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Schlagwort: Kultur (Seite 1 von 5)

Anna Funck –
Egal, ich ess das jetzt!

Anna Funcke - Egal, ich ess das jetzt!

Anna Funcke – Egal, ich ess das jetzt!

Anna Funck geht mit „Egal, ich ess das jetzt!“  im Selbsttest samt Familie den angesagten und den wiederentdeckten Ernährungstrends auf den Grund.

Wer kennt das nicht? Die Jeans passt, hauteng zwar, nur geht der Knopf nicht zu. Nach einer Portion gebratener Nudeln beim Chinesen fühlt man sich wie aufgeblasen. Bei frischer Milch denkt man immerzu an die armen Kühe.

Während ihr Mann morgens noch dem Kaffee frönt, schlürft Anna bereits ein Glas Wasser mit Apfelessig. Dabei wird natürlich auch gleich noch mental entschlackt. Der jungen Familie gelingt mit einer gehörigen Portion Mut und Witz den Strömen der Ernährungstrends zu folgen oder auch gleich nach dem ersten „Mahl“ die Segel zu streichen.

Über Glutenintoleranz, Smoothiewahnsinn und dem bösen Zucker vereint Anna Funcke in diesem Buch alle Todsünden der Ernährung. Bis zur letzten Seite fragt sie sich, was wir eigentlich so alles in uns hineinstopfen und es auch noch unumwunden für gesund und gut halten.

Der Leser erlebt mit Schleckmuscheln, Esspapier und dem guten alten Apfelessig auch die ein oder andere kleine Zeitreise.

Beim Blick in den eigenen Kühlschrank findet man nun die ein oder anderen kleinen Sünden, aber was soll´s? Man isst nur einmal!

Der Selbsttest hat seine positiven wie auch negativen Folgen. Er zeigt mit viel Ironie, gehörigem Sarkasmus vom milchtrinkenden Freund Sascha bis hin zum ehrlichen Kindermund, was wir uns heute alles so antun um nicht vorzeitig zu altern, in Jeansgrößen zu passen, die jenseits von Gut und Böse liegen und um auch noch nach einem 14 Stunden Tag selbstverständlich hinreißend aussehen.

Mit einem Augenzwinkern erzählt Anna Funck von ihrer ungewöhnlichen Reise durch die Wunderwelt der Ernährung.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezension bezieht sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 

Adrienne Friedlaender –
Willkommen bei den
Friedlaenders!

Die freie Journalistin Adrienne Friedlaender nimmt ohne lange zu zögern aus der Hamburger Erstaufnahme den syrischen Flüchtling Moaaz bei sich auf.

Als ob der Alltag mit vier Kindern, einer 90-jährigen Großmutter, einem senilen Kater und einem neurotischen Hund nicht schon anstrengend genug wäre, beschließt der Familienrat sich dennoch für eine Aufnahme.

Mit Moaaz tritt eine völlig andere Kultur in ihr gemeinsames Leben. Die deutsche Kultur und das Leben als freier Mensch mit einem Zuhause muss erst gelernt werden.

Die Friedlaenders stolpern über Sprachbarrieren, Kulturunterschiede und über die Zeit.

Die Willkommenskultur wird gelebt und man erhält als Leser auch einen Einblick in den normalen Alltag, der bei Flüchtlingen aus Warten, Schlafen und der Sehnsucht nach der Heimat und der fernen Familie besteht.

Dankbar und offen erleben wir die hautnahe Integration und das Flüggewerden eines Menschen, dem man ein kleines Stückchen Heimat  und ein Teil seines Herzens geboten hat, und mit Geduld sowie dem Mut, auch mal einen realistischen Blick in andere Kulturen zu werfen.

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Devakumaran Manickavasagan –
Im Glashaus gefangen zwischen Welten

Ich beginne ausnahmsweise mal mit einem Zitat: „Eine Welt voller widersprüchlicher Gesichtszüge“. Das trifft die Grundaussage von Devas Buch. Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen? Wie geht man mit dem Kriegstrauma, der Flucht und dem Verlust im Exil um? Wie erlebt man die eigene Kultur in einer völlig anderen Welt?

Das sind Fragen, die nur im „Kleinen“ gestellt werden und in der Öffentlichkeit meist nicht abgehandelt werden.

Mit Deva erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Seele eines Geflüchteten, der beide Sichtweisen erlebt hat. Wozu kann Tradition, Glaube und die zurückgelassene Kultur führen? Es stellt sich die Frage, wie man davon loskommt um ein eigenes mehr oder weniger freies Leben zu führen.

Deva begibt auf die Reise in seine eigene Vergangenheit mit der er nur schwer und nur mit Hilfe von außen zumindest teilweise abschließen kann und macht deutlich, wie schwer es für einen Menschen sein kann, zwischen zwei so extrem unterschiedlichen Kulturen und Traditionen hin- und hergerissen zu sein.

Die Liebe jedoch, ein entscheidender Faktor, ob zur eigenen Familie oder zu sich selbst, scheint ein Ausweg zu sein.

Ein offenes und ehrliches Buch in dem man sich auch als ein Mensch, der nicht zwischen zwei Kulturen feststeckt, sich trotzdem in den Zwängen des Lebens wiederfindet.

Begleitet Deva auf seiner Lesereise hier und hier.

 

 

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