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Schlagwort: Schule (Seite 1 von 7)

Thomas Klupp –
Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Thomas Klupp - Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Thomas Klupp – Wie ich fälschte, log und Gutes tat

Benni, Vince und Prechtl sind die allerbesten Freunde.

Gerade mitten in der Pubertät steckend machen sie ihre kleine Münchener Vorstadt unsicher. Für die drei Tenniscracks zählen derzeit nur Sex, Alkohol und Drogen.

In der Schule wird gefälscht, betrogen und abgeschrieben was das Zeug hält. Doch Benni treibt es ein klein wenig auf die Spitze.

Seit dem letzten Halbjahr fälscht er alles was ihm unter die Finger kommt. Seine Eltern, der Vater Chirurg, die Mutter schwankt zwischen Lügen und Depressionen, sind scheinbar in ihrer Welt angekommen.

Zwischen Poolpartys, Spendenaktionen und elitären Lesekreisen gelingt es Benni spielend, bei allen Betrügereien reichlich abzukassieren.

Der Titel ist Programm! Die Eltern leben die Geltungssucht, die Hoffnung auf Anerkennung und echter Freundschaft und erziehen Benni zu einem scheinbar netten, höflichen und wohlerzogenen Tenniscrack, der den Damen des Lesekreises schlaflose Nächte bescheren.

Teilweise erkennt man sich mit einem Augenzwinkern wieder. Man blickt zurück auf die eigene Schulzeit und ist dankbar, dass man diese Zeit unbeschadet überstanden hat. Ebenfalls ist man erstaunt, dass man diese Zeit so ganz ohne Handy, Internet und Social Media überlebt hat.

Thomas Klupp spiegelt die heutige Welt in dieser so fiesen, witzigen und hochmütigen Geschichte um Benni und seine Freunde wieder. Man fragt sich, ob dieser irrwitzige Leistungsdruck in der Schule und im Sport die Kindheit anders prägt. Egoismus und die Mitgliedschaft im elitären Kreis gehört heute zum „must have“ der Kindererziehung. Um das alles zu „Überleben“, gehört fälschen, lügen und Gutes tun quasi schon zum Stundenplan.

Wer auf Sarkasmus und feine Ironie steht, ist hier genau richtig. Genau wie angekündigt: ganz großes Tennis!

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt!

Holly Bourne –
Spinstergirls
Was ist schon normal?

Was ist schon normal? Diese Frage hat sich ja schon jeder einmal gestellt und man sollte sie sich auch ab und an noch regelmäßig stellen.

Evelyn allerdings, scheint jenseits von Normal zu sein. Frisch aus einer langanhaltenden Zwangsstörung hat sie es endlich wieder zur Schule geschafft und kämpft dort alltäglich gegen ihre Sucht.

Ihr gelingt es neue Freundschaft mit Lottie und Amber zu schließen, begibt sich trotz Bedenken ihrer Therapeutin Sarah auf Dates und endet in einem Desaster.

Aber was wäre das Leben eines Teenagers, wenn er daraus nicht lernen würde? Doch Evie vergisst den ersten Typen und steigt gleich ins nächste Abenteuer und trifft auf Oli, der ihr erschreckenderweise den Spiegel offen und ehrlich vorhält. Gedrängt von der verzweifelten Suche nach der Liebe und dem so heilenden geliebtwerden missachtet Evie alle Warnhinweise und Selbstbeobachtungen.

Einzig Lottie und Amber, die den Club der Spinster-Girls gründen und von nun an für den reinen Feminismus kämpfen, helfen Evie mehr als einmal unbekannter Weise aus dieser bitteren Falle des Selbstzweifels.

Holly Bourne hat mit „Spinster Girls“ und dem ersten Teil – Was ist schon normal – eine wunderbare Trilogie über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens geschaffen. Begleitet von Evie sieht man nunmehr Menschen mit Zwangsstörungen aus einem ganz anderen Licht und es macht einem einfach, den wahren Menschen dahinter zu erkennen.

Man fiebert mit Evie durch die Kapitel, hofft inständig, dass das nächste Date ein Volltreffer wird und denkt gerne an die eigene Zeit der Dates und schrecklichen Partys zurück. Mit ihren Freundinnen Lottie und Amber hält das Thema Feminismus endlich Einzug in unsere Jungendzimmer zurück!

Vielen Dank an Vorablesen und an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass der Inhalt der Rezension sowie das Bildmaterial mein Eigentum sind. Das Buch wurde von mir kostenlos für Rezensionszwecke zur Verfügung gestellt! #Werbung ohne Bezahlung!

 

Ich freue mich auf den nächsten Teil!

Holly Bourne –
Spinster Girls –
Was ist schon normal?

Was ist schon normal? Diese Frage hat sich ja schon jeder einmal gestellt und man sollte sie sich auch ab und an noch regelmäßig stellen.

Evelyn allerdings, scheint jenseits von Normal zu sein. Frisch aus einer langanhaltenden Zwangsstörung hat sie es endlich wieder zur Schule geschafft und kämpft dort alltäglich gegen ihre Sucht.

Ihr gelingt es neue Freundschaft mit Lottie und Amber zu schließen, begibt sich trotz Bedenken ihrer Therapeutin Sarah auf Dates und endet in einem Desaster.

Aber was wäre das Leben eines Teenagers, wenn er daraus nicht lernen würde? Doch Evie vergisst den ersten Typen und steigt gleich ins nächste Abenteuer und trifft auf Oli, der ihr erschreckenderweise den Spiegel offen und ehrlich vorhält. Gedrängt von der verzweifelten Suche nach der Liebe und dem so heilenden geliebtwerden missachtet Evie alle Warnhinweise und Selbstbeobachtungen.

Einzig Lottie und Amber, die den Club der Spinster-Girls gründen und von nun an für den reinen Feminismus kämpfen, helfen Evie mehr als einmal unbekannter Weise aus dieser bitteren Falle des Selbstzweifels.

Holly Bourne hat mit „Spinster Girls“ und dem ersten Teil – Was ist schon normal – eine wunderbare Trilogie über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens geschaffen. Begleitet von Evie sieht man nunmehr Menschen mit Zwangsstörungen aus einem ganz anderen Licht und es macht einem einfach, den wahren Menschen dahinter zu erkennen.

Man fiebert mit Evie durch die Kapitel, hofft inständig, dass das nächste Date ein Volltreffer wird und denkt gerne an die eigene Zeit der Dates und schrecklichen Partys zurück. Mit ihren Freundinnen Lottie und Amber hält das Thema Feminismus endlich Einzug in unsere Jungendzimmer zurück!

Ich freue mich auf den nächsten Teil!

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