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Schlagwort: Reisen

Stefan Kämpfen –
Machos, Macheten & Mojitos

Eddie macht sich mit seiner Freundin Puppe auf den Weg,  Zentralamerika mit dem Rucksack zu bereisen.

Mit mehr oder weniger guten Spanisch-Kenntnissen und einem vollbepackten Trackingrucksack geht es auf in die wahre Welt.

Sechs Länder gilt es zu bereisen und als Leser wird einem schnell klar, dass die geplante Reise zwar verlockend klingen mag, aber Eddies und Puppes Reiseschilderungen einen klar machen, dass man als normaler Tourist bei dieser Reise sein Ende finden wird.

Die Rache des Montezuma, Moskitos und gefährliche Früchte bahnen den Weg der Beiden und es gilt pro Land mindestens zehn weitere Abenteuer zu bestehen.

Witzig und mit einem gehörigen Schuss Sarkasmus führt uns Stefan Kämpfen auf eine ganz „normale“ Rucksackreise, die für einige Leser sicherlich als Anreiz für den nächsten Trip dient, mir aber klar macht, das ich auf nette Bed & Breakfast Hotels und auf einen 4×4 Mietwagen nicht verzichten will.

Ephraim Kishon –
beste Reisegeschichten

Was wären wir ohne Kishon? Immer wenn ein wenig Humor gefällig ist, steht er mit einer passenden Story parat.

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Kishon bereist Europa, als wäre das Land etwas ganz neues für ihn und betrachtet dabei besonders seine beste Ehefrau von allen. Eine wunderbar lustige und haarscharf getroffene Betrachtung eines Reisenden.

 

Urlaub in der Bretagne mit Jean-Luc Bannalec im Gepäck!

Wir sind da! Nach über 12 Stunden Autofahrt, bei der wir wohlgemerkt mindestens 3 davon, gefühlte 5 Stunden im Pariser Feierabendstau verbracht haben.

Die Strecke lässt uns Nachts um 12 Uhr in unserem Ferienhaus ankommen und viel zu sehen gibt es in Vieux-Vielle im Dunkeln nicht wirklich. Todmüde fallen wir unser Bett.

Am Samstag beschließen wir, endlich Mont St-Michel auf unserer Urlaubsliste abzustreichen und packen fleißig unsere Wandersachen, denn wir wollen ihn zu Fuß erkunden, wobei anzumerken ist, das der kostenlose Shuttelbus sowieso keine Hunde mitnimmt.

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Wir parken etwas außerhalb und sparen uns die horrenden Parkgebühren, dafür laufen wir 4,8 Kilometer einfach bis zur Insel.

Dort angekommen ist es erstaunlich, dass eine so kleine und vollbebaute Insel diese Massen an Touristen aufnehmen kann. Die Uhrzeit haben wir günstig gewählt. Um 13:00 Uhr sind die meisten Touristen in den zig Bars, Brasserien und Restaurants verschwunden. imag1507Wir umwandern das Kloster über die Gassen, steilen Steigen und zig Treppen. imag1513Gutes Schuhwerk versteht sich hier von selbst.

Belohnt wird man allerdings vor dem kostenpflichtigen Eintritt in Höhe von 9,00 € pro Person (Hunde nicht erlaubt) mit einem sagenhaften Ausblick.

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Passend zu unserer Bretagne-Reise verlose ich mein Oktoberpaket. Was wäre da nicht passender als ein Bretagne-Krimi? Jean-Luc Bannalecs Kommissar Dupin hat es mir angetan, er macht auch vor keinem Blitzgerät halt.imag1518imag1488

Verlost wird 1 Set, bestehend aus

  • Jean-Luc Bannalec – Bretonische Verhältnisse (1. Teil von Kommissar Dupin) als Taschenbuch
  • 1 Glas Creme Caramelle vom lokalen Bauernmarkt in Beauvoir

Bitte beantwortet die Gewinnspielfrage hier auf meinem Blog. Hinterlasst dazu einfach Euren Kommentarmit mit Eurer Antwort bis spätestens 21.10.2016 um 23:59 Uhr. Unter allen richtig beantworteten Posts wird das Set dann verlost.

Die Gewinnspielfrage lautet: In welchem Département liegt der Mont St-Michel?

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Ich freue mich auf Eure Antworten!

Den Sonntag wollen wir ein klein wenig am Strand genießen. Wir beschließen den Le port du Lude Wanderweg auszuprobieren.

imag1573Hierführ empfiehlt sich wirklich festes Schuhwerk und man sollte schwindelfrei sein. imag1577

Wir starten in Champeaux, die Route ist mehr oder weniger gut ausgezeichnet und wandern bergauf, bergab bis zum Aussichtspunkt, dem Cabane Vauban. imag1578

Hier hat man einen wunderschönen Blick auf den Mont St-Michel.

Bergab gehts dann in eine kleine Bucht, rauher Wind fegt uns um die Ohren und eine kleine Kletterpartie ist angesagt. imag1580Wieder auf dem Weg geht es serpentinenartig steil auf den nächsten Hügelrücken und dann wieder steil über etliche Treppenstufen direkt zum Strand von Carolles Plage.

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Hier findet gerade noch ein kleines Pferderennen statt, was uns aber nicht daran hindert, die Picknickdecke auszupacken und die Sonne

imag1599und das Meeresrauschen zu genießen.

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Eigentlich wollten wir heute nach St. Malo um dort schön glutenfrei französisch zu Essen, allerdings haben die meisten Restaurants dank Nebensaison und Montag leider zu. Wir planen um und beschließen, uns die Hauptstadt der Bretagne, Rennes anzusehen.

Dank unserem Reiseführer haben wir einen kleinen Stadtplan dabei und finden direkt vor dem Park Mont Thabor einen günstigen Parkplatz.

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Dort legen wir erst mal eine kleine Pause ein und planen unseren Stadtrundgang.

Weiter gehts zum Palais St-Georges mit seinem Jardin St-Georges.

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Entlang von kleinen Fachwerkhäuschen und abertausend Brasserien

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Wir staunen über die schönen Innenhöfe.

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Und landen schlussendlich wieder an unserem Ausgangspunkt und bestaunen die Blütenpracht

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und genießen die Sonne noch ein wenig bis wir aufbrechen.

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Weiter für heute stehen noch ein paar Châteaus auf dem Plan.

Wir besuchen in Châteaugiron das dortige Schloss, welches allerdings als Hotel umgebaut wurde und wandern durch alte Gassen und

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lassen uns auch hier von schönem Fachwerk faszinieren.

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Als Abschluss wollen wir uns noch Les Rochers-Sévigné bei Vitré ansehen, das hat allerdings nur noch eine halbe Stunde offen und Hunde sind nicht erlaubt. Der Eintrittspreis ist deutlich überhöht, wir sind der Meinung, das damit nicht nur das Schloss unterhalten werden soll, sondern auch der umliegende Golfplatz.

Wir beschließen, denn sonnigen Abend auf der Terrasse vor unserem Ferienhaus zu verbringen.

Den Dienstag verbringen wir in der Normandie. Wir besuchen den Ort Granville und tingeln durch die kleinen Gässchen.  imag1652 Da der Wind am Strand doch mehr als frisch weht, beschließen wir zeitig den Aufbruch und verbringen den Rest des Tages mit Teetrinken und Lesen.

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Saint Malo steht heute auf dem Plan. Wir besuchen das wiederaufgebaute und festummauerte Städchen im Süden der Bretagne. Über eine Zugbrücke fahren wir vor das Fort und finden sogleich auch einen Parkplatz. Für Ella ist natürlich immer erst der Strand angesagt. imag1660

Wir genießen den Ausblick und es geht runter an den Sandstrand! imag1664

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Wir tingeln durch die Gassen und beschließen dann, hier und heute glutenfrei fanzösische Küche zu genießen. In dem kleinen schnuckeligen Restaurant „Marie the cuisine“ gibt es frische Fischgerichte und glutenfreien Kuchen in großzügiger Auswahl. Ich genieße meine Crevetten, den Lachs und die Gemüsebeilage und den frisch aufgebrühten Darjeeling.

Die Einrichtung mutet ein wenig kitschig, überall hängen Stickereien mit Teemotiven. Ich finde selbst eine gesticke Meißner-Teekanne an der Wand hinter uns wieder.

Mit dem Französisch hapert es ganz schön, aber der Kellner bringt uns eine UK-Version der Speisekarte und der Koch freundet sich mit Ella an und wir unterhalten uns nett in sehr gutem Englisch.

Den Mittag durchstreifen wir weiterhin die Gassen, machen natürlich nochmal einen Abstecher an den Strand und beobachten, wie die Flut einsetzt und stellen fest, dass auf der eben noch über den Strand zugeänglichen Insel nunmehr noch Touristen stehen, die von der Flut überrascht wurden. Tja, sechs Stunden Tidenhub können bei dem Wind ganz schön lang sein.

Wir waren erstaunt, nirgends ein Hinweisschild darüber zu finden….

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Wir umrunden nochmal die Aussenmauern und kommen fast wieder zu unserem Eingang. Ein abschließender Kaffee muss her.

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Und siehe da, was wäre ein Frankreichurlaub ohne ein glutenfreies Maccaron?

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Liebe Sabine! Gartulation! Ich wünsche dir leckere Erinnerungen!

 

 

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meine Hommage an Umberto Eco

Der Name der Rose war mein ersten Roman, der ich mich von der Jugendliteratur wie „5 Freunde“ sowie „Hanni & IMG_20160226_215710Nanni“ in die Welt der historischen Bücher begleitet hat.

Welch ein Abenteuer für den jungen Adson, der ausgerechnet William von Baskerville begleitet und in eine Verstrickung aus Habsucht, Gier und dem Fortschritt der Wissenschaft gerät.

Fasziniert hat mich diese unglaubliche Bibliothek.

Von Umberto Eco – Editore Bompiani – Il nome della rosa (romanzo), CC-BY-SA 4.0

Doch die Faszination an den alten Schriftrollen und Büchern, besonders den wissenschaftlichen sowie den fantastischen Werken, birgt nach Meinung des Mörders eine so große Gefahr für die Kirche und die Menschen, dass er diese Werke mit Gift versetzt.

Ein fantastischer Roman sowie eine meiner Meinung wirklich ausgezeichnet gelungenen Verfilmung, die mein Interesse für historische Werke geweckt hat und die bis heute anhält.

Für die Filmkulisse stand das Kloster Eberbach für mehrere Szenen Pate.

Ich freue mich schon lange auf einen Besuch.

 

Ein weiterer Klassiker ist Baudolino. Das Buch über den begnadeten Lügner führt den IMG_20160226_215659

Leser quer durch das Abendland und erzählt eine ganz andere Geschichte über

Barbarossa. Ein fantastischer Roman, der es mit der Geschichte manchmal nicht

so eng nimmt…

 

 

 

Und dann noch ein kleines Highlight: Wie man mit einem Lachs verreist und andere nützliche Ratschläge….

IMG_20160226_215718In diesem kleinen Büchlein findet man eine Sammlung von Kurzgeschichten, die ursprünglich im Expresso, einer italienischen Zeitung erschienen sind.

Witzig, kurzweilig aber mit der feinen Ironie Ecos, die einen durchgehend schmunzeln lässt und glauben Sie mir, man lernt fürs Leben!

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