden, in der Hoffnung damit ihre Erinnerungslücken zu stopfen und sich somit für die zweite Mars-Mission zu qualifizieren. Kurz danach stirbt die Ehefrau Dan Jacksons auf mysteriöse Weise und zwei Ermittler werden auf ihren Tod angesetzt: Agatha Devenworth und Pano Hofer.

Der Mörder hat so gut wie keine Spuren hinterlassen und doch scheint der Tod etwas mit dem Verschwinden ihres Mannes vor langer Zeit zu tun zu haben. Diese beiden sehr ungleichen Agenten erinnern mich doch sehr stark an das Ermittlerduo aus meiner Lieblingsserie Akte X aus den 90er Jahren, auch wenn es hier keinen „gläubigen“ Mulder oder die „wissenschaftliche“ Scully gibt.

Die Story, die Josha Tree in dem ersten Band „Das Fossil“ strickt, könnte allerdings ein Akte X Fall sein. Hier werden wissenschaftliche Entdeckungen mit dem Glauben an Außerirdische und den verschiedenen Religionen geschickt verknüpft.

Verschiedene Institutionen, Firmen, (terroristische) Organisationen haben unterschiedliche Interessen an dem Fall und unterstützen die Ermittlungen oder setzen alles daran, sie zu behindern oder zu vertuschen.

So entwickelt sich eine sehr fesselnde Story, die mit einer wohl durchdachten Handlung punkten kann. Die Hauptpersonen sind in sich stimmig angelegt und man findet schnell eine Person mit der man sich identifizieren kann.

Joshua Tree ist mit „Das Fossil“ wieder ein Science-Fiction-Thriller gelungen, der hungrig auf den zweiten Teil macht!

Vielen Dank an Joshua Tree und an Literaturtest für diesen erstklassigen Science-Fiction-Thriller!

J. K. Rowling –
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

von Newt Scamander – Die Hogwarts-Schulbücher

J. K. Rowling – Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Newt Scamander berichtet uns hier exklusiv von seiner Arbeit als Tierforscher jetztseits der menschlichen Vorstellungskraft.

Wir alle kennen die kleinen pelzigen, bissigen und magischen Tiere aus den Harry-Potter-Büchern. Jetzt jedoch lernen wir sie von der Pike auf kennen.

Von A wie Acromantula bis Z wie Zentaur führt uns das kleine Lexikon von Newt Scamander erneut in magische und abenteuerliche Welten jenseits eines gewöhnlichen Muggeldaseins.

Was wäre Hogwarts ohne Hauselfen? Diese Frage hat sich sicherlich ein Harry-Potter Fan schon oft gefragt und sich Hermine in ihrem Protest gegen die Ausbeutung dieser kleinen haarigen Wesen ausgesprochen.

Mit „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ hat J. K. Rowling erneut ein magisches Händchen bewiesen. Witzig, einfallsreich und dank kleiner Bebilderung kann man sich jetzt endlich mehr unter diesen magischen Tierwesen vorstellen und kennt deren Nach- und Vorteile.

Wert legt J. K. Rowling auf ihre Stiftungen Lumos und Comic Relief. Alle Einnahmen bezüglich der Bände von Newt Scamander fließen in diese Stiftungen.

Für alle Harry Potter Fans natürlich ein Muss! Und mal ganz ehrlich, was wären wir ohne die magischen sieben Bände? Um viel Fantasie ärmer!

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