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Kategorie: Jugendbuch (Seite 1 von 37)

Allen Say –
Großvaters Reise

Allen Say - Großvaters Reise

Allen Say – Großvaters Reise

Allen Say war sich lange nicht darüber im Klaren, welche Geschichte in der Vergangenheit und der Sehnsucht seines Großvaters liegt.

Im traditionellen Japan geboren begibt sich der Großvater mutig mit offenen Augen und Ohren in die ferne weite Welt. Seine Reisen führen ihn in allerlei Länder. Er lernt fremde Menschen kennen und trägt dennoch eine ungeahnte Sehnsucht nach seinem Zuhause in sich.

In seinem Traumland Kalifornien angekommen verliebt er sich und wird sesshaft und gründet eine Familie. Dennoch lodert diese kleine Flamme Heimweh immer stärker bis er endgültig beschließt zurückzukehren.

Allen Says Reise endet für den Großvater mit dem Krieg und dessen abertausende von Toten. Eine Rückkehr in sein geliebtes Kalifornien scheint ihm für immer versagt.

Diese unbändige Sehnsucht packt Allen Say durch die Erzählungen seines Großvaters und er begibt sich selbst auf diese lange Reise. Doch kann er seine Sehnsucht stillen.

Dieses moderne Märchen Says zeigt uns auf, dass wir eigentlich unsere Heimat immer im Herzen mit uns tragen, egal wie weit oder nah wir auch entfernt von dieser sein mögen.

Unsere Kultur, unser Lebensziel und unsere unbändige Neugierde sollte uns regelmäßig aufrütteln zu reisen und fremde Länder und neue Menschen und deren Kultur kennenzulernen.

Eine Sehnsucht zu stillen bedeutet nicht, dass man sein Ziel endgültig erreicht hat.

Allen Says „Großvaters Reise“ in der Edition Bracklo erschienen ist ein bezaubernd ehrliche Geschichte, die die Lust auf Abenteuer und eine unbändige Neugierde weckt. Was wären wir für Menschen ohne den Drang und die Sehnsucht, die Welt zu bereisen und seinen eigenen kleinen Horizont zu erweitern?

Ich bedanke mich herzlich bei Edition Bracklo und Dr. phil. Silke Hallmann für „Großvaters Reise“. Diese wunderschön in rotes Leinen gebundene und gezeichnete Geschichte ist eine ganz besondere Lesereise wert.

Andreas Suchanek –
Ein MORDs-Team –
Die fünfte Dynastie –
Der Fall Corey Parker 1

Andreas Suchanek - Ein MORDs-Team - Die fünfte Dynastie - Der Fall Corey Parker

Andreas Suchanek – Ein MORDs-Team – Die fünfte Dynastie – Der Fall Corey Parker

Nachdem in den ersten Teilen „Die Akte Marietta King“ zumindest dem Mörder der jungen Marietta King von den vier jungen Ermittlern Olivia, Randy, Mason und Danielle das Handwerk gelegt werden konnte, ist jedoch immer noch unklar, wer diesen damals angeordnet hat.

Alles deutet darauf hin, dass die Spuren erneut ins Jahr 1985 zurückführen. Die damalige Brandkatastrophe auf der Zirkusinsel führt die Vier zurück in die Geisterbahn und ausgerechnet dort stoplern sie über eine Leiche.

Diese entpuppt sich nach ersten Ermittlungen als der lange verschollene Corey Parker. Während die örtlichen Behörden und die Dynastien verzweifelt versuchen, die Identität des Toten geheimzuhalten, wird den Vieren samt der Reporterin Sonja Walker schnell klar, dass das sichtbare Einschussloch so rein gar nichts mit dem damaligen Mordszenario gemeinsam hat.

Corey Parker sollte eigentlich gemeinsam mit dessen Schwester Wendy in den Tiefen des Ozeanes liegen. Das Geständnis der Mutter, die das Zwillingspärchen von den Klippen in den vermeintlichen Tod stieß, war also nur gelogen?

Nichtsahnend, das neben den Dynastien jetzt auch noch ein weiterer Gegner einen ganz eigenen Rachefeldzug vorantreibt, begeben sich die Vier in höchste Gefahr.

Schon auf den ersten Seiten war klar, dass ich diese Fortsetzung wieder nicht aus der Hand legen kann. Diese vier sympatischen Kids, in denen man sich als Leser leicht wiederfindet, treten mutig in einen Kampf gegen Ungerechtigkeit, und verlorengeglaubter Hoffnung.

Doch dieses Mal haben die Dynastien mehr Punkte auf dem Spielbrett und den entscheidenden Schachzug bereits getan. Danielles Welt gerät dank der Spielzüge ihres Vaters gehörig aus den Fugen.

Dieser Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, dem heutigen und dem damaligen Ermittlerteam macht es so unglaublich spannend! Wer lüftet welches Geheimnis und wer steckt hinter dem geheimnisvollen „Grafen“. Dies gilt es also nunmehr zu lösen. Ich kann es kaum erwarten!

Die vorhergehenden Fälle findet ihr hier:

Die vergessenen Akten

Spiel im Schatten

In den Trümmern

Das Echo des Schreis

Holly Bourne –
Spinstergirls
Was ist schon normal?

Was ist schon normal? Diese Frage hat sich ja schon jeder einmal gestellt und man sollte sie sich auch ab und an noch regelmäßig stellen.

Evelyn allerdings, scheint jenseits von Normal zu sein. Frisch aus einer langanhaltenden Zwangsstörung hat sie es endlich wieder zur Schule geschafft und kämpft dort alltäglich gegen ihre Sucht.

Ihr gelingt es neue Freundschaft mit Lottie und Amber zu schließen, begibt sich trotz Bedenken ihrer Therapeutin Sarah auf Dates und endet in einem Desaster.

Aber was wäre das Leben eines Teenagers, wenn er daraus nicht lernen würde? Doch Evie vergisst den ersten Typen und steigt gleich ins nächste Abenteuer und trifft auf Oli, der ihr erschreckenderweise den Spiegel offen und ehrlich vorhält. Gedrängt von der verzweifelten Suche nach der Liebe und dem so heilenden geliebtwerden missachtet Evie alle Warnhinweise und Selbstbeobachtungen.

Einzig Lottie und Amber, die den Club der Spinster-Girls gründen und von nun an für den reinen Feminismus kämpfen, helfen Evie mehr als einmal unbekannter Weise aus dieser bitteren Falle des Selbstzweifels.

Holly Bourne hat mit „Spinster Girls“ und dem ersten Teil – Was ist schon normal – eine wunderbare Trilogie über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens geschaffen. Begleitet von Evie sieht man nunmehr Menschen mit Zwangsstörungen aus einem ganz anderen Licht und es macht einem einfach, den wahren Menschen dahinter zu erkennen.

Man fiebert mit Evie durch die Kapitel, hofft inständig, dass das nächste Date ein Volltreffer wird und denkt gerne an die eigene Zeit der Dates und schrecklichen Partys zurück. Mit ihren Freundinnen Lottie und Amber hält das Thema Feminismus endlich Einzug in unsere Jungendzimmer zurück!

Vielen Dank an Vorablesen und an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass der Inhalt der Rezension sowie das Bildmaterial mein Eigentum sind. Das Buch wurde von mir kostenlos für Rezensionszwecke zur Verfügung gestellt! #Werbung ohne Bezahlung!

 

Ich freue mich auf den nächsten Teil!

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