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Kategorie: Bibliothek (Seite 1 von 194)

Martin Amanshauser –
Die Amerikafalle

Wir lieben sie, wir hassen sie. Nichts spaltet einen Menschen so sehr wie die USA. Ich kann mich Martin Amanshauser nur anschließen und stelle mir bei meinen Besuchen dort vor, das Barak Obama immer noch der Präsident dieser ach so großen Nation ist.

Mit „Die Amerikafalle“ hat Martin Amanshauser eine wunderbare Lektüre geschaffen, die sich nicht als Reiseführer, sondern als „Amerika-Versteher“ versteht.

Wie ticken die Amerikaner und wie gelingt es ihnen in den wirklich schwierigsten und abwegigsten Situationen immer freundlich zu bleiben? Warum herrschen dort In- und Outdoor so derart unterschiedliche Temperaturen und was um Gottes Namen will uns Trump eigentlich vormachen?

Mit einer Engelsgeduld und feiner gezielter Aufmüpfigkeit macht sich Amanshauser auf in die dunkle und unverkennbare Welt des großen Amerikas, durch Touristenmagnete, fernab von Highways und auf einen Unicampus, für den es sicherlich mehr Verhaltensregeln gibt, als unsere Gesetzbücher Paragraphen hat.

Mit viel Freude habe ich mich in diesem Buch wiedergefunden. Dank eines Trips quer durch Florida, den Rentner- und Touristenstaat Amerika haben wir uns nach Kalifornien gewagt. Auch hier quer durch den Staat lernt man die scheinbare Leichtigkeit des Lebens, wie nett und höflich andere Menschen sein können und wo man stets den besten Burger bekommt.

Zurück in Good old Germany packt einen kurz nach der Landung die Sehnsucht nach den unendlichen Weiten und dem Übermaß an Freiheit bis einen die ersten Tweets des amtierenden Präsidenten wieder in die Realität zurückholen.

Hello Sunshine Kampagne von Blanvalet!

Vielen Dank an Blanvalet und die „Hello Sunshine“ Kampagne! Es war mir eine Freude, bei der Aktion teilzunehmen.

Ich bedanke mich herzlich für das heute eingetroffene Buchpaket!

Die Sonne lockt auf die Terasse und folgende Geschichten sind jetzt mit dabei:

  • Tracy Buchanan – Die Mitternachtsschwestern
  • Cristina Campos – Die Insel der Zitronenblüten
  • Angelika Schwarzhuber – Barfuß im Sommerregen
  • Theresia Graw – Mit Hanna nach Havanna

& ein kleines türkises Armband mit kleinem Sonnenanhänger!

 

Johann G. Zaller –
Unser täglich Gift – Pestizide – Die unterschätzte Gefahr

Als Allergiker schaut man wahrscheinlich ein wenig mehr auf Lebensmittel und auf die Umwelt. Wer mit offenen Augen durch die Natur geht, stellt in letzter Zeit doch vermehrt fest, dass es immer weniger Randstreifen auf unseren Feldern gibt, kaum noch Fasane den Weg queren und das gehäuft große landwirtschaftliche Traktoren ihre Felder und Weinberge bespritzen. Wo sind die vielen Vögel und Tiere hin und brauchen unsere Lebensmittel wirklich alle diese Spritzmittel?

Johann G. Zaller hat mit seinem Sachbuch „Unser täglich Gift“ einen für die Menschheit bedauernswerten Zustandsbericht über unser Verhalten gegenüber der Biodiversität und gegenüber unserer Gesundheit abgeliefert.

Betrachtet werden die Pestizide im Alltag, die weltweiten Folgen die daraus entstehen und natürlich die erstklassige Lobbyarbeit der mittlerweile nur noch aus sechs großen Chemiekonzernen bestehenden Herstellern.

Wir erleben tagtäglich die Szenen über Dürre, verhungernde Menschen und über die traurigen Berichte der WHO über den Hunger der Welt und sind trotz moderner Technik scheinbar nicht in der Lage, diesem entgegenzuwirken. Oder wollen wir vielleicht gar nicht?

Zaller beleuchtet kurz und knapp alle Arten an Spritzmitteln, deren scheinbare Wirksamkeit und deren angebliche Verträglichkeit. Berichtet von Studien neutraler Institute und von noch viel besseren hauseigenen Studien der mächtigen Chemiekonzerne. Erschrocken war ich über die Art und Weise, wie heute in der dieser Industrie Lobbyarbeit geleistet wird. Sind wir schon so weit gekommen?

Dieses Buch soll die Menschen aufrütteln und natürlich gleichzeitig dafür sorgen, dass man sich über seine täglich verzehrten Lebensmittel mehr Gedanken macht, unser Wegwerfverhalten durch ein neues Einkaufsverhalten verbessert und über den Sinn von Biodiversität und dem dadurch verringerten Einsatz von Pestiziden macht.

Mein Garten hat schon immer Bioqualität. Gegen Blattläuse hilft ein fester Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch und gegen nervige Insekten meine treuen Gartenvögel. Umso mehr hoffe ich, dass in Zukunft unsere Nachkommen für einen Fasan, eine Feldmaus oder gar ein Rebhuhn nicht in den Zoo müssen.

In der Arte Mediathek findet man passend zum Buch noch einen wirklich schockierenden Beitrag über Pestizide und die geschickte Lobbyarbeit der produzierenden Industrien.

 

 

 

 

 

 

Witte & Wittkamp –
Taxi nach Rügen

Rügen, die wunderschöne Insel wird von einer Oldtimer-Ralley belagert. Alles was Rang und Namen in der Szene hat und über entsprechendes Kleingeld verfügt, fährt mit. Über Nacht werden die teuersten Wägen aus der Hoteltiefgarage gestohlen während Radegast und sein Ermittlerteam eigentlich mit einem Leichenfund beschäftigt sind.

Dessen Tod stellt sich als natürliche Todesursache heraus, aber wie kam die Leiche mitten in der Nacht auf die abgelegene Landstraße? Gramzow, der selbstgefällige Taxifahrer gerät ins Visier von Radegast und der lässt nicht locker.

Die Ermittlungen gehen drunter und drüber. Jeder der Rallye-Teilnehmer scheint verdächtig. Man stolpert über einen erschossenen Schweden und über einen erschossenen Blitzer, was erneut den Taxifahrer verdächtig macht.

Mit viel Erfahrung und einer gehörigen Portion Mut ermittelt Radegast in seinem ersten Fall und ich hoffe, das noch viele weitere folgen werden.

Das Autorenteam Witte & Wittkamp habe mit „Taxi nach Rügen“ eine neue Lokalkrimireihe geschaffen, die einen neugierig auf Rügen machen und mit Radegast einen liebenswerten Ermittler entstehen lassen, dem man spannend als Leser bei dessen Ermittlungen begleitet.

Mit Seetauglichkeit kann ich zwar nicht dienen, aber die Yogamatte liegt bereit für den nächsten Fall!

 

Christian v. Ditfurth –
Giftflut

In Berlin, London und in Paris steht das Wasser still. Irgendjemand hat den Hahn zugedreht. Während kurz danach das Wasser wieder läuft, stoßen de Bodt und sein Team auf einen seltsamen Mord. Ein Ehepärchen liegt scheinbar ertrunken in der eigenen Badewanne. Da es sich bei dem Toten um den Chef des Wasserwerkes handelt, glaubt de Bodt nicht an einen Zufall. Kurz darauf werden in den drei Zentren Brücken gesprengt und die Anschlagsserie scheint noch nicht vorbei.

Die Soko steckt fest und de Bodt ermittelt gewohnt abseits der Norm. Mit Yussuf und Salinger im Team werden Grenzen überschritten. Als alte Bekannte aus Moskau und ein neuer Freund aus Paris ebenfalls das Ausmaß begreifen, scheint es für die Weltmärkte und die EU schon kurz vor dem Aus zu stehen.

Der unkonventionelle Strippenzieher de Bodt löst einen Faden nach dem nächsten aus dem schier nicht enden wollenden Knäul des Terrors. Bepackt mit Kant und Nietzsche packt er das Problem an der Wurzel und sein Gegner ahnt, dass ihm ein Ebenbürtiger gegenübersteht.

Mit de Bodt rasen wir quer durch Europa und durch die Machtverstrickungen Berlins in der Hoffnung, dass dies alles nur Fiktion bleiben mag.

Atemlos jagen wir den vermeintlichen Tätern hinterher, beneiden den Mut der Aufbegehrenden und sind sprachlos über die Macht des Geldes.

Mit Giftflut hat Christian v. Ditfurth einen weiteren beeindruckenden Thriller geschaffen. Das Geld die Welt regiert, war einem als Leser ja vorher schon klar, aber nach dieser Story überlegt man sich sicherlich eine andere Alternative der Geldanlage. Ausgezeichnet!

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