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Schlagwort: Genuss (Seite 1 von 2)

Alexander Oetker –
Château Mort

Alles könnte so beschaulich sein. Erstklassiger Wein, ausgezeichnete Lagen und alte ehrwürdige Gemäuer in Familienbesitz. Doch der Kampf um gut erzeugten und besonders hochklassigen Wein ist hart.

Lucs Freund Richard bekommt das am eigenen Leib zu spüren. Er muss erweitern um an bessere Lagen zu kommen, aber geht man dafür über Leichen?

In Aquitaine, geplagt von einer fast schon unmenschlichen Hitzewelle, steht er alljährliche Marathon durch die Gärten der schönsten Châteaus bevor und Luc, Pariser Kommissar auf Heimaturlaub hat es gleich mit zwei vergifteten Läufern zu tun. Während der Präfekt gerettet werden kann, stirbt sein tags zuvor neu gewonnener Freund und Verkäufer eines altehrwürdigen Châteaus.

Die Ermittlungen sind mühsam. Den Einblick hinter die Fassade der scheinbar Schönen und Reichen, der wahren Verhältnisse in den Châteaus und die vermeintliche Beziehung zu Anouk, der hübschen Kollegin macht es Luc nicht leicht.

Mit Château Mort hat Alexander Oetker einen klassischen Lokalkrimi erschaffen, der äußerst gut recherchiert dem Hörer einen guten Einblick in die heutige Welt des Weines vermittelt und dabei natürlich nicht die Landschaft, Umgebung und die feinen Eigenheiten der Menschen im Médoc auslässt.

Frank Arnold vermittelt dem Lokalkrimi mit seiner Stimme die notwendige Spannung und überzeugt gekonnt als Meister seines Fachs.

Ich bin gespannt auf den nächsten Fall!

Roberta Schira –
Magic Kitchen

Wie die richtige Ordnung in der Küche glücklich macht!

Unordnung in der Küche? Wirklich? Ja! Die italienische Bestsellerautorin Roberta Schira hat sich die Küche als neues Ziel vorgenommen.

Anfangs war ich, ich gestehe, wirklich skeptisch, ob mir dieser kleine Ratgeber wirklich weiterhilft, aber Roberta packt einen da, wo es weh tut!

Wir fangen also mit der Motivation an, lesen über Verhaltensprägungen, einfacher Reinigung und über das, was eine Küche doch ausmacht: Feiern, Freude und Harmonie!

Der erste Schritt ist ja bekanntlich der schwerste und so war meine Motivation natürlich nicht gerade riesig. Was ich als normalgroße und scheinbar gut aufgeräumte Küche vorfinde, stellt sich nach dem Lesen des Ratgebers zwar nicht als besonders schwerer Fall heraus, aber dank ein paar Tipps gelang es mir doch, insbesondere die Innenschränke auf ihre Sinnigkeit zu ordnen.

Die Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde spielen für Roberta Schira eine entscheidende Rolle und finden sich somit auch in jeder Küche wieder. Mir gefielen die vielen Anekdoten und ich fand mich doch des Öfteren selbst mit meiner Küche wieder.

Mein Fazit: Obwohl meine Küche nun wirklich oberflächlich gesehen nicht überfüllt war, gab es dennoch endlich einen Grund, die Schränke auszumisten, die Anordnung verschiedener Küchenutensilien zu überdenken um dann mit leckerer Pasta nach getaner Arbeit sich über den neuen „Freiraum“ in unserer Küche zu erfreuen!

 

 

 

Andrea Camilleri –
Die Spur des Fuchses

Commissario Montalbanos zwölfter Fall führt ihn nach einem schrecklichen Traum an den Strand und dort in die bittere Realität des Lebens zurück. Dort liegt, direkt vor seiner Veranda, ein übel zugrundegerichtetes Pferd.

Nach kurzem Stopp mit seinem herbeigerufenen Team in Montalbanos Haus kommt ihnen das tote Pferd abhanden. Über Ingrid lernt Montalbano die scheinbare Besitzerin des getöteten Pferdes, Rachele, kennen, die für ein Rennen das Pferd bei einem Freund untergestellt hat.

Nach einigen Ermittlungen zeigt sich, dass zwei fast identisch aussehende Pferde gestohlen wurden und das von dem scheinbar überlebenden noch immer jede Spur fehlt, bis Montalbano nach drei Einbruchsversuchen in seinem Strandhaus und einem tödlichen Schusswechsel endlich ein entscheidender Hinweis in die Hände fällt.

Bei diesem Fall wird sich Montalbano klar, dass das Alter nicht aufzuhalten ist und das Leben für eine Liebe wohl doch zu kurz ist. Der kurze Einblick in den Pomp und den Prunk der Pferdewelt bestätigt Montalbano darin, das Essen seiner Haushälterin noch mehr zu schätzen und alte Freundschaften zu pflegen.

italienischer Ricotta-Kuchen

Einfach, wie die italienische Lebensart und praktisch für ein kleines Picknick oder eine kleine Gartenparty.

italienischer Ricotta-Kuchen

  • 120 g Margarine oder Butter, zerlassen
  • 1 Tasse Zucker, Honig oder Rohrohrzucker
  • 1 Prise Meersalz
  • etwas fein geriebene Zitronenschale von einer Biozitrone
  • 4 große Eier
  • 250 g Ricotta
  • 1 1/2 Tassen gemahlene Mandeln
  • 1 Tasse glutenfreies Mehl
  • 11/2 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1/4 Tasse Mandelblättchen
  • Zuderzucker nach Wunsch

Den Backofen auf 180 ° Umluft vorheizen. Die gewünschte Backform bei Bedarf einfetten.

In einer Rührschüssel die zerlassene Butter mit dem Zucker, Salz und der geriebenen Zitronenschale gut verrühren.

Nach und nach die Eier hinzugeben und gut rühren. Den Ricotta zugeben und mit der Küchenmaschine oder dem Mixer die Masse klümpchenfrei durchmixen.

Die gemahlenen Mandeln, das Backpulver und das Mehl hinzugeben und ca. 2-3 Minuten weiterrühen, bis die Zutaten alle gut vermischt sind.

Die Teigmasse in die vorbereitete Form geben und ca. 30-35 Minuten je nach Bräunungsgrad auf der mittleren Schiene im Backofen durchbacken. Eventuell mit einem Holzstäbchen die Backprobe machen.

Den ausgekühlten Kuchen mit Mandelblättchen und Puderzucker garnieren und servieren.

Spargelpesto

Das Ende der Spargelzeit naht. Man hat schon so einige Spargelmenus genossen. Ob klassisch mit Pfannkuchen oder eher scharf angebraten in Kokosmilch sind wir abwechslungsreich in die Spargelsaison gestartet. Jetzt bin ich auf ein sehr leckeres und leichtes Rezept für einen Brotaufstrich gestoßen.

Spargelpesto

  • 300 g Spargel weiß
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 ml Olivenöl
  • 1 Spritzer Limettensaft
  • 40 g gesalzene Cashewkerne
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • frisch gemahlener Pfeffer

Der weiße Spargel wird geschält, die unteren Enden ca 1/2 cm abgeschnitten und in groben Stücke schneiden.

Die Knoblauchzehen schälen. 50 ml Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Spargel hinzugeben und ca. 3-4 Minuten gut anbraten.

Die Spargel mit den restlichen Zutaten in einen Standmixer geben oder mit dem Pürrierstab gut durchmixen bis eine sämige Masse entsteht.

Mit Salz und Pfeffer erneut abschmecken.

Das Pesto eignet sich auch hervorragend zum Dippen von Gemüse.

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