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Schlagwort: Krankheit (Seite 1 von 6)

Jonas Winner –
Die Party

Jonas Winner – Die Party

Nach „Die Zelle“ und dem letztjährigen „Murderpark“ gab es dieses Jahr die Einladung zu „Die Party“. Mit dem Slogan „Wer Glück hat, stirbt als Erster“ hat Jonas Winner eine  klassisch blutige Erzählstrategie gewählt.

Brandon, der sehr zurückgezogen lebende Arztsohn lädt erneut zur Halloween-Party. Dieser Party-Revival Einladung aus den achtziger Jahren folgen die damaligen zehn Freunde.

In der Einsamkeit des Waldes  läuft es jedoch gleich zu Beginn anders als erwartet. Brandon stirbt bei seiner Showeinlage. Ein Schock durchfährt die restlichen Partymitglieder. Während die wildesten Spekulationen aufkommen und sich die zehn alten Freunde gerade wieder neu kennenlernen, erscheint der tote Brandon per Video auf dem riesigen Monitor und verkündet seine Botschaft: nur wer als letztes übrigbleibt, wird dieses Haus lebend verlassen.

Für die zehn Freunde tickt die Uhr. Plötzlich stellt sich für alle die Frage, wer ist Feind und wer ist tatsächlich ein Freund.

Jonas Winner hat mit „Die Party“ einen perfiden Thriller geschaffen, bei dem man als Leser mitten hinein in eine „whodunit“ Situation gerät, bei der man Seite um Seite feststellen muss, das hier aber auch wirklich nichts so ist, wie es zu sein scheint. Wer ist Feind, wer ist Freund. Die vergangenen Jahre haben aus den ehemaligen zehn Freunden andere Menschen gemacht. Alte Geheimnisse werden gelüftet.

Ein Mörder geht um. In diesem 80er Jahre Revival kämpft man mit alten klassischen Songtexten, einem Michael Jackson Fanzimmer und diversen anderen Rückblicken sehr wohl auch mit seiner eigenen Vergangenheit und wird doch eines besseren belehrt.

Brandons Familiengeschichte lehrt einen das Gruseln und man überlegt sich sicherlich beim nächsten Cabin-Rental, ob es unbedingt eine abgeschiedene Glasvilla im Wald sein muss.

Gewohnt spannend verfolgt man als Leser, wie der Killer seine Namensliste abarbeitet und fiebert mit den übriggebliebenen ums Überleben. Das perfide Spiel des Killers zeigt, dass Neid, Rache und verschmähte Liebe Jahrzehnte überdauern. Happy Halloween!

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension


Petra Ivanov –
Fremde Hände

Petra Ivanov - Fremde Hände

Petra Ivanov – Fremde Hände

Der erste Fall von Flint und Cavalli und gleich ein Glücksfall! Regina Flint, erfahren Staatsanwältin ist mit den Aktenstapeln in ihrem Büro unzufrieden, als sie zu einem Leichenfund gerufen wird.

Auf der Mülldeponie entpuppte sich ein Dachgepäckträger als Leichensarg. Das die Ermittlungen schwierig werden wird Regina Flint klar, als sie den zuständigen Ermittler erkennt. Ausgerechnet Bruno Cavalli bearbeitet diesen Fall und kreuzt so erneut Reginas Weg.

Die Vergangenheit rüttelt aber nicht nur an Regina, auch Cavalli ist sich im Klaren darüber, dass ihre vor Jahren zerrüttete gemeinsame Beziehung nicht einfach übergangen werden kann. Beide sind sich jedoch völlig klar darüber, dass es sich hier um eine Mordermittlung handelt und Cavallis Team steht parat.

Die Ermittlungen führen ins Rotlicht-Milieu und dort in einen Sumpf aus Prostitution, Menschenhandel und dem tödlichen HIV-Virus. Für Regina wird es brenzlig, als sie ernsthaft bedroht und überfallen wird. Nach erfolgreicher Verhaftung des vermeintlichen Killers kommt es jedoch zu einem gefährlichen Schusswechsel. Cavallis Team steht wieder am Anfang.

Petra Ivanovs erster Teil „Fremde Hände“ machen es einem leicht, die willensstarke Staatsanwältin Regina Flint und das Schweizer Indianerhalbblut Bruno Cavalli in das Krimiherz zu schließen. Dieser Fall macht klar, dass die Grenzenlosigkeit Europas nicht nur zur Verbesserung des Warenhandels beigetragen hat.

Der Menschenhandel und die Prostitution florieren. Frauen und Mädchen stellen heute die modernen Handelswaren des 21. Jahrhunderts dar. Sie bringen neben dem Drogenschmuggel ein gutes Zusatzeinkommen für die herrschenden Clans und den Mafiaadel.

Man hofft als Leser, dass diese fiktive Kriminalstory von Petra Ivanov fiktiv bleibt, ist sich aber dank täglicher Medien und dem Darknet durchaus bewusst, dass die Realität leider eine andere Wahrheit erzählt.

Ich freue mich bereits auf den nächsten Teil dieses tollen Ermittlerduos und auf weiterhin gut gestrickte Krimistorys.

Vielen Dank an Literaturtest für das Rezensionsexemplar.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Helen Brown –
Kater mit Karma

Helen Brown - Kater mit Karma

Helen Brown – Kater mit Karma

Mit Begeisterung lesen? Das kann man mit Helen Browns Büchern! Auch wenn man nicht gerade ein Katzenfan ist, begeistern einen die Geschichten rund um die Familie und um den jungen Kater Jonah.

Helen ist neu verheiratet, die Töchter werden gerade erwachsen. Alles läuft wunderbar, doch dann kommt die Dunkelheit in Form von Brustkrebs über die Familie. Die Heilung verläuft zäh, die Tage schleppen sich dahin und Helen steht kurz vor dem Aufgeben. Doch dann tritt Jonah, der junge Kater in das Leben der Browns und trägt mit seiner ganz besonderen Art und Weise zur Heilung von Helens Krankheit und auch zur Heilung Helens angeknackster Seele bei.

Doch es kommt wie es kommt, natürlich ist der Kater etwas neurotisch und neben Philip, dem Ehemann, der einzige Mann im Haus.

Traurig und unglaublich schön zugleich!

Helen Brown hat mit ihrem „Kater mit Karma“ Roman einen faszinierender Familienroman geschaffen, der allen kranken Menschen Mut macht und sich auf die einfachen Dinge im Leben und trotz anderer Meinung meiner Hündin Ella, sich auch mal auf einen sturen Kater einlassen sollte.

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