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Schlagwort: Diebstahl (Seite 1 von 4)

Petra Ivanov – Kalte Schüsse

Petra Ivanov – Kalte Schüsse

Regina hat es endlich auf eine neue Position geschafft. Während Sie dort allerdings mit Neid, Missgunst und Unfairness kämpft, steckt Cavalli in einem neuen Fall. Ausgerechnet Reginas neue Kollegin wird Cavallis Team zugeteilt und bringt somit auch noch Eifersucht mit ins Spiel.

Die Tote, eine junge Kickboxerin, wurde mit einem Deformationsgeschoss hingestreckt und der Täter hinterließ keine erkennbaren Spuren. Erst als eine einsame alte Dame mit der gleichen Schusswunde aufgefunden wird, kommt der Fall ins Rollen.

Regina allerdings kämpft scheinbar auf verlorenem Posten. Sie ist überfordert mit der Hochzeit Pileckis und gerät auf der Suche nach einem Geschenk für deren Tochter Katja in einen Diebstahl. Marco, der junge Polizist schnappt sich den Dieb, nichtsahnend, dass er damit sein Todesurteil unterzeichnet hat.

Cavallis Team steckt fest. Weitere Leichen pflastern den Weg der Ermittler und erst als Regina dank ihrer ganz privaten Ermittlungen im Mordfall Marco endlich die Zusammenhänge versteht, geschieht das Unfassbare.

Mit Petra Ivanov begibt man sich nicht einfach so in eine polizeiliche Ermittlung in einem Mordfall.

Man begibt sich mit „Kalte Schüsse“ in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Gespickt mit unglaublicher Gier und Macht schildert Ivanov durch das Ermittlerteam Regina Flint und Bruno Cavalli, das oft viel tiefere Abgründe hinter einem Mord liegen. Drogenschmuggel und Bandenkriminalität sind auf dem Vormarsch und die Polizei kann kaum etwas dagegen aufbringen. Trotz internationaler Vernetzung gelingt es nur schwer, die führenden Köpfe langfristig hinter Gitter zu bringen. Oft scheint es hoffnungslos, überhaupt an die Banden heranzukommen.

Die Gier nach Geld und Reichtum zieht Organisationen nach sich, die für Außenstehende kaum nachvollziehbar sind und erleichtern somit das Handeln der Kriminellen in einem Ausmaß, das vielen von uns verborgen bleibt.

Regina sieht sich in diesem Fall auch mit ihrer Familie und der Beziehung zu Bruno stark konfrontiert und hat Mühe, ihren eigenen und ganz neuen Weg zu gehen. Pilecki durchlebt mit seiner neuen Ehefrau und deren Kind ganz neue Gefühle und Dramen, die ihn zu einem ganz anderen Menschen machen und Cavalli beginnt, sich mit seiner eigenen Familie endlich auseinanderzusetzten.

„Kalte Schüsse“ ist der dritte Teil der Regina Fling und Bruno Cavalli Reihe.

Petra Ivanov –
Tote Träume

Petra Ivanov – Tote Träume

Der zweite Fall von Regina Flint und Bruno Cavalli führt uns ins direkte Umland von Zürich. In einem Asylheim findet die örtliche Feuerwehr vier verkohlte Leichen. Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass der tote Sudanese nicht dem Brand zu Opfer fiel.

Cavalli, frisch aus Wiesbaden zurück übernimmt den Fall. Regina, die die schon lange vergangene Beziehung und die ständige Untreue Cavallis noch immer nicht überwunden hat, stürzt sich Hals über Kopf in eine neue Beziehung.

Für Cavalli beginnt nun eine Zeit des Umbruchs. Sein Sohn Chris steht unmittelbar mit dem Verbrechen in Zusammenhang. Seine Beziehung zu Regina wird wieder enger und seine Exfrau gibt endgültig auf.

Regina übergibt die Ermittlungen an Pilecki und Fahrni, wohlwissend, dass Cavalli mit seiner ganz eigenen Art schon die Spur des Brandstifters und Mörders aufgenommen hat.

Mit Petra Ivanov, deren Roman bereits 2006 erschien nicht wirklich in die Vergangenheit. Das Thema Asyl begleitet uns heute mehr denn je. Die akribische Recherche machen es dem Leser leicht, die gängigen Verfahren und die herrschende Bürokratie zu verstehen. Ein Verständnis für die Fluchtursachen zu ergründen, fällt auch den meisten Menschen in der heutigen Zeit noch schwer und Angriffe auf die Schwächsten unserer Bevölkerung scheinen leicht und scheinbar auch zu einfach zu sein.

Mit „Tote Träume“ begeben wir uns auf die Suche nach einer Erklärung für diesen unhaltbaren Zustand. Wir betrachten zwiespältig die Hilfsbereitschaft des Pfarrers, das scheinbar über natürliche Menschenliebe hinauszugehen scheint und hoffen mit Chris, dass er sich seiner Ahnen klar wird.

Cavallis Herangehensweise legt nahe, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft ein Leben lang auf der Suche nach einem wahren Zuhause, einer Heimat sind nur um festzustellen, dass die Heimat eines Menschen nicht lokal bestimmt werden sondern wahrscheinlich einzig im Herzen der Menschen selbst liegt.

Die Reihe beginnt mit dem Teil „Fremde Hände„. Der nächste Teil ist schon bestellt und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Regina Flint und Bruno Cavalli.

Andrea Camilleri –
Die Spur des Fuchses

Commissario Montalbanos zwölfter Fall führt ihn nach einem schrecklichen Traum an den Strand und dort in die bittere Realität des Lebens zurück. Dort liegt, direkt vor seiner Veranda, ein übel zugrundegerichtetes Pferd.

Nach kurzem Stopp mit seinem herbeigerufenen Team in Montalbanos Haus kommt ihnen das tote Pferd abhanden. Über Ingrid lernt Montalbano die scheinbare Besitzerin des getöteten Pferdes, Rachele, kennen, die für ein Rennen das Pferd bei einem Freund untergestellt hat.

Nach einigen Ermittlungen zeigt sich, dass zwei fast identisch aussehende Pferde gestohlen wurden und das von dem scheinbar überlebenden noch immer jede Spur fehlt, bis Montalbano nach drei Einbruchsversuchen in seinem Strandhaus und einem tödlichen Schusswechsel endlich ein entscheidender Hinweis in die Hände fällt.

Bei diesem Fall wird sich Montalbano klar, dass das Alter nicht aufzuhalten ist und das Leben für eine Liebe wohl doch zu kurz ist. Der kurze Einblick in den Pomp und den Prunk der Pferdewelt bestätigt Montalbano darin, das Essen seiner Haushälterin noch mehr zu schätzen und alte Freundschaften zu pflegen.

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