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Schlagwort: Kampf (Seite 1 von 3)

Joanna King –
Vier Schwestern

Ein Ferienhaus, vier Schwestern und ein großes Beziehungsdrama. Joanna King erzählt uns die Geschichte aus der Perspektive der Icherzählerin, der jüngsten Schwester, welche früh vom vermeintlichen Zuhause floh und ihr Leben und die Liebe auf der Tanzfläche suchte.

In Italien wollen die Vier ein wenig gemeinsam etwas Zeit verbringen, doch Rose, die zweitjüngste funkt gehörig dazwischen. Sie flieht aus diesem scheinbar trauten Heim. Während die drei übrig gebliebenen Schwestern sich den Kopf über Rose zerbrechen und sogar mit dem Schlimmsten rechnen, wird endlich alles auf den Tisch gepackt und Hass und Häme beschwören Ängste und ganz neue Einsichten herauf.

Als Rose sich zu ihrem Liebhaber bekennt und eine gewagte Entscheidung trifft, vermuten die beiden älteren Schwestern, die verbittert und um die eigene Liebe buhlend, sich umgehend auf die Seite des Exmannes schlagen, ist Roses Liebesgeplänkel nur ein kleiner Zeitvertreib.

Doch King spielt gekonnt mit den Vieren, lässt tief in die elterliche Beziehung blicken und weckt somit ein wenig Verständnis für das Handeln der jeweils Einzelnen.

Ein unruhiger Roman über die Erkenntnis, dass Liebe einfach kompliziert ist und ein Leben damit noch nie einfach war.

Adrienne Friedlaender –
Willkommen bei den
Friedlaenders!

Die freie Journalistin Adrienne Friedlaender nimmt ohne lange zu zögern aus der Hamburger Erstaufnahme den syrischen Flüchtling Moaaz bei sich auf.

Als ob der Alltag mit vier Kindern, einer 90-jährigen Großmutter, einem senilen Kater und einem neurotischen Hund nicht schon anstrengend genug wäre, beschließt der Familienrat sich dennoch für eine Aufnahme.

Mit Moaaz tritt eine völlig andere Kultur in ihr gemeinsames Leben. Die deutsche Kultur und das Leben als freier Mensch mit einem Zuhause muss erst gelernt werden.

Die Friedlaenders stolpern über Sprachbarrieren, Kulturunterschiede und über die Zeit.

Die Willkommenskultur wird gelebt und man erhält als Leser auch einen Einblick in den normalen Alltag, der bei Flüchtlingen aus Warten, Schlafen und der Sehnsucht nach der Heimat und der fernen Familie besteht.

Dankbar und offen erleben wir die hautnahe Integration und das Flüggewerden eines Menschen, dem man ein kleines Stückchen Heimat  und ein Teil seines Herzens geboten hat, und mit Geduld sowie dem Mut, auch mal einen realistischen Blick in andere Kulturen zu werfen.

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Takis Würger –
Der Club

Hans ist ein einsames Kind. Als seine Eltern früh versterben kümmert sich seine britische Tante Alex mehr schlecht als recht um ihn. Sie recherchiert in einem Verbrechen an der Uni Cambridge und erst als sie in ihren Ermittlungen feststeckt, findet Hans ihre volle Aufmerksamkeit.

Hans wird also unter falschem Namen an der Uni eingeschleust und soll sich Zugang zu dem elitären Pit-Club verschaffen und erhält Unterstützung von der jungen reichen Charlotte, die selbst vor Geheimnissen nur so strotzt.

Während Hans dank seiner Boxkünste immer mehr in die Welt der Schönen und Reichen eintaucht, wird ihm klar, dass er niemals zu dieser elitären Schicht dazugehören wird….

Ein abgundtiefer Blick in die elitären Sphären der Eliteuniversitäten und dem Versuch, sich selbst zu finden und seinen eigenen Ich treu zu bleiben.

Das Hörbuch entpuppt sich dank der unterschiedlichen Erzähler als sehr spannend! Schaut euch den Trailer an!

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Richard Flanagan –
Der schmale Pfad
durchs Hinterland

Die Australier Dorringo Evans und Darky Gardiner sind alles außer ganz gewöhnliche Männer. Beide gehen durch die Hölle und müssen in Kriegsgefangenschaft unter den Japanern eine Eisenbahnstrecke durch den Dschungel bauen.

Während Dorringo als Arzt dafür sorgt, dass die kaum noch Lebenden noch ein wenig länger als Zwangsarbeiter tätig sind, ist Gardiner gut für die Moral der Truppe.

Eines haben beide Männer gemeinsam: Gerechtigkeit. Doch wie zur Hölle setzt man das um, wenn man schon in der Hölle ist?

Ein Roman über Schuld, Unschuld, Kriegsverbrechen, Hoffnung und ein klein wenig Liebe.

 

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André Georgi –
Tribunal

Eine mutige Ermittlerin bringt einen hochgradigen Kriegsverbrecher nach Den Haag, damit er gegen den Chef der Wölfe aussagen kann. Er ist der einzige Kronzeuge, die restlichen Zeugen sind tot oder untergetaucht.

Das Attentat auf den Kronzeugen ist sauber geplant und die Ermittlerin Jasna sowie der Ankläger und das Gericht in Den Haag stehen plötzlich mit leeren Händen da.

Doch Jasna gibt nicht auf und bricht im Alleingang nach Serbien auf um Branko, einen weiteren Wolf zu finden und somit das Urteil des Chef entgültig zu fällen. Was Jasna allerdings nicht weiß, ihre eigene Familie ist involviert….

Nichts für Zartbesaitete und Krimileser! Das hier ist ein blutiger Thriller, der nichts am Krieg beschönigt und die Armut, das Leid und den Hass der Menschen so zeigt, wie er in Serbien stattgefunden hat und wie er in anderen Ländern noch stattfindet!

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