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Kategorie: Jugendbuch (Seite 2 von 40)

Alan Bradley –
Flavia de Luce –
Mord im Gurkenbeet

Alan Bradley – Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet

Mit „Mord im Gurkenbeet“ startet Alan Bradley mit seinem Flavia de Luce Debüt.

Flavia, die junge gewitzte Detektivin sieht die Welt mit ihren ganz eigenen Augen. Durch Reagenzgläser, Giftmischungen und Chemiebüchern fühlt sie sich ihn ihrem kleinen Labor pudelwohl und entgeht den fiesen Tyranneien ihrer älteren Schwestern, die ihr den Tod der Mutter fast täglich unter die Nase reiben.

Als ihr Vater, dank einer Leiche im hauseigenen Gurkenbeet, des Mordes beschuldigt wird, erwacht in Flavia eine bisher unbekannte Leidenschaft. Sie glaubt natürlich fest an die Unschuld ihres Vaters und fängt trotz Polizei vor Ort mit ihren ganz eigenen Ermittlungen an.

Zum Leidwesen des leitenden Beamten, dem Pfarrer und der Haushaltshilfe kommt sie mit ihrer ganz eigenen Art verblüffend gut voran und kommt dem Täter damit viel zu nah. Dodger, der Hausbutler mit übler Kriegsneurose hat ein Auge auf seinen neugierigen Schützling geworfen und steht für den Notfall parat.

Mit Flavia de Luce hat Alan Bradley eine kleine neugierige Detektivin geschaffen, die durch den Tod der Mutter viel Leid in sich trägt und es dennoch schafft, nicht gnadenlos unterzugehen.

Mit Flavia begibt man sich in ein klassisches britisches Nest und in die Familie de Luce, wo man stets bemüht ist, die Fassung und den Schein zu wahren.

Man kann nicht anders, man muss diese kleine Giftmischerin einfach ins Herz schließen und hofft inständig, dass man noch unendlich viele Abenteuer mit ihr erleben wird.

Corinna Möhrke – Klara & Delfi

Corinna Möhrke – Klara & Delfi

Kopfkino, das Ende der Angst!

Die kleine Klara schließt mit dem verletzten jungen Delfin Delfi Freundschaft. Sie toben im Meer, spielen ausgelassen und freuen sich über ihr Beisammensein.

Klara merkt jedoch, obwohl Delfis Wunden äußerlich fast vollkommen verheilt sind und nur wenige Narben noch sichtbar, dass irgendetwas Delfi bedrückt.

Spielerisch arbeitet sie sich zu Delfis Problem vor und greift dabei auf die Kopfkino-Methode zurück. Aus eigener Erfahrung heraus lernte sie, dank der Methode ihrer Mutter, mit der eigenen Angst umzugehen. Jetzt bringt sie auch Delfi damit auf den Weg zu innerer Freiheit.

Delfi hat Probleme mit der Tiefe des Ozeans und fürchtet sich mit Klara hinab zu tauchen. Doch die wunderbare Freundschaft zu Klara und der erlernten Kopfkino-Methode steht nunmehr der völligen Freiheit und dem Weg aus der eigenen Angst nichts mehr im Weg.

Ein Buch das Mut macht, auf sich selbst zu hören und sich auch auf die eine umgebende Angst einzulassen.

Mit viel Feingefühl und bunten hell leuchtenden Farben erzählt uns Corinna Möhrke mit „Klara & Delfi“, wie man seine eigene Angst dank einfacher Methode besiegen kann.

Ich bedanke mich herzlich bei Corinna Möhrke für das Rezenionsexemplar „Klara & Delfi“.

Im Anschluss an das Buch durfte ich der Autorin noch 5 Interviewfragen stellen. Die Antworten dazu findet Ihr hier.

Christine Heimannsberg
Gelobtes Land – Hoop

Christine Heimannsberg – Gelobtes Land – Hoop

„Ihr Leben hat Lives die Sprache verschlagen“, mit diesem Satz ist die Welt in Christine Heimannsbergs „Gelobtes Land“ ausgezeichnet umschrieben.

Die junge Lore trifft sich regelmäßig heimlich auf dem Markt mit dem jungen Jul. Sie sieht Hoffnung und den Weg in eine neue Zukunft als Mutter und Ehefrau. Doch als sie auf dem Weg nach Hause an den eigenen Feldern vorbeikommt wird ihr schnell klar, dass ihr bisheriges Leben gerade ein Ende gefunden hat. Ihr jüngerer Bruder hat gerade den Nachbarn getötet und das Chaos bricht los.

Drohnen schweben über das Haus und den Hof herein und eine Feuerbrunst vernichtet alles und jeden. Einzig Lore und ihr Bruder können vor dem Feind fliehen.

Hunger und Durst treibt sie schier in den Wahnsinn und von einer Gefahr in die Nächste. Die Gesetze sind streng und nur Lores Glauben an die alten Geschichten ihrer Großmutter treiben sie voran. Sie müssen ins Gelobte Land um sich endlich aus diesem Elend befreien zu können.

Während die Beiden mit ihrer Vergangenheit kämpfen und mutig gen Süden ziehen wird ihnen schnell klar, dass auch die wenigen Menschen, auf die sie treffen, kaum überleben können.

Die Umwelt ist zerstört, die Städte wie auch die Felder verseucht. Der erste Fallout lange Jahre vor der Geburt der Beiden war nur der erste Schritt in dieses elende Leben. Während in der Schule die Berechnung der Halbwertszeit wichtiger war als notwendiges Überleben im Alltag, müssen beide jetzt um ihr Überleben kämpfen.

Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich ja zuletzt und mit List, einer gehörigen Portion Überlebenswille und dem Gedanken an eine bessere Welt treibt sie voran.

Mit Lore und Jame begeben wir uns als Leser in eine völlig zerstörte Welt. Atomare Zerstörung, Unterdrückung und Ausbeutung lassen uns vielleicht auch in unserer eigene Zukunft sehen. Doch die Vergangenheit lässt Lore nicht im Stich, sie hofft und besteht einfach auf eine bessere Welt.

Am Ende der Zivilisation angekommen bin ich natürlich gespannt auf den nächsten Teil und bange gerne mit der Optimistin Lore, ihrem zur Besinnung gekommenen Bruder Jame, Jul dem hoffnungslosen Romatiker und Sim, die es einem nicht leicht macht, sie zu mögen.

Vielen Dank an Christine Heimannsberg und an Bookmundo für das kostenlose Rezensionsexemplar.

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