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Kategorie: Probiert (Seite 2 von 43)

Ernte 2018 – August

Der Sommer neigt sich dem Ende, der August endet zu früh und wir tauschen fleißig unter Freunden und Nachbarn Gemüse, Obst und allerlei bereits Eingekochtes.

Dennoch steht heute noch eine Mammut-Einkoch-Orgie vor uns.

Erne Ende August

Erne Ende August

Wir haben jetzt in der Küche im Überfluss:

  • 3 Kilo Dornfelder Trauben
  • 10 feuerrote scharfe Chilischoten
  • 500 g rote und orange Minipaprika
  • 4 rote große Paprika
  • 2 Birnen
  • 4 Äpfel
  • 2,5 Kilo große gemischte Tomaten
  • 1 Kilo kleine rote und gelbe Cocktailtomaten

Und jetzt?

Geplant haben wir also folgende Rezepte:

So langsam wird es eng mit meinen Einmachgläsern und besonders die Flaschen sind Mangelware. Ich bin dankbar um jedes Glas und jede Flasche, die ich zurück erhalte. Dennoch muss ich mir für den nächsten Einkochtag noch Gläser und kleine Flaschen besorgen.

Cocktailtomaten

Cocktailtomaten

Wir sind gespannt, haben alle Zutaten gerichtet und legen los! Die passenden Rezepte findet Ihr jeweils oben verlinkt.

passierte Tomaten

passierte Tomaten

Viel Spaß beim Nachkochen und bei neuen Ideen. Wir freuen uns auf Eure Kommentare und Rückmeldungen.

Was für eine Farbenpracht?

Was für eine Farbenpracht?

Pfirsich-Birnen-Blechkuchen mit Mandelblättchen

Diese Woche wurden die gelbfleischigen Pfirsiche und die ersten Birnen geerntet. Da ich Birnen, die sehr festes Fruchtfleisch haben, roh zum Essen nicht wirklich mag, wird sie einfach verbacken. Da die Woche schon durchgeplant ist, kommt nur ein schneller Blechkuchen in Frage, den man auch gut für eine kurze Pause mitnehmen kann. Mit Ella habe ich heute Morgen die ersten Herbstvorboten gesammelt und meinen Haustürkranz etwas herbstlich gestaltet.

Herbsttürkranz

Herbsttürkranz

Für den Esstisch gab es eine kleine Deko aus Quitten und orangefarbenen und roten Hagebutten.

Wer noch Birnen übrig hat, die festfleischigen eignen sich halbiert und entkernt mit einem Stückchen Gorgonzola im Backofen kurz überbacken, hervorragend zu einem frischen herbstlichen Salat.

Aber jetzt wieder zurück zum Blechkuchen.

Blechkuchen

Blechkuchen

Das Rezept ist einfach, glutenfrei und leicht abgewandelt auch laktosefrei. Die Früchte sind je nach Lust und Laune, und natürlich saisonal abtauschbar und lassen der Kreativität in der Küche freien Lauf.

ein kleines Stückchen Herbst

ein kleines Stückchen Herbst

Pfirsich-Birnen-Blechkuchen mit Mandelblättchen

  • 200 g Zucker
  • 250 g Margarine
  • 6 Eier
  • 250 g Glutenfreies Mehl
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 1 Päckchen glutenfreies Backpulver
  • 5 Pfirsiche
  • 3 Birnen
  • 4 El Mandellikör oder Cointreau
  • 4 El Pfirsichgelee oder ein anderes Fruchgelee (ich habe hier den Rest meines Quittengelees genommen)
  • 3 El Mandelblättchen

Den Zucker mit der Butter in der Küchenmaschine schaumig schlagen lassen. Die Eier nach und nach hinzugeben. Das Mehl in einer separaten Schüssel mit den gemahlenen Mandeln und dem Backpulver mischen und dann nach und nach in die Küchenmaschine geben. Den Teig gut durchkneten lassen, er sollte locker und luftig sein.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 ° Umluft 10 Minuten vorbacken.

Während der Teig durchgeknetet wird, die Pfirsiche halbieren, den Kern entnehmen und die Hälften vierteln. Die Birnen vierteln und das Kerngehäuse großzügig herausschneiden und ggf. nochmal halbieren oder gar vierteln.

Die Obstscheiben auf dem kurz vorgebackenen Teig verteilen und ein wenig eindrücken.

Weitere 35 – 40 Minuten weiterbacken, bis der Teig leicht goldbraun ist.

Das Gelee mit einem kleinen TL Wasser kurz erhitzen und mit einem Löffel glattrühren und mit einem Pinsel auf dem Kuchen verstreichen. Mit den Mandelblättchen bestreuen.

Pfirsich-Birnen-Blechkuchen mit Mandelblättchen

Pfirsich-Birnen-Blechkuchen mit Mandelblättchen

Wer den Kuchen gerne heiß mag, sollte dazu ein Bällchen Vanilleeis genießen.

 

geröstete Möhren mit roten Zwiebeln, Fenchel und Minze

Ein Dankeschön an meine Nachbarschaft. Wir haben einen wunderschönen Tauschhandel eingeführt. Jetzt liegen frische Möhren und ein riesiger Fenchel in meiner Küche und warten darauf, gegessen zu werden. Dank dem Senior Food Editor Chris Morocco kommen nur noch wenige Zutaten hinzu, die sowieso in jeder Küche vorhanden sind, oder meiner Meinung nach sein sollten.

Falls, und ich sage hier ausdrücklich falls hier Reste übrig bleiben sollten, eignen diese sich mit ein wenig Aceto Balsamico beträufelt hervorragend als kleines Antipasti für den nächsten Tag oder als geschmortes Gemüse in einem frischen Salat als Topping.

geröstete Möhren mit roten Zwiebeln und Fenchel

geröstete Möhren mit roten Zwiebeln und Fenchel

geröstete Möhren mit roten Zwiebeln, Fenchel und Minze

  • 3 kleine Möhren, geschält und in feine Scheiben geschnitten
  • 1 große rote Zwiebel, halbiert und in feine Streifen geschnitten
  • 1 große Fenchel-Knolle, samt restlichem Fenchelkraut in kleine Ringe geschnitten
  • 3-4 El Olivenöl
  • Meersalz
  • Koriandersaat oder getrocknete Korianderblätter (gern auch frisch, dann aber sparsam anwenden)
  • getrocknete Chili-Flocken
  • 2 El weißer Balsamico-Essig
  • Saft einer 1/2 frisch ausgepressten Zitrone
  • 2 El getrocknete Minze oder 1 Zweig frische, fein gehackte Minze
  • 2 El Sonnenblumenkerne

Das geschnittene Gemüse in eine große verschließbare Schüssel geben. Den Backofen auf 200 ° Celsius vorheizen.

Die restlichen Zutaten, bis auf die Minze und die Sonnenblumenkerne über das Gemüse geben und die Schüssel fest verschließen.

Anschließend das Gemüse in der verschlossenen Schüssel gut durchschütteln und das nunmehr gewürzte und mit Olivenöl umgebene Gemüse in eine Auflaufform geben.

Im vorgeheizten Backofen bei 200 ° Umluft ca. 20 leicht goldbraun backen lassen.

Vor dem Anrichten noch mit der Minze und den Sonnenblumenkernen garnieren.

Tip:

Natürlich ist das Gericht mit allerlei Gemüsesorten abtauschbar, kann also den ganzen Erntesommer und Herbst hindurch gebacken werden. Gerne serviere ich dazu einen leckeren Joghurt-Dip oder eine Feta-Creme. Ohne den Dip ist das Gericht glutenfrei sowie laktosefrei und ist blitzschnell zubereitet. Es eignet sich auch hervorragend für einen Grillabend und lässt sich gut vorbereiten.

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