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Schlagwort: Zukunft (Seite 1 von 9)

Philip Reeve –
Mortal Engines

Tom arbeitet hart in der dritten Abteilung der Historiker-Gilde.

Philip Reeve - Mortal Engines

Philip Reeve – Mortal Engines

Er erfreut sich wie der Rest der Londoner Gesellschaft, wenn die fahrende Stadt auf einen neuen Beutezug geht. Zur Feier des Tages trifft er im Bauch der Gilde auf sein großes Idol. Der oberste Historiker Valentine begutachtet gemeinsam mit dessen Tochter Kate die neusten Errungenschaften. Urplötzlich jedoch beobachtet Tom, wie aus der begeisterten Masse ein junges Mädchen mit einem Messer hervortritt und kann gerade noch den Angriff verhindern.

Valentine erkennt in der Angreiferin die junge totgeglaubte Hester Shaw. Tom nimmt die Verfolgung auf, nichtsahnend, dass er damit seinem bisherigen Leben ein Ende setzt.

Tom und Hester erhalten unverhofft Hilfe von einer Luftpiratin, geraten erneut in Gefangenschaft und landen schließlich in der Rebellenhochburg. Während London sich auf die finale Schlacht vorbereitet, begibt sich dort Kate, auf ihre ganz eigene Suche nach der Wahrheit. Sie gerät in einen Strudel aus bitterer Wahrheit, innerer Rebellion und einem letzten Funken an Hoffnung an das Gute im Menschen.

Philip Reeve hat mit Mortal Engines ein fantastisches Abenteuer geschaffen. Fahrende Städte, Antiquitätensammler und unterdrückte Völker bringen den Leser in die Zukunft wie auch in eine vergangene Welt, die unserer nur allzu ähnlich erscheint. Die Rohstoffe werden immer knapper, die Welt versinkt im Krieg um die letzten vorhandenen Ressourcen. Es entstehen Rebellenhochburgen, die in ihrem tiefsten Inneren noch an das Gute im Menschen glauben, auch wenn die Welt, wie sie sie kannten und lieben lernten, für immer verloren scheint.

Während vier völlig unterschiedlich jungen Menschen, jeder für sich auf seine ganz eigene Art dagegen rebelliert, gelingt es diesen jedoch nur gemeinsam, weiteres Auslöschen von Völkern zu verhindern.

Man schwört mit Hester Rache, hofft mit Tom auf einen Funken Liebe, trauert mit dem Stalker und findet mit Kate die Wahrheit heraus. Was will man mehr?

Wer Lust auf mehr hat, kann sich hier bereits den Trailer von Peter Jackson ansehen!

Vielen Dank an Fischer Verlage und an Jellybooks für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Lisbeth Jarosch –
Last Haven –
Die Liga der Mutigen

Lisbeth Jarosch - Last Haven - Die Liga der Mutigen

Lisbeth Jarosch – Last Haven – Die Liga der Mutigen

Im zweiten Teil der Trilogie ist die Revolution mitten im Gange. Während Aida noch auf den endgültigen Frieden hofft, spaltet sich eine Gruppe Rebellen ab. Die Liga der Mutigen sabotiert die Friedensmission der neuen Regierung wo sie nur kann und deren Macht reicht bis in die höchsten Kreise. Aida beschließt mit ihren Freunden die Liga der Mutigen zu unterwandern. Im Auftrag des neuen Regenten soll sie für die übrigen Menschen in Last Haven endlich eine Zukunft zu finden.

Aida bezieht offen Stellung und muss feststellen, dass sie mehr Feinde als Freunde hat. Besorgt und unter strenger Beobachtung gibt sie im Ausbildungslager der Wächter ihr Bestes.

Während das Volk leidet und die Liga der Mutigen immer mehr Anhänger finden, kommt es erneut Verhaftungen, Morden und weiteren Anschlägen. Ein Plan muss her, doch wer ist nun Freund und wer der Feind?

Im Zwiespalt zwischen der Macht, einer unbändigen Sehnsucht nach einer besseren Welt und einem zarten Hauch von Liebe muss ich Aida erneut entscheiden.

Lisbeth Jarosch führt uns mit Aida durch eine Welt die unserer gar nicht so unähnlich ist. Wo Macht, Erfolg und einzig das erreichte Ziel einem Menschen das Überleben sichert, kommt das Volk dennoch zu einem gewissen Punkt, an dem aus kleinen Stimmen sich eine Rebellion erhebt, die ihresgleichen sucht.

Mit „Die Liga der Mutigen“ zeigt uns Lisbeth Jarosch, wie zerbrechlich eine Gemeinschaft sein kann, wenn man nach den falschen Zielen und nach unmenschlichen Regeln spielt.

Während man die junge und unerfahrene Aida im ersten Teil ins Herz schließt, kämpft, rebelliert und liebt man mit ihr in diesem Teil und hofft inständig, dass ihr Mut im letzten Teil belohnt wird.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Juli Zeh –
Leere Herzen

Juli Zeh - Leere Herzen

Juli Zeh – Leere Herzen

Britta und Babak führen ein erfolgreiches Unternehmen.

Die als Therapiepraxis getarnte Selbstmordagentur könnte nicht besser laufen. Ihr Geschäftskonzept, gezielt Selbstmörder an den bestehenden Bedarf zu vermitteln, gelingt dank Babaks Algorithmus Lassie spielend leicht. Die Liste der potentiellen Kunden ist lang, das Auswahlverfahren, welches Britta wie auch Babak selbst durchlaufen haben, hart.

Doch plötzlich gibt es scheinbar Konkurrenz am Markt und die Welt der beiden gerät aus den Fugen.

Während sich Brittas Mann plötzlich dank eines noblen Investors mit seiner eigenen Firma endlich am Ziel sehnt, erkennt Britta viel zu spät den wahren Grund des scheinbar selbstlosen Geldgebers.

Für Britta beginnt damit eine Zeit des Zweifels und für Babak ungeahnte Zeit zur Suche nach sich selbst.

Über Flucht, Angst und dem brennenden Wunsch nach mehr Demokratie zerreißt es fast dieses innige Band an Freundschaft. Doch dann tritt unerwartet Julietta wie aus dem Nichts aus und sieht sich als erstklassige Absolventin des 12 Stufenprogrammes auch als Retter dieser Freundschaft.

Im Deutschland der Juli Zeh herrschen andere Mächte. Die Menschen sind der Demokratie überdrüssig und die Machthaberhin herrscht konkurrenzlos. Doch sollte man immer an den kleinen Funken Hoffnung glauben, der sich nach dem Guten im Menschen sehnt. Ganz besondere Sehnsucht liegt in der einzig richtigen Entscheidung, die ein Mensch trifft.

Möchten wir in so einer Zukunft leben? Sollten wir als Leser nicht erschrocken sein, von einer Zukunft zu lesen, in der potentielle Selbstmörder für lukrative Geschäfte zur ultimativen Umsetzung einer Botschaft eingesetzt werden. Ist es nicht traurig, dass sich die Menschen überhaupt keine Gedanken mehr über ihr politisches Leben und ihr Erbe an die Zukunft machen?

So einfach die Geschichte dem Leser am Anfang erscheinen mag, so kompliziert wird sie bei der Betrachtung von Brittas Familie und deren Freunde sowie Babaks Leben in einer Welt voller Versteckspiel und Selbstverachtung.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 

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