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Schlagwort: Glaube (Seite 1 von 10)

Cuca Canals –
Die lange Berta

Berta scheint ein hoffnungsloser Fall zu sein. Das junge Ding ist ein wenig zu groß geraten und sticht aber wirklich überall heraus. Immer ganz oben und doch ganz unten. In ihrem kleinen spanischen Dorf sind natürlich alle Männer einfach zu kurz und das betrübt Berta sehr, bis sie sich in den ebenfalls zu groß geratenen Briefträger Jonas verliebt und an dieser Liebe scheinbar fast zerbricht. Sie weint bitterlich und der Himmel öffent ebenfalls zur Unterstützung Bertas Liebesleid. Für die restlichen Bewohner wird der Wasseransturm immer mehr zur Sorge und etwas muss geschehen! Ein Gelübde bringt das Ende, doch ab jetzt ist alles rosa!

Was für das kleine spanische Dorf eine im wahrsten Sinne des Wortes riesige Herausforderung ist, bringt jedoch Berta und Jonas Glück und den Beiden die Liebe ein klein wenig näher.

 

Cuca Canals ist eine Meisterin in Sachen Liebe, hier darf mitgelacht, mitgeweint und ganz besonders mitgeliebt werden!

 

Daniel Carinsson –
Goldregen

Mehrere Morde an Mitgliedern einer alten sehr erfolgreichen Gipsy-Band bringen Adam ins Grübeln.

Als er seinen neuen Geheimdienstchef davon erzählt, ist der Auftrag bereits gebucht.

Adam reist mit einer Truppe von Musikern flußab nach Budapest um hier den Entwicklungen auf den Grund zu gehen. Doch die Roma mögen weder Veränderungen noch Fremde und so gelingt es Adam nur dank seiner Offenheit und seiner tiefen Freundschaft zu einigen alteingesessenen Romas, das Rätsel um die toten Musiker zu lösen.

Spannung, viel Abenteuer und eine wirklich gute Hintergrundstory machen dieses Buch zu einem Schmöker für schöne Stunden!

Ich hoffe, dass dies nicht das letzte Abenteuer für Adam und seine Truppe war….

Lucy Christopher –
Isla Schwanenmädchen

Islas Vater liegt mit einem sterbenden Herzen im Krankenhaus. Seine Tage sind gezählt, es steht sehr schlecht um ihn.

Täglich besucht Isla gemeinsam mit ihrer Mutter ihren schwerkranken geliebten Vater. Dort lernt Isla den krebskranken Harry kennen.

Er bittet Isla um einen seltsamen Gefallen. Draußen, am Krankenhaussee, soll sie den neuen Schwan beobachten. Um ihrem schlimmen und traurigen Alltag bei den Besuchen zu entfliehen, tut sie Harry den Gefallen.

Doch bei dem Schwan angekommen, muss Isla feststellen, das hier irgendetwas nicht stimmt. Der Schwan, anstatt zu flüchten, kommt auf Isla zu. Vor Schreck rennt Isla weg und der Schwan folgt ihr.

Harry, der die komische Szene von seinem Krankenhausfenster beobachtet begreift, das der Schwan wohl nicht fliegen kann….

Dieser bezaubernde Roman über Krankheit, Hoffnung und Liebe zeigt dem Leser auf feinfühlige Art, wie schwer es ist, wenn man durch ein Leiden in seinem Körper gefesselt ist und wie wichtig Hoffnung, Liebe und Unterstützung sind.

Mutig, melancholisch und mit einem kleinen Funken Hoffnung!

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Ahmet Ümit –
Die Gärten von Istanbul

Kommissar Nevzat steht vor einem großen Rätsel. Sein Team findet an der Atatürk-Statue eine Leiche mit aufgeschlitzter Kehle. Nichts weißt weiter auf den Tatort hin bis man in der Hand des Toten, der pfeilartig vor dem Denkmal ausgebreitet daliegt, eine historische Münze auftaucht.

Zeynep, die junge Assistentin Nevzats und heimliche Freundin von Ali, Nevzats brummeligen und etwas ungestümen Kollegen beginnt mit ihrer Recherche über den Toten.

Erst als ein weiteres Opfer an einer weiteren historischen Städte samt antiker Münze auftaucht, scheint es vor Verdächtigen nur so zu wimmeln.

Beide Mordopfer waren unbeliebt, waren in dunkle Bau- und Immobilienmachenschaften verwickelt und hinterlassen nicht wirklich trauernde Familien.

Hilfe erhält Nevzat von der Exfrau des ersten Toten, einer Museumsdirektorin, die sich besonders gut mit der Historik und den Herrschern von Istanbul auskennt, aber für den Kommissar und besonders für Ali extrem verdächtig bleibt.

Die Morde gehen weiter und von den Tätern bleibt weiterhin keine Spur.

Nevzat selbst, der gerade schwer mit seiner eigenen Vergangenheit und seinen familiären Verlusten zu kämpfen hat, stolpert völlig blauäugig über die entscheidende Spur.

Die Gärten von Istanbul ist für mich kein klassischer Krimi. Die 728 Seiten der Geschichte sind mit detaillierten Beschreibungen des gegenwärtigen Istanbuls bepackt, sodass man für einen Besuch definitiv keinen Reiseführer mehr benötigt.

Auch die historischen Ausflüge in die diversen Herrscherzeiten, Numismatik und hier insbesondere in die Bauzeiten, Planungen und Zerstörungen des alten Istanbuls lassen bei Historik-Fans bei diesem Krimi die Herzen höher schlagen.

Teilweise geraten die Morde in den Hintergrund, sei es durch die detaillierten Beschreibungen der Denkmäler, Gärten und Menschen sowie den wirklich schwierigen Problemen aus der Vergangenheit Nevzats sowie dessen engstem Freundeskreis.

Für mich war der Ausflug nach Istanbul weniger spannend, was aber durch die historischen Einlagen und die Bemühungen des Autors, Verständnis für eines solch durch Krisen und Machtwechsel überforderte kleine Stück Land zu erwecken, wieder in ein ganz anderes Licht gerückt wurde.

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Arnaud Delalande –
Das Vermächtnis von
Mont Saint-Michel

Alles beginnt im Jahr 1095. Die Tempelritter sind auf der Flucht aus dem Heiligen Land. Gewalt und Krieg lässt sie fliehen und in letzter Minute bergen sie ihre Schätze. Doch die Schätze bergen ein Geheimnis und sollen auch in Europa natürlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Einer der Schätze, ein siebenarmiger Leuchter aus purem Gold gelangt nach Frankreich. Ein Templer vergräbt diesen Leuchter in der Abteikirche von Mont Saint-Michel.

Angekommen in der heutigen Zeit begutachtet die Kunststudentin für den Vatikan einige alte Bilder und wird dort auf einen goldenen Leuchter aufmerksam. Das sie allerdings damit eine Lawine an Unvorhersehbarkeiten lostritt, rechnet sie nicht.

Erst als sie selbst der ganzen Verschwörung im Vatikan auf die Spur kommt, ist ihr klar, um was für einen Leuchter es sich auf dem Bild wirklich handelt.

Ein spannender historischer Roman über ein altes Vermächtnis.

 

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