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Kategorie: Jugendbuch (Seite 1 von 8)

Ashley Elston –
Spurlos

Ein Leben im Zeugenschutzprogramm ist nur schwer vorstellbar. Doch Meg, eigentlich Anna oder wie auch immer lebt diesen Alptraum mit ihrer Familie tag täglich. Bei Nacht und Nebel in ein neues Zuhause, neue Namen und immer wieder neue Geheimnisse zwingen Meg dazu, Regeln aufzustellen. Doch als es mit ihrer Mum und deren Hang zur Flasche immer schlimmer wird, kommen auch alte Erinnerungen wieder und Meg beschließt, das die Regeln da sind, um gebrochen zu werden und es Zeit ist, mit dem Programm ein Ende zu machen. Dank Hilfe neu gewonnener Freunde dreht Meg den Spieß um und geht auf die Suche!

Spannendes Abenteuer über Freundschaften, Liebe und ein Leben auf der Flucht!

Michael Ende –
Der
satanarchäolügenialkohöllische
Wunschpunsch

Aufgeschoben scheint nicht aufgehoben. Für die beiden Hexen Irrwitzer und Vamperl tickt die Uhr. Sie waren aber auch einfach dieses Jahr zu gut und ihr Soll auf dem „Böse-Konto“ bringt einiges an Fragen mit sich.

Kater Maurizio und Rabe Jakob aber haben Lunte gerochen und brauchen dringend einen Plan um das Schlimmste zu verhindern.

Michael Ende hat wieder eine klare Linie in seinem Buch gezogen. Es gibt Gut und Böse und aus Böse wird mit ein klein wenig Überzeugung natürlich am Ende immer Gut, auch wenn sich Maurizio und Jakob hier ganz schön anstrengen müssen.

Ein wirklich gut gelungenes Kinderbuch mit lustigen Charakteren!

 

Kathryn Erskine –
Schwarzweiss hat viele Farben

Ein wunderbarer Roman über Freundschaft, das Anderssein und das Dazulernen.

Caitlin hat Asperger und ihr Bruder half ihr bisher durch das Leben. Doch dieser wird bei einem Attentat in seiner Schule erschossen und so bleibt nur noch der Vater übrig, welcher mit dem Tod seines Sohnes zu schwer beschäftigt ist um sich richtig um Caitlin zu kümmern.

Dank einer engagierten Lehrerin findet Caitlin dann doch noch heraus, was Freundschaft und Gefühle für ihre Umwelt bedeuten und hilft sogar ihrem Vater über die Trauer hinweg.

Wunderbar einfühlsam, ehrlich und einfach nur schön!

Steve Feasey –
Changeling

Trey Laporte ist eigentlich ein ganz normaler Teenager. Er lebt in einem Waisenhaus und ist dort mehr oder weniger glücklich. Eines Morgens wacht er jedoch in einem völlig zerstörten Zimmer auf und er weiß nicht mehr weiter. Als Mittags dann noch sein angeblicher Onkel auftaucht und ihn mitnimmt, hat er Angst und will erst mal fliehen.

Jedoch vom Luxus seines „Onkels“ verwöhnt und verzaubert, muss er feststellen, das man die Wahrheit nicht immer erfahren möchte. Trey ist kein normaler Teenager, er ist ein Werwolf, und zwar einer der letzten reinrassigen seiner Art.

Die Gefahren, die auf Trey warten, versuchen nun Lucien, der Vampir-Onkel, dessen Tochter Alexa, die Zauberin und der Mensch Tom, mit ihm gemeinsam zu lösen.

Dann wird jedoch Alexa von einem Spion gekidnappet und Luciens böser Bruder versucht, die Welt an sich zu reißen. Werden Trey und sein Team Alexa retten?

Spannende Geschichte über einen Waisenjungen, welche anfangs etwas an Harry Potter erinnert, aber dann gleich deutlich spannender und in guter Erzählweise voranschreitende Kämpfe und teils auch witzige Dialoge mit sich bringt.

Ich freue mich bereits auf den zweiten Teil.

Natasha Farrant –
Die Geschwister Gadsby

Wenn man mehr über eine chaotische und dennoch traurige Familie erfahren will, dann ist man hier genau richtig!

Bluebell, genannt Blue hat einen dramatischen Hang zur Filmwelt und inszeniert die einzelnen Tage der Familie Gadsby bis zum Heiligabend.

Der sollte eigentlich etwas ganz besonderes werden, denn an diesem Tag feiert die Familie den Abschied von Iris, der Zwillingsschwester von Blue. Doch dieses Jahr ist alles anders.

Ein traurig schöner Jugendroman über ein wundervoll selbst inszenierte Familienzusammenführung!

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Kelly Fiore –
Der tiefe Fall der Cecelia Price

Die begabte Musterschülerin CeCe findet sich nun im betreuten Erziehungsheim wieder. Sie gibt sich selbst die Schuld am Tod ihres Bruders und steht kurz vor der Urteilsverkündung – Knast oder Freispruch?

Während sich ihre Pflichtverteidigerin sich ein Bein nach dem anderen für CeCe ausreißt, steckt CeCe selbst in sich fest.

Ihre Weigerung sich zu öffnen und die Erkenntnis, das sie das klägliche bisschen Rest ihrer Familie auch noch zerstört hat, hat sich fest ihrem Herzen eingebrannt.

Erst als sie merkt, dass Andere an sie glauben, gelingt es ihr, sich selbst gegenüberzutreten.

Ein faszinierender Jugendroman, der sich stets am Rande des Abgrunds befindet und es irgendwie immer wieder schafft, Hoffnung erscheinen zu lassen.

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Cornelia Franz –
Das Land des Vergessens

Siri, deren Bruder von einem Baumhaus zu Tode stürzte, hat es nicht leicht. Aber für Siri ist ihr Bruder Jesse nicht tot. Siris Mutter leidet so stark an Verzweiflung darüber, das ihr Mann ausgezogen ist und sie die Trauer über Jesse nun alleine bewältigen muss, das es oft zum Streit zwischen Siri und ihr kommt.

Siri kann einfach nicht vergessen. Sie kann nicht, denn sie will es nicht. Und somit fängt die Geschichte an und nimmt ihren Lauf. Alles was nun von Bedeutung ist, ist das alte Lichtschwert von Jesse. Nun trägt es Siri und beschützt es, als ob es um ihr Leben ginge. Sie liebt es und es ist ihr einziges Erinnerungsstück an Jesse, haben doch ihre Eltern alle Gegenstände und Photos entsorgt und sie somit zu einem Einzelkind gemacht.

Eines Tages will sie das Lichtschwert vor ihrer Mutter verstecken und geht zum Baumhaus. Nachdem Sie es erklommen hat, befindet sie sich nicht mehr in dieser Welt. Sie steht nun an einem Strand, hat die Füße im Sand und sieht meilenweit nichts anderes als Sand. Zweifel über sich selbst machen sich breit, aber Siri ist stark und gibt nicht auf. Landeinwärts läuft sie nun voran und trifft dort auf Hunter, der beste Freund ihres Bruders, der ebenfalls sein Lichtschwert mithat. Nun sind sie also zu zweit und machen sich auf die Suche nach Jesse, dessen Stimme sie auf ihrer Reise durch das unbekannte Land immer wieder hören. Sie treffen andere Kinder und müssen feststellen, das diese Kinder in der wirklichen Welt, so wie auch Jesse, tot sind. In gefährlichen Norden, wo sie ihn vermuten, treffen sie auf Magdalena, ein Schattenkind, das sich als einzige vor den Nebelkriegern retten konnte. Mit ihr als Verbündete machen sie sich nun weiter auf, denn Jesse muss befreit werden. Einige Abenteuer müssen bestanden werden und wichtige Entscheidungen getroffen werden. Damit Jesse, Siri und Hunter wieder normal leben können.

Schönes Buch, fast schon im Märchenstil geschrieben, über ein Kind, das seinen geliebten Bruder nicht vergessen kann und uns zeigen soll, das der Tod durchaus nicht vergänglich ist.

Susanne Fülscher –
Mia und das Schwesterdings

Mia bekommt ein Schwesterchen. Spannend und ganz aufgeregt ist sie, weil sie diesesmal schon viel älter und erfahrener ist als bei der kleinen Lena.Sie hat viel vor mit der kleinen Josefine und kann es genauso wie der Rest der Familie nicht erwarten, das die kleine Josefine endlich auf die Welt kommt, doch vorher gilt noch der Alltagstrott aus dem Elternschlafzimmer zu entsorgen und etwas aufzupeppen. Doch es kommt alles ganz anders bei Miss Butterfly. Jette bekommt Familienzuwachs, ungeplant und anfangs ungeliebt und es wird richtig turbulent. Streiche und Tricks müssen her, damit die vier Freundinnen weiterhin auch nur vier bleiben.

Fülscher hat eine weitere Fortsetzung von Mia und deren lustigen Familie geschrieben. Schön geschrieben, ein klassischer Mädchenroman.

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Jostein Gaarder –
Sofies Welt

Freude und Leid haben mich durch dieses Buch begleitet. Was als Geschichte anfängt, endet als all das Wissen über die Philosophie und meine Lesereise durch die Welt war komplizierter als je zuvor.

Sofie entdeckt in ihrem Briefkasen seltsame Briefe. Fragen über Fragen und wer soll diese denn beantworten. Sofie fällt es nicht leicht hier klar zu sehen und kann nicht umhin, an eine Verwechslung zu glauben. Doch dann spitzt sich die Szenerie zu und Sofie muss sich fragen, ob sie nicht tatsächlich die wahre Empfängerin dieser Briefe ist?

Ein wunderbar philosophisches Versteckspiel um Sehnsucht, Wissen und der Magie des Lernens.

Ein fantastisches Abenteuer!

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Alan Bradley –
Flavia de Luce
Tote Vögel singen nicht

Um es gleich vorwegzunehmen, der Mord in diesem Fall ist reine Nebensache und wird natürlich von Flavia aufgeklärt. Dieser Teil der Flavia de Luce Reihe hingegen widmet sich ganz der Rückkehr der toten Mutter Harriet nach Buckshaw.

Flavia und der Rest der Familie verlebt derzeit umhüllt in einer nebligen Wolke in ihrem alten Manor. Die Leiche von Harriet wird mit Prunk und militärischen Ehren der Familie zur Beisetzung in die Familiengruft überstellt und während der Beerdigunsgvorbereitungen tauchen so manche zwielichtige Gestalten auf.

Ausgerechnet Winston Churchill setzt Falvia einen Floh ins Ohr und der gilt aufzuklären. Ein Plan muss her und dabei verlässt sich die junge Flavia natürlich samt und sonders auf ihr Chemielabor und natürlich auch auf ihren getreuen Doggers.

Ein weiterer spannender Teil, der einem die Hintergründe der Familie de Luce ein wenig genauer erklärt und dabei nebenbei noch ein altes Geheimnis lüftet und eines mit sich weiter begräbt.


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