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Kategorie: @Romane (Seite 1 von 6)

Mhairi McFarlane –
Irgendwie hatte ich mir das
anders vorgestellt

Edie hatte sich tatsächlich alles anders vorgestellt. Anstatt mit sechsunddreißig, als Texterin in einer großen Werbeagentur als ewiger Single in einer dunklen Londoner Wohnung zu leben.

Zur Hochzeit ihres Kollegen und ewigen Schwarmes Jack eingeladen, erlebt sie ihr blaues Wunder. Jack küsst sie unvermittelt und bringt Edies Leben damit völlig aus der Bahn. Auf der Flucht vor Hasstiraden und Onlinemobbing bezieht sie ihr altes Zimmer bei Ihrem Vater und der Schwester Meg ein. Ihr Chef rettet die Situation mit einem Spitzenauftrag. Edie soll die Biographie von Elliot Owens, dem derzeitig angesagtesten britischen Serienschauspieler, schreiben und begibt sich damit erneut in die Schusslinie.

Während die Presse zuerst eine neue Liebschaft hinter Edie vermutet, deckt diese allerdings schnell die vermasselte Hochzeit und noch weitere dunkle Details aus Edies Vergangenheit auf.

Edies Zukunft steht auf Messers Schneide und einzig Elliot scheint ihr die einzig wahre Hilfe zur Lösung ihrer Probleme zu sein.

Mhari McFarlane hat mit „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ einen modernen und witzigen Liebesroman geschaffen, der es einem leicht macht, sich Edie als beste Freundin vorzustellen. Man hofft inständig, dass Edie es wagt, sich an ihren sogenannten Freunden und ehemaligen Arbeitskollegen zu rächen und erlebt dann aber ein ums andere Mal als Leser eine Überraschung.

 

 

 

 

 

Fredrik Backman –
Kleine Stadt der großen Träume

In einem kleinen Kaff dreht sich alles nur um Eishockey. Die Jugendmannschaft der Björnstädter Bären steht im Halbfinale und das Dorf, die Sponsoren, die Trainer und scheinbar der Rest der Welt ist außer sich.

In dieser riesigen Blase gilt nur der Sieg. Der Sieg für die Eltern, die Trainer und auch ein wenig für die Spieler selbst.

Für die Mannschaft gilt Zusammenhalt, Ehrgeiz und Macht. Bis die Welt nach der Feier des Halbfinalsieges plötzlich stehenbleibt. Kevin, der beste Mann der Mannschaft vergeht sich an Maya, der Tochter des Direktors und eine Welt aus Sein und Schein bricht zusammen und spaltet die Menschen.

Während die Dorfbewohner rebellieren und sich gegenseitig aufhetzen, kämpft die Familie um Maya ihren ganz persönlichen kleinen Kampf um Gerechtigkeit, um Macht und ja, auch ums Überleben. Denn was wäre man ohne Eishockey?

Die Jugendmannschaft spaltet sich, und erst, als Benji, Bobo und Amat zeigen, was wahre Freundschaft und Liebe ist, zieht wieder Hoffnung in das Leben von Maya und in die Bärenstadt ein.

Ein wundervoller Roman über wahre Freundschaft, die Macht der Liebe und das, was Familie ausmacht.

Es war mir eine Freude, Maya – die einzig die reine Macht der Familie erkennt, Ana – die weiß, was Freundschaft bedeutet, sowie auch ganz besonders Benji – der Draufgänger mit dem wunderschönen großen Herzen, Bobo – den sanftmütigen Gutmenschen und Amat, der begreift, was wahre Liebe und ganz besonders Ehrlichkeit bedeutet.

Ich hoffe auf eine Verfilmung und dieses Buch von Fredrick Backmann darf man sich auf keinen Fall entgehen lassen!

Susanne Lieder –
Abends bei Clark´s

Drei Frauen, drei verschiedene Leben.

Anna ist auf der Flucht vor ihrem Ehemann und stellt verblüfft in einem Restaurant fest, dass sie ihrer Tischnachbarin Rita auf das Haar genau gleicht.

Katja weiß nicht, wie sie mit der langweiligen Ehe mit Ulf und ihrer dementen Mutter im Heim umgehen soll.

Rita ist von ihrem Job und ihrem Single-Dasein gelangweilt.

Während die eine Frau sich nach Liebe verzehrt, kann die andere es gar nicht erst erwarten, sich die Liebe abzugewöhnen und für die Dritte im Bunde hatte Liebe bisher nur etwas mit Kontrolle und Überwachung zu tun.

Aus den drei Frauen werden Freundinnen. Die drei Verbündeten stehen sich für die „wahre Liebe“ in Rat und ganz besonders in Tat zur Verfügung.

Eine nette und kurzweilige Story von Susanne Lieder über drei Frauen, die ihre Unabhängigkeit in Bezug auf die Männer und die Liebe erst noch lernen müssen, obwohl alle drei bereits mitten im Leben stehen.

Thorsten Nesch –
Der Stummfilmpianist

Peter, der Stummfilmpianist, kehrt in seine alte Heimat, ein kleines Dorf in der Nähe von Berlin zurück. Bepackt mit einem Koffer, sein letztes Hab und Gut, muss er verbittert feststellen, das von seinem Dorf nach dem Krieg nicht mehr viel übrig geblieben ist.

Wir begleiten Peter in seiner Jugend bei seiner kleinen Karriere als Stummfilmpianist, die ganz harmlos mit Klavierstunden beginnt und dann fast in einem kleinen Liebesdrama endet.

Der Wirt der Dorfkneipe ergattert einen Filmprojektor und bietet nunmehr einmal pro Woche Stummfilme an. Peter soll die Filme am Klavier musikalisch begleiten. Das Publikum nimmt rasch zu, als Peter den Film nicht nur mit dem Klavier, sondern auch mit den passenden Geräuschen begleitet. Selbst die Großstädter stehen von jetzt an Schlange.

Doch die Zeiten sind unruhig, die Nationalsozialisten stehen kurz vor der Machtergreifung und Peter gerät in eine tiefe Gewissens- und Lebenskrise, aus der er sich so schnell nicht erholt.

Erst in Berlin angekommen begreift er, was er verloren hat und was wahre Freundschaft und Liebe bedeutet.

Thorsten Nesch führt uns mit seinem Stummfilmpianist zurück in eine Zeit Deutschlands, die von Unruhe und Selbstüberschätzung geprägt war und bei der man zumindest in Peters Geschichte hofft, dass sie ein musikalisches wie auch romantisches Happy End haben wird. Eine Erinnerung an den Fortschritt und eine Mahnung zugleich.

Elisa Sabatinelli –
Sommer auf meiner Haut

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Vielen Dank an Blanvalet und die „Hello Sunshine“ Kampagne! Es war mir eine Freude, bei der Aktion teilzunehmen.


Mit „Sommer auf meiner Haut“ begründet Elisa Sabatinelli eine spanische Liebessaga, bei der Lavinia nach dem Tod ihrer Mutter zu sich selbst zurückfinden muss. Mit dem Reisetagebuch der Verstorbenen in der Hand beschließt sie nun einhundert Tage in Italien in ihr Leben zurückzufinden.

Angekommen in Ravello trifft sie auf Claudio, einen alten Bekannten wieder. Als ehemalige Musikstudentin gab er ihr als Prüfer nach ihrem scheinbaren Versagen einen guten Rat.

Zu spät bemerkt Lavinia, dass Claudio, der Stargeiger ihr mit seinem gerade überlassenen Geschenk einen neuen Weg aufzeigt. Sie folgt zwar weiterhin den Seiten des Reisetagebuchs ihrer Mutter, macht dabei wunderbare Bekanntschaften und versinkt in purer Leidenschaft nur um festzustellen, das auch jede ihrer Bekanntschaften Trauer mit sich tragen. Der Gedanke an Claudio verlässt die tiefe und innige Sehnsucht in Lavinias Gedanken erst, als sie endlich ihr Ziel vor Augen hat.

Ein Liebesroman, dessen Leichtigkeit und das Temperament Italiens und Spaniens miteinander verbinden. Man flieht mit Lavinia in einen Zauber auf der Suche nach der einen unbekannten Liebe.

Eine Geschichte, die in einem die Lust auf Reisen und auf das südländiche Flair weckt!

 

 

 

 

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