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Schlagwort: Sehnsucht (Seite 1 von 18)

Michelle Marly –
Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe

Coco Chanels Modefeldzug scheint nicht aufzuhalten, doch dann stirbt ihr Geliebter Boy 1919 bei einem schrecklichen Autounfall.

Coco hat mit Boy nicht nur ihre große Liebe verloren, sondern auch einen weisen Ratgeber für alle Lebenslagen. Sie steckt in einem schweren, sich nicht lichtenden Nebel fest. Erst ihre beste Freundin Misia bringt sie dank einer Reise nach Venedig auf andere Gedanken.

Dort trifft sie auf Dimitri, einen russischen Thronanwärter, der ihr ganz schön den Kopf verdreht und sie gleichzeitig aber auch an ihre eigene traurige Vergangenheit erinnert, welche sie als Unternehmerin in Paris stets totschweigt.

Als Mäzenin sponsert sie zurück in Paris nunmehr den Pianisten und Dirigenten Strawinsky und beschließt nach einer kurzen Affäre, den letzten Plan von ihr und Boy in die Tat umzusetzen. Ein eigenes Parfum muss her und auf der Suche nach dem perfekten Duft trifft sie unverhofft erneut auf Dimitri.

Michella Marly hat mit Mademoiselle Coco einen zauberhaften Roman über die Liebe, das Leid und den kleinen Funken Hoffnung geschaffen. Über die Romanze hinweg betrachten wir Coco Chanel als ganz eigenwillige und kreative Frau, die in Paris ihr exklusives Modelabel erschuf und dabei niemals ihren reinen und geradlinigen Stil verlor.

Passend zum Buch gab es vom Aufbau-Verlag eine tolle Bloggeraktion. Alles weitere dazu findet Ihr hier.

Antonin Varenne –
Äquator

Pete Ferguson flieht mit seinem kleinen Bruder Oliver als Deserteur quer durch Amerika, bis seine Vergangenheit ihn einholt. Die Flucht, sein scheinbar einzig wahrer Lebensunterhalt, gelingt ihm ein ums andere Mal.

In Nebraska verflucht er die neuen Siedler und findet Anschluss an einen Bisonjägertrupp um auch hier erneut für seine Überzeugung einstehen zu müssen. Sein erbitterter Gerechtigkeitssinn macht ihn erneut zum Mörder und treibt ihn weiter in den Süden, gejagt von den Weißen, gehasst von den Indianern, bis nach Guatemala.

Als Spielball eines Schriftstellers und dessen Versuch, dieses geschundene Land zu retten, trifft er auf eine Verbündete. Maria, die Xinca-Indio-Frau, die zu gleichen Teilen wie Pete den Hass in sich trägt, schließt sich ihm an. Mit einer verwunschenen Vorstellung treten die beiden gemeinsam Petes letzte Reise an. Dem Ziel, die Mitte von Petes Tätowierung, am Äquator angekommen, scheint die Flucht aber auch das Leben ein Ende gefunden zu haben.

Antonin Varenne hat mit Pete Ferguson einen Mann der Gerechtigkeit erschaffen, der in der heutigen Zeit nur schwer zu finden ist.

Mit unstillbarem Hass, ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn und einer Barmherzigkeit schließt man Pete und auch Maria in sein Herz und hofft inständig, dass Beide ihre Erlösung finden werden, auch wenn man den Verlauf der „wahren“ Geschichte kennt.

Mit wunderbaren Sätzen wie „mein Herz gehört zur Hälfte ihm. Jeder zweite Schlag habe er für ihn aufgespart“ und „Es ist schwer, ihn Schönheit zu Sterben“ fliegt man mit Pete und seinem Mustang Reunion über die Prärie hinweg in die endgültige Freiheit.


Bianca Palma –
Römisches Vermächtnis

Römisches Vermächtnis ist bereits mein zweiter Teil mit Commissario Casselli. Den ersten Teil, Römisches Requiem, habe ich schon vor sehr langer Zeit gelesen. Jetzt habe ich es mit Band 4 zu tun. Das die Vorgängerbände dem Leser fehlen, stellt kein Problem dar.

Commissario Casselli, bekennender Beau und Frauenliebhaber ermittelt dieses Mal im Mord an einer älteren Dame. Die vier Verdächtigen haben alle Geldsorgen und scheinbar alle kleine Geheimnisse. Da die Tote vermögend war und zu Lebzeiten der Geiz aus ihr sprach, ist das Geldmotiv natürlich vorrangig.

Mit seinem Sergente begibt sich Casselli in das Milieu von Antiquitätenhändlern, mysteriösen Kartenlegerinnen und privat auf Glatteis.

Ein Krimi über Neid, Hass und eine Menge unerwiderte und verlorene Liebe.

Mir hat ein klein wenig die Spannung gefehlt, was aber das Flair Roms, was von Bianca Parma hervorragend geschildert wird, wieder wett macht.

Susanne Lieder –
Abends bei Clark´s

Drei Frauen, drei verschiedene Leben.

Anna ist auf der Flucht vor ihrem Ehemann und stellt verblüfft in einem Restaurant fest, dass sie ihrer Tischnachbarin Rita auf das Haar genau gleicht.

Katja weiß nicht, wie sie mit der langweiligen Ehe mit Ulf und ihrer dementen Mutter im Heim umgehen soll.

Rita ist von ihrem Job und ihrem Single-Dasein gelangweilt.

Während die eine Frau sich nach Liebe verzehrt, kann die andere es gar nicht erst erwarten, sich die Liebe abzugewöhnen und für die Dritte im Bunde hatte Liebe bisher nur etwas mit Kontrolle und Überwachung zu tun.

Aus den drei Frauen werden Freundinnen. Die drei Verbündeten stehen sich für die „wahre Liebe“ in Rat und ganz besonders in Tat zur Verfügung.

Eine nette und kurzweilige Story von Susanne Lieder über drei Frauen, die ihre Unabhängigkeit in Bezug auf die Männer und die Liebe erst noch lernen müssen, obwohl alle drei bereits mitten im Leben stehen.

Elisa Sabatinelli –
Sommer auf meiner Haut

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Vielen Dank an Blanvalet und die „Hello Sunshine“ Kampagne! Es war mir eine Freude, bei der Aktion teilzunehmen.


Mit „Sommer auf meiner Haut“ begründet Elisa Sabatinelli eine spanische Liebessaga, bei der Lavinia nach dem Tod ihrer Mutter zu sich selbst zurückfinden muss. Mit dem Reisetagebuch der Verstorbenen in der Hand beschließt sie nun einhundert Tage in Italien in ihr Leben zurückzufinden.

Angekommen in Ravello trifft sie auf Claudio, einen alten Bekannten wieder. Als ehemalige Musikstudentin gab er ihr als Prüfer nach ihrem scheinbaren Versagen einen guten Rat.

Zu spät bemerkt Lavinia, dass Claudio, der Stargeiger ihr mit seinem gerade überlassenen Geschenk einen neuen Weg aufzeigt. Sie folgt zwar weiterhin den Seiten des Reisetagebuchs ihrer Mutter, macht dabei wunderbare Bekanntschaften und versinkt in purer Leidenschaft nur um festzustellen, das auch jede ihrer Bekanntschaften Trauer mit sich tragen. Der Gedanke an Claudio verlässt die tiefe und innige Sehnsucht in Lavinias Gedanken erst, als sie endlich ihr Ziel vor Augen hat.

Ein Liebesroman, dessen Leichtigkeit und das Temperament Italiens und Spaniens miteinander verbinden. Man flieht mit Lavinia in einen Zauber auf der Suche nach der einen unbekannten Liebe.

Eine Geschichte, die in einem die Lust auf Reisen und auf das südländiche Flair weckt!

 

 

 

 

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