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Schlagwort: Amerika (Seite 1 von 5)

Rita Mae Brown & Sneaky Pie Brown –
Die Katze lässt das Mausen nicht

Rita Mae Brown - Die Katze lässt das Mausen nicht

Rita Mae Brown – Die Katze lässt das Mausen nicht

In zehnten Teil der Südstaatenkrimireihe rund um Crozet ermittelt natürlich wieder Sneaky Pie mit Ihren Katzen- und Hundefreunden.

Der Frühling ist endlich da und alle atmen auf. Der Winter war lang und eisig kalt. Die Natur beginnt aufzublühen und reißt Mensch und Tier beim ersten Sonnenstrahl mit.

Doch diese wohlige Atmosphäre währt nicht lange. Die erste Leiche lässt natürlich nicht lange auf sich warten und ausgerechnet die alte Miranda Hoggendobber gerät mit ihrem alten Ford in Verdacht, etwas mit dem toten Mechaniker zu tun zu haben.

Miranda, Harrys Ersatzmutter wehrt sich gegen die Verdächtigungen und wird dabei natürlich tatkräftig unterstützt. Der Fund einer halbem Million Dollar wirft daraufhin ein ganz anders Licht auf den Fall und auf den nächsten Toten.

Was Sneaky Pie schon längst vermutet und ein toter Specht heraufbeschwört, gerät ausgerechnet Harry in das Visier des Killers.

Die Fälle um Sneaky Pie und ihre Freunde sind für Serienfans einfach ein Muss! Man genießt diese Geschichten rund um Crozet, die vollbepackt mit alten Südstaatentraditionen, Menschlichkeit und dem Leben mit der Natur sind. Rita Mae Brown schafft es stets erneut, dem Leser vor Augen zu führen, dass tatsächlich nicht alles Gold ist, was glänzt und das Geld immer noch die Welt regiert.

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass die im Artikel hinterlegten Verlinkungen sich auf Produkte beziehen, die ich selbst erstanden habe und nicht von den Herstellern zu Werbezwecken kostenlos erhalten habe!

Petra Ivanov –
Alte Feinde –
Flint & Cavalli

Petra Ivanov - Alte Feinde

Petra Ivanov – Alte Feinde

Der achte Teil der Krimireihe um Regina Flint und Bruno Cavallo bringt den Leser in die Südstaaten der USA. Während Bruno Cavallo versucht, einen Killer, der sein Heimatreservat heimsucht und mit einem Blasrohr alte Bekannte von ihm tötet zu schnappen, versucht Regina in der Normalität klar zu kommen. Bruno scheint seit über drei Monaten vermisst.

Doch dann steht ein neuer Mord auf der Ermittlungsliste Reginas. Ausgerechnet mit einem Revolver aus dem amerikanischen Bürgerkrieg wurde das Mordopfer erschossen. Ein Zufall?

Der Tote hatte gute Kontakte in die USA und machte sich in diversen Foren unbeliebt, was Regina dazu bewegt, vor Ort in North Carolina zu ermitteln. Das alte Ermittlerteam wirkt ohne ihren Häuptling als Führer völlig verloren. Seitens der Polizei und dem FBI werden ihr Steine in den Weg gelegt. Sie beschließt,  alleine und auf eigene Faust zu Reisen. Ihr wird klar, dass sie scheinbar niemandem mehr trauen kann. Der von Cavalli vermutete Maulwurf zieht seine Strippen.

Dieser spannende achte Teil der Flint & Cavalli Reihe von Petra Ivanov zeigt deutlich die Problematik, die in den Südstaaten der USA immer noch vorherrscht. Das Bürgerkriegsdrama scheint immer noch unumwunden und Rassenhass, auch gegenüber den indigenen Völkern steht auf der Tagesordnung.

Die Reservate hingegen haben sich mit der Neuzeit abgefunden, nutzen ihre Kontakte untereinander und verstehen die Macht von Freundschaft und Vertrauen, auch über Ländergrenzen hinaus.

Interessant fand ich die Reise Reginas, die wir teilweise im Juli selbst erlebt haben. Die Smokey Mountains stellen mit ihrem dichten Wald, beeindruckenden Wäldern und der dort gelebten Tradition ein wunderbares Urlaubsziel dar. Ob das Essen im Plant, oder im klassischen Taco Bell, Petra Ivanov hat wirklich ein Händchen für die Szenerie. Die Einfahrt Cavallis in Cherokee kam mir vor wie ein Déjà-vu.

Die Spannung in diesem Krimi führt bis zum Showdown auf der letzten Seite und macht es einem nicht leicht, danach nur noch den Epilog zu lesen. Rache verblendet die Menschen und Geld regiert immer noch die Welt.

Ich habe nunmehr den ersten und den achten Teil gelesen. Die Reihen zwei bis sieben stehen schon auf meinem Wunschzettel.

Ivanovs Krimis sind ein Muss für jeden Krimifan!

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Beatriz Williams –
Die letzten Stunden des Sommers

Pepper Schuyler hat ein schwerwiegendes Problem. Schwanger von einem namhaften Washingtoner Politiker flieht sie von dessen Anwälten, die sie um ihr ungeborenes Kind berauben wollen.

Auf der Flucht wird sie von Annabelle gerettet, die ihr ihren stattlichen Oldtimer abkauft und sie somit zumindest finanziell vor dem Ruin bewahrt.

Sie lädt Pepper zu sich ein und die Geschichte um Annabelle, der amerikanischen Jüdin beginnt.

Kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges verliebt sich die junge und unbescholtene Annabelle in den jungen Stefan, den sie nach einem Kugelhagel auf dessen Yacht verarztet und sich unsterblich verliebt.

Die Affäre währt nur kurz, endet mit einem gebrochenen Herzen und einer unverhofften Schwangerschaft.

Gerettet wird Annabelle von Johann von Kleist, einem deutschen Militär und Adligen, der dem Witwertum mit der begabten Annabelle entfliehen will und ihr eine unbeschwerte Zukunft und einen Vater für das uneheliche Kind verspricht.

Als in Deutschland Hitler seine Pläne umsetzt erfährt Annabelle von Stefans Vergangenheit und muss trifft eine weittragende Entscheidung.

Ein wunderbarer Roman von Beatriz Williams über zwei Frauen, die sich über eine Generation hinweg so ähnlich sind und ihresgleichen suchen und schließlich finden.

Mit Pepper erleben wir eine wagemutige junge Frau, die das Leben schon längst verstanden hat und in Annabelle eine Frau, für die Liebe und Familie einfach alles bedeutet und hinweg über die Trümmer Deutschlands, einer versagten Liebe und einem unverhofften Wiedersehen sich endlich der Vergangenheit stellen kann.

Mein Lieblingssatz aus diesem Buch stammt von Sacha Guitry: »Wenn dir ein Mann die Frau stiehlt, gibt es keine bessere Rache, als sie ihm zu überlassen.«


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