tinaliestvor

books and more

Kategorie: @Romane (Seite 1 von 13)

Emily Bronte –
Wuthering Heights

Emily Brontë – Wuthering Heights

Es gibt selten Bücher und Geschichten, die mich so lange beschäftigen. Als Nachtlektüre habe ich mir Wuthering Heights in der Originalversion ausgesucht.

Das Findelkind Heathcliff beherrscht die Geschichte ebenso wie dessen Amme und Haushälterin Nelly.

Dunkle Wolken ziehen über den Familien Earnshaw und Linton auf und Keine von Hass, Liebe und Sehnsucht sind gesät. Lockwood übernachtet als potentieller Mieter vor seinem Einzug im lokalen Pub und die Wirtin Ellen berichtet ausführlich über die Geschichten der damaligen Herrschaften, die sich aus Liebe, Rache und Hass gegeneinander verzehrten und elend dahinsiechten.

Emily Brontë entführt den Leser in ein düsteres England. Alte unsinnige Familientraditionen und eine herrische Sprache füllen den Roman und schaffen Hauptcharaktere, bei denen man als Leser wirklich lange nach einem sympathischen Funken Menschlichkeit suchen muss.

Brontës Welt zeigt sich als harte, traurige Welt, in der die Menschen sich nur um sich selbst und um ihren Besitz kümmern. Während Kinder in den Stall verstoßen werden, plagen sich die jungen Damen um ihre scheinbaren Liebeleien. Ein Kampf mit der Tradition, der hohen Belastung des Besitztums beschäftigt diese beiden Familien so sehr, dass das bittere Ende derer dem Leser als einzig wahre Lösung übrig bleibt. Die Charaktere verstricken sich in ihrer Sehnsucht nach Liebe und einem glücklichen Leben in tiefen Hass, Neid und in große Eifersucht.

Ein Klassiker, mit dem ich auch sprachlich ein wenig zu kämpfen hatte. Dies ist aber kein Grund, nicht in die weiteren Veröffentlichungen von Emily Brontë hineinzulesen.

Auf jeden Fall werde ich mir noch eine der zahlreichen Verfilmungen der BBC ansehen und bin gespannt, ob ich wenigstens hier etwas Sympathie entfesseln kann.

Vielen Dank an Jellybooks für das kostenlose Rezensionsexemplar. Mit der Aktion „Rediscover the classics“ unter der Schirmherrschaft von Eric Karl Anderson findet man ausreichende Hintergrundinformationen über die Geschichte des Buches und regelmäßige Updates.

Krystal Sutherland –
Wer fliegen will,
muss schwimmen lernen

Krystal Sutherland – Wer fliegen will, muss schwimmen lernen

Henry Page, Filmliebhaber und Bücherfan wird gemeinsam mit Grace Town zum Chefredakteur der High-School Zeitung ernannt. 

Doch wer bitteschön ist Grace Town? Henry trifft auf ein verstörtes hinkendes Mädchen in einem ihm noch unbekannten Designer-Look, der aus schmutzigen, übergroßen Jungsklamotten besteht.

Unterstützt von Murray, Henry bestem Freund und der gemeinsamen Freundin Lola wagt Henry das Abenteuer Grace.

Das die Liebe nie einfach ist, lernt Henry allerdings schneller als allen lieb ist und muss schmerzhaft feststellen, das Grace, die unter einem schrecklichen Verlust leidet, Liebe anders definiert.

Diese Geschichte ist wie ein wunderbares Märchen, man überliest die traurigen Stellen blitzartig in der Hoffnung, dass Henry das Abenteuer Grace und seine Hoffnung auf eine Seelenverwandtschaft in Erfüllung gehen.

Begleitet werden wir von sorgfältig ausgewählten Film- und Buchzitaten, bei denen dem Leser das Herz aufgeht.

Gewitzte Dialoge und Freundschaften, die ihresgleichen suchen machen dieses Buch so bezaubernd, das man, obwohl man es schon im tiefsten Leserherzen ahnt, kein Happy End für das Abenteuer Grace finden wird.

Vielen Dank an Jellybooks und an den Blanvalet sowie an die Autorin Krystal Sutherland für das Rezensionsexemplar.

Josie Silver –
Ein Tag im Dezember

Josie Silver - Ein Tag im Dezember

Josie Silver – Ein Tag im Dezember

Laurie, jung, unabhängig und auf der Suche nach einem guten Job fährt mit dem Bus im Dezember, kurz vor Weihnachten, zu ihren Eltern nachhause. Als sie an einer Bushaltestellte vorbeifährt, erblickt sie für wenige Sekunden ihren Traummann. Fortan machen sich Laurie und ihre Mitbewohnerin Sarah darüber lustig, bis ausgerechnet auf einer Geburtstagsparty sich ihr Traummann als Sarahs Begleitung und neuen Freund entpuppt.

Laurie entscheidet sich für die Freundschaft zu Sarah und versucht, ihren Traummann Jack vorerst zu vergessen.

Doch wie das Leben so spielt, gehen beide vorerst getrennte Wege in der Hoffnung, das endgültige Glück zu finden.

Sie trifft auf Oliver und sie genießt ihr neues Leben als Ehefrau. Als Oliver jedoch versetzt wird und der Kinderwunsch sich nicht einstellt, beginnt Laurie erneut zu zweifeln.

Während Laurie erneut einen großen Schritt wagt, wagt auch Jack sich endlich aus der Deckung, denn er wollte stets nur eines, er wollte die Frau mit Lametta im Haar, er wollte nichts anderes als Laurie.

Josie Silver hat mit „Ein Tag im Dezember“ einen romantischen Liebesroman geschaffen. Man fiebert mal mit Laurie, mal mit Jack mit und hofft, dass es doch beide endlich schaffen, zueinander zu finden.

Ein bezaubernder Roman über den allesentscheidenden Augenblick im Leben zweier Menschen!

Vielen Dank an Jellybooks und an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 


« Ältere Beiträge

© 2019 tinaliestvor

Theme von Anders NorénHoch ↑