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Schlagwort: Neuanfang (Seite 1 von 4)

Josie Silver –
Ein Tag im Dezember

Josie Silver - Ein Tag im Dezember

Josie Silver – Ein Tag im Dezember

Laurie, jung, unabhängig und auf der Suche nach einem guten Job fährt mit dem Bus im Dezember, kurz vor Weihnachten, zu ihren Eltern nachhause. Als sie an einer Bushaltestellte vorbeifährt, erblickt sie für wenige Sekunden ihren Traummann. Fortan machen sich Laurie und ihre Mitbewohnerin Sarah darüber lustig, bis ausgerechnet auf einer Geburtstagsparty sich ihr Traummann als Sarahs Begleitung und neuen Freund entpuppt.

Laurie entscheidet sich für die Freundschaft zu Sarah und versucht, ihren Traummann Jack vorerst zu vergessen.

Doch wie das Leben so spielt, gehen beide vorerst getrennte Wege in der Hoffnung, das endgültige Glück zu finden.

Sie trifft auf Oliver und sie genießt ihr neues Leben als Ehefrau. Als Oliver jedoch versetzt wird und der Kinderwunsch sich nicht einstellt, beginnt Laurie erneut zu zweifeln.

Während Laurie erneut einen großen Schritt wagt, wagt auch Jack sich endlich aus der Deckung, denn er wollte stets nur eines, er wollte die Frau mit Lametta im Haar, er wollte nichts anderes als Laurie.

Josie Silver hat mit „Ein Tag im Dezember“ einen romantischen Liebesroman geschaffen. Man fiebert mal mit Laurie, mal mit Jack mit und hofft, dass es doch beide endlich schaffen, zueinander zu finden.

Ein bezaubernder Roman über den allesentscheidenden Augenblick im Leben zweier Menschen!

Vielen Dank an Jellybooks und an den Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 


Jan Böttcher –
Das Kaff

Micha Schürtz kehrt als Bauleiter eines bescheidenen Bauträgerprojektes in sein altes kleines Heimatdorf zurück. Als Untermieter zieht er bei seinem alten Schulfreund Greg in dessen Kleinstadthaus und bereut es sofort. Aus Langeweile treibt es ihn abends auf den örtlichen Fußballplatz und dort in die Arme seines ehemaligen Mitspielers, der ihn gleich als Jugendtrainer verpflichtet.

Misstrauen legt sich über das Dorf, das Bauprojekt gestaltet sich als schwierig und Micha selbst macht es seinem Gegenüber auch nicht gerade leicht. Sein Bruder gibt sich ihm als Dorfchronist überlegen und seine Schwester wirft ihm die lange Abwesenheit und die Ferne Berlins vor.

In der Vergangenheit hängen geblieben, trifft er auf Carla, die eine seiner geplanten Wohnungen bezieht und erstmals sieht er in Tobi, Carlas Sohn, die Lösung seines Problems. Dieser bringt ihn erst auf die Palme, dann auf die entscheidende Probe.

Jan Böttcher hat mit „Das Kaff“ einen verblüffenden Roman geschaffen, in dem man sich öfters wiederfindet als einem lieb ist.

Was rückständig, langweilig und öde als Kaff daher kommt, entpuppt sich als die Heimat und scheinbare Geborgenheit, die man vielleicht auch nach jahrelanger Suche nicht gefunden hat.

Eine Rückkehr zum eigenen Ich scheint in uns Menschen doch so tief verwurzelt zu sein, dass man sich nur schwer dagegen wehren kann.

Vielen Dank an den Aufbau-Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

 

Devakumaran Manickavasagan –
Im Glashaus gefangen zwischen Welten

Ich beginne ausnahmsweise mal mit einem Zitat: „Eine Welt voller widersprüchlicher Gesichtszüge“. Das trifft die Grundaussage von Devas Buch. Wie fühlt es sich an, zwischen zwei Kulturen aufzuwachsen? Wie geht man mit dem Kriegstrauma, der Flucht und dem Verlust im Exil um? Wie erlebt man die eigene Kultur in einer völlig anderen Welt?

Das sind Fragen, die nur im „Kleinen“ gestellt werden und in der Öffentlichkeit meist nicht abgehandelt werden.

Mit Deva erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Seele eines Geflüchteten, der beide Sichtweisen erlebt hat. Wozu kann Tradition, Glaube und die zurückgelassene Kultur führen? Es stellt sich die Frage, wie man davon loskommt um ein eigenes mehr oder weniger freies Leben zu führen.

Deva begibt auf die Reise in seine eigene Vergangenheit mit der er nur schwer und nur mit Hilfe von außen zumindest teilweise abschließen kann und macht deutlich, wie schwer es für einen Menschen sein kann, zwischen zwei so extrem unterschiedlichen Kulturen und Traditionen hin- und hergerissen zu sein.

Die Liebe jedoch, ein entscheidender Faktor, ob zur eigenen Familie oder zu sich selbst, scheint ein Ausweg zu sein.

Ein offenes und ehrliches Buch in dem man sich auch als ein Mensch, der nicht zwischen zwei Kulturen feststeckt, sich trotzdem in den Zwängen des Lebens wiederfindet.

Begleitet Deva auf seiner Lesereise hier und hier.

 

 

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