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Kategorie: Bibliothek (Seite 1 von 192)

da Lua & Santamans –
Rosabella im Traum der
Schmetterlinge

Vielen Dank an den Head Room für das wunderschöne Exemplar des Kinderbuchs „Rosabella im Traum der Schmetterlinge“ von Nina da Lua & Joana Santamans.

In Zeiten von Manga, Comics und Video-Games finde ich es beruhigend, dass es Verlage wie den ábac gibt, die einem das Gegenteil beweisen. Es gibt sie noch, die bezaubernd von Hand gezeichneten Geschichten und Märchen.

Rosabella begibt sich auf eine wunderbar erkenntnisreiche Reise durch einen dunklen Wald, trifft dort auf ernste Tiere und magische Bäume, die ihr ein Buchstabenrätsel mit auf den Weg geben.

Bepackt mit Angst, Hoffnung und vorsichtiger Neugierde lässt sich Rosabella auf das Abenteuer ein.

Mit Rosabella LERNEN wir, dass Mut und Neugierde nicht einfach nur menschengegebene Fähigkeiten sind, sondern dass wir sie tagtäglich ausschöpfen und erleben sollen!

Ein wunderbar modernes Märchen für Kinder ab 6 Jahre und für alle erwachsenen Leser, die manchmal eine kleine Traumwelt brauchen!

 

mein Mon Chéri Genussmoment

Vielen Dank an Ferrero, Brigitte und an Markenjury für die Zusendung des Testpaketes Mon Chéri.

Während Ella es sich schon mal auf der neuen flauschigen weißen Decke fast Ton in Ton gemütlich macht

packe ich mein heutiges Wohlfühlpaket zusammen. Ein guter Start in den sonnigen Nachmittag!

Meine Kindheitshelden…

Wer sind meine Kindheitshelden? Welche Bücher haben die Lese-Begeisterung bei mir entfacht? Welche Kindheitshelden weichen mir seit meinen Leseanfängen nicht mehr von der Seite?

Vom 19. bis 25. Februar heißt es „Bühne frei!“ für unsere Kindheitshelden! Jeder Tag steht dabei unter einem anderen Motto.

Mich prägten jedoch nicht Klassiker wie „Pippi Langstrumpf“ oder „Die kleine Hexe“. Mein ersten Buch, was ich in unserer katholischen Dorfbibliothek ausgeliehen habe war „Mord im Orientexpress“ von Agatha Christie. Danach bin ich auf historische Bücher wie „Der Medicus“ und Bücher von Robert S. Elegant abgefahren. Während meine Freundinnen in „Hanni und Nanni“ schwelgten, bekam ich, weil die Namensgleichheit wohl zum Kauf anregte „Tina und Tini“ in allen Bänden, teilweise sogar doppelt geschenkt. Aus Frust über die Kreativität der Schenker und da ich als Kind die Verniedlichung „Tini“ schon nicht ausstehen konnte, bin ich an Agatha Christie geraden. Rache will gelernt sein…

Kinder- und Jugendbücher kamen dann eher nach der „historischen“ Phase. Meine Helden befinden sich also nicht unter den alten Kinderbuchklassikern.

Die Mottos:

19.02. Starke Mädchen & starke Jungs

20.02. tierisch gute Freunde

21.02. märchenhafte Helden

22.02. Die schlimmsten Widersacher

23.02. Starke Sprüche

24.02. Lieblingsautor

25.02. Ein Buch, das bleibt

 

Irene Matt –
Der Augenblick

Für Renate ist alles ganz leicht. Sie meistert ihr Leben in ihrem eigenen Takt, ist erfolgreich in ihrem Beruf, kennt kaum Freizeit und fühlt sich so, wie sie lebt scheinbar glücklich.

Als sie am Wochenende ihre Joggingrunde beginnt, weiß sie selbst noch nicht, dass damit ihr bisheriges Leben enden wird.

Auf ihrer Wegstrecke findet sie einen Kinderwagen mit einem schlafenden Baby darin, die Mutter liegt etwas abseits schlafend im Grünen. Renate, scheinbar völlig neben sich stehend erstickt das Kind und vergräbt den toten Säugling anschließend im nahegelegenen Waldstück.

Die leitende Ermittlerin Alexandra Keller hingegen muss sich nach einem Jahr nach dem Mord an dem Säugling in der Sackgasse steckend eingestehen, dass diese Tat als ungelöst abgelegt wird.

Renate hingegen plagt ihre Tat und ihr Unterbewusstsein drängt sie zur Wahrheit. Sie gesteht den Mord an dem kleinen Marcel. Ihre Hoffnungslosigkeit kennt keine Grenzen, bis ein alter Freund von Alexandra sich Renate und weiterer ähnlicher Fälle annimmt und eine Therapiegruppe ins Leben ruft.

Diese soll sich als neue Methode zur Behandlung von Straftätern bei gleichzeitiger aktiver psychologischer Betreuung etablieren.

Einfach wegschließen? Die Frage stellt sich doch jeder, wenn er von Mördern und anderen Straftätern liest oder hört. Doch ist damit die Ursache des Problems behoben? Wie wird man zu einem Mörder oder begeht eine Straftat?

Irene Matt zeigt auf, dass die menschliche Natur vielschichtig ist und ein richterliches Urteil zwar dem Zweck dient, die Bevölkerung vor weiteren Untaten zu beschützen, allerdings sich dabei nicht näher mit der Ursache und dem Täter an sich beschäftigt.

Nur mit ausgezeichneten Therapiemöglichkeiten und dem nötigen Willen des Täters kann eine eventuelle Wiedergutmachung bzw. ein Heilung möglich sein.

 

 

Joanna King –
Vier Schwestern

Ein Ferienhaus, vier Schwestern und ein großes Beziehungsdrama. Joanna King erzählt uns die Geschichte aus der Perspektive der Icherzählerin, der jüngsten Schwester, welche früh vom vermeintlichen Zuhause floh und ihr Leben und die Liebe auf der Tanzfläche suchte.

In Italien wollen die Vier ein wenig gemeinsam etwas Zeit verbringen, doch Rose, die zweitjüngste funkt gehörig dazwischen. Sie flieht aus diesem scheinbar trauten Heim. Während die drei übrig gebliebenen Schwestern sich den Kopf über Rose zerbrechen und sogar mit dem Schlimmsten rechnen, wird endlich alles auf den Tisch gepackt und Hass und Häme beschwören Ängste und ganz neue Einsichten herauf.

Als Rose sich zu ihrem Liebhaber bekennt und eine gewagte Entscheidung trifft, vermuten die beiden älteren Schwestern, die verbittert und um die eigene Liebe buhlend, sich umgehend auf die Seite des Exmannes schlagen, ist Roses Liebesgeplänkel nur ein kleiner Zeitvertreib.

Doch King spielt gekonnt mit den Vieren, lässt tief in die elterliche Beziehung blicken und weckt somit ein wenig Verständnis für das Handeln der jeweils Einzelnen.

Ein unruhiger Roman über die Erkenntnis, dass Liebe einfach kompliziert ist und ein Leben damit noch nie einfach war.

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