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Kategorie: Probiert (Seite 1 von 49)

Zwetschgen-Schmand-Kuchen

August und September sind Zwetschgen-Zeit. Dieses Jahr sind unsere Bäume voll von dem leckeren Steinobst.

Zwetschgen-Schmand-Kuchen

Als „Blaue Königin“ versüßt Sie uns die Erntezeit. Meist mache ich leckeres und schnelles Crumble. Aber für das Wochenende darf es auch mal ein Schmandkuchen sein, der sich schnell, einfach und ohne viel Aufwand backen lässt.

Natürlich ist das Grundrezept mit allerlei andern Früchten abtauschbar.

Zwetschgen-Schmand-Kuchen

  • 250 g glutenfreies Mehl
  • 125 g Margarine oder Butter
  • 170 g Zucker
  • 1 Prise Meersalz
  • 6 Eier
  • 400 g Schmand
  • 1 Päckchen glutenfreies Vanillepuddingpulver
  • 1 Prise Vanillezucker
  • 250 g Zwetschgen

Das glutenfreie Mehl mit der Margarine, 2 Eiern und 70 g Zucker sowie der Prise Meersalz gut durchkneten. Der Teig sollte geschmeidig sein, notfalls noch etwas Mehl hinzugeben.

Den Teig in 2 Hälften teilen. Die eine Hälfte in der gefetteten Backform auf dem Boden ausrollen.

Aus der restlichen Teighälfte 3 Kugeln formen und diese dann in lange Stränge rollen. Mit den 3 Strängen kann jetzt der Rand des Kuchens geformt werden.

Die Zwetschgen halbieren und entsteinen.

Für die Füllung die restlichen Zutaten gut durchrühren lassen.

Die sehr flüssige Füllung in die Kuchenform gießen und die Zwetschgen oben drauf geben.

Im vorgeheizten Backofen sollte der Kuchen dann bei 160 ° Celsius (Umluft) dann mindestens 1 Stunde backen.

Den Kuchen gut auskühlen lassen und erst dann aus der Form nehmen.

Rote Beete Frischkäseterrine

Rote Beete Frischkäseterrine

Rote Beete – hübsch anzusehen und wirklich lecker gibt es bei anstehenden Festen immer eine Frischkäseterrine als Vorspeise. Mit Roter Beete eigenet diese sich ebenso für einen Brunch wie auch einfach mit frischem Baguette als leckere kleine Mittagsmahlzeit.

Früher gab es bei uns nur Rote Beete als Salat angemacht aus dem Glas. Heute jedoch mag ich die schönen Farbtupfer im Gartenbeet und finde auch die Schälprozedur nicht mehr lästig.

Wer darauf gerne verzichtet, kann sich im Bioladen auch schon geschälte und vakuumierte Beete kaufen. Diese lässt sich ebenfalls in allen möglichen Varianten zubereiten und sind sehr praktisch, wenn man nicht so viel Zeit in der Küche verbringen möchte.

Ich bereite diese Terrine immer mit Ziegenfrischkäse zu, wer jedoch den etwas intensiveren Geschmack nicht mag, kann auch ganz normalen Frischkäse aus Kuhmilch verwenden.

Rote Beete Frischkäseterrine

  • 650 g rote Beete
  • frische Petersilie oder 1 El getrocknete Petersilie
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Prise Thymian
  • 450 g Ziegenfrischkäse
  • Meersalz

Die Rote Beete wird ca. 30 Minuten, je nach Größe gekocht. Nach einer kurzen Abkühlzeit lässt sich die Haut ganz einfach abschälen. Die geschälten Beeten werden in hauchdünne Scheiben geschnitten oder gehobelt.

Die Gewürze werden unter die Frischkäsemasse gegeben und gut verrührt.

Mit Meersalz wird die Masse gut abgeschmeckt.

Für die Terrine legt man die gewünschte Form mit Frischhaltefolie aus. Jetzt gibt man schichtweise die Beete mit der Frischkäsemasse hinein und streicht die Masse jeweils mit einem Teigschaber glatt.

Die Terrine muss für mindestens 8 Stunden kühl, bzw. im Kühlschrank stehen.

Erst kurz vor dem Servieren aus der Form stürzen und die Folie abziehen. Sie lässt sich mit einem sehr scharfen Messer in Scheiben schneiden und dekorativ auf schönen Tellern anrichten.

Die Terrine ist glutenfrei. Wer diese auch laktosefrei anbieten möchte, der sollte sich für eine Frischkäsecreme auf Mandelbasis oder aus Cashews entscheiden.

was fürs Auge!

Wer dann immer noch zu viel Beete aus dem Garten hat, sollte unbedingt meine Rote Beete Gnocchi ausprobieren!

Melonen-Salsa

Was stellt man mit zu vielen Melonen an? Auf der Suche nach einem tollen Rezept, welches irgendwie auch zu diesem Sommer passt, bin ich im Vorratsschrank auf die Gelierzucker-Päckchen gestoßen.

Ich habe hier eine kleine Galia-Melone und Cantaloupe-Melone genommen. Ich mag die Galia-Melone nicht so gerne als Obstsalat, da sie sehr süß ist und sich nicht so länge halt. Als Vegetarier verzichtet man ja auf die obligatorischen Cantaloupe-Parmaschinken-Häppchen und diese leckere europäische Züchtung hält sich ein wenig länger.

Ich mag süß-scharfe Salsa gerne zu gegrilltem Fisch! Warum eigentlich nicht mal Salsa aus Melonen anstatt klassisch mit Mango oder Papaya?

Melonen-Salsa

Hübsch in kleine Gläser gefüllt ist das Melonen-Salsa auch circa ein halbes Jahr haltbar und ein nettes Mitbringsel.

Melonen-Salsa

  • 1 kg Melone
  • 1 kleines Stückchen frischen Ingwer
  • 150 ml natürtrüber Apfelsaft
  • 1 Päckchen Gelierzucker (2:1) oder eure bevorzugte Einkochhilfe
  • 2 Blättchen Salbei
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 kleine rote Chilischote
  • ein Spritzer Zitronensaft

Die Melone halbieren, mit einem Löffel entkernen. Die Häften nochmals halbieren und mit einem scharfen Messer das Fruchtfleisch von der Schale trennen.

Die Melonenviertel in kleine Stücke schneiden.

Den Apfelsaft in einem feuerfesten Topf erhitzen und die Melonenviertel dazugeben.

Den Gelierzucker hinzugeben und mit den restlichen Zutaten gut abschmecken.

Nach der Gelierprobe in saubere Einmachgläser füllen und verschließen.

Natürlich ist diese Salsa glutenfrei und laktosefrei. Für die vegane Version sollte man jedoch auf eine andere Gelierhilfe umsteigen.

Wer es nicht gerne so scharf mag, lässt die Chilischote einfach weg.

Ich bin auf den nächsten Grillabend gespannt!

Weitere leckere kleine eingekochte Marmeladen, Chutneys und Saucen findet Ihr in meinem Rezeptverzeichnis unter dem jeweiligen Menü.

Melonensalsa
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