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Schlagwort: Hass (Seite 1 von 20)

Wolf Thorberg –
Fluch des Bokors

Ein Voodo-Fluch liegt über Deutschland. Während eine Unternehmergruppe schwer erkrankt ums Überleben kämpft wird Grete Pfennig als Anwältin mit der Betreuung dieses ungewöhnlichen Falls  beauftragt.

Doch Grete fühlt sich ein wenig mit den toten Hühnern und Kindersärgen überfordert und holt F. mit ins Boot, der solchen Dingen etwas anders gegenübersteht.

Verdächtigt wird ein afrikanischer Voodoopriester, der ein wahrer Meister seiner Zunft in Schein und Sein ist. Die Suche nach ihm gerät außer Kontrolle und für Deutschland im Ausnahmezustand gilt es nunmehr, einen Schuldigen dingfest zu machen. Da kommt Mary, eine junge Flüchtlingsfrau samt gestohlenem Goldbarren im Koffer gerade recht.

Für Grete und F. entwickelt sich dieser Fall mit einigen Nebensträngen letztendlich als Familienangelegenheit und beweist wieder einmal, das Geld, Gier und Neid die Welt regiert.

Ein gelungener zweiter Teil über das ungleiche Ermittler-Duo Grete und F..

 

David Gray –
Sarajevo Disco

Der zweite Teil mit Kommissar Lewis Boyle!

Boyle ist zurück und stolpert gleich über die Leiche seines alten Chefs, aber von dessen geheimem Archiv weit und breit keine Spur. Während die neue Kollegin Jale einen ehemaligen RAF-Terroristen per Kopfschuss erledigt wird Hamburg mit einer neuen gefährlichen Droge überschwemmt.

Die Chefetage ist mit politischem Gerangel beschäftigt, während die ersten Drogensüchtigen sterben und eine vermummte Truppe es so richtig krachen lässt und einen Gangcapo nach dem anderen zerschossen wird.

Boyle, der sich seiner Situation und seines Freundeskreises nicht mehr sicher ist, kommt dank Jale und einem eingefleischten Team den Killern auf die Spur.

Ein Thriller der die Wahrheit beim Schopf packt. Korruption, Drogen und blanke Gewalt beherrschen Hamburg und er kämpft dagegen an? Der Überlebenskünstler Boyle kann es sich dank seiner neuen soziopatischen Kollegin Jale gerade so leisten, den Kampf dagegen anzutreten.

Spannend, blutig und mit guten Dialogen geht es in den Kampf um Leben und Tod.

Eine Rezension zum ersten Teil findet ihr hier.

J. D. Barker –
The fourth Monkey

Das Ermittlerteam Nash und Porter werden zu einem Einsatz gerufen. Doch anders als erwartet gibt es kein Opfer im eigentlichen Sinn, denn ein Päckchen weckt die Aufmerksamkeit der beiden Ermittler und ihr Verdacht bewahrheitet sich. Der 4MK (the fourth monkey killer) hat wieder zugeschlagen, aber dieses Mal hat er es nicht mehr bis zum Briefkasten geschafft.

Nash und Porter feiern ihren Triumph über den überfahrenen Killer zu früh. Das Päckchen beinhaltet das Ohr einer Schülerin, heimliche Tochter eines Baumagnaten, und die gilt es jetzt zu finden.

Dank weiterer Kollegen und der Hilfe des CSI Ermittlers Watson kommen die Ermittlungen zügig voran. Als Porter das Tagebuch des Killers in den Händen hält und zu lesen beginnt, zweifelt er erstmals an ihrem Ermittlungserfolg, denn Emory, das Entführungsopfer scheint immer noch spurlos verschwunden.

Eine gravierende Wendung bringt das Ermittlerteam in Lebensgefahr und Porter muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

Ein sehr gelungener Thriller, blutig, düster und mit so einigen Wendungen und Überraschungseffekten, der dem Leser einen Einblick in die wirklich kranke Seele des Killers gibt und atemlos mit Porter und Nash mitfiebert.

Die geführten Dialoge zwischen den beiden Hauptermittlern Porter und Nash sowie der Dodge Charger setzen dem ganzen Thriller dann noch das Krönchen auf.

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L. S. Hilton
Maestra

Judith, die Angestellte in einem kleinen Londoner Auktionshaus kann den Hals nicht voll bekommen. Ihr Leben erscheint ihr fad und eintönig und äußerst schlecht bezahlt. Alles ändert sich mit ihrem Eintritt in ihr zweites verborgenes Leben.

In einem noblen und verschwiegenen Sexclub gelingt es Judith dann, ihre Strippen zu ziehen und von nun an geht sie im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen.

Ihr Wissen über alte Meister, erstklassige Bilder und ihr ausgeprägtes Phantasie lässt die Männerherzen höher schlagen. Die nächste Finte ist gelegt und die hübsche und intelligente Soziopatin muss nur noch abwarten.

Dieses Buch in ein passendes Genre zu drücken, dafür kann ich mich auch nach der letzten Seite nicht entscheiden und habe etwas völlig anderes aufgrund des Klappentextes erwartet.

Es traf überhaupt nicht meinen Geschmack und gab mir ein übertriebenes Bild einer britischen femme fatal ab.

Driss Chraïbi –
Inspektor Ali im Trinity College

Scotland Yard, die Wiege der Kriminalermittlungen und des klassischen Tweedanzugs sowie der steifen Uniformen des Straßen-Bobbys. Inspektor Ali passt in diesen so klar aufgestellten Haufen Ermittler wie ein Wolf in eine Schafherde. Ali fällt so ganz aus der Rolle. Liebt er doch Poesie, Kreuzworträtsel und einmalig schöne Frauen.

Er rebelliert wo er kann und wird dankbar nach Cambridge gesandt und soll dort einen Mord aufklären. Eine marokkanische Prinzessin wurde tot aufgefunden und es droht ein diplomatisches Debakel. Während alle den Selbstmord der schönen jungen Frau vermuten, kann sich Ali damit nicht wirklich anfreunden. Krach und Aufregung sind schon mal vorprogrammiert.

Für mich zwar ein wirklich kurzer Krimi aber ein gelungener Ausflug in die Welt des Inspektor Ali, der nicht unvergessen bleibt.

 

 

 

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