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Kategorie: @Fantasy (Seite 1 von 6)

Lisbeth Jarosch –
Last Haven –
Tödliche Geheimnisse

Der Kampf um eine neue Gesellschaft im Jahr 2335!

Aida arbeitet bei Techraid und ist sehr zufrieden mit ihrem Leben, auch wenn die Lebensmittel knapp sind und es außer Arbeit eigentlich nichts weiter im Leben gibt. Als sie sich ernsthaft verletzt und im Krankenhaus behandelt werden muss, steht sie völlig neben sich.

Ihre alte Arbeit bei Techraid kann sie nicht mehr ausführen und wird somit ohne Wenn und Aber zwangsversetzt. Im Inneren Ring C angekommen, schließt sie zwar Freundschaft und genießt das scheinbar viel bessere Leben, steht allerdings aufgrund ihrer mangelnden Fähigkeiten unter ständiger Beobachtung und unter Druck. Mehr und mehr beschleicht sie der Gedanke, dass es hier nicht mit rechten Dingen zugeht.

Erst als sie sich Zugang zu einem unter Verschluss stehenden Labor verschafft, wird ihr klar, was hier eigentlich gespielt wird und die Zeit wird knapp. Aida muss eine Entscheidung treffen.

Wollen wir in einer Welt leben, in der nur noch unsere Fähigkeiten zählen und das Menschliche völlig in den Hintergrund tritt? Als Leser stellt man sich mehr als einmal die Frage, wie man selbst handeln würde.

Eine wirklich spannender Zukunftsroman, der einem klar macht, wie einzelne Menschen eine ganze Gesellschaft beeinflussen können und das wir trotz unserer dunklen Vergangenheit scheinbar nichts an Menschlichkeit dazugelernt haben.

Vielen Dank an Piper und an Lisbeth Jarosch!

Celeste Ealain –
Ich bin: Das Ende

Edrian, Vampir und seines Zeichens Menschenjäger stößt bei seiner Jagd auf ein ganz besonderes Menschenwesen. Die junge Silena bringt ihm bei seinem Auftraggeber unerwartet einen kleinen Bonus ein. Er darf selbst von ihrem entnommenen Blut trinken.

Die Rasse der Menschen steht kurz vor der Ausrottung. Um die Ausrottung des eigenen Vampirvolkes zu verhindern, wird alles nur Erdenkliche in die Forschung um künstliches Blut getan. Silena und ihr außergewöhnliches Blut scheinen endlich die Lösung für das Problem.

Doch Edrian, einmal vom Blut der jungen Silena gekostet, macht eine Wandlung durch und landet somit selbst in der Forschungsanstalt.

Silena überzeugt, dank der Macht ihrer Gedanken, Edrian zu einem Fluchtversuch, doch die scheinbare Freiheit der beiden währt nicht lange. Der blutige Geruch, den Silena verströmt, lässt Edrian mehr als einmal in Wanken geraten und gestaltet das Überleben der beiden Spezies als schwierig.

Erst als beide begreifen, wozu Silena wirklich fähig ist, beginnt ein neues Zeitalter.

Ich bin: Das Ende entpuppt sich dem Leser nicht nur als reiner Sci-Fi Fantasyroman. Der erste Teil der Dystopie führt in eine scheinbar ausweglose Situation zweier völlig fremder Spezies (es erinnerte mich an Enemy Mine – mein geliebter Feind), deren Machtgefälle und deren gegenseitige Anziehung klar machen, dass mit dem Ende des ersten Teiles die Revolution erst richtig losgeht.

 

Claudia Pietschmann & Rainer Wekwerth –
Hamburg Rain 2084: V2

Der Juggernaut Ruiz kämpft sich durch sein armseliges Leben und der Unterwelt. Als er endlich seiner Lebensweise überdrüssig ist und sein Kampf mit dem Tod des Gegners endet, muss er fliehen. Aber wohin?

Auf der Flucht hilft ihm die schöne Helena, die ihre Schönheit Dr. Golding verkauft und sich und Ruiz in Freiheit wähnt.

Doch Freiheit hat für Menschen, die im Hamburg im Jahre 2084 leben nicht immer die gleiche Bedeutung. Die Stadt ist schon lange geflutet und dank immenser Bauten findet selbst die ärmsten der Armen noch eine scheinbar gute Unterkunft

Das Leben ist allerdings strengstens hierarchisch aufgebaut, Armut zu Armut, eine dünne Mittelschicht und ganz oben, nah der Sonne, dort wohnen natürlich die Reichen.

Ein Aufstieg in eine höhere Ebene ist schier unmöglich und einzig Helena scheint daran zu glauben, dass sie mit ihrer Gesundheit sich einen weiteren Aufstieg und ein normales Leben mit dem ehemaligen Flüchtlig Ruiz erkaufen kann…

Ein dramatisches Endzeitepos, welches als sechsteilige Staffel noch einiges an Storys zu bieten hat.

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