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Schlagwort: Krankheit (Seite 1 von 6)

Petra Ivanov –
Fremde Hände

Petra Ivanov - Fremde Hände

Petra Ivanov – Fremde Hände

Der erste Fall von Flint und Cavalli und gleich ein Glücksfall! Regina Flint, erfahren Staatsanwältin ist mit den Aktenstapeln in ihrem Büro unzufrieden, als sie zu einem Leichenfund gerufen wird.

Auf der Mülldeponie entpuppte sich ein Dachgepäckträger als Leichensarg. Das die Ermittlungen schwierig werden wird Regina Flint klar, als sie den zuständigen Ermittler erkennt. Ausgerechnet Bruno Cavalli bearbeitet diesen Fall und kreuzt so erneut Reginas Weg.

Die Vergangenheit rüttelt aber nicht nur an Regina, auch Cavalli ist sich im Klaren darüber, dass ihre vor Jahren zerrüttete gemeinsame Beziehung nicht einfach übergangen werden kann. Beide sind sich jedoch völlig klar darüber, dass es sich hier um eine Mordermittlung handelt und Cavallis Team steht parat.

Die Ermittlungen führen ins Rotlicht-Milieu und dort in einen Sumpf aus Prostitution, Menschenhandel und dem tödlichen HIV-Virus. Für Regina wird es brenzlig, als sie ernsthaft bedroht und überfallen wird. Nach erfolgreicher Verhaftung des vermeintlichen Killers kommt es jedoch zu einem gefährlichen Schusswechsel. Cavallis Team steht wieder am Anfang.

Petra Ivanovs erster Teil „Fremde Hände“ machen es einem leicht, die willensstarke Staatsanwältin Regina Flint und das Schweizer Indianerhalbblut Bruno Cavalli in das Krimiherz zu schließen. Dieser Fall macht klar, dass die Grenzenlosigkeit Europas nicht nur zur Verbesserung des Warenhandels beigetragen hat.

Der Menschenhandel und die Prostitution florieren. Frauen und Mädchen stellen heute die modernen Handelswaren des 21. Jahrhunderts dar. Sie bringen neben dem Drogenschmuggel ein gutes Zusatzeinkommen für die herrschenden Clans und den Mafiaadel.

Man hofft als Leser, dass diese fiktive Kriminalstory von Petra Ivanov fiktiv bleibt, ist sich aber dank täglicher Medien und dem Darknet durchaus bewusst, dass die Realität leider eine andere Wahrheit erzählt.

Ich freue mich bereits auf den nächsten Teil dieses tollen Ermittlerduos und auf weiterhin gut gestrickte Krimistorys.

Vielen Dank an Literaturtest für das Rezensionsexemplar.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

Helen Brown –
Kater mit Karma

Helen Brown - Kater mit Karma

Helen Brown – Kater mit Karma

Mit Begeisterung lesen? Das kann man mit Helen Browns Büchern! Auch wenn man nicht gerade ein Katzenfan ist, begeistern einen die Geschichten rund um die Familie und um den jungen Kater Jonah.

Helen ist neu verheiratet, die Töchter werden gerade erwachsen. Alles läuft wunderbar, doch dann kommt die Dunkelheit in Form von Brustkrebs über die Familie. Die Heilung verläuft zäh, die Tage schleppen sich dahin und Helen steht kurz vor dem Aufgeben. Doch dann tritt Jonah, der junge Kater in das Leben der Browns und trägt mit seiner ganz besonderen Art und Weise zur Heilung von Helens Krankheit und auch zur Heilung Helens angeknackster Seele bei.

Doch es kommt wie es kommt, natürlich ist der Kater etwas neurotisch und neben Philip, dem Ehemann, der einzige Mann im Haus.

Traurig und unglaublich schön zugleich!

Helen Brown hat mit ihrem „Kater mit Karma“ Roman einen faszinierender Familienroman geschaffen, der allen kranken Menschen Mut macht und sich auf die einfachen Dinge im Leben und trotz anderer Meinung meiner Hündin Ella, sich auch mal auf einen sturen Kater einlassen sollte.

Die im Artikel hinterlegten Verlinkungen, bzw. die Rezensionen beziehen sich auf Produkte, die ich nicht selbst erstanden habe. Sie wurden mir von den Herstellern bzw. Verlagen oder Autoren zur Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt! #Werbung, Rezension

 

Deb Spera –
Alligatoren

Mit dunklen Geheimnissen, Rassenhass und Sumpffieber fordert Deb Spera mit ihrer Südstaatengeschichte  „Alligatoren“ dem Leser so einiges ab. Mit der verarmten und von Ihrem Mann übel zugerichteten Getrude, Mutter von vier Kindern, beginnen wir mitten im alligatorenverseuchten Sumpf.

Ein gezielter Schuss und aus Vergangenheit wird die Zukunft.

Aber die Jahre um 1920 sind besonders hart, die Baumwollernten verloren.

Getrude bekommt dank Retta, der schwarzen Haushältern der Coles, eine zweite Chance. Ihr Talent als Näherin ist in Annie Coles Näherei, die einzige Einnahmequelle der Plantage, gefragt.

Retta, geplagt vom Alter, schwerer körperlicher Arbeit und der unglaublichen Liebe zu ihrem Mann hat stets auch ein Auge auf die Toten, die ihren Alltag säumen, ahnt die unheilvollen Zeichen der Zeit.

Erst fegt ein Hurrikan über die Gemeinde, dann bricht das Sumpffieber aus. Tod und Krankheit sind allgegenwärtig, bis Annie beschließt, die Vorbereitungen für das alljährliche Fest selbst in die Hand zu nehmen und ein dunkles Familiengeheimnis aufdeckt.

Mit „Die Wahrheit ist ans Licht gekommen, das Geheimnis ist tot“, beschwört Spera eine Lawine an Rache, Hass und Gier herauf, die nur von Retta, Getrude und Annie aufgehalten werden kann.

Gewalt und Diskriminierung beherrschen diesen Roman. Dennoch finden die drei großartigen Frauen Annie, Retta und Getrude noch genügend Liebe für ihre Kinder und ihre Mitmenschen auf und lernen schnell, dass ein Miteinander, auch so unterschiedlich sie alle sein mögen, die Welt für immer verändern kann.

Vielen Dank an Jellybooks und an Harper Collins für das kostenlose Rezensionsexemplar. #Werbung (da Markenverlinkung).

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