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Kategorie: Probiert (Seite 1 von 47)

Orangen-Polenta-Kuchen

Unsere Biokiste ist derzeit immer gut gefüllt mit Zitrusfrüchten aller Art. Neben den klassischen Saftorangen fanden sich dieses Mal auch die hübschen Tarocco-Orangen und ein paar Zitronen darin. Um nur reinen Saft daraus zu pressen, dafür waren mir die schönen Früchte zu schade. Dank dem Magazin Eve bin ich auf diesen Orangen-Polenta-Kuchen gestoßen, sozusagen natürlich glutenfrei. Was will ich also mehr? Das Rezept wurde von mir leicht abgewandelt.

Das Rezept eignet sich hervorragend für eine Springform mit dem Durchmesser von 26 cm. Ich backe allerdings gerne mit meiner Silikonform, der Kuchen ist so ca. 5 Minuten früher fertig und somit auch ein wenig Energie und unnötiges Backpapier.

Orangen-Polenta-Kuchen

Orangen-Polenta-Kuchen

Für den Teig:

  • 2 kleine Orangen
  • 1 Zitrone
  • 4 Eier
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 80 g Rapsöl
  • 100 ml Orangensaft
  • 180 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Instant-Polenta
  • 2 Tl Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Meersalz

Für den Belag

  • 3 Orangen
  • 2 El Honig
  • 150 ml heißes Wasser
  • 60 g Orangenmarmelade

Für den Teig die Orangen und die Zitrone waschen, in einem Topf vollständig mit Wasser bedeckt 30 Minuten köcheln lassen.

Für den Belag die Orangen waschen in und 0,5 cm feine Scheiben schneiden und in eine große Pfanne nebeneinander auslegen. Den Honig mit dem heißen Wasser gut verrühren und über die Orangenscheiben gießen. Die Masse gut einköcheln lassen, bis keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist. Die Orangenscheiben aus der Pfanne entnehmen und in die Kuchenform geben. Die Scheiben schön verteilen, notfalls leicht überlappend auslegen.

Für den Teig die Eier mit dem Zucker mit einem Mixer oder der Küchenmaschine schaumig schlagen. Das Öl nach und nach zugeben.

Die jetzt fertig gekochten Orangen und die Zitrone aus dem heißen Wasser entnehmen und in kleine Stücke schneiden. Sollten Kerne vorhanden sein, diese wenn möglich entfernen.

Die Zitrusstücke in einem hohen Gefäß samt Orangensaft mit einem Passierstab pürrieren und die Masse anschließend zu der Ei-Zuckermasse hinzugeben. Die Teigmasse gut durchmixen und danach die Mandeln zugeben.

Der Masse nunmehr die Polenta, das Backpulver und die Prise Meersalz hinzugeben und weiter gut durchkneten lassen.

Die fertige Teigmasse über die ausgelegten Orangenscheiben gießen und im Backofen bei 170° Ober- und Unterhitze mind. 50 Minuten goldbraun backen.

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen und dann erst aus der Form stürzen.

Die Orangenmarmelade mit 1 El Wasser versehen und leicht erhitzen. Mit einem Schneebesen glattrühren und mit einem Pinsel anschließend über die nunmehr sichtbaren Oragenscheiben streichen. Kühl stellen und danach einfach nur genießen.


Koreanischer Pfannkuchen mit Möhren & Pak Choi

Nachdem die Erkältungswelle nunmehr auch bei uns zuhause eingezogen ist, gibt es heute ausreichend leckeres Gemüse mit hohem Vitamin C Anteil.

Der frische Pak Choi lässt sich wunderbar mit glasierten Möhren zubereiten und das Blattgrün verfällt nicht so schnell wie beim klassischen Mangold.

Vielen Dank an unseren Biokisten-Lieferanten Schmälzle für das leckere Rezept.

Koreanischer Pfannkuchen mit Möhren & Pak Choi

Koreanischer Pfannkuchen mit
Möhren & Pak Choi

  • 2 El Sesam
  • 1 Prise Chilischoten
  • 4 El glutenfreie Sojasauce
  • 1 Tl Honig
  • 75 g glutenfreies Mehl
  • 50 ml Milch
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Ei
  • 3 kleine Frühlingszwiebeln
  • 1 kleine Möhre
  • 1 Pak Choi (ca. 175 g)
  • 2 El Olivenöl
  • 50 g Tiefseegarnelen

Den Pak Choi waschen und in kleine Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebel vom Wurzelteil trennen und in feine Ringe schneiden, kurz waschen und gut abtropfen lassen.

Die Möhre schälen und in kleine Scheiben schneiden.

Für den Pfannkuchen das Mehl, Salz, Milch und Ei mit der Küchenmaschine gut verrühren lassen und kurz stehen lassen.

Das Öl in der Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln sowie die Möhrenscheiben zugeben und kräftig anbraten lassen. Bei niedriger Hitze den Pak Choi zugeben und leicht mitbraten. Mit Sojasauce, Honig und Chili abschmecken.

Die Tiefseegarnelen hinzugeben und kurz mitbraten und die Gemüsemischung mit dem Sesam bestreuen.

Die Pfannkuchen im heißen Öl ausbacken und mit der Gemüse-Garnelen-Mischung befüllen.

Natürlich lässt sich der Pfannkuchen auch mit anderem saisonalen Gemüsesorten füllen. Eine sehr leckere und völlig andere Variante wäre noch Sauerkraut und Kräuterschmand.

Übrig gebliebene Pfannkuchen kann man einfach zusammenrollen und einfrieren. Sie bieten dann in feine Scheiben geschnitten eine tolle und schnelle Suppeneinlage und peppen somit jede klassische Gemüsebrühe auf.

Alternativ kann der Pfannkuchen natürlich auch ohne Ei und mit Mandelmilch als Ersatz für Kuhmilch gebacken werden. Sollte der Teig zu klebrig geraten, gebe ich gerne einen Schuss Mineralwasser hinzu. Die Kohlensäure macht den Teig dann etwas lockerer und die Konsistenz zum Ausbacken in der Pfanne wird somit verbessert.


Gedeckter Apfelkuchen

Mit selbstgemachtem Apfelmus ist dieser gedeckte Apfelkuchen einfach nur lecker! Mit einer Prise Zimt passt er auch wunderbar in die Adventszeit.

Gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

300 g glutenfreie Mehlmischung
1 Tl Backpulver
100 g Zucker
1 Tl Vanillezucker
1 Ei
175 g Butter oder Margarine
4 große Äpfel
2 El Zitronensaft
1/2 Tl Zimt
125 g Puderzucker

Für den Teig das Mehl, den Zucker, Ei und die Butter gut durchkneten. Der Teig sollte glatt geknetet anschließend 30 Minuten kühl stehen.

Die Äpfel werden geschält, entkernt und in kleine Stücke geschnitten. Mit 100 ml Wasser, dem Zitronensaft und dem Zimt aufkochen lassen und anschließend ca. 10 Minuten köcheln lassen und beseite stellen.

Den Backofen auf 175 ° Umluft vorheizen. Die Backform ausfetten und die Hälfte des Teiges in der Form ausrollen. Die restliche Teigmasse erneut halbieren und aus dieser Menge den Rand, ca. 4 cm, für die Form formen.

Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen und dann auf der mittlersten Schiene ca. 10 Minuten vorbacken.

Das Apfelmus darauf verteilen.

Die restliche Teigmasse flasch mit einem Küchenholz ausrollen und auf die Apfelmasse geben und leicht an gesamten Rand andrücken.

Den geschlossenen Kuchen weitere 45 Minuten backen.

Den vollständig ausgekühlen Kuchen aus der Form nehmen. Den Puderzucker mit 3 El Wasser oder Zitronensaft glattrühren und mit einem Pinsel auf dem Kuchendeckel verstreichen und trocknen lassen.

Der Apfelkuchen lässt sich dank Margarine auch laktosefrei backen. Bei der glutenfreien Mehlmischung muss man eventuell etwas mehr Mehl in den Mürbeteig zum kneten geben, damit die notwendige Konsistenz erreicht wird.

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